DE493002C - Kittlose Verbindung des Bolzens mit dem Koerper von Haenge- oder Abspannisolatoren - Google Patents

Kittlose Verbindung des Bolzens mit dem Koerper von Haenge- oder Abspannisolatoren

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DE493002C
DE493002C DEP51162D DEP0051162D DE493002C DE 493002 C DE493002 C DE 493002C DE P51162 D DEP51162 D DE P51162D DE P0051162 D DEP0051162 D DE P0051162D DE 493002 C DE493002 C DE 493002C
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bolt
balls
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DEP51162D
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Porzellanfabrik PH Rosenthal and Co AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/02Suspension insulators; Strain insulators

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  • Insulators (AREA)

Description

  • Kittlose Verbindung des Bolzens mit -dem Körper von Hänge- oder Abspannisolatoren Die Erfindung betrifft eine kittlose Verbindung des Bolzens mit dem Körper von Hänge-oder Abspannisolatoren .unter Anwendung kugelförmiger Zwischenstücke zwischen dem erweiterten Bolzenkopf und der Wand der Isolatorhöhlung. Sie besteht darin, @daß das Einführungsloch in die Isolatorhöhlung größeren Durchmesser besitzt, als der Summe von Bolzen- und Kugeldurchmesser entspricht, so daß nach Einführung des Bolzens mit erweitertem Kopf zwischen dem Bolzen und dem Rande des Einführungsloches die Kugeln eingeführt wenden können, und daß ferner ein zumindest den Bolzenkopf und die Kugeln einschließender Metallausguß vorgesehen ist, der den Bolzen und die Kugeln in ihrer Lage in der Isolatorhöhlung erhält und gegebenenfalls die Auflagefläche der Kugeln vergrößert.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, zwischen erweitertem Bolzenkopf und Isolatorhöhlung Kugeln als kraftübertragende Zwischenstücke anzuordnen. Hierbei wurde aber entweder der Bolzen hohl ausgebildet,. um durch seine Höhlung die Kugeln einführen zu können, oder es wurde in dem Einführungsloch im Isolatorkörper, das an und für sich kleineren Durchmesser besaß, als der Summe von Bolzen- und Kugeldurchmesser entspricht, eine Rille vorgesehen, um durch diese die Kugeln einbringen zu können. Durch eine Höhlung wird aber der Bolzen geschwächt und seine Herstellung kompliziert. Ist eine Rille im Isolatorkörper angebracht, so wird hierdurch zunächst die Herstellung des Is-olatorkörpers außerordentlich erschwert, und darüber hinaus .ist die durch diese Rille geschwächte Stelle seiner Wand für seine elektrische Festigkeit allein maßgebend; die größere Wandstärke an allen anderen Stellen bedeutet nur eine Materialverschwendung. In einer anderen Ausführungsform wenden Kugeln zwischen Schraubstücken Ober- und unterhalb der Kugeln gehalten; diese Schraubstücke sind zunächst verhältnismäßig schwierig mit genau passender Auflagefläche herzustellen und erfordern außerdem Gewindeschneiden in ihnen und am Bolzen; eine Erfassung sämtlicher Kugeln, selbst bei genauester Anarbeitung der Auflagefläche an den Schraubstücken, ist trotzdem nicht gewährleistet, weil die Widerlagerfläche am Porzellankörper niemals mit entfernt ähnlicher Genauigkeit geformt und: im Brande aufrechterhalten werden kann.
