DE491676C - Sperrvorrichtung fuer das Schlagwerk an Zeitmessern aller Art - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer das Schlagwerk an Zeitmessern aller Art

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DE491676C
DE491676C DEC41999D DEC0041999D DE491676C DE 491676 C DE491676 C DE 491676C DE C41999 D DEC41999 D DE C41999D DE C0041999 D DEC0041999 D DE C0041999D DE 491676 C DE491676 C DE 491676C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/022Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with saw mechanism

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung für das Schlagwerk an Zeitmessern aller Art Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Sperrvorrichtungen, die bezwecken, das Schlagwerk einer Uhr nach dem letzten Uhrschlage festzusperren. Die Verbesserung besteht darin, daß für die Rechensperrung und die Schlagwerksperrung je ein Stift vorgesehen ist, so daß der kleine Schalthub des Schöpferhebels ausreicht, den Laufstift in die Sperrlage zu bringen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Der Winkelhebel i, 2 trägt an -seinem Arm z zwei Stifte 3 und 4 sowie den Anlaufstift 5. Der Rechen 6 hat an seinem Hebelarm eine Nase 7 und an seinem Kreissegmentstück 8 die Zahnung 9 sowie eine Kerbe io. Auf der Welle ii des Hammers i2 sitzt ein Hebel 13, an dessen freiem Ende der Schöpferhebel i4 gelenkig angeordnet ist. Das Winkrad des Schlagwerks ist bei 16 angedeutet.
  • Während die Uhr geht, wird kurz vor dem Vollen-, Halben- oder Viertelstundenschlage der Hebel i, 2 durch das Gehwerk angehoben, und zwar so weit, daß der Stift 3 aus der Kerbe io gelangt, wobei der Stift 3 den Schöpferhebel 14 aus der Zahnung drückt, so daß der freigegebene Rechen 6 herabfällt, bis der Schnabel 7 die Schnecke berührt.
  • Der Hebel 2 trägt ferner den Anlaufstift 5, gegen den sich in der Ruhestellung das Windrad =6 des Schlagwerks legt.
  • Während -der Tätigkeit des Schlagwerkes wird der Rechen durch den Stift 4, der in die Zahnung einfällt, in seiner jeweiligen Lage festgehalten. Wenn der Sperrhaken hinter den letzten Zahn gefaßt und den Rechen in seine Anfangsstellung geschoben hat, fällt der Stift 3 in die Kerbe io, und der Anlaufstift 5 sperrt das Windrad i6 fest.
  • Die Stifte 3 und 4 haben nicht die gleiche Entfernung von der Achse 17; wenn also Stift 3 in der Kerbe io liegt, muß der Stift ¢ außerhalb der Zahnung 9 sein, und wenn der Stift 4 in die Zahnung 9 eingreift, befindet sich Stift 3 außerhalb der Zahnung.
  • Der Rechen besitzt nicht nur den Vorteil, daß er die Herstellung vereinfacht, sondern auch daß durch ihn die Zusammensetzung des Werkes vereinfacht wird.
  • Ohne auf die Stellung der Schlagnadelräder, die Auslösungen oder auf den Anlauf der Warnung bei der Zusammensetzung des Schlagwerks Rücksicht nehmen zu müssen, regelt sich dieses selbsttätig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sperrvorrichtung für das Rechenschlagwerk an Zeitmessern, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zur Schlagzeit durch das Gehwerk betätigten Winkelhebel (i, 2) außer dem die Freigabe und Sperrung des Schlagwerkwindflügels regelnden Anlaufstift (5) Stifte (3, 4) angeordnet sind, von denen der eine (3) in der Schlußstellung des Hebels (6) in dessen Kerbe (io) greift, bei Auslösung des Winkelhebels (i, 2) die Kerbe (io) verläßt, den Schöpferhebel (i4) aus seiner Zahnung (9) aushebt und nun selbst außerhalb der Zahnung verbleibt, während der andere Stift (4) als Sperrstift in die Zahnung (9) einschnappt.
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