DE490169C - Schaltungsanordnung fuer Verstaerkungsvorrichtungen fuer Sprechstroeme bei Apparatenzur Aufzeichnung von Telephongespraechen, bei denen die Verstaerkungsvorrichtung einschliesslich Batterien, Widerstaenden u. dgl. auswechselbar in einem Gehaeuse untergebracht ist - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Verstaerkungsvorrichtungen fuer Sprechstroeme bei Apparatenzur Aufzeichnung von Telephongespraechen, bei denen die Verstaerkungsvorrichtung einschliesslich Batterien, Widerstaenden u. dgl. auswechselbar in einem Gehaeuse untergebracht ist

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DE490169C
DE490169C DEP45000D DEP0045000D DE490169C DE 490169 C DE490169 C DE 490169C DE P45000 D DEP45000 D DE P45000D DE P0045000 D DEP0045000 D DE P0045000D DE 490169 C DE490169 C DE 490169C
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housing
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housed
resistors
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/64Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • H04M1/65Recording arrangements for recording a message from the calling party

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Verstärkungsvorrichtungen für Sprechströme bei Apparaten zur Aufzeichnung von Telephongesprächen, bei denen die Verstärkungsvorrichtung einschließlich Batterien, Widerständen u. dgl. auswechselbar in einem Gehäuse untergebracht ist , Die bisher bekannt gewordenen Einrichtungen zum phonographischen Aufzeichnen von Telephongesprächen und Diktaten, bei welchen Verstärkereinrichtungen zur Verwendung kommen, haben dein Nachteil, daß sie mit sehr verwickelten Schalt- und Leitungsanordnungen versehen sind und daher eine große Anzahl von gesondert zu bedienenden Einzelschaltern und Verbindungsklemmen benötigen. Insbesondere tritt dieser Nachteil bei diesen Einrichtungen infolge der Verwendung der zum Beitriebe der Verstärkungseinrichtung dienenden Batterien, welche von Zeit zu Zeit aufgeladen werden müssen, hervor.
  • Da die Benutzung und Bedienung der betreffenden Einrichtungen, welche fast ausschließlich im Bürobetrieb benutzt werden, in der Regel durch Laien erfolgt, treten durch falsche Einschaltung oder falschen Anschluß der Stromleitungen bewirkte Betriebsstörungen, Durchbrennen der Lampen und andere Nachteile, welche infolge der unrichtigen Betätigung der verschiedenen Schalt- und Anschlußstellen hervorgerufen werden, dauernd ein.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Verstärkungsvorrichtungen für Sprechströme bei Apparaten zur Aufzeichnung von Telephongesprächen, bei denen die Verstärkungsvorrichtung einschließlich Batterie in einem besonderen Gehäuse untrergebracht ist,- und vermeidet die Nachteile der bisher bekannten ähnlichen Einrichtungen dadurch, daß die zum Betriebe der zugehörigen Hilfsapparate dienende Starkstromleitung umwechselbar an besonderen Klemmen, die unverwechselbar an dem Gehäuse angebracht sind. zwecks Aufladens der Verstärkungsbatterie angeschlossen werden kann, und daß der Motor und die für die, Aufnahme bzw. Wiedergabe- vorgesehene Schalldose, die von einer gemeinsamen, getrennt von dem Gehäuse angeordneten Schaltvorrichtung gesteuert werden, während des Aufladens der Batterie nicht in Betrieb genommen werden können. Es ist somit die Sicherheit gegeben, daß: während des Äufladens der Batterien ein Einschalten der übrigen Teile der Einrichtung und dadurch hervorgerufene Zerstörungen dieser empfindlichen Teile nicht erfolgen können.
  • Zweckmäßig wird die Schaltungsanordnung in der Weise eingerichtet, daß die :eigentliche, vom Gehäuse räumlich getrennt angeordnete Schaltvorrichtung zum Inbetriebseitzen der Einrichtung mit einer von der Batterie für die Verstärkungsvorrichtung gespeisten Kontrollampe versehen ist, so daßdem Benutzer einerseits durch diese Lampe eine Kontrolle möglich ist, ob die zur Speisung der Verstärkungseinrichtung dienende Batterie noch genügend Energie besitzt, und andererseits durch ihr Leuchten auch die Arbeitsschaltung der Einrichtung der räumlich getrennt liegenden Aufzeichnungsvorrichtung angezeigt wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Einrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. i zeigt schematisch diel Gesamtanordnung der Einrichtung bei Verbindung eines Telephones mit einem Aufnahmephonographen, während Abb. z in vergrößertem Maßstabe das die Verstärkungseinrichtung und Batterie aufnehmende Gehäuse und die eigentliche Schaltvorrichtung darstellt.
  • Abb. 3 zeigt ein Schaltungsschema der Gesamtanlage.
  • Die Verstärkungsvorrichtung ist in an und für sich bekannter Weisse in seinem Kasten i handlicher Größe, der mittels Tür z verschlossen werden kann, angeordnet. Der Kasten i ist durch senkrechte isolierte und säurefeste Wände 4, 5 unterteilt. In den so geschaffenen Abteilen werden zweckmäßig die aus Verstärkerröhren bestehende Verstärkereinrichtung 3 sowie diel Anodenbatterie 6 und die Heizbatterie 7 bequem auswechselbar und leicht zugänglich untergebracht.
