DE49009C - BONNAZ'sche Stickmaschine mit selbsttätigem Musterapparat - Google Patents

BONNAZ'sche Stickmaschine mit selbsttätigem Musterapparat

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DE49009C
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DE
Germany
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bonnaz
embroidery machine
lever
automatic pattern
pattern device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49009D
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English (en)
Original Assignee
E. R. KÜNZEL SEN. in Limbach bei Chemnitz, Peniger Strafse
Publication of DE49009C publication Critical patent/DE49009C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. April 1889 ab.
Bei der Bonnaz-Stickmaschine erfolgt die Stoffverschiebung nach allen Seiten durch folgende Einrichtung.
Eine Stange a, Fig. 1, wird mittelst einer Feder in der Pfeilrichtung αΎ und durch Hebel b und Excenter ^1 in der Pfeilrichtung a2 bewegt. Diese Bewegung überträgt sich auf den Theil c, welcher sich zwar auf- und niederschieben läfst, aber an der Drehung· der Hohlstange g theilnimmt. Die schräge Fläche des Theiles c wirkt auf den Hebel <i, dessen Drehpunkt in dem vierseitigen Prisma dx liegt, das fest auf der Hohlstange g sitzt. Auf dem Prisma ^1 liegt eine Scheibe e, welche in Richtung der Pfeile beweglich ist und von dem Ringe ex des Stoffschiebers/, Fig. 2, umschlossen und in ihrer Höhenlage gehalten wird.
Sobald die Stange α auf- und niederbewegt wird, erhält der Hebel d Schwingungen, und diese übertragen sich durch Vermittelung der Scheibe e auf den Stoffschieber/. Bei Drehung der Hohlstange g mit ihren Theilen ede erfolgt die Bewegung des Stoffschiebers, also auch die des Stoffes nach einer beliebigen Seite hin, wobei letzterer mit der aus Fig. 6 ersichtlichen Naht bestickt wird. Die Drehung erhält die Hohlstange g von der Kurbel h, Fig. i, 3 und 4, aus vermittelst der Räder iklm n.
Bei dieser Maschine mufs also die Kurbel zur Erzeugung einer Verzierung, wie solche z. B. Fig. 5 zeigt, von der nähenden Person gedreht werden, und es hängt somit die Art des Musters und die Gleichmäfsigkeit desselben von - der Geschicklichkeit dieser Person ab. Um dies zu vermeiden, ist ein selbstthätiger Musterapparat vorgesehen, welcher auch an einer bereits fertigen Maschine angebracht werden kann.
Hinter dem Würtel 0, Fig. 1 und 3, erhält die Antriebwelle ρ eine Verlängerung px , auf welcher lose das Zahnrad q. sitzt, aber durch Verschiebung mit dem Würtel gekuppelt werden kann. Dieses Zahnrad steht in Eingriff mit dem Rade r, mit welchem eine dem Muster entsprechende Curvenscheibe R verbunden wird. An letzterer liegt die Rolle s des Armes S1, und dieser steht unmittelbar unter der Rolle durch eine verstellbare Zugstange S2 mit einer Zahnstange t im Zusammenhange, welche letztere im Eingriff mit dem Zahnrädchen tx steht. Eine Drehung der Curvenscheibe R hat somit eine Verschiebung der Zahnstange und eine Drehung des Rades tx bezw. der erwähnten Steuerkurbel h und damit eine Richtungsänderung des Stoffschiebers zur Folge.
Während sich die Curvenscheibe einmal umdreht, mufs das Musterbild xy, Fig. 5, vollendet sein. Um daher bei gröfserem Musterumfang eine langsamere Drehung der Curvenscheibe zu erhalten, kann entweder eine Räderübersetzung angebracht sein oder die Curvenscheibe wird, wie in Fig. 7, horizontal gelegt und durch ein Schneckenrad Q getrieben. Hierbei liegt die Zahnstange direct mit einer Rolle t2 an der Curvenscheibe R an.
An diesen Stickmaschinen erfolgt bekanntlich das Entkuppeln der Triebwelle p, Fig. 1, und der Arbeitswelle A durch das Fangen des Hebels -D mittelst der Stange E, welche hochgeschoben wird, wodurch der Kupplungsmuffe durch seine Curvennuth nach links getrieben wird, so dafs, wie in der Zeichnung ersieht-
lieh, der Stift B1 aus der mit der Trieb welle verbundenen Scheibe C tritt. In gekuppeltem Zustande schwingt der Hebel D, getrieben durch die Curvennuth, frei hin und her.
Nach dem Auskuppeln der Antriebswelle würde zwar die Maschine, aber nicht der Musterapparat aufser Thätigkeit treten, und es ist deshalb auch das Rad q auszurücken. Hierzu dient der Hebel G, welcher vermittelst der Zugstange F von dem Handhebel H bewegt wird. Durch die Bewegung desselben in der Pfeilrichtung ν wird durch den Stift F2 der Hebel G und durch die keilförmige Erhöhung die Stange E verschoben und somit die Arbeitswelle und der Musterapparat ausgerückt. .
Um die Stickmaschine auch in gewöhnlicher Weise gebrauchen zu können, wird die Zahnstange t 'durch den Hebel L, Fig. ι, niedergelassen, so dafs die nähende Person die Kurbel frei umdrehen kann. Der Musterapparat wird durch Hebel J und Zugstange K ebenfalls in Stillstand versetzt und das Ausrücken der Maschine wie vorher durch den Hebel H bewerkstelligt, welcher jetzt jedoch den Hebel G nicht verschieben kann, da letzterer von dem Stift K1 in seiner Lage gehalten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine B ο η η a ζ - Stickmaschine mit selbstthätigem Musterapparat, sofern bei letzterem eine dem Muster entsprechende, von der Maschine bewegte Curvenscheibe (R) derart auf eine Zahnstange (t) einwirkt, dafs hierdurch die Drehung der Steuerkurbel (h) selbsttätig erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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