DE496031C - Raederlafette fuer Feldartilleriegeschuetze - Google Patents

Raederlafette fuer Feldartilleriegeschuetze

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DE496031C
DE496031C DEA5196D DEA0005196D DE496031C DE 496031 C DE496031 C DE 496031C DE A5196 D DEA5196 D DE A5196D DE A0005196 D DEA0005196 D DE A0005196D DE 496031 C DE496031 C DE 496031C
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DE
Germany
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carriage
mount
cross connection
pistons
cylinder
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Expired
Application number
DEA5196D
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English (en)
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Saab Bofors AB
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Bofors AB
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/28Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
    • F41A23/32Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings with split trails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Räderlafette für Feldartilleriegeschütze Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Lafetten auf Rädern mit großem Seitenrichtfelde und ausschwenkbaren Lafettenwangen, bei denen der Lafettenkörper mit den Räderzapfen durch doppelte, an beiden Enden gelenkige Arme, welche in vertikaler Ebene senkrecht in Längsrichtung auf der Lafette liegen, derart verbunden ist, daß der Lafettenkörper in der Schießlage bei un.gleieher Radwellenhöhe in einer zur Längsrichtung der Lafette senkrechten und vertikalen Ebene sich drehen und den horizontalen Stand wieder einnehmen kann.
  • Bei den bisher bekannteif Vorrichtungen obenerwähnter Art können die Räderzapfen sich völlig unabhängig voneinander bewegen, was, wie die Erfahrung gezeigt hat, nachteilig ist.
  • Nach der Erfindung wird nun diesem Nachteil dadurch abgeholfen, daß zwei der entgegengesetzten gelenkigen Arme durch eine starre Querverbindung untereinander verbunden sind; diese Querverbindung wird derart angeordnet, daß sie in der Marschbereitschaft durch die Lafettenwangen festgesetzt und in der Schießstellung, also bei der Spreizlage der Lafette, von diesen freigegeben wird.
  • In der Marschstellung erhält die Räderlafette durch die obenerwähnte Vorrichtung eine gewissermaßen ungeeignete Bewegung, indem die starre Querverbindung eine stoßübertragende Wirkung ausübt. Um auch diesem Nachteil abzuhelfen, kann die Vorrichtung nach einer besonderen Ausführungsform derart ausgeführt werden, daß die Querverbindung mit den gelenkigen Armen durch unter Federwirkung stehende, in der Schießlage aber mit der Querverbindung festlegbare Teile verbunden sind.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform können die mit der Querverbindung nachgiebig verbundenen Teile in der Schießlage mit der Querverbindung durch eine hydraulische Verschlußvorrichtung starr verbunden werden.
  • Auf den Zeichnungen sind in Abb. i und 2 bzw. 3 und ¢ einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i und- 3 sind Querschnitte und Abb. 2 und q. Oberansichten.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i und 2 sind die Radzapfen d und a2 mit dem Lafettenkörper d durch doppelte Gelenkarme b1, h2 und cl, c2 gelenkig verbunden. Zwei, b1, b-, dieser Gelenkarme sind mit Winkelhebeln e1, e2 versehen, die untereinander durch eine Querstange f verbunden sind. Auf dem Lafettenkörper sind die beiden ausschwenkbaren Lafettenwangen g1 und g2 gelagert. In der Transportlage wird die Ouerstan:ge durch die Enden der eingesch,#venkten Lafettenwangen an dem Lafettenkörper festgelegt (Abb. 2).
  • Beim Abprotzen werden die Lafettenseiten nach außen geschwenkt, wobei die Querstange losgelassen wird und der Lafettenkörper, der nun im Verhältnis zu den Rädern gelenkartig beweglich wird, sich. unabhängig von den letzteren in eine Labe einstellen kann, die von den Lafettenwangen bestimmt wird, wenn sich die beiden Verankerungspunkte gegen den Boden stützen. Im Verhältnis zu einer Ebene durch die Lafette kann, beispielsweise bei unebenem Gelände, der Höhenunterschied zwischen den beiden Rädern der in. Abb. i mit x bezeichnete sein. In dieser Abbildung ist diese Lage der Lafette mit strichpunktierten Linien dargestellt. Es dürfte einleuchtend sein, daß die erzeugten Raddrücke immer gleich groß werden, weit bei einem Druck auf das eine Rad stets ein entsprechender Reaktionsdruck auf das andere entsteht.
