AT97826B - Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
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Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen.
Die vorliegende Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen ermöglicht einen Betrieb, der die Vorteile der Hochdruck-und Niederdruck-Schwerölmaschine vereinigt. Mit dem Hochdruckmaschinenbetrieb besteht die Übereinstimmung, dass die Entzündung bei allen Belastungen unabhängig von dem veränderlichen Wärmezustand glühender Flächen und unter Ausschaltung der beim Aufspritzen auf glühende Flächen leicht entstehenden heftigen Zündstösse vor sich geht ; mit dem Niederd ; uckbetrieb besteht die Übereinstimmung, dass beim Ingangsetzen nur ein geringes Drehmoment zu überwinden ist, so dass die Maschinen kleiner und mittlerer Grösse bequem von Hand angedreht werden können.
Durch Verbindung mit einer in bestimmter Weise angeordneten elektrischen Zündvorrichtung ist es ausserdem möglich, die Maschine aus dem kalten Zustande anlaufen zu lassen.
Die Anordnung beruht auf der an sich bekannten Teilung der Brennstoffladung in eine Zünd-und Treibladung. Die Zündladung wird jedoch nicht an die zur Zündung dienende Stelle des Verbrennungsraumes, sondern in eine gekühlte Vorkammer, an die erst die eigentliche Zündhaube angeschlossen ist, gespritzt ; die Treibladung wird unmittelbar in den Zylinder oder Ventilraum gespritzt, so dass sie von der Zündladung entflammt wird. Durch die Einspritzung der Zündladung an eine gekühlte Stelle sowohl bei hohen wie niedrigen Belastungen und durch Anschluss der eigentlichen Zündkammer an eine Vorkammer, die nicht die mit der Belastung wechselnden Treibladungen, sondern die stets gleich grossen Zündladungen erhält, ist die gleichmässige Temperatur sowohl der Vorkammer als der Zündhaube gesichert.
Die Abbildung stellt schematisch eine Ausführungsform in zwei senkrecht oder winkelig zu einander stehenden Schnitten dan.
An den Arbeitszylinder a, der sowohl mit Zweitakt-oder Viertaktausrüstung versehen sein kann, schliesst sieh durch einen Kanal b einerseits der gekühlte Vorraum c, anderseits die Treiböldüse d an.
An den Vorraum schliesst sich die Zündhaube e und die Zündöldüse f an. Zur Ingangsetzung ist eine elektrische Zündkerze vorgesehen, die in einer durch Ventil g absperrbaren Kammer h untergebracht ist.
Der Betrieb gestaltet sich wie folgt : Beim Ingangsetzen ist das Ventil g geöffnet und die elektrische Zündkerze angeschlossen. Beim Andrehen wird zu beliebiger Zeit eine Zündladung durch {in den Vorraum gespritzt, die gebildeten Dämpfe, mit Luft gemischt, entzünden sich in der Kammer h an der Zündkerze ; die Flamme schlägt durch Kanal b in den Arbeitszylinder und trifft hier auf die aus der Düse eingespritzte Hauptladung. Durch die Zündungen im Vorraum erwärmt sich allmählich die Glühhaube, die dann die weiteren Zündungen übernimmt, so dass die elektrische Zündkerze durch Absperren des Ventils gaursgeschaltet werden kann.
Um die Maschine aus dem kalten Zustande in Gang setzen zu können, muss entweder ein Schweröl verwendet werden, dass genug leichtflüchtige Bestandteile enthält, um mit der Luft ein entflammbares Gemisch zu bilden, oder es wird Leichtöl zu Hilfe genommen. Nach Erwimung der Maschine kann als Zündöl natürlich auch solches ohne leicht siedende Bestandteile, z. B. Gasöl verwendet werden, das Treiböl kann mit dem Zündöl gleicha-tig oder noch sehweier entzündlich sein.
Die Unterbringung der Zündkerze erfolgt absichtlich weder in einem an den Arbeitszylinder unmittelbar angeschlossenen absperrbare Raum, noch in der Vorkammer selbst. Bei der gewählten Anordnung ist während der kurzen Zeit des Ingangsetzens eine Verschmutzung ausgeschlossen und während
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des späteren Betriebes durch das Absperrventil verhindert und die Verbrennung der Kerze selbst bei Nichtherausnehmen sicher verhütet. Dieses ermöglicht auch während des normalen Rohölbetriebes die Zündkerze auszubauen und zu reinigen oder auszuwechseln.
Die elektrische Zündkerze kann natürlich auch durch einen Glühdraht oder ähnliche bekannte Zündvorrichtungen ersetzt sein. Die gewählte Anordnung lässt ausserdem das Anwärmen der Zündhaube
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einspritzvorrichtung für Veibrennungskraftmaschinen mit Unterteilung der Brennstoffladung in eine in den Zylinder gespritzte Treibladung und in eine in eine Vorkammer gespritzte Ziindladung, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorkammer gekühlt und für die Entzündung eine an die gekühlte Vorkammer angeschlossenen Glühhaube vorgesehen ist.
Claims (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE97826X | 1922-08-25 |
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|---|---|
| AT97826B true AT97826B (de) | 1924-09-10 |
Family
ID=5646527
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT97826D AT97826B (de) | 1922-08-25 | 1923-08-24 | Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT97826B (de) |
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1923
- 1923-08-24 AT AT97826D patent/AT97826B/de active
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