  • An der Außenseite des Kastens i sind zwei zum Anschluß eines Starkstromsteckers 26 vorgesehene Steckeinrichtungen 8 und 9 vorgesehen, welche beide unverwechselbare Pole aufweisen, und von denen,die :erstere für den Anschluß, der Starkstromleitung an den Motor der Aufzeichnungsvorrichtung bestimmt ist, während die andere Steckeinrichtung 9 zum Anschluß der Starkstromleitung zwecks Rufladens der Heizbatterie 7 dient. Der mit der Starkstromleitung 21 verbundene Stekker 26, welcher abwechselnd für beide Steckeinrichtungen 8 und 9 Veurwendung findet, braucht nur zwecks Rufladens von deir Steckeinrichtung 8 abgezogen und auf die Steckeinrichtung 9, wie in der Zeichnung dargestellt, aufgeschoben werden, so daß, ein Aufladen der Heizbatterie 7 erfolgt, während die Zuleitung des Betriebsstromes für den Aufzeichnungsapparat unterbrochen ist.
  • Das mittlere Abteil des Kastens ist durch eine waagerechte Wand i i nochmals unterteilt. In diesem Abteil sind zwei zweckmäßig hochkerzige Kohlefadenlampen io angeordnet, welche ständig parallel in die von den Steckeinrichtungen 8, 9 zu der Heizbatterie 7 bzw. dem Motor der Aufzeichnungsrichtung 25 führenden Leitungen eingeschaltet sind, um den notwendigen Widerstand für den Betrieb der verhältnismäßig kleinen Motoren der Aufzeichnungsvorrichtung oder für das Aufladen der Heizbatterie 7 zu bilden Zwecks Ableitung der beim Aufladen dei Batterien und beim Betriebe der Verstärkungseinrichtung entstehenden Wärme sinc an der Oberseite des Kastens i Durchlöcherungen 1a vorgesehen.
  • Außer den Steckeinrichtungen 8, 9 sind an der Außenseite des Kastens i zwei Anschlußdosen 13, 14 vorgesehen, von denen die erstere: den Anschluß für den Verstärkereingang und die andere für die Verbindung mit der Verstärkerausgangsseite bestimmt ist.
  • Der Kasten i ist feurner mittels einer aus genügenden Adern zusammengesetzten Leitungsschnur 15 mit dem Schalter 16, der in beliebiger räumlicher Entfernung auf dem Arbeitstisch neben dem. Telephon des die Einrichtung Benutzenden angebracht ist, verbunden.
  • Auf dem Schaltbrett 16 sind drei Druckknöpfe 17, 18 und i 9 vorgesehen, welche unter Federwirkung stehen und mittels Nasen in bekannter Weise hinter einer seitlich verschiebbaren, unter Wirkung einer Feder 28 stehenden Sperrschiene 27 in der Weise gesichert werden, daß beim Niederdrücken einer der drei Tasten die beiden anderen Tasten freigegeben werden, während die gedrückte Taste in der niedergedrückten Stellung gesperrt bleibt.
  • Beim Niederdrücken des Knopfes 17 werden zu gleicher Zeit mittels- des Rahmens 47 die Druckkontakte 44, 3o und 29a, letztere an zwei Stellen, geschlossen, während bei den beiden Stellen zge eine Unterbrechung erfolgt. Durch Schließen der Kontaktstellen 29a wird der Stromkreis 32, 43, durch welchen die von der Verstärkungseinrichtung 3 (Ausgangsseite) kommenden Sprechströme der Schalldose 33 zugeleitet werden, geschlossen, während durch die Kontaktstelle 30 der Stromkreis 34, welcher von der Steckeinrichtung 8 abzweigt und zur Zuleitung des Betriebsstromes zu dem Antriebsmotor 25 dient, geschlossen wird.
  • Durch Schließen der Kontaktstelle 44 wird wiederum der Heizstromkreis 3 5 mit dem im Nebenschluß. liegenden Kontrollampenstromkreis 45 geschlossen.
  • Eine wirksame Einschaltung des Stromkreises 34 mittels des Druckknopfschalters 17 kann jedoch nur erfolgen, sobald der mit der Starkstromleitung z i, z. B. Lichtnetz, verbundene Stecker 26 in die Steckeinrichtung 8 eingeführt ist und somit der Stromkreis 34 eine Stromzuführung erhalten kann.
  • Durch den Rand des Steckers 26 wird gleichzeitig ,ein mit dem federnden Kontakthebel 36 verbundener Stift 37 in die Wand des Gehäuses i gedrückt und auf diese Weise ein Kontakt 38 in dem Heizstromkreis 35 eingeschaltet, so daß nur - in dem Falle, daß der Steckei 26 in die Steckeinrichtung 8 eingeführt ist, eine wirksame Einschaltung des Stromkreises 32 für die Schalldose 33 an die Verstärkervorrichtung und ebenso des Motorstromkreises 34 :erfolgen kann.
