DE489670C - Hilfsanlassdruckluftbrenner mit Zufuhr von gedrosselter Druckluft fuer kompressorlose Dieselmotoren - Google Patents

Hilfsanlassdruckluftbrenner mit Zufuhr von gedrosselter Druckluft fuer kompressorlose Dieselmotoren

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Publication number
DE489670C
DE489670C DEM95267D DEM0095267D DE489670C DE 489670 C DE489670 C DE 489670C DE M95267 D DEM95267 D DE M95267D DE M0095267 D DEM0095267 D DE M0095267D DE 489670 C DE489670 C DE 489670C
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DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
burner
diesel engines
throttled
compressorless
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Expired
Application number
DEM95267D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Herrmann
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Caterpillar Energy Solutions GmbH
Original Assignee
Motoren Werke Mannheim AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Hilfsanlaßdruckluftbrenner mit Zufuhr von gedrosselter Druckluft füf'kompressorlose Dieselmotoren Kompressorlose Dieselmotoren, die entweder unter Last oder mit einem Brennstoff hohen Zündpunktes unter Zuhilfenahme von Druckluft angelassen werden, erreichen häufig nicht die Drehzahl, bei welcher die Kompressionsendtemperatur den Zündpunkt überschreitet. Der Grund hierfür ist in dem starken Wärmeübergang der komprimierten Luft an die anfänglich kalten Wandungen des Verbrennungsraumes bei geringer Drehzahl der Maschine zu suchen sowie in dem Umstand, daß die Tropfengröße des eingespritzten Brennstoffes erheblich und schneller Erhitzung bis zum Flammpunkt hinderlich ist. Die Anlaßschwierigkeiten treten insbesondere in der kalten Jahreszeit auf.
  • Sie können in den vorgenannten Fällen nur durch Anwärmen der Ansaugeluft oder der kalten Wandungen mittels einer Wärmequelle, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Rekuperators oder Wärmeträgers, z. B. des Kühlwassers, in Gang gebracht werden.. Behelfsmäßig wurden hierzu bisher Lötlampen, brennende Flüssigkeiten und Körper benutzt. Es sind auch Vorschläge bekannt geworden, zur Erleichterung des Anlassens Stichflammen von fest angebauten Brennern unmittelbar in das Ansaugerohr oder in den Zylinder von Dieselmotoren schlagen zu lassen. Bisher verwandte man als Betriebsstoff für die Brenner ausschließlich leicht verdampfliche Öle, da, die Anwendungsmöglichkeit von -Schwerölbrennern, wie sie in der Ölfeuerungstechnik im Gebrauch sind, zum Anlassen von Dieselmotoren ungeklärt war und umständliche Einrichtungen, insbesondere zur Erzeugung der Druckluft, notwendig zu machen schien. Die leicht verdampflichen Öle bedingten durch die Möglichkeit überschüssiger Anreicherung der angesaugten Luft mit Dampf beim Verlöschen der Flamme eine starke Gefährdung der Maschinen. Das Vorrätighalten des besonderen Betriebsstoffes war unbequem, weshalb das Verfahren des Anlassens mittels Hilfsbrenner selten war oder gar keine Anwendung fand.
  • Nach der Erfindung werden nun zum Anlassen von Dieselmotoren mittels Hilfsbrenner, welche unmittelbar die Ansaugeluft, einen von dieser oder der Anlaßluft durchströmten Rekuperator bzw. das Kühlwasser anwärmen, Druckluftbrenner verwendet, welche mit gedrosselter Anlaßdruckluft betrieben werden und mit schweren Ölen gespeist werden können. Die Einrichtungen zum Betrieb der Brenner mit gedrosselter Anlaßdruckluft sind denkbar einfach, leicht und rasch bedienbar.
  • Eine Einrichtung dieser Art ist auf der Zeichnung in Abb. i beispielsweise veranschaulicht. Abb. 2 zeigt einen Ölbrenner in vergrößertem Maßstabes , Darin bezeichnet: a den Motor, b den Brennstoffbehälter,. c die Brennstoffpumpe und -d -die- Brennstoffleitung, die vom Gefäß b nach der Pumpe c führt. Ferner bezeichnen: e das Luftansaugrohr oder den Ansaugrüssel, f einen Ölbrenner, g ein Druckreduzierventil, h einen Schwimmer bzw. das Schwimmergehäuse und i die Ölzuleitung, welche mit der Leitung d in Verbindung steht.. Die Anlaßluftflasche ist mit. k, das Anlaßventil am Motor mit 1, die Anlaßluftleitung mit in und die zum Brenner f führende Leitung für die Zerstäubungsluft mit n bezeichnet. Ferner bedeuten-: o das Einspritzventil und p die Brennstoffdruckleitung.
  • Das Anlassen der Maschine geschieht in der Weise, daß die Absperrorgane q und y der Rohrleitungen d und i und anschließend daran das Absperrorgan s der Luftleitung n geöffnet werden, so daß der Brennstoff dem Schwimmergehäuse h und die Luft dem Brenner f zu- strömen können, wobei die Spannung der Luft durch das Reduzierventil g auf den für die Zerstäubung des Brennstoffes erforderlichen Druck ermäßigt wird. Sobald die Zerstäubung des Brennstoffes begonnen hat, wird der Brenner f angezündet und das Absperrorgan t der Anlaßluftleitung in geöffnet, worauf die Maschine infolge der Erwärmung der Ansaugeluft leicht anspringt. - Nachdem die Maschine einige Umdrehungen ausgeführt hat, wird der Brenner f bzw. die Flamme u durch Schließen des Organes y abgestellt.
  • Durch Versuche wurden @ derartige Brenner ausgebildet und die Vorteile ihrer Anwendung nachgewiesen. Brenner, die mit 2o0/0 der Brennstoffmenge bei Nennleistung betrieben werden, können verlöschen, ohne, auch wenn unverbrannt4s Gemisch in den Zylinder gesaugt wird, nennenswerte oder gar gefährliche Druckerhöhungen daselbst hervorzurufen. Bei Stillstand der Maschine fällt überschüssiges Schweröl sofort aus, so daß die Luft in der Ansaugeleitung oder Umgebung sich nicht gefährlich anzureichern vermag. Die Maschinen springen noch unter einer Last bis zu 75 °/° des normalen Drehmomentes ohne Stoßen und Abblasen der Sicherheitsventile ganz langsam und sicher aus kaltem Zustande an. Es gelang sogar, Maschinen nur mit Steinkoblenteeröl aus kaltem Zustand zum Anspringen zu bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hilfsanlaßdruckluftbrenner mit Zufuhr von gedrosselter Druckluft für kompressorlose Dieselmotoren, die mittels Druckluft in Betrieb gesetzt werden und bei denen für das Einsetzen der ersten Zündungen die Ansaugeluft, die Anlaßluft oder das Kühlwasser mittels eines Brenners angewärmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß - der Brenner mit gedrosselter Anlaßdruckluft betrieben wird.
DEM95267D 1926-07-02 1926-07-02 Hilfsanlassdruckluftbrenner mit Zufuhr von gedrosselter Druckluft fuer kompressorlose Dieselmotoren Expired DE489670C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021631B (de) * 1955-06-10 1957-12-27 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung zum Vorwaermen der Ansaugluft von Brennkraftmaschinen vor dem Anlassen

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