DE494698C - Vorrichtung zur getrennten Abscheidung von Schwimm- und Sinkstoffen in Frischwasserklaeranlagen - Google Patents
Vorrichtung zur getrennten Abscheidung von Schwimm- und Sinkstoffen in FrischwasserklaeranlagenInfo
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- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
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- C02F3/28—Anaerobic digestion processes
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Description
- Vorrichtung zur getrennten Abscheidung von Schwimm- und Sinkstoffen in Frischwasserkläranlagen Bei Vorrichtungen zur getrennten Abscheidung von Schwimm- und Sinkstoffen in Frischwasserkläranlagen betrifft der Gegenstand der Erfindung die Anordnung einer zum Klärraum führenden, außerhalb des Faulraumes angeordneten und unter dem Wasserspiegel des Faulraumes liegenden Abwasserzuleitung, die durch an sich bekannte, schräg nach oben gerichtete Schlitze unmittelbar mit dem Faulraum in Verbindung steht.
- In der Zeichnung ist eine beispielsweise Anordnung des Erfindungsgedankens dargestellt. Die Ahb.r zeigt einen Grundriß, wozu Abb. z einen Schnitt nach Linie I-1 der Abb. z und Abb. 3 einen Schnitt nach Linie II-II der Abb. r ist. Die Abb. 3 ist demnach ein Längsschnitt durch die Zulaufleitung mit der Darstellung der Wirkungsweise einer besonderen Entlastungsvorrichtung.
- Bei der Zuleitung des zu klärenden Abwassers zum Klärraum a scheiden sich vor dem Eintritt des Abwassers in den Klärraum a durch die in der Zuleitung g angebrachten Verbindungsschlitze o die leichten Schwebestoffe, die an der schräg nach oben gerichteten Wand w ihre Führung haben, unmittelbar nach dem Faulraum f hin ab, so daß das durch die Zuleitung g zum Zwecke der Vornahme des Sedimentierungsprozesses in die Klärräume a geleitete Abwasser dort, von Schwimmstoffen befreit, ankommt. hierdurch wird eine vollständige Freihaltung der mit freier Oberfläche versehenen Klärräume von jeglicher Schwimmdeckenbildüng erzielt.
- Das Neue gemäß der Erfindung besteht darin, daß die besondere Abwasserzuleitung g vorgesehen ist, die zum Klärraum a führt und außerhalb des Faulraumes angeordnet ist; sie liegt unter dem Wasserspiegel des Faulraumes selbst und steht durch die schräg nach oben gerichteten Schlitze unmittelbar mit dem Faulraum in Verbindung.
- Obwohl die Zuleitung a also von dein Faulraum räumlich getrennt ist, steht sie dennoch mit ihm durch die Schlitze o in unmittelbarer Verbindung. Der Vorteil dieser Ausführung liegt, außer in einer selbsttätigen Betriebsweise, in einer wesentlichen konstruktiven Vereinfachung des bisher Bekannten.
- In weiterer Ausführung des Erfindungsgedankens ist parallel zu der tiefliegenden Abwasserzuleitung g ein höher als die Unterkante des gemeinsamen Zulaufrohres k liegendes Rohr in vorgesehen, das auch als offenes Gerinne angeordnet sein kann. Der Zweck dieser Anordnung ist folgender; Für den Fall des stoßweisen Ankommens von Abwasser durch das Zuleitungsrohr k, z. B. !bei Regenwetter in Mischkanalisationen oder bei Ablassen größerer Abwassermengen aus Bädern und Industrien, ist gemäß der Erfindung Vorsorge dafür getroffen, daß doch noch alle ankommenden Schwimmstoffe aufgenommen werden können und zur Vermeidung eines Rückstauens in das Zuleitungsrohr h eine Entlastungsvorrichtung durch das Entlastungsrohr en derart angelegt ist, dä.ß die Unterkante dieses Entlastungsrohres m, nach Art eines Regenüberfalles, höher liegt als die Unterkante des gemeinsamen Zulaufrohres k.
- Der Vorgang spielt sich nun derart ab, daß der normale Zufluß von dem Zulaufrohr k nach unten in die Zuleitung g erfolgt. Tritt stoßweise stärkerer Zulauf und damit Rückstau ein, so treten die überschüssigen Wassermengen, nach Art eines Regenüberfalles, über die höher liegende Überfallkante des Entlastungsrohres in und gelangen aus diesem unmittelbar in den F rischwasserklärraum a, wo sie in bekannter Weise weiterbehandelt werden.
- Besonders wichtig ist das Entlastungsrohr in auch bei Bildung einer Schwimmdecke innerhalb des Wasserspiegels des Zuleitungsrohres k. Es werden also durch die Anordnung des Entlastungsrohres m die Folgen einer möglicherweise auftretenden Verstopfung des Zulaufrohres k vermieden, wozu auf die Darstellung in Abb> 3 hingewiesen wird.
- Die Zahl, Größe und Ausbildungsform der Zuleitungsrohre k und g, der Schlitze o sowie des Entlastungsrohres in, das auch als offenes Gerinne ausgebildet werden kann, ist im übrigen beliebig, ebenso wie die Zahl der Absitz- und Faulräume und die Ausbildung und Anordnung der Gesamtanlage, die nicht an die rechteckige Form gebunden zu sein braucht, sondern auch z. B. in runder Form erfolgen kann. Die Zeichnung stellt nur eines der vielen möglichen Ausführungsbeispiele dar.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zur getrennten Abscheidung von Schwimm- und Sinkstofen in Frischwasserkläranlagen, gekennzeichnet durch eine zum Klärraum (a) führende, außerhalb des Faulraumes argeordnete und unter dem Wasserspiegal des Faulraumes liegende Abwasserzuleitung (g), die durch schräg nach oben gerichtete Verbindungsschlitze (o) unmittelbar mit dem Faulraum (f) in Verbindung steht.
- 2. Vorrichtung' nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der tiefliegenden Abwasserzuleitung (g) ein höher als die Unterkante des gemeinsamen Zulaufrohres (k) liegendes Rohr (m) oder ein offenes Gerinne angeordnet ist, das bei stärkerem Zuflüß die Schwimmstoffe aufnimmt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DER66505D DE494698C (de) | 1926-01-19 | 1926-01-19 | Vorrichtung zur getrennten Abscheidung von Schwimm- und Sinkstoffen in Frischwasserklaeranlagen |
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| DE494698C true DE494698C (de) | 1930-03-26 |
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