  • Durch Drücken des Knopfes i 8 wird die Schiene 27 in bekannter Weise nach links bewegt, und während der Druckknopf 18 mit seiner Nase unter diese Schiene gelangt, wird der Druckkontakt 17 freigegeben, so daß er unter Wirkung seiner Feder in die ausgeschaltete Stellung zurückgelangt und die Kontakte 29a, 30 und 44 ausgeschaltet sind, während bei 29e der Stromkreis 32 mit Stromkreis 39 verbunden und ebenso wie der vom Telephon kommende Stromkreis 22 an den V erstärkereingang, also nunmehr wirkungslos eingeschaltet ist.
  • Zwecks Wiederholung eines auf die Walze 4o aufgezeichneten Gespräches o. dgl. wird der Druckknopf i9 gedrückt und hierdurch der Druckknopf 18 oder der Druckkontakt 17, falls letzterer eingeschaltet ist, freigegeben, während der Druckkontakt i9 durch die Schiene 27 gesperrt wird.
  • In dieser Lage sind die Kontakte 44a, 30a, 31a und 41 geschlossen. Durch das Schlier Zen des Kontaktes 41 wird der Stromkreis 42 geschlossen, durch welchen eine an und für sich bekannte Rückführvorrichtung beliebiger Art für die Schalldose 33 betätigt wird. Sodann wird durch die Kontaktstelle 3 ia der Telephonstromkreis 22, der bisher an die Verstärkereingangsseite angeschlossen war, mit dem Stromkreis 43 an die Verstärkerausgangsseite gelegt, während Schalldose 33 über Leitung 32, Kontakt 29e und Leitung 39 mit der Eingangsseite des Verstärkers verbunden bleibt.
  • Gleichzeitig wird mittels des Kontaktes 3oa der Stromkreis 34, welcher den Antriebsmotor 25 mit der Starkstromleitung 21 über Kontakt 8 und 26 verbindet, geschlossen. Außerdem wird durch Kontakte 44a der Heizstromkreis 35 und über Leitung 45 die Kontrolllampe 2o eingeschaltet. Diese Lampe 2o, welche von der Heizbatterie 7 gespeist wird, läßt an ihrer wechselnden Lichtstärke erkennen, ob die Heizbatterie noch genügende Ladung besitzt oder bereits oder annähernd erschöpft ist. Außerdem zeigt die Lampe durch ihre Lichtwirkung sowohl dem Benutzer der Einrichtung als auch Dritten die Arbeitsschaltung der Aufzeichnungsvorrichtung an. Sobald die Batterie erschöpft ist, wird durch Umstecken des Steckers 26 von der Steckeinrichtung 8 auf die Steckeinrichtung 9 die Heizbatterie 7 mittels der Zuleitungen 46 mit der Starkstromleitung 21 verbunden, so daß ein Aufladen der Heizbatterie erfolgen kann.
  • Gleichzeitig ist aber die Steckeinrichtung 8 stromlos geworden und der Stift 37 freigegeben und die Kontaktstelle 38 unterbrochen, so daß weder der Heizstromkreis 35 für den Betrieb der Schalldosen noch der Stromkreis 34 für den Antrieb des Motors 25 wirksam eingeschaltet werden kann.
  • Die Betätigung der Einrichtung ist sowohl bei der Benutzung als auch bei der evtl. notwendigen Umschaltung zwecks Aufladun<g der Batterie so einfach und gegen Falschein-Stellungen gesichert, daß irgendwelche Betriebsstörungen durch falsch angelegte Anschlüsse nicht eintreten können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Verstärkungsvorrichtungen für Sprechströme bei Apparaten zur Aufzeichnung von Telephongesprächen, bei. denen die Verstärkungsvorrichtung einschließlich Batterien, Widerständen u. dgl. auswechselbar in einem Gehäuse untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß, die zum Betriebe der zugehörigen Hilfsapparatei dienende Starkstromleitung umwechselbar an besonderen Klemmen, die unverwechselbar an dem Gehäuse angebracht sind, zwecks Aufladens der Verstärkungsbatterie angeschlossen werden kann, und daß, der Antriebsmotor und die für die Aufnahme bzw. Wiedergabe vorgesehene Schalldose, die von einer gemeinsamen, getrennt von dem Gehäuse angeordneten Schaltvorrichtung gesteuert werden, während des Rufladens der Battexie nicht in Betrieb genommen werdeln können.
  2. 2. SchaltungsanordnungnachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die vom Gehäuse für die Verstärkereinrichtung räumlich getrennt angeordnete Schaltvorrichtung mit einer von der Batterie der Verstärkungsvorrichtung gespeisten Kontrolllampe verseben. ist.
DEP45000D 1922-09-23 1922-09-23 Schaltungsanordnung fuer Verstaerkungsvorrichtungen fuer Sprechstroeme bei Apparatenzur Aufzeichnung von Telephongespraechen, bei denen die Verstaerkungsvorrichtung einschliesslich Batterien, Widerstaenden u. dgl. auswechselbar in einem Gehaeuse untergebracht ist Expired DE490169C (de)

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