DE490844C - Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe - Google Patents

Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe

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DE490844C
DE490844C DEP57826D DEP0057826D DE490844C DE 490844 C DE490844 C DE 490844C DE P57826 D DEP57826 D DE P57826D DE P0057826 D DEP0057826 D DE P0057826D DE 490844 C DE490844 C DE 490844C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

  • Fangvorrichtung für Förderkörbe Die Erfindung bezieht sich auf eine Fangvorrichtung für Förderkörbe, bei der im Falle eines Seilbruches Exzenter zum Eingriff in die Spurlatten kommen und den Korb bremsen.
  • Das Neue besteht darin, daß bei Seilbruch am Förderkorb sitzende Zahnräder mit elastischen, am Schacht angebrachten Kettenbändern zum Eingriff gebracht werden und daß gleichzeitig selbsttätig ein für die letztgenannten Zahnräder vorgesehener Antrieb eingeschaltet wird, durch den der gebremste Förderkorb unter Ausrückung des Exzenters hochgewunden wird, ferner darin, daß beim Einrücken der motorisch angetriebenen Zahnräder weitere Zahnräder mit den Kettenbändern zum Eingriff gebracht werden, die zunächst die Bremsung unterstützen und beim Hochgehen des Förderkorbes eine nachgiebige Führung bilden.
  • Es sind an sich schon Sicherheitsvorrichtungen für Aufzugsanlagen bekannt, bei denen am Fahrkorb ein Hilfsmotor angeordnet ist, der Zahnräder antreibt, die Zahnstangen an der Schachtwand eingreifen; im Notfall, d. h. wenn der Fahrkorb infolge eines Seilbruches steckengeblieben ist, können die Zahnräder mittels einer Kurbel von Hand bewegt werden, so daß der Fahrkorb zur nächsten Haltestelle gebracht werden kann. Dabei bildet jedoch der Hilfsmotor einen Teil der besonders ausgebildeten Fangvorrichtung; zum Bewegen des Fahrkorbes nach einem Seilbruch kann der Hilfsmotor nicht verwendet werden. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Gesamtansicht der Fang- und der Getriebevorrichtungen in der Ruhestellung nach der Linie A -B der Abb. 2, Abb. 2 eine Ansicht von oben nach der Linie C-D der Abb. i, Abb. 3 eine Seitenansicht von Abb. i, Abb. q. eine in größerem Maßstabe Einzelansicht eines Teiles der Getriebevorrichtung in der Arbeitsstellung, Abb.5 links ein Fangexzenter in der Ruhestellung und rechts in der Arbeitsstellung. Der Förderkorb i wird mittels der an ihm angebrachten Führungsschuhe 2 zwischen den Leitbäumen 3 in bekannter Weise geführt. Zu beiden Seiten der Leitbäume 3 sind Kettenbänder q vorgesehen. Die Führungsschuhe 2 tragen zu beiden Seiten einen Führungswinkel, der an den Innenseiten des Kettenbandes gleitet.
  • Das U-förmige Zwischengeschirr 5 ist unten mit einer starken Zugfeder 6 und oben mit einer Blattdruckfeder 7 in Verbindung gebracht. Beide Federn 6 und 7 bewirken bei Seilbruch das Niedergehen des Zwischengeschirrs 5. Die Exzenter 8, die sich an den Stirnseiten des Förderkorbes i befinden, sind je auf einer durchgehenden Achse 9 befestigt. Die Exzenter 8 sind mit spitzen Zähnen versehen. In der Mitte der Achsen 9 ist ein nach unten stehender abgeschrägter Nocken io angebracht, der sich gegen einen Nocken ii der Stange 12 anlegt, die am Zwischengeschirr 5 befestigt ist, wodurch die Exzenter 8 in Ruhestellung gehalten werden (s. Abb. 5 links). Durch das Niedergehen des Zwischengeschirrs 5 bei Seilbruch .wird die Freigabe des Nockens io bewirkt, und durch die Zugfedern 13 werden die Exzenter 8 zum Eingreifen in die Seiten der Leitbäume 3 gebracht (s. Abb. 5 rechts).
