DE492732C - Vorrichtung zum Einzelvorschub von Rasierklingen aus dem Stapel nach der Einwickelmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Einzelvorschub von Rasierklingen aus dem Stapel nach der Einwickelmaschine

Info

Publication number
DE492732C
DE492732C DEH121164D DEH0121164D DE492732C DE 492732 C DE492732 C DE 492732C DE H121164 D DEH121164 D DE H121164D DE H0121164 D DEH0121164 D DE H0121164D DE 492732 C DE492732 C DE 492732C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
slide
stack
feed
blades
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH121164D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Original Assignee
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FR Hesser Maschinenfabrik AG filed Critical FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority to DEH121164D priority Critical patent/DE492732C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE492732C publication Critical patent/DE492732C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/003Packaging other articles presenting special problems packaging of razor blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • De-Stacking Of Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einzelvorschub von Rasierklingen aus dem Stapel nach der Einwickelmaschine Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, um bei Maschinen zum Einwikkeln von Rasierklingen diese einzeln aus einem Klingenstapel zu entnehmen und nach der Einwickelvorrichtung hin zu befördern. Die vorliegende Vorschubvorrichtung zeichnet sich bei einfacher Bauart durch zuverlässige Arbeit unter Schonung der empfindlichen Klingenschneiden aus und eignet sich insbesondere auch zum Einzelvorschub von eingefetteten oder eingeölten Rasierklingen aus dem Stapel nach der Einwickelmaschine hin.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i ist eine Aufsicht auf die Vorrichtung, Abb. 2 eine Seitenansicht und Abb. 3 eine Stirnansicht von links in Abb. 2 gesehen.
  • Abb. 4 und 5 stellen in Aufriß und Grundriß eine Einzelheit dar.
  • Abb. 6 ist eine Stirnansicht eines Teiles dieser Einzelheit.
  • Abb. 7, 8 und g veranschaulichen eine andere Einzelheit in Aufriß, Grundriß und Querschnitt nach Linie A-B der Abb. 8, und Abb. =o bis 12 zeigen in Aufriß, Grundriß und Stirnansicht eine andere Einzelheit.
  • Die Grundplatte i trägt mittels der Säule 2, 2' die Maschinenplatte 3. Auf dieser ist eine Schiene 4 zwischen den Leisten 5 schlittenartig aus der in Abb. 2 strichpunktierten in die ausgezogene Stellung und zurück verschiebbar geführt. Die Verschiebung des Schlittens wird durch einen Hebel 27 bewirkt, der auf einem im Auge 29 der Grundplatte befestigten Bolzen 28 gelagert ist. Der Hebel 27 greift mittels Lenkers 26 an einem unter dem freien Ende des Schlittens 4 befestigten Lager 25 an. Er wird durch eine Feder 33, welche zwischen einer Öse 32 des Lagers 25 und einem unter dem Tisch 3 befestigten Bolzen 34 eingespannt ist, mit einer Leitrolle 3o in Eingriff mit der Hubfläche des auf der Hauptantriebswelle 9g befestigten Topfexzenters 3:1 gezogen, welches infolgedessen die Hinundherverschiebung der Schiene 4 bewirkt und steuert.
  • Auf der Schiene 4 ist ein leistenartiger Schieber 6 befestigt, der in einem gewissen Abstande von seinem in Abb. 2 mit 6 bezeichneten vorderen Ende mit dem etwa entsprechend der Stirnkante der Klinge gekrümmten Absatz 8 (Abb. i und 2) zum Abschieben der untersten Klinge von dem oberhalb der Platte 6 befindlichen Klingenstapel A versehen ist. Zur Bildung der Abschiebkante 8 ist der Schieber 6 gemäß Abb. 4 und 5 zweckmäßig aus zwei Teilen 6,1 und 6b zusammengesetzt, von denen der Teil 6#1 um ein geringes höher ist als der Teil 6b und daher beim Aneinandersetzen der beiden Teile die Absetzkante 8 bildet. Der vordere Teil 6b ist etwas schmaler als der hintere Teil 6a und mit einem Längsschlitz 7 sowie mit Längsnuten 7' ausgestattet, .um ein nachheriges leichtes Abschieben der Klinge von dem Teil 6b zu erzielen. Die Klingenschneiden stehen seitlich frei über dem Schieber vor.
