DE495437C - Endloser Siebrost mit von Ketten oder Scheiben getragenen wandernden Querstaeben - Google Patents

Endloser Siebrost mit von Ketten oder Scheiben getragenen wandernden Querstaeben

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DE495437C
DE495437C DER74905D DER0074905D DE495437C DE 495437 C DE495437 C DE 495437C DE R74905 D DER74905 D DE R74905D DE R0074905 D DER0074905 D DE R0074905D DE 495437 C DE495437 C DE 495437C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/10Screens in the form of endless moving bands

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Endloser Siebrost mit von Ketten oder Scheiben getragenen wandernden Querstäben Die Erfindung bezieht sich zunächst auf einen endlosen wandernden Siebrost mit von zwei über Kettenräderpaare laufenden Ketten getragenen Querstäben. Die feineren Bestandteile des stückigen Sichtgutes sollen durch die Spalten zwischen den Stäben zunächst des oberen, dann des unteren Stabtrumes hindurchfallen, während die gröberen von den Roststäben des oberen Trumes aufgefangenen Bestandteile beim Übergang des besagten Trumes in die senkrechte Bewegungsrichtung abgeworfen werden sollen. Man hat auch bereits zwischen j e zwei mit Bezug auf die Tragketten festliegenden Stäben mit Hilfe von um diese Stäbe pendeilnden Lenkern je einen mit Bezug auf die Kettenebene quer beweglichen Stab angebracht, welcher bei seinem Übergang in das untere Kettentrum aus dessen Ebene herausschwingt, um den Durchgangsquerschnitt für das Durchfallen des Sichtgutes durch das untere Trum zu vergrößern. Insbesondere auch bei dieser Ausführung ,des wandernden Siebrostes soll die vorliegende Erfindung angewendet werden.
  • Bei der erstgedachten Ausführung sind sämtliche Stäbe gegeneinander unverrückbar, bei der zweitgedachten vergrößert sich vermöge des Herausklappens jedes zweiten Stabes beim Lauf im unteren Trum wohl der Durchgangsquerschnitt zwischen den Stäben r und 3, 3 und 5 .... Hierbei verändert sich die Lage ,des Stabes 2 zu i, 4 zu 3 . . ., nicht aber der Abstand zwischen den Stäben, r und 2, 3 und 4. Deshalb können auch bei dieser Ausführung größere Stücke, die sich zwischen zwei Stäben z und 2, 3 und 4 ... eingeklemmt haben, trotz des Aussehwingens der Stäbe 2, 4 ... beim Übergang vom oberen in das untere Trum mit herumgenommen werden. Und wäre bei der Umkehrung der Bewegungsrichtung, also beim Übergang vom oberen in das untere Trum, der Abstand zwischen den Stäben 2-3, 4-5 ... unveränderlich, so würde -durch in ,die bezüglichen Spalte eingeklemmte Stücke schließlich auch das Herausklappen der Stäbe 2, 4 ... verhindert werden. Bei beiden Ausführungen :besteht demnach die Möglichkeit, daß eingeklemmte Stücke über die Abwurfstelle hinaus- und in den Ablagerungsbereich der feineren Bestandteile hineingeführt, vielleicht auch bei der Wendung der Kette nach oben wieder in den Auffallbereich geführt werden.
  • Es ist auch ;bekannt, das. Kettenpaar durch ein .Scheibenpaar zu ersetzen und :hierbei jeden zweiten Stab in radialen Schlitzen der Scheiben verschiebbar anzuordnen, so daß diese Stäbe beim Übergang in den unteren Drehungshalbkreis aus der kreisförmigen Flucht der festen Stäbe herausfallen. Da aber die radialen Schlitze bei der Scheibendrehung nur allmählich in die senkrechte Lage übergehen, also nach ihrem Eintritt in den unteren Drehungshalbkreis mit Bezug auf die darinliegenden Stäbe zunächst nur wenig geneigte schiefe Ebenen darstellen, seist, zumal wenn sich keilige Stücke zwischen zwei Stäben festgeklemmt haben, das rechtzeitige Heraustreten der beweglichen Stäbe aus der Flucht der festen Stäbe fraglich und folglich das Mitschleppen gröberer Stücke in das Ablagerungsbereich der feineren Stücke zu gewärtigen.
  • Erfindungsgernäßist, zunächst bei den als bekannt vorausgesetzten kettenartigen Siebrosten, die Anordnung getroffen, daß sich die Spalten zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Stäben in der Fluchtrichtung der Stäbe etwas erweitern, indem die Stäbe in der Fluchtrichtung vorfallen. Zu -diesem Zweck sind bei der erstged.achten Ausführung alle Stäbe in Richtung der Kette, bei der zweitgedachten Ausführung auch die von den Lenkern getragenen Stäbe in Richtung der Lenker urri `ein gewisses Maß verschiebbar, so ,daß sie beim Übergang vom oberen zum unteren Trum durch Schwerewirkung etwas vorfallen oder voreilen können, um beim Übergang vom unteren in das obere Trum wieder zurückzubleiben -und also den Auffallbereich im gehörigen Abstande zu durchlaufen. Bei der Ausführung mit herausklappbaren Stäben könr_en entweder die Lenkeraugen gegen ihre Drehpunkte oder die von den Lenkern getragenen Stäbe in den Erndaugen der Lenker verschiebbar sein.