  • Die Bremsräderpaare 14, die sich unterm Boden des Förderkorbes i befinden, sind in gebogenen Hebelarmen 15 drehbar gelagert, die wiederum in den Trägern 16 mittels Schlitzführungen 17 verschiebbar gelagert sind. Die Hebelarme 15 sind mit einer Lasche 18 gelenkig verbunden, die oben mit zwei zangenartigen Laschen x9 in Verbindung gebracht ist,. die wiederum beweglich mit den um ihre Achsen 2o, die an den Förderkorbseitenwänden befestigt sind, schwenkbaren Hebeln 21 in Verbindung stehen, die beide mit ihren unteren Enden auf die am Zwischengeschirr 5 befestigten Stange 12 beweglich angebracht sind. Bei Seilbruch werden durch das Niedergehen des Zwischengeschirrs 5 und der mit diesem verbundenen Stange 12 die Bremszahnräderpaare 14 mittels des beschriebenen Gestänges in die Kettenbänder 4 eingeschoben, wodurch ein gewisser Bremsdruck ausgeübt wird.
  • Die seitlich des Förderkorbes i angeordneten je zwei Getriebevorrichtungen dienen zum Hochgehen desselben und werden durch die auf der Plattform aufgestellten Elektromotoren 22 und 23, durch Transmissionsriemen 24 und -scheiben 25 - angetrieben. Durch die verschiebbaren Eisenträger 26 gleitet das Zwischengeschirr 5. In der Mitte haben dieselben einen Führungsschlitz 27, durch den eine Achse 28 geht, die an den Seitenwänden des Förderkorbes i befestigt ist. An den Stirnseiten des Förderkorbes i sind die Träger 26 mittels ihrer vorderen Achsen in Winkeleisen 29 eingelassen, die ebenfalls eine Schlitzführung haben. An der Unterseite hat jeder Träger 26 eine kurze Zahnstange 3o, in die ein Zahnsegment 31 eingreift, das mit einer Zugfeder 32 versehen ist. Das Zahnsegment 31 ist in einem Gestell 33 drehbar gelagert. Die Träger 26 sind außerdem mit einer größeren Ausnehmung versehen, in die ein Übersetzungszahnrad 34 eingebaut ist, das mit der Transmissionsscheibe 25 verbunden ist. Weiter ist ein Zahnrad 35 mit einem Triebrad36 eingesetzt. Beim Niedergehen des Z-4rischengeschirrs 5 infolge eines Seilbruches greifen die Träger 26 in die am Zwischengeschirr 5 befindlichen Ausschnitte 37 ein, weil das unter Federdruck stehende Zahnsegment 31 die Verschiebung bewirkt. Die Triebräder 36 greifen alsdann in die seitlichen Kettenbänder 4 ein. Durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Anordnung wird der Strom gleichzeitig eingeschaltet, und die Getriebevorrichtungen arbeiten' alsdann, so daß der Korb hochgeht. Beim Hochgehen des Korbes lösen sich die Exzenter 8 sowie die Bremsräder 14-

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fangvorrichtung für Förderkörbe, bei der im Falle eines Seilbruches Exzenter zum Eingriff in die Spurlatten kommen und den Korb bremsen, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Seilbruch außerdem am Förderkorb (i) sitzende Zahnräder (36) mit elastischen, 'am Schacht angebrachten Kettenbändern (q.) zum Eingriff gebracht werden und daß gleichzeitig selbsttätig ein für die letztgenannten Zahnräder (36.) vorgesehener Antrieb (22, 23) eingeschaltet wird, durch den der gebremste Förderkorb (i) unter Ausrückung des Exzenters (8) hochgewunden wird.
  2. 2. Fangvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einrücken der motorisch angetriebenen Zahnräder (36) weitere Zahnräder (i4) mit den Kettenbändern (4) zum Eingriff gebracht werden, die zunächst die Bremsung unterstützen und beim Hochgehen des Förderkorbes eine nachgiebige Führung bilden.
DEP57826D 1928-05-20 1928-05-20 Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe Expired DE490844C (de)

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