DE1237225B - Indirekt geheizte Kathode fuer Kathodenstrahl-roehren und Verfahren zur Herstellung der Kathode - Google Patents

Indirekt geheizte Kathode fuer Kathodenstrahl-roehren und Verfahren zur Herstellung der Kathode

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Publication number
DE1237225B
DE1237225B DE1966T0030489 DET0030489A DE1237225B DE 1237225 B DE1237225 B DE 1237225B DE 1966T0030489 DE1966T0030489 DE 1966T0030489 DE T0030489 A DET0030489 A DE T0030489A DE 1237225 B DE1237225 B DE 1237225B
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DE
Germany
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cathode
connecting part
cathode body
attached
ray tubes
Prior art date
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Pending
Application number
DE1966T0030489
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English (en)
Inventor
Klaus Naumann
Rolf Lerch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/48Electron guns
    • H01J29/485Construction of the gun or of parts thereof

Landscapes

  • Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description

  • Indirekt geheizte Kathode für Kathodenstrahlröhren und Verfahren zur Herstellung der Kathode Die Erfindung bezieht sich auf eine indirekt geheizte Kathode für Kathodenstrahlröhren, bestehend aus einem topfförmigen Kathodenkörper, in dessen Höhlung ein elektrischer Heizer und auf dessen äußerer Stimfläche eine Emissionsschicht angeordnet ist, einem vorzugsweise rohrförmigen, an einem Isolierteil befestigten Metallteil und einem kegelstumpfmantelförmigen, mit Durchbrüchen versehenen metallenen Verbindungsteil, mittels welchem der Kathodenkörper derart an dem Metallteil befestigt ist, daß das Ende geringerer öffnung des Verbindungsteils mit der Umfangsfläche des Kathodenkörpers verbunden ist und daß sieh das Verbindungsteil in Richtung des aus der Emissionsfläche austretenden Elektronenstrahls verjüngt.
  • Aus der deutschen Auslegeschrift 1005 201 ist bereits eine Kathode bekannt, deren Kathodenkörper mit Hilfe eines wärmestauenden Verbindungsgliedes an einem Metallteil befestigt ist, das von einem Isolierteil getragen wird. Das Verbindungsteil besteht aus einem mit Durchbrüchen versehenen Kegelstumpfmantel, der derart angeordnet ist, daß er sich in Richtung des Elektronenstrahles verjüngt. Der Kathodenkörper besteht aus einem an einer Stirnseite abgedeckten, hohlzylindrischen Metallteil, dessen Länge ein mehrfaches seines Durchmessers beträgt.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine neuartige, verbesserte Kathode der vorbeschriebenen Art vorzusehen.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Verbindungsteil aus einer 20 bis 60 g, vorzugsweise 30 bis 50 tu, starken Folie besteht.
  • Der Vo#eil der beschriebenen Kathode besteht in ihrem niedrigen Heizleistungsbedarf und in ihrem einfachen und robusten Aufbau. Infolge der geringen Länge des Kathodenkörpers im Vergleich zu seinem Durchmesser und in Verbindung mit dem kegelstumpfmantelförmig ausgebildeten, folienartigen Verbindungsglied besitzt die Kathode eine große Stabilität. Ein Verkanten der Emissionsfläche gegenüber der Längsachse wird durch die kurze Ausbildung des Kathodenkörpers weitgehend verhindert. Bei Erwärmung wird sich die Kathode infolge der Ausdehnung des Verbindungsteiles in Strahlrichtung verschieben, und zwar um einen Betrag, der experimentell genau festgestellt und der beim Einbau der Kathode im Kaltzustand in die der Emissionsfläche vorgelagerte Elektrode genau berücksichtigt werden kann.
  • Es ist zweckmäßig, das folienartige Verbindungsteil nach dem an und für sich bekannten Fotoätzverfahren herzustellen. Die Anwendung dieses Verfahrens zur Herstellung des Verbindungsgliedes ge-2 währleistet, daß auch bei größerer Stückzahl die Ab- messungen des Verbindungsteils, insbesondere die Stärke desselben, gleichmäßig ist. Die gleichmäßige Ausbildung vieler solcher Verbindungsteile gewährleistet ein gleichmäßiges Wärmeverhalten derselben und gestattet eine rationelle Fertigung.
  • An Hand der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele wird der Erfindungsgegenstand nachfolgend näher erklärt.