  • In der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 sind wie vorher die Radzapfen a1 und a2 mit dem Lafettenkörper d durch doppelte Gelenkarme bi, b2 und cl, c- gelenkig verbunden. Zwei;, bx, b2, dieser Gelexikarme sind mit Winkelhebeln ei, e2 versehen, die untereinander durch die Querverbindung nach der Erfindung verbunden sind. Diese Verbindung' besteht ,aus einem hydraulischen Zylinder h mit den an den Winkelhebeln e'-, e2 befestigten Kolben k1 und k2, wobei der Zylinder durch Kanäle wl, s& und zig mit dem Hohlraum l des Lafettenkörper s in Verbindung steht. In diesen Kanälen sind die Hähne W, n2 und n3 und in dem Zylinder die Federn o1, o2 untergebracht.
  • Diese Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: In der Transportlage der Lafette wird der hydraulische Zylinder durch :die eingeschwenkten Lafettenwangen an dem Lafettenkörper festgelegt, und die drei Hähne zzl, 1z2, n3 sind offen. Die in dein Zylinder vorhandene Flüssigkeit kann .dann ohne Hindernis nach und zu dem Hohlraum l und sowohl vor wie hinter :die Kolben strömen, so daß diese Kolben sich ohne Behinderung durch die Flüssigkeit nach außen und nach innen bewegen können. Wenn die Stöße infolge Unebenheiten des Bodens durch die Räder und :deren Zapfen nach den Gelenken b1 und: b2 und weiter durch die Winkelhebel e1, e2 nach den Kolben k1 und k2 übertragen werden, werden sie von den Federn o1 und o2 aufgenommen.
  • Wenn die Lafettenwangen g1, g2" bei der Umstellung der Lafette in Schießlage ausgeschwenkt werden, kommt der hydraulische Zylinder von .dem Lafettenkörper frei und die Hähne werden geschlossen. Da hierbei keine Flüssigkeit von der einen Kolbenseite des gefüllten Zylinders nach den anderen strömen kann, können die Kolben sich nicht mehr nach innen oder nach außen bewegen, sondern der Zylinder bildet mit dem Kolben ein starres System, so daß der Lafettenkörper, der nun gegenüber den Räderzapfen gelenkartig beveglich ist, sich unabhängig von den letzteren in eine Lage einstellen kann, die von den ,afettenwangen bestimmt wird, wenn sich lie beiden Verankerungspunkte gegen den Soden stützen.
  • Die obige Ausführungsform der Erfindung tann in mehreren Weisen verändert werden. 3o ist es möglich, eine starre Verbindung :wischen den Hebeln ei und e2 dadurch her->eizuführen, daß die beiden Kolben, kl, k2 furch Bajonettringe, Schraubenmuffen und ihnliche Mittel miteinander oder jeder Kol->en öder Kolbenstange mit dem Zylinder h rerbunden werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an Spreizläfetten, hei denen der Lafettenkörper mit :den Räderzapfen durch doppelte, an: beiden Enden gelenkige Arme, welche in vertikaler Ebene senkrecht in Längsrichtung auf der Lafette liegen, derart verbunden ist, daß der Lafettenkörper in der Schießlage bei ungleicher Radwellenhöhe in, einer mit Rücksicht auf die Längsrichtung der Lafette senkrechten und vertikalen Ebene sich drehen und den horizontaien"Stanrl wieder einnehmen kann, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der entgegengesetzten -gelenkigen Arme durch eine starre ( f) durch unter Federwirkung stehende, in der Schießlage aber mit der Querverbindung festlegbare Teile untereinander verbunden sind und daß diese Querverbindung derart angeordnet ist, :daß sie in Marschbereitschaft durch die Lafettenwar-,gen festgelegt und in der Schießlage, also bei der Spreizlage der Lafettenwangen, von diesen. freigegeben wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Querverbindung nachgiebig verbundenen Teile in der Schießlage mit der Querverbindung durch eine hydraulische Verschlußvorrichtung starr verbunden werden, indem j e einer .der gelenkigen Arme in jedem Paar init einer Kolbenstange verbunden ist, deren unter Federwirkung stehende Kolben in einem mit Flüssigkeit gefüllten Zylinder beweglich sind, wobei die Zylinder mit Verbindungskanälen (in', y@v2, zra3) und in diesen angeordneten Hähnen (W, n2, n') derart ausgestattet sind, daß die Kolben und damit die Kolbenstangen bei bestimmter- Stellung der Hähne im Zylinder festgestellt werden.
DEA5196D 1927-09-20 1927-09-20 Raederlafette fuer Feldartilleriegeschuetze Expired DE496031C (de)

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