DE488990C - Feuerraumwand, deren innerer Wandteil an der aeusseren Wandung beweglich verankert ist - Google Patents

Feuerraumwand, deren innerer Wandteil an der aeusseren Wandung beweglich verankert ist

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DE488990C
DE488990C DES79026D DES0079026D DE488990C DE 488990 C DE488990 C DE 488990C DE S79026 D DES79026 D DE S79026D DE S0079026 D DES0079026 D DE S0079026D DE 488990 C DE488990 C DE 488990C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M5/00Casings; Linings; Walls
    • F23M5/04Supports for linings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/0003Linings or walls
    • F27D1/004Linings or walls comprising means for securing bricks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Feuerraumwand. deren innerer Wandteil an der äußeren Wandung beweglich verankert ist Die Erfindung bezieht sich auf Feuerraumwandungen, bei denen ein innerer Wandteil und ein äuL-erer iVandteil durch einen Luftkanal voneinander getrennt sind, wobei der innere Wandteil an dem äußeren Wandteil durch gelenkige Verbindungsglieder verankert ist, die ihm die Ausführung einer durch die Dehnung hervorgerufenen Verschiebung geringen Umfanges ermöglichen. -Gemäß- der Erfindung sind die in die innere Wand in bekannter Weise mit Spiel eingreifenden senkrechten Führungseisen durch um senkrechte Achsen -drehbare Verbindungsglieder mit der äußeren Wand verbunden. Dabei umfassen die mit Doppelhaken versehenen Verbindungsglieder die aus I-Trägern bestehenden Führungseisen an ihren in den Luftkanal hineingehenden Flanschen zweckmäi#i- seitlich lose, derart, daß sie senkrecht verschiebbar sind.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise mehrere Ausführungen der Erfindung. Abb. i ist ein waagerechter Schnitt durch einen Teil der Doppelwand einer Feuerung, Abb.2 ein senkrechter Schni;t nach Linie A-A derAbb. i, Abb.3 ein waagerechter Schnitt durch eine andere Ausführung. Abb. 4. ein senkrechter Schnitt nach Linie B-B von Abb.3. Die Abb. 5 und 6 zeigen eine Ausführung der beweglichen Verbindung zwischen Innen- und Außenwand der Feuerung.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i und z besteht der Außenmantel i aus feuerfesten Stoffen, aus roten Ziegelsteinen oder aus einem Blechmantel mit innerer Auskleidung aus Isoliermaterial. Dieser Außenmantel ist durch Profileisen 2 verstärkt.
  • Durch den freien Zwischenraum 3 zwischen dem Außenmantel und der Wand des eigentlichen Feuerraumes strömt die durch einen Ventilator oder durch den in der Feuerung bestehenden Unterdruck in Bewegung gesetzte Verbrennungsluft. Die innere Wandung besteht aus feuerfesten Steinen q. besonderer Gestalt, ferner aus feuerfesten normalen Ziegelsteinen 5, deren ineinandergreifende Fugen mit Mörtel ausgestrichen sind, endlich aus Ecksteinen 6. besonderer Gestalt. 1-Eisen 7 verhältnismäßig geringer Länge werden mit ihren Enden aufeinandergesetzt und verbinden j e eine senkrechte Reihe von paarweise zusammenstoßenden Steinen ¢. Die Stöße der aufeinandergesetzten Eisen 7 bilden waagerechte Fugen S (Abb. 2).
  • Metallriegel 9 übergreifen mittels nach dem Innern der Feuerung gerichteter Doppelbaken den äußeren Flansch der I-Eisen 7 und sind in der Nähe des Außenmantels er:inauti'sgem<i(i um senkrechte Achsen ro drehbar. die ihrerseits durch ein metallisches Zwischenglied t i an den Armierungseisen 2 des Außenmantels befestigt sind. Jeder der beiden zu einem Paar vereinigten Steine ist mit einem Ausschnitt 12 versehen, in welchem der nach innen gerichtete Flansch der 1-Eisen ; greift, so daß die Steine 4 sich weder dem Außenmantel i nähern noch von demselben entfernen können.
  • Jeder der Ecksteine 6 trägt ebenfalls Ausschnitte 13, in welche die I-Eisen ; eingesetzt sind. Die Form dieser Ausschnitte unterscheidet sich von der der Steine 4, da die Ecksteine 6 nicht das Bestreben haben, sich von der Außenwandung r zu entfernen, weil die inneren Seitenwände sich gegen dieselben stützen und sie vielmehr nach außen zu drücken suchen.
  • Die metallischen Verbindungsglieder 7, 9, 11 und die feuerfesten Steine 4. und 6, welche der Innenwand der Feuerung eine große Standfestigkeit verleihen, gestatten, die Wandstärke wesentlich herabzusetzen und damit die hüliltäliigkeit der Innenwand durch Luftumlauf zu erhöhen. Außerdem wird die freie Beweglichkeit bei den durch die hohe Hitze erzeugten Dehnungen nach allen Richtungen hin gesichert, und zwar: i. in senkrechter Richtung, da die feuerfesten Steine .4 sich in der Höhenrichtung -auf den I-Eisen 7 in bekannter Weise verschieben können und weil diese in der Höhenrichtung in den Klauen 9 ebenfalls auf und ab beweglich sind; 2. in waagerechter Richtung, weil die Ausschnitte 12 je zweier zusammenstoßender feuerfester Steine :1 den Armizrungseisen 7 eine gewisse Schräglage gestatten.
  • Um die Bewegungen der Wandsteine in waagerechter Richtung zu ermöglichen, -genügt es somit, zwischen den Ausschnitten 13 der Ecksteine und den in diesen liegenden Flanschen der I-Eisen 7 ein genügendes Spiel bestehen zu lassen, welches der Längenvergrößerung infolge der Ausdehnung entspricht. Diese Beweglichkeit in waagerechtem Sinne wird dadurch vervollständigt, daß zwischen einzelnen Normalsteinen 5 Dehnungsfugen passender Größe vorgesehen werden, welche durch die ganze Dicke der inneren Feuerraumwand hindurchgehen.
  • Die in den Abb. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der beschriebenen Bauart dadurch, daß die beiden aneinanderstoßenden feuerfesten Steine 4 der Abb. i durch einen einheitlichen Stein 4a ersetzt sind, der in seiner Mitte einen dem Flansch des I-Eisens 7 entsprechenden Ausschnitt trägt, und die beweglichen Verbindung_glieder erfindungsgemäß als dünne Bleche 14 ausgebildet sind: diese tra;"i in der lHitte ihrer Höhe zwei Einschnhte i 5 und 16, so daß die durch den Einsch--itt 15 gebildeten getrennten Teile des Bleches nach der Feuerung zu) zu einer Klammer und die beiden durch den Einschnitt 16 gebildeter Teile, die nach dem Aufr-,enmantel der Wand z u gerichtet sind, so umgebogen werden könnet:, daß sie- zwei Patten bilden. welche mit dem Armierungseisen 2 fest verbunden werde::. Die durch die Dehnungen veranlaßten Bew:gungen erfolgen bei dieser Ausfiihrungsio-n i in derselben Weise wie bei der Anordnun ` der gelenkig ausgebildeten @-erbindun-=@:i: der-Da jeder Teil der Blechkammer die Führungseisen 7, die bei S aneinanderstoLen, nur nach der einen Richtung festhält, so wird ein Flacheisen 17 auf das untere I-EiSen ; aufgeschraubt, welches durch seine nach oben gerichtete Verlängerung jede seitliche Bewegung des darüberliegenden Abschnittes des 1-Eisens 7 verhindert-Die Blechverbindung 1.1 kann entsprechend Abb. 5 und 6 umgeändert werden. Bei dieser Ausführung ist das Blech auf der nach der Feuerung zu gerichteten Seite an zwei Stellen IS und 19 eingeschnitten und so umgebogen, daß eine Doppelkammer entsteht mit oberer und unterer Klaue und einer mittleren in entgegengesetzter Richtung ;ebogenen Klaue. Diese Form des Bleches 1.1 gestattet den Wegfall des Flacheisens i-. wenn man darauf Bedacht nimmt, daß die Fuge S der übereinanderliegenden I-Eisen i. der Mitte der mittleren Umbiegung liegt.

