DE49207C - Ofen zur Vorheizung von Materialien, welche elektrolysirt werden sollen - Google Patents

Ofen zur Vorheizung von Materialien, welche elektrolysirt werden sollen

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DE49207C
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Germany
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furnace
nozzles
electrolyzed
shafts
materials
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49207D
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English (en)
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L. REULEAUX in Liege, 21 Rue Nysten
Publication of DE49207C publication Critical patent/DE49207C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B4/00Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
    • C22B4/08Apparatus
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B11/00Heating by combined application of processes covered by two or more of groups H05B3/00 - H05B7/00

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Der Zweck dieser Vorheizung, welche ihrem Wesen nach beschrieben ist, besteht darin, die Materialien, welche durch die galvanische Wärme oder durch die elektrische Einwirkung, verbunden mit der Elektrolyse, zu zersetzen und zu schmelzen bestimmt sind, vor ihrer Ankunft in dem elektrischen Schmelzherd auf eine möglichst hohe Temperatur zu bringen.
Man verwendet zu diesem Zwecke einen auf beiliegender Zeichnung dargestellten Ofen mit drei Schächten FF1 F2, dessen obere Schachtwände senkrecht oder schräg angebracht sein können. In den Mittelschacht. bringt man Koks oder Holzkohle.
In die seitwärts befindlichen Schächte bringt man die Erze und die Flufsmittel.
Der Mittelschacht F ist mit Düsen T und die seitwärts befindlichen Schächte F1 und F0 sind mit Knallgasdüsen C versehen. Diese Düsen sind genügend von den Elektroden E und ihrem Wirkungskreis entfernt angeordnet, damit der Wind etc., welchen sie einführen, die · Wirkung der Elektroden nicht beeinträchtigt.
Durch die Düsen T wird atmosphärische Luft und durch die Knallgasdüsen C Steinkohlengas oder Wasserstoffgas oder ein flüssiger Brennstoff eingeblasen. Die durch die Düse T eingeblasene atmosphärische Luft verbrennt einen Theil des Koks oder der Holzkohle, welche sich im Mittelschacht befindet, und erhitzt auf diese Weise den anderen Theil der Kohle oder des Koks.
Das durch die Düsen C eingeblasene Gas heizt die zu zersetzenden Materialien (Erze und Flufsmittel), welche sich in den seitwärts gelegenen Schächten befinden.
Nach unten zu vereinigen sich die drei Schächte zu einem einzigen und schliefsen sich an einen der schon bekannten elektrischen Reductionsherde an.
Sowie die Materialien in dem Schmelzherd reducirt werden und die Erzeugnisse aus demselben in die freie Luft fiiefsen, werden dieselben in dem Schmelzherd durch neue Materialien ersetzt, welche, anstatt wie gegenwärtig kalt, stark erhitzt in denselben kommen. Da der durch einen Brennstoff erzeugte Wärmeertrag viel weniger kostspielig ist als derjenige, welcher durch Elektricität erzeugt wird, so werden dadurch die Selbstkosten der erzeugten Metalle wesentlich billiger.
Für die Erhaltung der Wände des Ofens und besonders derjenigen des Mittelschachtes kühlt man dieselben ab, wenn es nöthig ist, sei es durch eine Bewässerung oder durch in den Wänden angebrachte Röhren, in welchen man fliefsendes Wasser zum Umlauf bringt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Ofen mit drei Schächten FF1 F2, wovon der Mittelschacht F mit Düsen T für atmosphärische Luft, während die zwei anderen Schächte F1 F2 mit Knallgasdüsen C zum Einblasen von atmosphärischer Luft oder Sauerstoff und Wasserstoffgas oder Steinkohlengas, oder auch einem flüssigen Brennstoff versehen sind, in Verbindung mit einem elektrischen Reductionsherd.
DENDAT49207D Ofen zur Vorheizung von Materialien, welche elektrolysirt werden sollen Expired - Lifetime DE49207C (de)

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