  • Andererseits ist es bekannte einen Bolzen mit erweitertem Kopf durch Metallausguß-in der Isolatorhöhlung zu verankern. Solche Metallausgüsse können aber durch die Hitze des überschlagenden Lichtbogens erweicht wenden, so daß der Bolzen von der an ihm hängenden großen Last aus dem Isolatorkörper herausgerissen werden kann. Man schritt daher zu dem Auskunftsmittel, in den Metallausguß Spiralfedern einzulagern, welche nach dem Erweichen des Metallausgusses in solchen Fällen vorübergehend die Last übernehmen sollen, bis der Isolator ersetzt ;ist. Man hat also auch in diesem Fall damit gerechnet, daß durch den Metallausguß allein eine dauernd haltbare Verbindung nicht zustande gebracht wenden kann.
  • Schließlich wurde vorgeschlagen, bei einem Isolator mit Kugeln als kraftübertragenden Zwischengliedern und einer Höhlung im Bolzen oder Rille im Isolatorkörper zur Einführung dieser Kugeln auch noch Zement oder andere selbsterhärtende Stoffe als Füllmasse zu verwenden, welche die Kugeln in ihrer Labe erhalten sollen. Außer den früher behandelten grundsätzlichen Nachteilen einer Bauart mit hohlem Bolzen oder Rille .im Isolatorkörper ist hier zu beachten, daß durch die Einführung von Zement oder ähnlichen Stoffen eine grundsätzlich kittlose - Bauart wieder verlassen ist und sämtliche Nachteile einer Kittverbindung wieder -eingeführt werden, und dies sogar' in erhöhtem Maße deshalb, weil bei gewöhnlichen gekitteten Isolatoren die Kittschicht so dünn als möglich ausgebildet werden kann,- während--durch dic Einführung von Kugeln .der verbleibende und durch Zement auszufüllende'-IZauininhult ganz erheblich größer ausfällt, somit eine weit größere Menge Zements oder ähnlicher Stoffe -eingeführt werden muß und hierdurch. unverureidlich,die auf Quellüng und größerer spezifischer Wärmedehnung beruhenden,, den Isolatorkörper sprengenden Treibkräfte des Zements o. dgl. außerordentlich vergrößert wer.-den.
  • Demgegenüber zeichnet sich die Erfindung -durch große Einfachheit der Einzelteile und durch deren leichten Zusammenbau aus. Der Isolatorkörpef kann als volle Drehform ohne Rillen mit gleichmäßiger Wandstärke einfach hergestellt werden; Verzerrungen im Brande, hervorgerufen durch eine Unstetigkeit in der Wandstärke, sind ausgeschlossen. Der Bolzen mit .erweitertem Kopf kann in .üblicher und. bewährter Weise als einteiliges Gußstückä das regelmäßig keiner Nachbearbeitung bedarf, :ohne Höhlung oder nachträglich anzu-:arbeitende Rille am Kopf -ausgebildet werden, ist somit gleichfalls .auf das einfachste_-her= stellbar und besitzt größte Festigkeit. In gleicher Weise -wird die- Möglichkeit ausgenutzt, Kugeln gleicher Grüße in ibekanuten und bewährten Verfahren in einfachster und billigster Weise herzustellen; -die.-sonst ge, fürchtete punktförmige Auflage am Porzellan; körper- kann durch eine geeignete Zwischenschicht oder aber Herstellung -der Kugeln aus genügend hartem, :aber trotzdem elastischem Stoff ausgeschlossen werden-, -so-daß sich die Kugeln :an -der Auflagefläche hinieichend platt drücken. können,- um selbst bei agrößter Last unzulässige Druckbeanspruchungen des Porzellans auszuschließen. @-Durch die Anwendung des Metallausgusses werden schließlich die angeführten Nachteile von Zement und ähnlichen Stoffen beseitigt und eine wahrhaft kittlose Verbindung geschaffen, bei der ebenso Quellungserscheinungen als auch Herausbröckeln während des Betriebes ausgeschlossen sind. Da ferner der schmelzflüssige Metallausguß bei einer Temperatur eingebracht wird, die niemals .im Betriebe, selbst bei intensivster Sonnenbestrahlung, erreicht werden :kann, so sind auch Treiberscheinungen durch den erkalteten und sich dementsprechend zusammenziehenden Metallausguß ausgeschlossen, welche den Isolatorkörper sprengen könnten. Andererseits wird durch den Metallausguß, der auf das einfachste einzubringen und @dauernd haltbar ist, da er Kräfte nicht zu übertragen hat, ein fester und sicherer Zusammenhalt zwischen dem Bolzen,- Kugeln und Isolatorkörper geschaffen.
