DE495384C - Hohlmauerwerk aus hochkant verlegten Steinen und ohne durchgehende Binder - Google Patents

Hohlmauerwerk aus hochkant verlegten Steinen und ohne durchgehende Binder

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DE495384C
DE495384C DEL66392D DEL0066392D DE495384C DE 495384 C DE495384 C DE 495384C DE L66392 D DEL66392 D DE L66392D DE L0066392 D DEL0066392 D DE L0066392D DE 495384 C DE495384 C DE 495384C
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stone
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/42Walls having cavities between, as well as in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts, kept in distance by means of spacers, at least one of the parts having cavities
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Description

  • Hohlmauerwerk aus hochkant verlegten Steinen und ohne durchgehende Binder Die gebräuchlichen in Kreuz- oder Blockverband hergestellten Backsteinmauern werden bekanntlich aus Steinen hergestellt, bei denen die Verhältnisse zwischen der Länr;e, der Breite und der Höhe Bruchzahlen ergeben. Dadurch gestaltet sich die Ausführung von Hohlmauerwerk, ferner dessen Grundrißbearbeitung schwierig und umständlich.
  • Der Hauptvorzug des Hohlmauerwerkes ist neben der Schall- und Wärmeisolierung der, daß zur Erreichung eines gegebenen Rauminhaltes an -Mauerwerk ein kleinerer Rauminhalt von Steinen befördert werden muß. Die Steine selbst sollen, unter Anhri_igung von Hohlräumen auch in den Steinen selbst, so groß sein, als dies unter Berücksichtigung der die Handhabung der Steine zulassenden Gewichtsgrenze möglich ist; denn je größer die einzelnen Steine sind, desto kleiner ist der für das Verlegen derselben benötigte Zeit- und Lohnaufwand.
  • Ferner ist es wichtig, mit einer kleinen Anzahl z-on Steinformen auszukommen, damit die einzelnen gleichgefornilen Steine in großen Zahlen hergestellt und v; rsandt werden können. Schließlich ist es wichtig, die Verschrotungsarb,#it. d.li@ das Zerteilen Vorhandener Steine, nach llöglichi;eit einzuschränken.
  • Die günstigsten Verhältnisse ergeben sich, wie. der Erfinder erkannt hat, dadurch, daß das Hohlmauerwerk aus nur zwei Gruppen von cllla<lerförinigen Steinen zusaminengefiigt wird, bei denen in beiden Gruppen die Höhe des Steines das Doppelte der Breite zuzüglich einer Fugenstärke und die Länge des Steines bei der einen Gruppe das Doppelte der Breite zuziiglich einer Fugenstärke und bei der anderen Gruppe das Dreifache der Breite zu--"iiglich zweier Fugenstärken beträgt.
  • Steine der erläuterten Art sind, je für sich, an sich bereits bekannt. Neu ist es jedoch, aus zwei Gruppen von Steinen, die die angegebenen Normalabmessungen haben, ein Svstein zu bilden, das in einfachster Weise die Herstellung von Hohlmauerwerk in einer außerordentlichen Mannigfaltigkeit von Steinverbänden und Mauerstärken ermöglicht.
  • Zur näheren Erläuterung der erzielten Vorteile dient die Zeichnung, auf welcher die Abb. i die Vorderansicht und die Abb. 2 den nach A-A genommenen waagerechten Schnitt durch eine drei Einheiten starke Hohlmauer und die gebildete Ecke zeigt.
  • Die ebb. 3 und 4. zeigen in kleinerem Maßstabe die Grundrisse von Hohlmauern in einer Stärke von fünf und von vier Einheiten, ebenfalls nebst aus- oder einspringender Eckerbindung.