  • In der Verlängerung der beiden Führungsschienen 5 sind auf der Tischplatte 3 zwei Platten 9 und g' befestigt, welche mit einer gemeinsamen Aussparung ga zum Eintritt des vorderen Teiles 6a von Schieber 6 sowie in Verlängerung des Schlitzes 7 mit einem Längsschlitz 7" und parallel hierzu mit durchlaufenden Längsnuten 15 sowie kurzen Längsnuten 15' versehen sind, so daß die Schneidender Klingen während ihres Vorschubes frei liegen, wie bei K2 und K3 in Abb. i ersichtlich ist, und die Klingen sich leicht in der Längsrichtung auf den Platten g, g' verschieben lassen.
  • Das durch die Ränder des Einschnittes ga für die Ylingenränder gebildete Auflager ist um ein ganz geringes, etwa 1/20o mm, höher als der Schieberteil 6a.
  • Der durchgehende Längsschlitz 7, 7" dient zum Durchtritt von Vorschubstiften 14z, 14h, 14c, die an einer Tragstange 13 befestigt sind, welche gleichzeitig mit dem Schlitten 4 vor-und zurückbewegt wird. Zu diesem Zweck ist die Tragstange oder Schiene 13 an einer gegabelten Schwinge i2 befestigt, die ihrerseits mittels Bolzen ii in einem Lager io drehbar ist, welches auf der Schiene 4 befestigt ist. Zwischen einem Stift 22 von Schwinge 12 und einer Bohrung 24 von Lager 25 ist eine Feder 23 eingespannt, welche bestrebt ist, die Schwinge 12 nach rechts oben in Abb. 2 zu drehen. An der Schiene 13 ist ein Tragstück 14 mit einer seitlich vorstehenden Leitrolle 16 befestigt. Die Weiche 17 ist mittels Bolzen 18 unter dem Tisch 3 drehbar gelagert und steht unter der Wirkung einer Feder i9. die zwischen einem Stift 2o der Weiche 17 und einem Stift 21 des Tisches 3 eingespannt ist. Wie Abb. io bis 12 im einzelnen zeigen, ist die Weiche 17 mit einer seitlichen Lauffläche 17' für die Rolle 16 und mit einem aufgebogenen vorderen Ende 17" versehen. Oberhalb der Weiche 17 ist an dem Tisch 3 eine weitere Lauffläche 131 mittels Schrauben 131' befestigt.
  • Die eingeölten oder eingefetteten Klingen K sind mit ihrer Längsseite in der Vorschubrichtung des Schiebers 6 oberhalb desselben auf den Stangen 49, 49' zu einem Stapel aufgereiht. Die Stangen 49, 49' sind auf der Grundplatte 48 befestigt, und zwischen den Bunden 49" und dem eigentlichen Klingenstapel A ist noch eine auf den Stangen 49, 49' verschiebbare Platte go eingeschaltet. Der Stapel wird, wie aus Abb. 2 und 3 ersichtlich ist, in umgekehrter Stellung mit der Grundplatte 48 in eine durch die Rinne 47 und die daran seitlich befestigten Schienen 50 gebildete Führung eingeschoben. Auf der Führung 47 sitzt eine Hülse 51: mit Druckfeder 52, die auf einem Bund eines in der Hülse 5i geführten Fixierstiftes 53 drückt, welcher, wenn der Stapel A die richtige Stellung zum Schieber 6 einnimmt, mit seinem unteren Ende 53' eine Öffnung 48a der Grundplatte 48 greift. Die Führung 47 ist durch den Tragarm 46 mit einem Bock 41 verbunden, der auf dem Tisch 3 befestigt ist.