  • An Hand der Z,eichnu :rag soll ein die Erfindung verkörperndes Ausführungsbeispiel erläutert werden.
  • Die Abb. z und 2 geben das Gesamtbild eines Siebrostes mit zum Teil ausschwenkbaren Roststäben wieder, wie .er in der Britischen Patentschrift 123 gor des näheren beschrieben ist und .durch die in den At@b.3 und q. veranschaulichte Neuerung verbessert wird.
  • Erfindungsgemäß sind die Zapfen m der an den Kettengliedern f angeordneten Stäbe b in Langlöchern gelagert, so daß die Stäbe in Richtung der Ketten einen gewissen Spielraum haben. Statt -der Langlöcher können auch Bohrungen von elliptischem Querschnitt angeordnet sein. Die Zapfen a liegen im Auffallbeareich im rückwärtigen Bohrungsteil, um beim übergang aus dem oberen in das untere Trum in der Bewegungsrichtung der Kette vorzufallen, wodurch der zwischen Odem jeweils verfallenden Stab b und dem folgenden Stab d liegende Spalt etwas erweitert wird und etwa eingeklemmte Stücke des Siebgutes freigegeben werden.
  • Weiter. sind auch die Bohrungen e Ader um die Naben f 1 schwenkbaren, die Stäbe d trageraden Lenker c lan@glochartig ausgebildet, so daß rauch die Stäbe d gegen die nachfolgenden Stäbe b, wenn sie von der waagerechten in die senkrechte Bewegungsrichtung übergehen, etwas vorfallen und somit Jen jeweils nachfolgenden Spalt erweitern können.
  • Um die Lage der von den Lenkern- c getragenen Stäbe in der Kettenebene beim Durchwandern desAuffallbereiches zu sichern, sind an den Lenkern Nasen e vorgesehen, die sich den Köpfen g von an den Kettengliedern angebrachten Schraubbolzen auflegen.
  • Die Erfindung läßt seich aber auch für die Art von Siebrosten verwenden, bei welcher die Roststäbe nicht an Ketten, sonldern trominelartig zwischen Kopfscheiben angeordnet sind (vgl. britische Patentschrift 123:201 Fig. r und 2).
  • Die Stäbe können abweichend von der Anordung nach Abb. 3 und q. ,mit exzentrisch zu ihren Schwerachsen sitzenden Zapfen versehen sein, wobei ihre Drehung wiederum so zu :begrenzen ist,- daß ihre Schwerachsen im Auffallbereich mit Bezug auf die Zapfen zurückliegen.
  • Auch können auf Tragrosten Rohre mit entsprechend großem Durchmesser als Roststäbe angebracht sein, wobei sie so unterstützt sein müssen, daß sie sich im Auffallbereich der Kettenbewegung entgegen-, zurücklegen, um beim Übergang in die senkrechte Bewegungsrichtung vorzufallen, wodurch dann auch der jeweils '-folgende Spalt -erweitert wird.
  • Weiter können auch bei im übrigen den Abb. 3 und q. entsprechender Anordnung die Roststäbe an ihren Emden mit Lagerbahrungen versehen sein, welche an den Kettengliedern .befestigte Bolzen umfassen.
  • Die Erfindung soll nicht auf .die Konstruktionseinzelheiten der angeführten Beispiele beschränkt sein, vielmehr soll das Patent alle Anordnungen erfassen, die die Erweiterung der Spalte zwischen den Stäben beim Übergang der Trume in die senkrechte Bewegungsrichtung ermöglichen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Endloser Siebrost mit von Ketten oder Scheiben getragenen wanderrüden Querstäben, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe in Richtung der Stabreihe mit Bezug aufeinander etwas verschiebbar sind, so daB sie beim Übergang aus der waagerechten in die senkrechte Richtung etwas vorfallen und den mit dem nächstfolgenden, noch nicht vorfallenden Stab gebäldeten Spalt erweitern.
  2. 2. Endloser Siebrost nach Anspruch r, bei welchem zwischen den von den Ketten oder Scheiben unmittelbar getragenen Stäben weitere von Lenkern getragene und beim Clbergang in die senkrechte Richtung herausklappende Stäbe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß auch die herausklappbaren Stäbe mit oder in ihren Lenkern in Richtung,der Stabreihe etwas verschiebbar sind.
  3. 3. Endloser Siebrost nach Anspruch i bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unmittelbar getragenen Stäbe in in Richtun@g der Stabreihe erweiterten Lagern liegen, die (die herausklappbaren Stäbe tragenden Lenker mit in Richtung der Stabreihe erweiterten Gelenkaugen auf Zapfen an den Ketten oder Scheiben dreh- und verschiebbar sind. d.. Endloser Siebrost nach Anspruch i bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf von den Ketten oder Scheiben bzw. von den Lenkern getragenen Stäben oder Zapfen Röhren größeren Innendurchmessers als Sichterquerstäbe angeordnet sind.
DER74905D 1927-06-25 1928-06-16 Endloser Siebrost mit von Ketten oder Scheiben getragenen wandernden Querstaeben Expired DE495437C (de)

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