  • Die Abb. 5, 6 und 7 zeigen schaubildlich drei der zur Verwendung kommenden Steine, wobei zu beachten ist, daß iln wesentlichen nur die Steine nach den Abb. < und 7 benötigt werden, während der Stein nach Abb. 5 ausnahmsweise bei den Rändern und Ecken von Zwischenmauern finit einer Stärke von, nur einer Einheit benutzt wird. Solche Steine nach der Abb. 5 brauchen nicht vorrätig gehalten zu werden, sondern werden an der Baustelle durch Zerschroten (Zerteilen) des Steines nach Abb.6 nach Bedarf erzeugt. Die Darstellung dieses Steines dient lediglich dazu, um das Verständnis der in den Abb. 6 und ; dargestellten Steinformen zu erleichtern.
  • Das dem 'MauerNverk zugrunde liegende Steinelement nach Abb. 5 weist eine Breite b, eine der Breite gleiche Länge l und eine Höhe la auf, die dem Doppelten der Breite zuzüglich einer Fugenstärke f gleich ist.
  • Die wirklich auszuführenden Steine nach den Abb. 6 und ; ergeben sich dadurch, daß zwei oder drei Steinelemente nach der Abb. 5 unter Hinzufügung einer oder zweier Fugenstärken f addiert werden, so daß der Stein i nach Abb. 6 eine Länge L' gleich der doppelten Breite zuzüglich einer Fugenstärke und der Stein z nach z'Ibb. ; eine Länge l" gleich der dreifachen Breite zuzüglich zweier Fugenstärken hat.
  • Zur Gewichtsverminderung werden die Steine mit einer der Anzahl ihrer Längeneinheiten entsprechenden Anzahl von lotrecht Verlaufenden Kanälen 4 versehen.
  • Die gegebenen Beispiele der Steinverbände sind aus der zeichnerischen Darstellung besser als aus der Beschreibung verständlich. Es ist ersichtlich, daß es bei den in der Regel allein vorkommenden rechtwinkligen Ecken, ferner bei Mauern von einer Stärke von drei Einheiten ab möglich ist, mit den gegebenen beiden Steinformen ohne jegliche Verschrotung auszukommen. Ferner zeigt die Abb. I, daß die Kanäle der Steine sich zu durchgehenden Kanälen 5 zusammenschließen; ebenso zeigen die Abb. 2 bis 4, daß die ummauerten Hohlräume sich zu durchgehenden Kanälen 6 zusammenschließen, wodurch gute Wärme- und Schallisolation bei kleinstem Gewichtsaufwand erzielt wird.
  • Bei Hartsteinen wird der Kanal 4 zweckrnäßig mit einem Boden versehen, so daß die durchgehenden Kanäle 5 in einzelne lotrecht übereinanderliegende Kammern getrennt sind.
  • Ein weiterer Vorzug des erläuterten Hohlmauerwerkes liegt darin, daß als Läufer wie als Binder die nämlichen beiden Sorten verwendet werden, wobei aber die Binder nicht die- gesamte Mauer durchsetzen, sondern mit ihrer Stirnfläche unter Zwischenfügung einer Mörtelfuge an einen Läufer stoßen, wodurch große Festigkeit und gute Isolierwirkung erzielt werden.

Claims (1)

  1. YATLNTANSYRUCII: Hohlmauerwerk aus hochkant verlegten Steinen und ohne durchgehende Binder, dadurch gekennzeichnet, daß es aus nur zwei Gruppen Steinen zusammengefügt ist, bei denen in beiden Gruppen die Höhe (1c) des Steines das Doppelte der Breite (b) zuzüglich einer Fugenstärke (f) und die Länge (l') des Steines bei der einen Gruppe das Doppelte der Breite zuzüglich einer Fugenstärke und die Länge (L") bei der anderen Gruppe das Dreifache der Breite zuzüglich zweier Fugenstärken beträgt (Abb. 6 und i).
DEL66392D 1926-07-15 1926-07-15 Hohlmauerwerk aus hochkant verlegten Steinen und ohne durchgehende Binder Expired DE495384C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE919605C (de) * 1951-10-18 1954-10-28 Willi Sucker Wand-Bauweise

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