  • Um das Einsetzen eines frischen Klingenstapels zu beschleunigen, ist die Führung 47 so eingerichtet, daß gemäß Abb. 3 die Grundplatten mehrerer Stapel in die Führung eingeschoben werden können. Gemäß Abb. 3 sind in die Führung 47 die Grundplatten 48, 48' und 48" von drei Stapeln A, A' und A" eingeschoben, von denen der am weitesten links befindliche und durch Feststellstift 53 gesicherte Stapel A sich in der richtigen Entnahmestellung mit Bezug auf den Schieber 6 befindet. Wenn der Stapel A aufgebraucht ist, so werden nach Hochziehen des Feststellstiftes 53 die Stapel in der Führung 47 weiter nach links verschoben, bis der Feststellstift 53 in. das Loch 48a der Grundplatte 48' von Stapel _A' eingreift. Hierbei ist der geleerte Stapel aus der Führung 48 herausgeschoben worden, der Stapel A' befindet sich nunmehr in der Entnahmestellung, und der Stapel A" hat die frühere Stellung des Stapels A' eingenommen, so daß nunmehr noch ein dritter frischer Stapel in die Führung 47 eingesetzt werden kann.
  • An dem erwähnten Block 41 ist ein Tragstück 42' einstellbar befestigt, an welchem eine leistenartige Wand 44' mittels Stellschrauben 43` senkrecht verschoben werden kann. Die Leiste 44' legt sich gegen die eine Stirnfläche des Stapels A und wird so weit über dem Schieber 6 eingestellt, daß sie jeweils nur eine Klinge beim Vorschub des Schiebers 6 unter j sich hindurchtreten läßt.
  • Auf der anderen Stirnseite ist gleichfalls eine leistenartige Wand 44 mittels Schrauben 43 verstellbar in einem Träger 42 geführt, der an einem auf dem Tisch 3 befestigten Bock 40 1 einstellbar befestigt ist. Die Leiste 44 wird so tief eingestellt, daß sie beim Rückhub des Schiebers 6 ein etwaiges Mitnehmen der untersten Klinge des Stapels durch Reibung verhindert.
  • Um das Nachrutschen der Klingen zu gewährleisten, drückt auf die verschiebbare Zwischenplatte go mittels Stange 58 ein Gewicht 59. Die Stange 58 ist in Lagern 56 und 57 eines Bockes 55 senkrecht verschiebbar ge- i führt. Der Bock 55 ist auf der Führung 47 befestigt und besitzt in seinem bei 6o wulstartig verstärkten Befestigungsflansch eine Bohrung öoa, in welcher mittels des Knopfes 62#T ein Sperrbolzen 62 entgegen einer Druckfeder i 61 aus der in Abb. 3 dargestellten Stellung zurückgezogen werden kann. Der Bolzen 62 _ dient in seiner vorgeschobenen Stellung mit einem Absatz 62e seines kantig ausgebildeten Endes 62b zum Aufsetzen der angehobenen Stange 58 während des Vorschubes eines neuen Klingenstapels in die Entnahmestellung.
  • Oberhalb der in Abb. i und 2 mit- K' bezeichneten Stelle ist noch am Tisch 3 ein Klingenniederhalt 65 befestigt. Dieser ist gemäß Abb. 3 U-förmig gestaltet und an dem Winkel 65-' befestigt, der durch Schrauben 125 an der Tischplatte 3 befestigt ist.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende Sobald ein neuer Stapel in die Stellung A gebracht und durch Stift 53 fixiert worden ist, wird der Sperrbolzen 62 aus der Stellung der Abb. 3 zurückgezogen, so daß unter der Wirkung des Gewichtes 59 die Druckstange 58 gemäß ihrer in Abb. 3 strichpunktierten Stellung auf die Platte go drückt, die unterste Klinge des Stapels also gegen die Oberfläche des Schiebers 6 gepreßt wird.