  • All diese Vorteile sind von besonderer Bedeutung in Anbetracht der Tatsache, daß es sich-hier, um_ einen.Gegenstand handelt, der einerseits in großen Mengen hergestellt und andererseits großen Beanspruchungen ausgesetzt wird. -Die Zeichnung zeigt :ein Ausführungsbeispiel der- Erfindung, und zwar in Abb, z im Schnitt mit teilweiser-Ansicht, während Abb. 2 -einen Schnitt- durch ein- eingelegtes Metallband mit Löchern-darstellt.
  • In Abb. z ist r der Kopf eines Isolator- -körpers aus Porzellan mit=nach innen erweiterter Höhlung .zur Aufnahme (des verdickten Kopfes des Bolzens 2. Zwischen dem letzteren und der- Erweiterung - des. Bolzenloches sind kraftübertragende Zwischenstücke in , Form von Kugeln 3, angeordnet. Ersichtlich ist der Durchmesser des Einführungsloches größer,. als- der Summe der Durchmesser des Bolzenschaftes und. .einer -Kugel entspricht, so -daß man ohne weiteres zwischen dem Bolzenschaft .und. dem Rand des Einführungsloches die-Kugeln in ihre Gebrauchsstellung einführen kann, indem man beispielsweise den Isolator auf den Kopf stellt, den Bolzen seitlich andrückt und in dem so entstandenen weiteren-Teil des Zwischenraumes zwischen Einführungslochrand und Bolzenschafturnfläche die Kugeln hineinrollen läßt, die sich hierbei selbsttätig um den ganzen. Umfang verteilen. - Hierauf wird- ein Metallausguß, beispielsweise eine flüssige Bleilegierung,. eingeführt, die :einen Abschluß_ides 'Hohlraumes des Isölatorkörpers:und- eine Sicherung .der Lage von Bolzen"Kugeln@und Isolatorkörper schafft.
  • Um den -spezifischen Druck auf -.das: Porzellan zu vermindern, kann man eine elastische Schicht 6 aus imprägniertem Papier, Gewebe oder ähnlichem Stoff zwischen Porzellan und Kugeln einsetzen und an,der Auflagestelle,der Kugeln durch eine durchbohrte, ein- oder mehrteilige härtere Schicht, etwa aus Metall 4., verstärken. Diese letztere Verstärkung in Form eines Metallbandes ist in Abb. 2 besonders dargestellt; die Löcher oder Näpfe 5 haben den Zweck, eine breite Sitzfläche für die Kugeln 3 zu schaffen. Im übrigen ist die Anwendung solcher Zwischenschichten unnötig, falls der Metallausguß die Kugeln hinreichend umschließt oder die letzteren aus einem Metall hergestellt sind, das sich unter Last platt drückt, ohne aber zu fließen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kittlose Verbindung des Bolzens mit denn Körper. von Hänge- oder Abspannisolatören unter Anwendung kttgelförmiger Zwischenstücke zwischen dem erweiterten Botzenkopf und der Wand der Isolatorhöhlung, dadurch gekennzeichnet, daß das Einführungsloch in die Isolatorhöhlung größeren Durchmesser besitzt, als der Summe von Bolzen- und Kugeldurchmesser entspricht, so daß nach Einführung des Bolzens mit erweitertem Kopf zwischen dem Bolzen und dem Rande des Einführungsloches die Kugeln eingeführt werden können, und daß ein zumindest den Bolzenkopf und die Kugeln einschließender Metallausguß den Bolzen und die Kugeln in ihrer Lage in der Isolatorhöhlung erhält und die Auflagefläche der Kugeln gegebenenfalls vergrößert.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Zwischenlage aus einer ein- oder mehrteiligen Metall- oder Stoffschicht, die in Löchern, Näpfen o. dgl: eine Sitzfläche für die Kugeln ergibt.
DEP51162D 1925-08-21 1925-08-21 Kittlose Verbindung des Bolzens mit dem Koerper von Haenge- oder Abspannisolatoren Expired DE493002C (de)

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