DE461000C - Diesellokomotive - Google Patents
DiesellokomotiveInfo
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- DE461000C DE461000C DEH108185D DEH0108185D DE461000C DE 461000 C DE461000 C DE 461000C DE H108185 D DEH108185 D DE H108185D DE H0108185 D DEH0108185 D DE H0108185D DE 461000 C DE461000 C DE 461000C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C5/00—Locomotives or motor railcars with IC engines or gas turbines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
Es sind bereits Diesellokomotiven bekannt geworden, bei denen ein Teil der Verbrennungsgase
in hochgespanntem Zustande aus den Motorzylindern entnommen und in Behältern
aufgespeichert wird. Diese aufgespeicherten Verbrennungsgase werden dann zum Anlassen des Motors benutzt. Man erspart
auf diese Weise einen besonderen Kompressor zur Beschaffung der Anlaßluft. Man
to hat andererseits die Wärme der Verbrennungsgase zur Erzeugung von Wasserdampf
verwendet, der zum Anlassen des Motors oder auch zum Anfahren des Zuges dient, falls der
Dieselmotor unmittelbar mit dem Triebwerk der Lokomotive gekuppelt ist. Diese Anordnung
hat den Vorteil, daß die in den Verbrennungsgasen enthaltene Wärme ausgenutzt wird. Sie hat jedoch den Nachteil, daß bei
längeren Betriebspausen das Wasser sich all-
ao mählich abkühlt und der Druck nachläßt, so daß die Lokomotive also nicht dauernd betriebsbereit
ist. Ferner ist auch bereits vorgeschlagen worden, die heißen Verbrennungsgase der Maschine in einen Speicher zu lei-
ten und die Gase dann bei zu hohen Temperaturen durch Einspritzung von Wasser bzw.
Wasserdampf abzukühlen Das Wasser oder der Dampf wirkt also dabei lediglich als Kühlmittel,
während der Behälter als Aufnehmer für die Verbrennungsgase, nicht aber als Heißwasserspeicher dient.
Die vorliegende Erfindung führt dagegen heiße Verbrennungsgase in einen oder mehrere
Behälter, die zu Betriebsbeginn mit einer bestimmten Wassermenge angefüllt sind, so daß
beim Anfahren, d. h. in kaltem Zustand der Maschine, vorerst Verbrennungsgase und
Wasser, nach dem Einlaufen, also in warmem Zustand, aber außerdem hochgespannter
Wasserdampf darin enthalten ist. Zum Anlassen des Motors werden nun je nach dem Zustand in den Behältern Abgase oder ein
Gemisch von Dampf und Abgasen in einen oder in mehrere Zylinder geleitet. Durch die
neue Anordnung kann in dem Wasser eine +5 wesentlich größere Energiemenge in Form
von Wärme gebunden werden als in den aufgespeicherten Verbrennungsgasen nach der
bisherigen Ausführung, wobei das Wasser viel weniger Platz wegnimmt. Außerdem ergibt
sich der Vorteil, daß nach einer längeren Betriebspause, also bei noch kaltem Wasser,
die Verbrennungsgase zur Verfügung stehen, so daß wenigstens der Dieselmotor allein anlaufen
kann, ohne daß das Wasser bis zur Verdampfung erhitzt zu werden braucht. Ferner
arbeitet der Dampf in sehr wirtschaftlicher Weise, da er durch die mit ihm vermischten,
nicht kondensierbaren Verbrennungsgase stets trocken und heiß gehalten wird. Schließlich
wird die Wärme, die in den aufgespeicherten Verbrennungsgasen enthalten ist, in sehr
günstiger Weise unmittelbar an das Wasser übertragen. Das Kennzeichen der Erfindung
ist demnach die Aufspeicherung von hochgespannten Verbrennungsgasen neben Dampf in einem als Abhitzedampfkessel ausgebildeten
Behälter. LTm in besonderen Fällen das
eingefüllte kalte Wasser schnell auf die Verdampfungstemperatur zu bringen, kann für
den oder die Behälter eine zusätzliche Hilfsfeuerung angeordnet sein.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Abbildung, die schematisch einen Längsschnitt
durch eine Diesellokomotive darstellt, sowie in der folgenden Beschreibung näher erläutert.
Der Dieselmotor α treibt die Räder b beispielsweise
über das Kegelradgetriebe c, die Treibstange d und die Kuppelstangen e unmittelbar
an. Ein Teil der Verbrennungsgase wird beispielsweise aus zwei Zylindern durch die Leitung/ in hochgespanntem Zustande
entnommen und strömt durch das Rückschlagventil g und die Leitung h in den Innenraum
des mit Wasser gefüllten Kessels i. Der Hauptteil der in der Auspuffleitung p gesammelten
Verbriennungsgasie durchstreicht in entspanntem Zustande die Rohre k des
Kessels i und tritt durch den Stutzen I ins Freie aus. In dem Kessel i wird also Dampf
erzeugt, der sich mit den durch die Leitung h eintretenden Verbrennungsgasen mischt und
unter dem gleichen Druck wie diese steht. Nach der Aufladung des über dem Wasser
befindlichen Raumes, wenn also in dem Kessel i derselbe Druck erreicht ist, den die
durch die Leitung h austretenden Verbren
Claims (2)
1. Diesellokomotive mit einem durch Abgase geheizten Heißwasser- und Dampfspeicher
für das Anfahren, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Dampfraum des Abhitzedampfkessels (i) neben dem Dampf
auch noch hochgespannte Verbrennungsgase aufgespeichert werden können.
2. Diesellokomotive nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kessel (i)
mit einer zusätzlichen Hilfsfeuerung (w) versehen ist.
nungsgase haben, schließt sich das Rückschlagventil g. Der Kessel i ist außerdem mit
einer zusätzlichen, zweckmäßig mit Öl betriebenen Feuerung m versehen. Durch die
Leitung n, in der das Absperrventil 0 sitzt, wird das in dem Kessel i gebildete, unter
hohem Druck stehende Gemisch von Wasserdampf und Verbrennungsgasen in beispielsweise
zwei Zylinder des Motors α geleitet, wodurch der Motor angelassen und die Lokomotive
mit dem daran hängenden Zug in Bewegung gesetzt wird. Nachdem eine für die sichere fortlaufende Zündung des Motors genügende
Fahrgeschwindigkeit erreicht ist, wird das Ventil/» geschlossen und der Motor
α mit öl betrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH108185D DE461000C (de) | 1926-09-19 | 1926-09-19 | Diesellokomotive |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH108185D DE461000C (de) | 1926-09-19 | 1926-09-19 | Diesellokomotive |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE461000C true DE461000C (de) | 1928-06-08 |
Family
ID=7170488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH108185D Expired DE461000C (de) | 1926-09-19 | 1926-09-19 | Diesellokomotive |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE461000C (de) |
-
1926
- 1926-09-19 DE DEH108185D patent/DE461000C/de not_active Expired
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