  • In der linken, in Abb. 2 durch die strichpunktierte Darstellung des Lagers io angedeuteten Endstellung des Schiebers 4 befindet sich der infolgedessen ebenfalls in seine Endstellung zurückgezogene Schieber 6 mit seiner Absatzkante 8 etwas links von der linken Stirnfläche der untersten Klinge K in Abb. 2 gesehen. Unmittelbar vorher ist die Laufrille 16 in der später beschriebenen Weise aus der Stellung IV der Abb. 2 an der linken Kante 135 der Weiche 17' vorbei in die obere Anfangsstellung I gelangt, wo sie gegen die Unterfläche des ortsfesten Winkels 131 durch die Feder 1g angezogen wird. Die Vorschubstifte 14-'-#'' nehmen daher ihre obere Vorschubstellung ein. Wird nun der Schlitten 4 nach rechts in die ausgezogene Stellung der Abb. z vorgeschoben, so nimmt der Absatz 8, welcher in seiner Höhe etwas weniger als -eine Klingendicke beträgt, nur die unterste Klinge des Stapels _-f mit, da die Anschlagleiste 44' nur diese unterste Klinge durchtreten läßt, und befördert die unterste Klinge aus der Stellung E in die Stellung E 1 unter den Niederhalt 65, wo sie auf zwei seitlichen, schmalen Streifen ihrer Grundfläche liegenbleibt. Gleichzeitig mit dem Vorschub des Schlittens 4. sind auch die Vorschubstifte 14a-,1 durch den Schlitz 7, 7" über die Oberfläche der Platten g, g' vorstehend gemäß Abb. 2 in ihre rechte Endstellung bewegt worden. Hierbei ist die Rolle 16 auf der Unterseite des ortsfesten Winkels 131 entlanggelaufen und in die Stellung II gelangt. Kurz vor Erreichen dieser Stellung hat sie mittels des aufgebogenen Endes 17" die bewegliche Weiche 17' entgegen der Feder 1g nach unten gedreht, um v orbeitreten zu können, und nun nimmt die Weiche unter dem Zug der Feder 1g wieder die obere Stellung ein, wobei sich das Ende 17" von unten gegen den Winkel 131 legt.
  • Beim Rückzug des Schlittens 4 und Schieber 6 wird - die Klinge K1 durch den Niederhalt 65- zurückgehalten, und die Rolle 16 von Tragschiene 13 läuft nun auf der Unterfläche des aufgebogenen Endes 17" auf der Unterfläche 17' der Weiche 17 zurück, also über die Stellung III nach der Stellung IV hin, so daß die Vorschubstifte 14''i beim - Rückgang sich unterhalb der Oberfläche von Platten g und g' in den Schlitzen 7, 7' zurückbewegen.
  • In der Stellung IV angekommen, tritt die Rolle 16 an der Kante 135 vorbei nach oben in die Stellung I, und die Vorschubstifte 14' und 141' treten nach oben in die Löcher der vorher unter dem Niederhalt 65 vom Schieber 6 vorgeschobene und durch Niederhalt 65 festgehaltene Klinge E1.
  • Beim nächsten Vorschub wird in der beschriebenen Weise durch den Absatz 8 des Schiebers 6 die nächste unterste Klinge K aus dem Stapel A in die Stellung Ei unter den Niederhalt- 65 befördert, und gleichzeitig schieben auch die Vorschubstifte 1V, 1e die beim vorigen Vorschub unter den Festhalt 65 beförderte Klinge aus der Stellung EI in die Stellung K2 vor. Beim nächsten Vorschub wird dann durch den Absatz 8 von Schieber 6 die unterste Klinge K des Stapels A unter den Festhalt 65, die Klinge EI- durch die Vorschubstifte 14a, 14h in die Stellung K2 und die vorher auf diese Stelle beförderte Klinge durch die Vorschubstifte 14j und 14" in die Stellung K3 befördert, worauf sich nunmehr dieser Arbeitsgang während der weiteren Vorschubbewegungen fortsetzt, bis der Stapel 3 geleert ist, worauf in der beschriebenen Weise der nächste Stapel A.' an die Stelle des Stapels verschoben und der Arbeitsgang fortgesetzt wird.
