DE489901C - - Google Patents

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DE489901C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/40Chemically transforming developed images
    • G03C5/48Mordanting
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. JANUAR 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 489901 KLASSE 57 b GRUPPE 18
P58101 IVb\pb Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 2. Januar !§30
Serge de Procaudine-Gorsky in Cormeilles-en-Parisis, Seine-et-Oise, Frankreich
Verfahren zur Herstellung von mehrfarbigen Lichtbildern, insbesondere nach dem dreifarbigen Verfahren, bei welchem die Positivbilder, nachdem sie in Jodsilber-Bilder übergeführt wurden, mit Farbstofflösungen behandelt werden
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juli 1928 ab
Die Priorität der Anmeldung in der Schweiz vom 30. Juni 1927 ist in Anspruch genommen.
Es sind bereits Verfahren zur Umwandlung von Silberbildern in reine Farbstoffbilder unter Anlagerung von organischen Farbstoffen an die das Bild bildenden Metallverbindungen bekannt. Bei diesen Verfahren werden die Positivbilder, nachdem sie in Jodsilber-Bilder übergeführt wurden, mit Farbstofflösungen behandelt, und dann wird das Jodsilber in einer besonderen Behandlungsstufe mittels Fixiersalze beseitigt.
Diese Arbeitsmethode besitzt Nachteile, nicht nur weil mehrere Bäder zur Verwendung kommen, was Arbeit und Zeit kostet, sondern hauptsächlich weil der Bildträger (ζ. Β. Gelatine) durch die wiederholten Bäder aufquillt und das Bild verzerrt, was besonders bei Dreifarbenverfahren ungünstig ist. Das Verfahren gemäß Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß das Farbstoffbad zu gleicher Zeit ein Fixierungsund Gerbungsmittel, beispielsweise Thiosulfat, enthält.
Folgendes Ausführungsbeispiel zeigt die Herstellung eines dreifarbigen Bildes. Das belichtete Positivpapier oder Positivfilm wird z. B. mit Pyrogallol entwickelt und nach dem Fixieren, Waschen und Trocknen auf einen Träger, z. B, Zelluloidplatte, aufgelegt. Es werden dre identische Bilder für Blau, Rot und Gelb her gestellt und sämtliche Platten in ein aus Jod kaliumjodlösung bestehendes Bad eingetaucht welches Jodkalium 10 g, destilliertes Wasser 1000 g, reines Jod bis zur gänzlichen Sättigung enthält.
40 ecm dieser Lösung werden auf 1 Liter Wasser verdünnt und in das Bad die Platten eingetaucht. Die drei Platten werden alsdann in fließendem Wasser etwa 10 Minuten gewaschen, oder es wird fünf- oder sechsmal mit dem Wasser nach je 5 Minuten gewechselt. Jede Platte wird nun in einem besonderen Farbstoffbade gefärbt.
Die Farbstoffbäder, welche das Silberjodid in durchsichtige, glasurähnliche Farben verändern, bestehen aus einem basischen Anilinfarbstoff von entsprechender Färbung und Thiosulfat (unterschwefligsaurem Natrium). Die beiden Bestandteile müssen in solchem Verhältnis sein, daß der Farbstoff, welcher mit Silberjodid sich zu einer glasurähnlichen Farbe umsetzt, in keiner zu großen Menge in bezug auf das Thiosulfat sich befindet. Die Behandlung ist beendet, wenn ent-
sprechend der Bilddichte keine undurchsichtigen Stellen beobachtet werden können.
Die Temperatur besitzt einen sehr großen Einfluß auf die Geschwindigkeit der Umsetzung, und die Menge des Thiosulfate muß bei höherer Temperatur vermindert werden und umgekehrt. Es kann vorkommen, daß man die Geschwindigkeit des Vorganges zu steigern wünscht. Wenn beispielsweise Positivbilder beim Entwickeln sich
ίο als überexponiert erwiesen haben und sie in diesem Zustande belassen werden, wird eine zu ausgesprochene Glasurfärbung hervorgebracht. Um dies zu verhindern, sind zweiMittel zulässig, und zwar: Man steigert die Temperatur des Farbstoffbades, oder man vergrößert wesentlich die Menge des Thiosulfats. Das erstere Mittel ist vorteilhafter, weil es die Färbung nicht beeinflußt.
Nach dem Waschen wird das Bild 5 Minuten in einer Lösung von 40 g Tannin in 1000 g Wasser eingetaucht und dann in lauem Wasser 5 Minuten gewaschen, um das Tannin zu entfernen, welches einen gelblichen Ton verleihen könnte.
Nicht sämtliche basischen Anilinfarbstoffe sind für das vorliegende Verfahren verwendbar. Zum Beispiel kann keines der basischen Rhodamine verwendet werden, während Fuchsinrotfarbstoffe vorzügliche Resultate geben, wenn sie in äußerst geringen Mengen benutzt werden. Beispielsweise kann man für das Rot verwenden: Wasser 1000 g, Fuchsinrot 0,2 g, Thiosulfat 14 g bei gewöhnlicher Temperatur oder 5 g bei höherer Temperatur.
Für Gelb verwendet man das Auramin und für Blau Methylenblau.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von mehrfarbigen Lichtbildern, insbesondere nach dem Dreifarbenverfahren, bei welchem die Positivbilder, nachdem sie in Jodsilber-Bilder übergeführt wurden, mit Farbstofflösungen behandelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbstoffbad zu gleicher Zeit ein Fixierungs- und Gerbungsmittel, beispielsweise Thiosulfat, enthält.
DENDAT489901D 1927-06-30 Active DE489901C (de)

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