DE488499C - Backofen mit einem ueber den anderen Backraeumen liegenden, nicht unmittelbar beheizten Backraum fuer Pumpernickel - Google Patents

Backofen mit einem ueber den anderen Backraeumen liegenden, nicht unmittelbar beheizten Backraum fuer Pumpernickel

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DE488499C
DE488499C DEW74516D DEW0074516D DE488499C DE 488499 C DE488499 C DE 488499C DE W74516 D DEW74516 D DE W74516D DE W0074516 D DEW0074516 D DE W0074516D DE 488499 C DE488499 C DE 488499C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B1/00Bakers' ovens
    • A21B1/02Bakers' ovens characterised by the heating arrangements
    • A21B1/06Ovens heated by radiators
    • A21B1/14Arrangement of radiators

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Backofen mit einem über den anderen Backräumen liegenden, nicht unmittelbar beheizten Backraum für Pumpernickel Die bekannten Dampfbacköfen mit übereinanderliegenden Backräumen sind meistens mit einem Aushackherd verbunden, der nicht unmittelbar beheizt wird, sondern nur durch die durch den Boden hindurchtretende Hitze der unteren Backräume und durch die Wärme der Oberzüge erwärmt wird. Derartige Öfen waren zwar zur Herstellung feinerer Backwaren, die in geringerer Hitze ausgebacken wurden, geeignet, jedoch zeigte sich beim Backen von Schwarzbrot, insbesondere dunklem Schwarzbrot, sogenanntem Pumpernickel, der 2q. Stunden im Ofen backen muß, immer d;:r Nachteil, daß die untere Kruste im Verhältnis zur Oberkruste zu stark war, da durch die durch den Boden hindurchströmende Hitze das Schwarzbrot an der Unterseite zu schnell ausgebacken wurde.
  • Um nun bei derartigen Öfen einerseits das Nachströmen einer für Schwarzbrot zu großen Wärmemenge durch den Boden des Ausbackherdes zu verhindern und andererseits aueli wieder die Verwendung derartiger Öfen in der bisherigen Weise zur Herstellung feinerer Backwaren zu ermöglichen, sind bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Backofen Anordnungen getroffen, die es ermöglichen, die Zufuhr von Unter- und Oberhitze zu dem oberen Backraum abzusperren, so daß in diesem das Ausbacken von dunklem Schwarzbrot, sogenanntem Pumpernickel, nur mit der in den Wänden aufgespeicherten Hitze, die von 17o' auf ioo° C fallen muß, vorgenommen werden kann, während unterdessen die übrigen Backräume in üblicher Weise weiterbenutzt und wieder :auf 22o° bis 2q.0° Hitze gebracht werden können, ohne daß der Ofen, in dem die dunklen Schwarzbrote oder Pumpernickel 2q. Stunden backen, an Hitze zunimmt. Das einwandfreie Backen der dunklen Schwarzbrote kann nur vor sich gehen, wenn, die Hitze ,ab- und nicht zunimmt. Die bisherigen Öfen konnten ohne Gefährdung der dunklen Schwarzbrote nicht für Weißbrote nachgeheäzt werden.
  • Zum Absperren der Unterhitze sind erfindungsgemäß in der Sohle des oberen Backraumes Räume .ausgespart, in die zur Erhöhung der Isolierung der Herdplatte Asbestplatten eingeschoben werden können. Nachdem der Backraum für das Schwarzbrot durch die Unter- und Oberhitze .auf die erforderliche Anfangstemperatur gebracht worden äst, kann durch Einschieben der Asbestplatten ein weiteres Durchdrücken von Unterhitze während des Backens der Schwarzbrote oder des Pumpernickels vollkommen verhindert werden, so daß die unteren Backräume währenddessen weiterbenutzt werden können, ohne daß der Pumpernickel eine harte Kruste erhält.
  • Bei den bekannten Backöfen dieser Art, bei denen unter der Herdplatte des Schwarzbrotherdes eine feste Isolierschicht angebracht war, mußte diese für Wärme so weit durchlässig sein, daß ein Anheizen des obersten Backraumes möglich war, und dieser erhielt daher; wenn; die unteren Backräume während des Backens von Schwarzbrot im Betrieb blieben, dauernd eine erhebliche Wärmezufuhr von unten, die auch nur unvollkommen durch Auflegen von Isolierplatten auf die Herdsohle gedämpft werden konnte.