  • Die F i g. 1 zeigt einen Längsquerschnitt und die F i g. 2 eine Aufsicht auf ein Ausführungsbeispiel der beschriebenen Kathode. Der Kathodenkörper 1 besteht aus einem topfförmigen Gebilde, dessen Höhe höchstens die Hälfte seines Durchmessers beträgt. Vorzuasweise soll die Höhe der Seitenwandung nicht größer sein als ein Viertel des äußeren Durchmessers des Kathodenkörpers. Auf der äußeren Stimfläche des Kathodenkörpers ist die Emissionsschicht 3 aufgebracht. In der Höhlung des Kathodenkörpers 1 befindet sich das elektrische Heizelement 4, das in üblicher Weise Zuführungen 5 aufweist.
  • Weiterhin weist die Kathode einen Isolierkörper 11 auf, der vorzugsweise aus einem Keramikring besteht, an welchem ein weiteres Metallteil 6 befestigt ist. Zur Verbindung des Metallteils 6 mit dem Isolierteil 11 dienen der Metallzylinder 9 und flanschartige Metallteile 10 und 14.
  • Der Kathodenkörper 1 ist mit Hilfe eines wärmestauenden Verbindungsteils 2 an dem Metallteil 6 befestigt. Das Verbindungsteil 2 besitzt eine kegelstumpfmantelförinige Form und weist eine Anzahl von Durchbrüchen 12 auf. Die verbleibenden, von einem äußeren Ring 8 ausgehenden Stege 13 bilden Teile eines Kegelstumpfmantels. Die inneren Enden der Stege 13 sind mittels eines Ringes 7 an dem Umlang des Kathodenkörpers 1 in der Nähe der Ebene der Emissionsschicht 3 befestigt. Der äußere Ring 8 des Verbindungsteils 2 ist an dem Metallteil 6 befestigt. Die Lage des Verbindungsteils 2 ist derart gewählt, daß sich das Verbindungsteil in Strahlrichtung hin verjüngt. Durch diese Lage wird sichergestellt, daß sich der Kathodenkörper 1 bei Erwärmung in Strahlrichtung verschiebt. Für die bei der Erwärmung auftretende Verschiebung der Kathode sind im wesentlichen die Verlängerungen der Stege 13 verantwortlich, da bei der Dicke des Verbindungsteils von weniger als 60 li kaum noch Wärine durch Ableitung auf das Metallteil 6 gelangt. In dem Verbindungsteil sind vorzugsweise drei Durchbrüche vorgesehen, so daß die drei verbleibenden Stege 13 eine Art Dreibein, wie in der F i g. 2 dargestellt, bilden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Indirekt geheizte Kathode für Kathodenstrahlröhren, bestehend aus einem topfförinigen Kathodenkörper, in dessen Höhlung ein elektrischer Heizer und auf dessen äußerer Stimfläche eine Emissionsschicht angeordnet ist, einem vorzugsweise rohrförmigen, am einem Isolierteil befestigten Metallteil und einem kegelstumpfmantelförmigen, mit Durchbrüchen versehenen metallenen Verbindungsteil, mittels welchem der Kathodenkörper derart an dem Metallteil befestigt ist, daß das Ende geringerer Öffnung des Verbindungsteils mit der Umfangsfläche des Kathodenkörpers verbunden ist und daß sich das Verbindungsteil in Richtung des aus der Emissionsfläche austretenden Elektronenstrahls verjüngt, d a - durch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil(2) aus einer 20 bis W[t starkenFolie besteht.
  2. 2. Kathode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Folie 30 bis 50 beträgt. 3. Kathode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil aus einer Molybdän-Nickel-Eisen-Legierung besteht. 4. Kathode nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche des Verbindungsteils derart ausgebildet sind, daß das Verbindungsteil die Form eines Ringes mit einwärtsragenden Stegen aufweist. 5. Kathode nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des an dem Verbindungsteil befestigten Kathodenkörpers geringer als der halbe Durchmesser, insbesondere geringer als ein Viertel des Durchmessers des Kathodenkörpers ist. 6. Verfahren zur Herstellung einer Kathode nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil nach einem Fotoätzverfahren hergestellt wird.
DE1966T0030489 1966-02-19 1966-02-19 Indirekt geheizte Kathode fuer Kathodenstrahl-roehren und Verfahren zur Herstellung der Kathode Pending DE1237225B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3145167A1 (de) * 1981-11-13 1983-05-26 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Anordnung mit einer thermionischen emissionskathode

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3145167A1 (de) * 1981-11-13 1983-05-26 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Anordnung mit einer thermionischen emissionskathode

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