DE494352C - Gesperre - Google Patents

Gesperre

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Publication number
DE494352C
DE494352C DESCH80214D DESC080214D DE494352C DE 494352 C DE494352 C DE 494352C DE SCH80214 D DESCH80214 D DE SCH80214D DE SC080214 D DESC080214 D DE SC080214D DE 494352 C DE494352 C DE 494352C
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DE
Germany
Prior art keywords
brake band
brake
locking mechanism
clamp
lock
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Expired
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DESCH80214D
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English (en)
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Schulze & Naumann
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Schulze & Naumann
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Publication of DE494352C publication Critical patent/DE494352C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Gesperre Es ist bekannt, .das Bremsband von Reibkupplungen z. B. dadurch anzulegen, daß eine Schiebemuffe auf der Welle angeordnet ist, die über Zwischenhebel das Bremsband von Hand anlegen und abheben läßt.
  • Das Neuartige des Gesperres der Erfindung besteht darin, daß an Stelle des Schiebemuffes ein Gesperre bekannter Bauart verwendet wird, essen Klemme oder Klinke an einem um die Achse des Sperrades drehbaren Hebel befestigt ist, der mit seinem freien Ende an einem Bremsbande angreift. Durch dieses Hintereinanderschalten zweier an sich bekannter Brems- und Sperrmittel soll erreicht werden, daß die die Brems- und Sperrarbeit einleitenden und durchhaltenden Klemmen oder Klinken sehr leicht ausgeführt und trotzdem größte Kräfte sehr weich abgebremst und gesperrt werden können.
  • Ab-b. z und 2 zeigen .eine Ausführungsform des Gesperres mit einer Klemme, Abb. 3 mit einer Klinke.. In bekannter Weise ist ein Bremsring z angeordnet, um den das Bremsband 2 mit etwas Zwischenraum liegt. Das Bremsband ist mit dem einen Ende an dem ortsfesten Bolzen 3 und mit dem anderen Ende beispielsweise an einem Schwinghebel d. befestigt. Dieser trägt bei der Ausführung nach A,bb. r und 2 zugleich die Klemme 5, die in bekannter Weise in Keilnuten eingreift, die zweckmäßig im Innern des Bremsringes r angebracht sind. Eine leichte Feder 6 und ein ortsfester Anschlag ;7 sorgen dafür, daß das Bremsband für gewöhnlich etwas geöffnet, also außer Wirkung ist. Sobald der Bremsring z in Richtung des Pfeiles umläuft und die Klemme 5 infolge der Klemmwirkung in der keilförmigen Nut mitnimmt, wird über den Schwinghebel q. das Bremsband :2 angezogen und somit der Bremsring z festgehalten. Da die zur Bremswirkung an dem freien Bremsbandende benötigte Kraft entsprechend der Größe des Umschlingungswinkels des Bremsbandes vielmals kleiner ist als die Kraft, die an dem festen Bolzen 3 auftritt, so werden Klemme, Keilnuten und Schwinghebel gering beansprucht und können entsprechend leicht ausgeführt werden, was zugleich bedeutet, daß sie sehr schnell ansprechen.
  • An Stelle der Klemme 5, .die in eine Keilnut eingreift, können auch andere bekannte Gesperre verwendet werden. So zeigt Abb. 3 eine Ausführung des neuen Gesperres mit einem Klinkensystem, das in bekannter Weise aus Klinke 9 und einem Sperrade im Innern des Bremsringes besteht. Selbst bei Verwendung einer Klinke mit ihrem plötzlichen Halten wirkt das Gesperre nicht ruckweise, weil das Bremsband dazwischengeschaltet ist. Klinke wie Sperrad können aus den schon genannten Gründen ebenfalls leicht ausgeführt werden.
  • Das Gesperre soll vor allem auch als Frei--lauf-im Getriebebau Verwendung finden. Die Freiläufe bisher bekannter Ausführung besitzen große Abmessungen, sobald die zu übertragenden Kräfte von einiger Bedeutung sind. Es ist aber gerade in den Getriebekästen mit zwei und mehr Geschwindigkeitsstufen sehr wenig Platz. Ein kleiner, dabei große Kräfte übertragender Freilauf war aber sehr erwünscht, denn bekanntlich bietet ein in die größere Räderübersetzung eines Getriebes eingebauter Freilauf den erheblichen Vorteil, daß beim Übergang von der einen zur anderen übersetzung der Kraftfluß nicht unterbrochen wird. Mit der Ausführung eines Gesperres nach der Erfindung wird demnach eine große Lücke im Iä reilaufbau ausgefüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gesperre, dadurch gekennzeichnet, daß die sperrende Klemme (5) oder Klinke (9) an einem um die Achse des Sperrrades drehbaren Hebel (4) befestigt ist, der mit seinem freien Ende an einem Bremsbande (2) angreift.
DESCH80214D Gesperre Expired DE494352C (de)

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DE (1) DE494352C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1223274B (de) * 1961-01-04 1966-08-18 Albert Max Auboin Verschluss, insbesondere fuer Tueren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1223274B (de) * 1961-01-04 1966-08-18 Albert Max Auboin Verschluss, insbesondere fuer Tueren

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