DE844093C - Einrichtung zum Vorwaermen des Ansaugrohres von Brennkraft-maschinen zum Erleichtern des Anlassens bei grosser Kaelte - Google Patents

Einrichtung zum Vorwaermen des Ansaugrohres von Brennkraft-maschinen zum Erleichtern des Anlassens bei grosser Kaelte

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DE844093C
DE844093C DED2290D DED0002290D DE844093C DE 844093 C DE844093 C DE 844093C DE D2290 D DED2290 D DE D2290D DE D0002290 D DED0002290 D DE D0002290D DE 844093 C DE844093 C DE 844093C
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DE
Germany
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air
machine
pipe
intake pipe
cold
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Expired
Application number
DED2290D
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English (en)
Inventor
Arthur Hurst
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Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N19/00Starting aids for combustion engines, not otherwise provided for
    • F02N19/02Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks
    • F02N19/04Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines
    • F02N19/06Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines by heating of combustion-air by flame generating means, e.g. flame glow-plugs
    • F02N19/08Arrangement thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)
  • Exhaust Gas After Treatment (AREA)
  • Processes For Solid Components From Exhaust (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Vorwärmen des Ansaugrohres von Brennkraftmaschinen zum Erleichtern des Anlassens bei großer Kälte Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Erleichtern des Anlassens von Brennkraftmaschinen, insbesondere von Dieselmotoren, bei großer Kälte durch Vorwärmen des Ansaugrohres der Maschine, bei der in dem , Ansaugrohr ein Druckluftzerstäubungsbrenner angeordnet ist, der mit dem Betriebsbrennstoff der Maschine gespeist wird und dem die erforderliche Zerstäubungsluft aus dem Anlaßluftbehälter der Maschine oder bei kleinen Maschinen über einen Windkessel mittels einer Handluftpumpe zugeführt wird.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art wird je nach Lage des Falles unter Verwendung der vorstehend genannten Mittel die Verbrennungsluft oder der Brennraum bei laufender Maschine angewärmt, bis das Gemisch auf Grund der erreichten Verdichtungstemperatur ohne weitere Wärmezufuhr von außen zündet und die Brennkraftmaschine unter den für sie normalen Betriebsbedingungen weiterläuft. Solange dieser Zustand nicht erreicht ist, wird für das Durchdrehen der Brennkraftmaschine, das* ja für die Anwendung der bekannten Hilfseinrichtungen zum Anlassen unerläßliche Voraussetzung ist, viel Kraft vergeudet. Dieser Mangel wird durch die Erfindung beseitigt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Brenner an dem dem Eintrittsende der Verbrennungsluft entgegengesetzten Ende des Ansaugrohres angeordnet ist und daß in der Wandung des Ansaugrohres kurz hinter dem Luftfilter eine das Rohrinnere mit der Außenluft verbindende, verschließbare Öffnung angeordnet ist, die zur Abführung der Heizgase vor dem Andrehen der Maschine dient. Es ist an sich natürlich bekannt, das Ansaugrohr von Brennkraftmaschinen vor dem Anlassen der Maschine bei großer Kälte vorzuwärmen, um das Zustandekommen der ersten Zündungen in der Maschine zu unterstützen. Die bisher hierfür benutzten Einrichtungen sind jedoch entweder nur behelfsmäßige und damit praktisch unzureichende, oder sie sind baulich so verwickelt und so umständlich zu handhaben, daß an ihre allgemeine Einführung nicht gedacht werden konnte. Demgegenüber zeichnet sich die erfindungsgemäße Einrichtung durch einfachen Aufbau und bequeme-Handhabung sowie durch ständige Betriebsbereitschaft und weitgehende Unabhängigkeit von fremden Energiequellen aus.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es bedeuten i den . Zylinderblock einer Dieselmaschine, deren einzelnen Zylindern die Verbrennungsluft über die Einlaßstutzen 2 eines gemeinsamen Ansaugrohres 3 zugeführt wird. Am Eintrittsende des Ansaugrohres ist in üblicher Weise ein Luftfilter 4 angeordnet. Dicht hinter dem Filter 4 ist in der Wandung des Ansaugrohres eine das Rohrinnere unmittelbar mit der Außenluft verbindende Üffnung.5 angebracht, die jedoch während des Betriebes der Maschine durch eine Schraubkappe 6 geschlossen gehalten und nur zum Anwärmen des Ansaugrohres vor dem Anlassen der Maschine durch Abnehmen der Kappe 6 freigegeben wird. Bei Maschinen ohne Luftfilter oder mit einem Filter von verhältnismäßig geringem Strömungswiderstand kann die verschließbare Öffnung 5 auch fehlen.