  • Die Absperrung der Wärme von den oberen Heizzügen geschah bei den bekannten Backöfen mit oberem Bachraum für Pumpernickel durch einen in die Deckenzüge eingeschalteten Schieber, um die aus dem Feuerschacht aufsteigenden Heizgase durch einen absperrbaren Abzweigkanal unmittelbar in den Schornstein. zu führen. Der Eingang der Heizzüge blieb dabei mit der Feuerung in Verbindung, so daß auch bell geschlossenem Deekenkanalschieber nach immer leine erhebliche Wärmemenge ,aus dem erhitzten Mauerwerk in d:'ve Heizzügeeinstrahlen und auf den Schwarzbrotherd .ausstrahlen konnte. Bei dem Backofen nach der Erfindung ist der Absperrschieber am Eingang der in der Decke liegenden Heizzüge .angeordnet, so daß ein Einstrahlen von Wärme in diese und ein Ausstrahlen derselben auf den Schwarzbrotherd beim Weiterbetridb der unteren Bacizräume nicht stattfinden kann.
  • In der `Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Dampfbackofens .g«ernäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen kombinierten D.ampfauszugofen im Längsschnitt, Abb.2 den Ofen im Querschnitt-und Abb.3 die Anordnung der Züge und des Umgehungskanals in Aufsicht.
  • Der Dampfauszugofen, dessen Heizraum seitlich angeordnet ist, besitzt drei Übereinanderliegende Backräume. Der untere Backraum i hat einen ausziehbaren Backherd, wahrend die beiden Backräuane 2 und 3 als Einschießöfen ausgeführt sind. Der von Dampfheizröhren freie obere Backrauni3 hat unterhalb der den Herd bildenden Kunststein platte q. ausgesparte Zwischenräume 5 zum E,inschieb,en von Asbestplatten 6.
  • Die Anordnung zur Regelung der Heätzwirkung der Züge ist in Abb.3 dargestellt. Zwischen der Austrittsöffnung der Gase aus dem Heizraum und den Zügen 7, 8, 9 ist ein Stellsc,heber io angeordnet. Die von dem Zug 9 durch einen Kanal i i zum Schornstein 12 führende öffnüng ist durch einen Flachschieber 13 ebenfalls verschließbar. Die aus dem Heizraum austretenden Gase können auch durch einen Schlitz 14 in einen Umgehungskanal 15 und aus diesem in den Schornstein 12 strömen. Vor seinem Eintritt in den Schornstein oder an anderer geeigneter Stelle ist der Kanal 15 durch einen Stellschieber 16 verschließbar. Während die Sehleber io und 13 geöffnet sind, wird der Schieber 16 geschlossen, und der Backraum 3 :erhält alsdann von den Zügen aus Oberhitze. Falls keine Oberhitze gewünscht wird, werden die Schieber io und 13 geschlossen und der Schieber 16 geöffnet, worauf die sämtlichen Abgase durch den Umgehungskanal 15 unmittelbar in den Schornstein treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bachofen mit einem über den anderen Backräumen liegenden, nicht unmittelbar beheizten Backraum für Pumpernickel, der mit Vorriic'htungen zum Dämpfender Ober-und Unterhitze versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Absperren der Unterhitze in der Herdsohle dets obersten Backraumes Aussparungen (5) zum Einschieb-en von wärmeisolierenden Platten (6) angebracht sind und der Schifeber (i o) zur Regelung der Oberhitze am Eingang der in der Decke hegenden Heizzüge (7, 8, 9) zwecks Ableitung der Holzgase durch den unmittelbar nach dem Schornstein führenden Abzweigkanal angeordnet ist.
DEW74516D 1926-12-14 1926-12-14 Backofen mit einem ueber den anderen Backraeumen liegenden, nicht unmittelbar beheizten Backraum fuer Pumpernickel Expired DE488499C (de)

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