  • Die Beförderung der Klinge von Arbeitsstelle K3 auf die Arbeitsstelle E'4 der Transportscheibe S der eigentlichen Einwickelmaschine kann durch einen Sauger So erfolgen, der mittels des Armes 81 eine Auf- und Abwärtsbewegung wie auch eine Schwingbewegung zwischen den Stellungen K' und E4 ausführen kann. Der Arm 81 ist zu diesem Zweck auf einer Stange ioo befestigt, welche in den Lagern ioi und io2 des auf Säule 2' befestigten Bockes 111 senkrecht verschiebbar wie auch drehbar gelagert ist. Das Heben und Senken der Stange Zoo erfolgt mittels des Antriebshebels 1o3, welcher mittels Bolzen 104 in einem Lager der Grundplatte i gelagert ist und mit einer Leitrolle 105 in Eingriff mit einer Hubscheibe der Antriebswelle 9g gehalten wird. Die Hinundherschwingung der Stange ioo erfolgt durch einen Hebel 1o6, welcher unter Vermittelang des Gelenkes 107 von einer geeigneten Antriebsvorrichtung bewegt wird. Oberhalb der Stelle KI der Klingenvorschubbahn ist ein Taster 7o an einer Stange 71 befestigt, welche im oberen Ende einer Stange 72 befestigt ist. Die Stange 72 ist in Augen iog und ==o, welche an dem Lagerbock iii befestigt sind, senkrecht geführt. Zwischen den Augen iog und iio ist auf der Stange 72 ein Auge 112 befestigt, an welchem ein in einem Ansatz 113 des Lagerbockes iii schwingbar gelagerter Hebelarm 114 angreift. Um eine Verdrehung von Stange 72 zu verhindern, ist in einem seitlichen Auge =i2' von Auge 112 eine Stange 115 befestigt, die sich in seitlichen Augen iog' und ==o' der Lageraugen iog und iio senkrecht führt. Die durch Stange 117 an dem Hebelarm 114 angreifende Antriebsvorrichtung ist haftschlüssig so ausgeführt, daß nach jedesmaligem Vorschub des Schiebers 6 der Taster 7o aus seiner oberen nicht dargestellten Stellung vermittels einer Feder gesenkt wird. Ist bei dem betreffenden Vorschub durch den Schieber 6 eine Klinge entnommen und in die Stellung Kl- befördert worden, so tritt zwar das untere Zäpfchen 70' des Tasters in. das mittlere Klingenloch ein, aber gleich darauf kommt der breitere flache Ansatz 70" des Stiftes 70 zum Aufsitzen auf die Klinge, so daß die weitere Abwärtsbewegung des Tasters 7o durch die Klinge entgegen der Federwirkung aufgehalten wird. Ist hingegen durch den Schieber 6 keine Klinge in die Stellung KI befördert worden, so kann die flache Verbreiterung 7o" des Tasters 70 frei in den Schlitz 7 des vorderen Schieberteiles eintreten, der Taster 70 unter der Wirkung der Feder seine Abwärtsbewegung also vollenden. Vor bzw. bei dem Rückzug des Schiebers 6 wird der Taster 7o wieder in seine obere Stellung angehoben.
  • Die Antriebsvorrichtung des Tasters wirkt nun mit derjenigen Vorrichtung, welche zur Beförderung der Umhüllung auf den Fördertisch S dient, in der an sich bekannten Weise so zusammen, daß die Blattzuführungsvorrichtung arretiert, also keine Umhüllung zugeführt wird, wenn der Taster 7o an Stelle KI auf keine Klinge trifft und deshalb seine Abwärtsbewegung frei ausführen kann. Wird hingegen der Taster 7o bei Stelle KI durch eine Klinge an der Vollendung seiner Abwärtsbewegung verhindert, so arretiert die Antriebsvorrichtung des Tasters die Blattzuführungsvorrichtung nicht, so daß also auch die Umhüllung zugeführt wird.

