DE330440C - Abwasserklaeranlage - Google Patents

Abwasserklaeranlage

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DE330440C
DE330440C DE1919330440D DE330440DD DE330440C DE 330440 C DE330440 C DE 330440C DE 1919330440 D DE1919330440 D DE 1919330440D DE 330440D D DE330440D D DE 330440DD DE 330440 C DE330440 C DE 330440C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/28Anaerobic digestion processes
    • C02F3/2866Particular arrangements for anaerobic reactors
    • C02F3/2886Two story combinations of the Imhoff tank type

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Description

  • Abwasserkläranlage. Die vorliegende Erfindung hat eine Abwasserkläranlage zum Gegenstand, die im Gegensatz zu den bisher bekannten Kläranlagen, die eine tiefe Ausschachtung erfordern, nur eine verhältnismäßig geringe'Tiefe bei beliebiger Länge und Breite nötig macht.
  • Die Anlage besteht nach Fig. r aus einem Zuflußschacht g, Klärbecken h und Auslaufschacht i mit vorgesehenem Überlauf und aus einem in Längsrichtung der Anlage hindurchgehenden Rohre a. Das letztere ist aus einzelnen Rohrstücken zusammengesetzt, kann aber auch aus einem Stück auf die ganze Länge der Anlage hergestellt werden. Das Rohr a besitzt, wie Fig. 2 zeigt, eiförmige Gestalt, hat oben Schlitze c mit über die Oberkante hervorragenden Tauchbohlen f, während sein Boden Schlammaustrittschlitze b aufweist. Dieses Rohr a ruht mittels Stützen d, die unterhalb der Rohrverbindungen sich befinden, auf dem in der Richtung des Rohres angeordneten Unterzugträger e, der durch entsprechende Träger von der Sohle des Klärraumes aus gestützt wird, auf. Die zwischen den Stützen d am Boden des Rohres a befindlichen Schlammaustrittschlitze b sind so bemessen, daß die in dem Abwasser befindlichen Sinkstoffe während des Durchströmens des Abwassers durch das Rohr bequem nach unten in den Sehlamm- oder Faulraum abfallen können. Die Stützen d sind außerdem so breit vorgesehen, daß sie ein beträchtliches Stück über die Breite des Rohrschlitzes vorstehen. Sie erfüllen hierdurch gleichzeitig den Zweck; eine Bewegung des Wassers im Klärraum, die durch die Durchflußrichtung des durch das Rohr hindurchströmenden Abwassers hervorgerufen werden könnte, zu verhindern, da das Wasser aus der Rohrleitung a an den Stützen d Widerstand findet und deshalb in der Rohrleitung verbleibt, um nach dem Ausflußschacht i abzulaufen. Hierdurch wird eine Anfaulung des durch die Rohrleitung a geleiteten Schmutzwassers durch das im Klärbecken befindliche angefaulte Wasser sowie das Eindringen von Gasblasen in das zu reinigende Wasser vermieden. In dem oberen offenen Teil des Rohres a sind in gewissen Entfernungen Tauchbohlen f vorgesehen. An diesen Tauchbohlen stauen sich die Schwimmstoffe des Abwassers, und dadurch, dali das Rohr offen und die Bohlen über die obere Kante der Rohrleitung,@die einige Zentimeter über dem Wasserspiegel im Klärbecken liegt, herausragen, wird ein Übertreten der Schwimmstoffe auf den niedriger als die Rohröffnungen gehaltenen Wasserspiegel herbeigeführt, so daß durch die Anordnung der Tauchbohlen gleichzeitig eine kontinuierliche Reinigung des hindurchfließenden Abwassers von den Schwimmstoffen erzielt wird. Durch die eiförmige Gestalt des Rohres wird ferner eine Verstopfung der an dem Boden zwischen den Stützen d befindlichen Öffnungen e vermieden, so daß eine einwandfreie Klärung des Abwassers von den Sinkstoffen gewährleistet ist. Um einen geregelten Durchfluß und gleichzeitig eine Regelung des Abflusses zu erzielen, ist die Sohle des in dem Zuflußschacht g mündenden Schmutzwasserzuflußrohres in Höhe des Überfalles im Abflußschacht i angeordnet, durch den gleichzeitig eine Regelung des Wasserstandes in der Kläranlage erfolgt. Die vorbeschriebene Kläranlage besitzt den Vorteil, daß der Behälter zur Aufnahme der aus dem Wasser ausgeschiedenen Sink- und Schwimmstoffe in verhältnismäßig geringer Tiefe bei beliebiger Länge und Breite vorgesehen werden kann, wodurch eine große Fläche für die Schwimmstoffe erreicht wird und diese sich nicht wie in den bekannten Frischwasserbrunnen in größerer Dicke absetzen, die oft undurchlässig für Faulgase. ist. , Ferner kann eine größere Menge Schlamm im Behälter zur Faulung angestaut werden zwecks günstiger Ausfaulung desselben, sofern man davon absieht, eine Vorrichtung am Boden des Schlammbehälters anzubringen, die es ermöglicht, die Sinkstoffe ungefault zu beseitigen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSF'RücHt: x. Abwasserkläranlage mit einem oder mehreren in dem Schlammraum wagerecht liegenden Klärrohren, dadurch gekennzeichnet, daß diese außer den unten liegenden Schlammaustrittschlitzen (b) obere Schlitze (c) mit über die Oberkante hervorragenden Tauchbohlen (f) besitzen, welche eine Stauung der Schwimmstoffe und deren Übertritt in den Schlammraum ermöglichen.
  2. 2. Abwasserkläranlage nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rohre (a) tragenden Stützen (d) so breit bemessen sind, daß sie eine Fortpflanzung der Strömungsbewegung aus den Klärrohren (a) durch die unteren Schlitze (b) in den Schlammraum verhindern.
DE1919330440D 1919-07-15 1919-07-15 Abwasserklaeranlage Expired DE330440C (de)

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