Claims (3)

  1. PAT L rr T A r; s p iz i; c i1 r: r. Feuerraumwand, deren innerer Wandteil mittels drehbarer Verbinduna_glieder an der durch einen Luftkanal von ihr getrennten äußeren Wandung beweglich verankert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in die innere Wand mit Spiel eingreifenden senkrechten Führungseisen (i) durch um senkrechte Achsen (ie drehbare Verbindungsglieder (9 bis i i'; mit der äußeren Wand verbunden sind.
  2. 2. Feuerraumwand nach Anspruch r. dadurch gekennzeichnet, daß die mit Doppelhaken versehenen Verbindungsglieder die aus I=Trägern bestehenden F;-;hrungseisen an ihren in den Luftkanal hineingehenden Flanschen seitlich lose umfassen, derart, daß sie senkrecht verschiebbar sind.
  3. 3. Feuerraumwand nach Ansprucä r. dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (1.1) aus dünnem biegsamen Blech bestehen, dessen mit den Führungseisen in Berührung stehender Rand in Zungen ausgeschnitten ist, die. umge- 1-o;en in Form von Haken. die Schenkel der Eisen umfassen. .1. Feuerraumwand nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbinciungsglieder aus zwei mittels einer senkrechten Achse gelenkig miteinander verbundenen metallischen Teilen bestehen, wobei das eine Ende eines dieser Teile zu einem Doppelhaken umgebogen ist, der die Schenkel der Führungseisen umfaßt.
DES79026D 1926-04-02 1927-03-29 Feuerraumwand, deren innerer Wandteil an der aeusseren Wandung beweglich verankert ist Expired DE488990C (de)

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DE (1) DE488990C (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968383C (de) * 1955-02-27 1958-02-13 Franz Hof Kommanditgesellschaf Gasdichte Feuerraumwand
DE970357C (de) * 1945-06-26 1958-09-11 Russell Pearce Heuer Siemens-Martin-Ofen
DE973110C (de) * 1950-03-01 1959-12-03 Detrick M H Co Feuerraumwand aus abschnittsweise auf einem Rahmengestell getragenen feuerfesten Wandbloecken
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DE1182270B (de) * 1959-12-30 1964-11-26 United States Steel Corp Feuerfeste Haengedecke, insbesondere fuer Siemens-Martin-OEfen
DE1458861B1 (de) * 1964-07-27 1970-05-14 Gen Refractories Co Stützschuh für eine feuerfeste Ofenwand und mit diesem ausgerüstete Ofenwand
WO1982000708A1 (en) * 1980-08-14 1982-03-04 Andreassen V Anchoring system for use in the building of an oven
US4730452A (en) * 1985-08-26 1988-03-15 Asea Stal Ab Power plant with a combustion chamber with combustion in a fluidized bed

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