Claims (7)

  1. PATENTAT,TSPRTICHE i. Vorrichtung zum Einzelvorschub von Rasierklingen aus dem Stapel nach der Einwickelmaschiene, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils unterste Klinge durch einen in der Längsachse der Klinge hin und her gehenden Schieber (6) beim Vorschub desselben von dem Stapel abgestoßen, mitgenommen und auf eine Unterlage befördert sowie auf dieser beim Rückgang des Schiebers zurückgehalten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klingenstapel ständig auf dem in entsprechender Entfernung von seiner Vorderkante mit einer Vorstoßkante (8) von geringerer Höhe als die Klingendicke versehenen Schieber (6) aufruht bzw. aufgedrückt wird, und daß der Schieber in seiner vorgeschobenen Stellung mit seinem vorderen, die Klinge tragenden Ende in einen Ausschnitt der weiteren Vorschubbahn (g, g') eintritt, wo die Klinge abgelegt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Stirnseiten des Klingenstapels verstellbare Wände (44, 44') vorgesehen sind, welche in bezug auf den Schieber so eingestellt werden, daß die in der Vorschubrichtung vordere Wand (44') beim Vorschub nur immer eine einzige Klinge unter sich hindurchschieben läßt, während die hintere Wand (4.q.) beim Rückgang des Schiebers ein Mitnehmen der untersten Klinge verhindert.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Schieber vorgeschobene Klinge durch einen Niederhalt (65) festgehalten wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Vorschub der Klinge auf der Vorschubbahn (g, g') durch Vorschubstifte (14a-d) erfolgt, welche durch einen Längsschlitz (7, 7') im vorderen Ende des Schiebers (6) und der Vorschubbahn nach oben in die beiden Klingenlöcher bewegt und in dieser Höhenlage um einen Vorschubschritt vorwärts geschoben werden, um dann wieder gesenkt und in gesenktem Zustande in ihre Anfangsstellung zurückbewegt zu werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubstifte (i4a-d) an einer Tragschiene (i3) befestigt sind, welche an einer Schwinge (i2) des Schieberschlittens (4) sitzt und bei der Hinundherverschiebung des Schlittens (4) mitgenommen sowie unter der Wirkung einer Feder (23) durch eine Weiche (i7') gesteuert wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene (i3) mit einer Führungsrolle (i6) versehen ist und die drehbar gelagerte Weiche (i7') mit ihrer nach oben gebogenen Zunge (i7") durch eine Feder (=g) gegen die Unterseite einer Führungsschiene (=3i) gezogen wird, an welcher die Rolle (i6) beim Vorschub der Tragschiene (i3) entlangläuft, bis sie unter vorübergehendem Abheben der Zunge (i7") ihre vordere Vorschubstellung (II) erreicht, worauf die Rolle beim Rückzug der Tragstange (i3) an der Unterfläche von Zunge (i7") und Weiche (i7') in gesenkter Stellung zurückläuft, um bei Erreichung der Rückzugsstellung (IV) durch die Feder (23) an der Weiche (i7') vorbei wieder gegen die Unterfläche der Führung (=3i) angehoben zu werden. B. Vorrichtung nach Anspruch = bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anpressen des Klingenstapels auf dem Schieber eine belastete, in der Höhenrichtung des Stapels verschiebbar geführte Stange (58) dient, welche in ihrer angehobenen Stellung durch eine Arretierung (62) festgehalten werden kann. g. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, bei welcher die Klingen auf zwei auf einer Grundplatte sitzenden Stangen zum Stapel aufgereiht sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapel in umgekehrter Stellung mit seiner Grundplatte (48) oberhalb des Schiebers so befestigt wird, daß sich die unteren Enden der Aufsteckstangen (49,49') in einer für das Abschieben der untersten Klinge genügenden Entfernung von der Oberfläche des Schiebers (6) befinden. =o. Vorrichtung nach Anspruch x bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Stapels eine zum Einschieben der Stapelgrundplatte (48) geeignete und mit einer Feststellvorrichtung (53) versehene Führung (47) dient, welche sich quer zur Vorschubbahn erstreckt und gegebenenfalls so -lang ist, daß sie zur gleichzeitigen Aufnahme der Grundplatten von mehreren Stapeln (A, A', A") dienen kann. =i. Vorrichtung nach Anspruch i bis =o, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der ersten Klingenauflage (KI) ein Taster (7o) vorgesehen ist, welcher bei der vordersten Vorschubstellung des Schiebers (6) gesenkt wird und hierbei entweder durch die vom Schieber mitgenommene Klinge angehalten wird oder beim Fehlen einer solchen Klinge in den Längsschlitz (7) des Schiebers eintreten kann, um im letzteren Falle in der an sich bekannten Weise die Zuführungsvorrichtung für die Klingenhülle abzustellen.
