DE48781C - Heizofen für Hufnägelmaschinen - Google Patents
Heizofen für HufnägelmaschinenInfo
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/18—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
- B21G3/28—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by forging or pressing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherigen Versuche, Oefen zum Erhitzen der Nagelstange an Hufnägelmaschinen
direct anzubringen, können als zufriedenstellend nicht erachtet werden. Einerseits ist die Construction
gewöhnlicher Oefen für die Anordnung in unmittelbarer Nähe der Abschneide- und Hammermechanismen nicht geeignet und
andererseits hat diese Construction die grofsen Uebelstände, däfs der Koks oder das sonstige
Brennmaterial sich um die Nagelstange legt, festbackt, die freie Bewegung der Stange behindert
und dafs Rauch und Staub aus solchen Oefen die Maschine beschmutzt.
Zur Vermeidung dieser Uebelstände ist in dem vorliegenden Ofen, der doppelwandig und
oben geschlossen ausgeführt ist, über dem Rost eine feuerfeste Brücke angeordnet, unter welcher
beim Aufgeben von Brennmaterial ein freier Raum für die durch eine Oeffnung am
einen Ende eintretende und durch eine Oeffnung am anderen Ende austretende Nagelstange
verbleibt. Eine Umschüttung der letzteren ist durch die dicht über derselben liegende Brücke
völlig ausgeschlossen, aufserdem bildet die letztere wegen ihrer starken Wärmeaufnahme
einen Heizkörper, welcher zur schnellen und sicheren Erhitzung der Nagelstange sehr wesentlich,
beiträgt, und endlich verhindert die zum Heizen dienende vorgewärmte Verbrennungsluft
auf ihrem Wege nach dem Rost hin jedes Herausdringen von Rauch und Staub aus dem
Ofeninnern.
Ein derartiger Heizofen ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2
im Querschnitt und in Fig. 3 im Horizon talschnitt dargestellt.
Der obere geschlossene, doppelwandige und mit feuerfestem Material gefütterte . Kasten A
des Ofens enthält in seiner Vorder- und Hinterwand die Oeffhungen k, durch welche die zu
erhitzende Nagelstange hindurchgeführt wird. Unmittelbar darüber ist die Brücke C derart
eingemauert, dafs ein Kanal c gebildet wird, der hauptsächlich zum Aufgeben von Brennmaterial,
Koks oder dergleichen dient, während auf der anderen Seite der Brücke die Kanäle d
für den Abzug der Feuergase verbleiben. Unter der Brücke C ist also ein gedeckter
freier Raum gebildet, durch welchen die Nagelstange, vom Brennmaterial in keiner Weise
behindert, hin- und. herbewegt bezw. eine neue Stange mit Leichtigkeit eingesteckt werden kann.
Die Verbrennungsproducte, Staub oder dergleichen entweichen in die über der Brücke
und den feuerfesten Futterwänden des Ofens liegende Rauchkammer und werden durch den
Schornstein D abgeführt. Der zwischen der Doppelwand des Ofens gebildete'■ Luftmantel E ■
dient sowohl dazu, das Ausstrahlen der Wärme und davon herrührende Erhitzung der benachbarten
Maschinentheile möglichst zu verhindern, also auch die Verbrennungsluft vorzuwärmen,
die durch das mit Ventil f, Fig. 2, versehene Rohr F dem Mantel von oben her zugeführt
wird, die Ofenwände umstreicht und durch den Aschenkasten b und den Rost B an das
Brennmaterial tritt, das von oben durch die Feuerthür α und den Kanal c aufgegeben wird.
Die Durchgangsweite der Rauchkanäle d läfst sich mittelst des Schiebers e verändern, und
eine aufrechte Schutzwand / auf der Brücke verhindert, dafs etwas von dem aufzugebenden
Brennmaterial in die Rauchkanäle c gelangt. Der die beiden Wände des Luftmantels E. zusammenhaltende,
unterhalb der Rauchkammer liegende Ring G ist senkrecht durchlöchert, damit die Verbrennungsluft nach unten dringen
kann. Aufserdem sind auch die zur Bildung der beiden Durchstecköffnungen k dienenden
Ringe g durchlöchert, und zwar zu dem Zwecke, das Heraustreten des Rauches und der Flammen durch die mit stärkerem Druck als diese
nach unten strömende Verbrennungsluft zu verhindern.
Um den Ofen mit Leichtigkeit heben zu können, zu welchem Zwecke er das oben an
der Doppelwand befestigte Auge H trägt, communicirt der obere Theil des Schornsteins mit
dem oberen Ofenstutzen durch einen Rohrschieber D, der in über Rollen des oberen
Theiles geführten Ketten m hängt.
Zur Erleichterung des Anbringens an dem Gestell der Hufnägelmaschine ist der Ofen
unten schmaler als oben ausgeführt und ruht derselbe behufs Höheneinstellung mittelst in
Wickelstücken h, Fig. 3, stellbarer Schrauben
auf dem Maschinengestell.
Um die Nagelstange auch in horizontaler Ebene einstellen und in gerader Linie in die
Maschine einführen zu können, ist die dem Schmiedapparate zunächst liegende Durchstecköffnung
Ά weit ausgeführt und wird von einem
mittelst Schrauben i stellbaren, der Rundung der Kastenwand angepafsten Bügelschieber /
überdeckt, in welchem .sich ein kleines, zu die Stange passendes Loch befindet.
Claims (2)
1. Ein Heizofen für Hufnägelmaschinen, gekennzeichnet
durch einen oben geschlossenen und unten mit einem Feuerrost versehenen Kasten (A) mit einer Brücke (C) aus feuerfestem
Material, unter welcher die durch Oeffnungen (k) des Kastens hindurchzuführende
Nagelstange in ihrer Längsrichtung
. frei hin- und herbewegt werden kann, ohne von dem längs . der Seite der Brücke aufzugebenden
Brennmaterial wesentlich behindert zu werden.
2. Bei dem zu 1. bezeichneten Heizofen für Hufnägelmaschinen:
a) die Anordnung von Ringen (g) zur Bildung der Durchstecklöcher (k),
welche einerseits zum Zusammenhalten der beiden Wände des Kastens (A) dienen und andererseits derart durchlöchert
sind, dafs durch den stärkeren Druck der zwischen den Wänden abwärts strömenden Verbrennungsluft das
Heraustreten von Rauch und Flammen aus dem Ofen verhindert wird;
b) die Anordnung des stellbaren, der Rundung des Kastens angepafsten
Bügelschiebers (I) auf der weiteren Durchstecköffnung (k) zum Zwecke
der Einstellung der Nagelstange in horizontaler Ebene.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48781C true DE48781C (de) |
Family
ID=323743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48781D Expired - Lifetime DE48781C (de) | Heizofen für Hufnägelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48781C (de) |
-
0
- DE DENDAT48781D patent/DE48781C/de not_active Expired - Lifetime
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