  • An dem dem Eintrittsende entgegengesetzten Ende des Ansaugrohres ist in dieses ein Druckluftzerstäubungsbrenner 7 bekannter Bauart eingesetzt, der im wesentlichen aus dem Brennrohr 8, der Brennstoffdüse 9 und der Luftdüse io besteht. Die Düse 9 erhält den Brennstoff, im .vorliegenden Falle das zum Betrieb der Dieselmaschine dienende Gasöl, über ein Steigrohr ii aus einem Zwischenbehälter 12 zugeführt, in dem sich das von den Einspritzdüsen 13 der Dieselmaschine herrührende Lecköl sammelt, bevor es durch die Leitung 14 zum Hauptbrennstoffbehälter der Maschine zurückfließt.
  • Die zur Zerstäubung des Brennstoffs in dem Brenner? dienende Druckluft wird der Luftdüse io bei größeren, mit Prellluft angelassenen Maschinen aus der Anlaßluftflasche, im vorliegenden Ausführungsbeispiel jedoch, wo es sich um eine kleinere Maschine handelt, mittels einer einfachen, an jedem Kraftfahrzeug stet vorhandenen Handluftpumpe 15 zugeführt, wobei zwischen Luftpumpe und Düse zweckmäßig ein kleiner' Druckwindkessel 16 bekannter Bauart angeordnet wird, um ein gleichmäßiges Brennen der Flamme in dem Brennrohr 8 zu gewährleisten.
  • Zum Anwärmen des Ansaugrohres 3 vor dem Anlassen der Maschine bei großer Kälte wird die Schraubkappe 6 entfernt und darauf die Luftpumpe 15 in Tätigkeit gesetzt. Das sich dabei in dem Brennrohr 8 bildende Brennstoff-Luft-Gemisch wird mit einem Zündholz bzw. mit einer Lunte zur Entzündung gebracht. Es verbrennt innerhalb des Brennrohres 8 und in dem davorliegenden Teil des Ansaugrohres 3 mit einer äußerst heizkräftigen Flamme. Die Heizgase verlassen das Ansaugrohr schließlich durch die Öffnung 5 bzw. durch den Luftfilter 4. Durch die Flamme wird das Ansaugrohr in kurzer Zeit so weit aufgeheizt, daß die Maschine beim darauffolgenden Anlassen, nachdem die Kappe 6 wieder aufgeschraubt ist, sofort anspringt.
  • Beim Vorhandensein einer elektrischen Stromquelle kann das Brennstoff-Luft-Gemisch im Brenner 7 auch mittels einer elektrischen Zündkerze 17 entzündet werden. Wird diese während des ganzen Apwärme-. vorganges in Betrieb gehalten, so kann der Windkessel 16 auch bei ganz langsamer Betätigung der Luftpumpe 15 fortfallen, da sich dann das Gemisch bei jedem Pumpenstoß wieder von neuem an der Kerze 17 entzündet.
  • Zur Erzielung einer vollkommenen Verbrennung des Brennstoff-Luft-Gemisches kann es gegebenenfalls von Vorteil sein, wenn in der Nähe des Brennermundes 18 am Ansaugrohr der Maschine ein einstellbarer Schieber i9 für die Zuführung von Zusatzluft angeordnet ist, der während des Betriebes der Maschine geschlossen bleibt und nur während des Anwärmevorganges nach Bedarf geöffnet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSpRUcII: Einrichtung zum Erleichtern des Anlassens von Brenakraftmaschinen, insbesondere von Dieselmotoren, bei großer Kälte durch Vorwärmen des Ansaugrohres der Maschine, bei der in dem Ansaugrohr ein Druckluftzerstäubungsbrenner angeordnet ist, der mit dem Betriebsbrennstoff der Maschine gespeist wird und dem die erforderliche Zerstäubungsluft aus dem Anlaßluftbehälter der Maschine oder bei kleinen Maschinen über einen Windkessel mittels einer Handpumpe zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (7) an dem dem Eintrittsende der Verbrennungsluft entgegengesetzten Ende des Ansaugrohres (3) angeordnet ist, und daß in der `'Wandung des Ansaugrohres kurz hinter dem Luftfilter (4) eine das Rohrinnere mit der Außenluft verbindende, verschließbare Öffnung (5) angeordnet ist, die zur Abführung der Heizgase vor dem Andrehen der Maschine dient.
DED2290D 1943-03-14 1943-03-14 Einrichtung zum Vorwaermen des Ansaugrohres von Brennkraft-maschinen zum Erleichtern des Anlassens bei grosser Kaelte Expired DE844093C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005786B (de) * 1954-02-16 1957-04-04 Heinrich Christiansen Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zum Inbetriebsetzen von Brennkraftmaschinen
DE1021631B (de) * 1955-06-10 1957-12-27 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung zum Vorwaermen der Ansaugluft von Brennkraftmaschinen vor dem Anlassen
DE1043706B (de) * 1955-06-14 1958-11-13 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Anwaermeinrichtung fuer selbstansaugende Brennkraftmaschinen
DE1139324B (de) * 1953-03-25 1962-11-08 Procombur Soc Pour Le Traiteme Vorrichtung zur Erleichterung des Anlassens eines zum Antrieb eines Fahrzeuges dienenden Dieselmotors
DE1207703B (de) * 1962-01-17 1965-12-23 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Luftverdichtende Brennkraftkolbenmaschine mit einer Einrichtung zum Vorwaermen der beim Anlassen in den Arbeitszylinder einstroemenden Verbrennungsluft
DE1208116B (de) * 1959-02-04 1965-12-30 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Anwaermeeinrichtung fuer eine Einspritzbrennkraftmaschine

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