DEH121164D 1929-04-08 1929-04-09 Vorrichtung zum Einzelvorschub von Rasierklingen aus dem Stapel nach der Einwickelmaschine Expired DE492732C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH121164D DE492732C (de) 1929-04-08 1929-04-09 Vorrichtung zum Einzelvorschub von Rasierklingen aus dem Stapel nach der Einwickelmaschine

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE342420X 1929-04-08
DEH121164D DE492732C (de) 1929-04-08 1929-04-09 Vorrichtung zum Einzelvorschub von Rasierklingen aus dem Stapel nach der Einwickelmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE492732C true DE492732C (de) 1930-03-08

Family

ID=25822540

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH121164D Expired DE492732C (de) 1929-04-08 1929-04-09 Vorrichtung zum Einzelvorschub von Rasierklingen aus dem Stapel nach der Einwickelmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE492732C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742565C (de) * 1940-06-23 1943-12-07 Ag Maschf Foerdervorrichtung fuer Rasierklingen-Einwickelmaschinen
DE934752C (de) * 1952-03-29 1955-11-03 Hesser Ag Maschf Foerdervorrichtung an Maschinen zum Einwickeln von flachen Gegenstaenden, insbesondere Rasierklingen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742565C (de) * 1940-06-23 1943-12-07 Ag Maschf Foerdervorrichtung fuer Rasierklingen-Einwickelmaschinen
DE934752C (de) * 1952-03-29 1955-11-03 Hesser Ag Maschf Foerdervorrichtung an Maschinen zum Einwickeln von flachen Gegenstaenden, insbesondere Rasierklingen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1782885C2 (de) Vorrichtung zum Aufsetzen des Schieben und der oberen Endglieder auf verkonfektionierte gekuppelte Reißverschlüsse
DE3536350A1 (de) Verfahren zum zaehlen von zu einem fortlaufenden band angeordneten gegenstaenden und einrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE492732C (de) Vorrichtung zum Einzelvorschub von Rasierklingen aus dem Stapel nach der Einwickelmaschine
DE828611C (de) Vorrichtung zum Zufuehren statistischer Registrierkarten und zum Abgeben der Karten in einem Aufnahmebehaelter
DE955300C (de) Foerdervorrichtung fuer Verpackungsmaschinen, insbesondere fuer schmales, langes Packgut, wie Schokoladetafeln, -riegel oder Kekspackungen
DE3825713A1 (de) Vorrichtung zum aufziehen eines schiebers auf eine lange reissverschlusskette
DE1094233B (de) Vorrichtung zum Stapeln und Foerdern der aus einer bogenverarbeitenden Maschine ausgelegten Buchbloecke oder Bogenlagen
DE1139419B (de) Vorrichtung zum Abtrennen von Scheiben von einem Tabakballen
DE533935C (de) Einrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken, insbesondere Bolzen, zu den Werkzeugen von Werkzeugmaschinen, beispielsweise Gewindewalzwerkzeugen
DE2207488C3 (de) Einrichtung zum Zusammenstellen von Gruppen von plattenförmigen Elektroden und dazwischenliegenden Separatoren für Akkumulatoren
DE2618137A1 (de) Vorrichtung zur handhabung stangenartiger gegenstaende, insbesondere zum fuellen eines containers mit stangenartigen gegenstaenden
DE432734C (de) Vorrichtung zum Einlegen von glatten oder gefalzten Bogen in Umschlagbogen
DE954506C (de) Vorrichtung zum Zusammentragen von Bogen zu Gruppen
DE1453200A1 (de) Maschine zum Abrichtholen und Hobeln von Winkelkanten
DE276182C (de)
DE269279C (de)
AT20076B (de) Typensetzmaschine.
DE879822C (de) Maschine zum Abschneiden von Zigarren, Zigarillos und aehnlichen Gegenstaenden
DE2111102C2 (de) Maschine zum Herstellen von Streifen von stabförmigen Befestigungsmitteln
DE247055C (de)
DE636242C (de) Vorrichtung zum Entfernen der Abfallstreifen von Stempeln zum Ziehen, Stanzen u. dgl. von Papier, Pappe, Karton usw.
DE47117C (de) Letternschleifmaschine
DE252152C (de)
DE168604C (de)
DE915311C (de) Absatzfrontbeschneidmaschine