DE48718C - Schützenschlagvorrichtung an mechanischen Webstühlen - Google Patents

Schützenschlagvorrichtung an mechanischen Webstühlen

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DE48718C
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Germany
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shooting device
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mechanical looms
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racket
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SÄCHSISCHE MASCHINENFABRIK ZU CHEMNITZ in Chemnitz
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Die Figuren auf Blatt I und II zeigen eine Schützenunterschlagvorrichtung, die bei einem aufsergewöhnlichen Widerstände im Schützenkasten sämmtliche Schlagtheile gegen Bruch sichert.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist in Vorderansicht, Seitenansicht und Grundrifs die Vorrichtung in Verbindung mit den Stuhlwänden dargestellt. Die Fig. 4 und 5 zeigen die Sicherheitsvorrichtung mit Rücksicht auf die verschiedenen Stellungen, während die Fig. 6, 7, 8 und 9 die Haupttheile derselben darstellen.
In bekannter Weise wird der Hebel α, Fig. 1, 2 und 3, von der auf der Kurbelwelle sitzenden Schlagnasenscheibe, wie aus Fig. 1 ersichtlich, in Schwingung versetzt. Diese Schwingung wird durch die Verbindungsglieder b und c auf den Schläger d übertragen. Der Schläger d sitzt in einem gufseisernen Schuh e, Fig. 1, 2, 3, 4 und 5, und dreht sich mit diesem, für gewöhnlich um den Bolzen/. Eine Feder g, die einerseits am Stelleisen h, andererseits am Schuh,e befestigt ist, zieht den Schläger d nach erfolgtem Schlage aus der punktirten Stellung A2 in die Stellung A1 zurück. Das Stelleisen /c, Fig. i, fixirt diese Lage. Der Bolzen/, Fig. 1, 4 und 5, ist in dem Gelenkfröschchen / einstellbar befestigt; ein zweiter Bolzen m, Fig. 1, 2 und 4, welcher rechtwinklig zu / steht, verbindet das Gelenkfröschchen / scharnierartig mit den Gabeln 0 0 des Federhebels η, Fig. 4, 5 und 9, so dafs der Schläger d aufser der vorhin erwähnten Bewegung auch noch die Ladenbewegung mitmachen kann.
Der Federhebel n, der in den Fig. 8 und 9 einzeln dargestellt ist, besteht aus den erwähnten Gabeln 0 0, dem eigentlichen . Federhebelp, dem Hemmstück q und den Flantschen r, an welchen das Federstelleisen h, Fig. 4 und 5, befestigt wird. Sämmtliche Theile drehen sich um den Bolzen s, welcher in den an der Stuhlwand befestigten Lagern t, Fig. 1, 2, 3, 4 und 5, ruht. Eine starke Feder w, deren eines Ende an der Holzunterlage des Stuhles, deren anderes Ende durch das Zugband ν mit dem Federhebel ρ verbunden ist, zieht diesen stets nach dem Stuhlinnern zu, so dafs sich das Hemmstück q, Fig. 4 und 5, fest, gegen, den Vorsprung n> des Stelleisens t legt. Das ganze Federhebelsystem kann dann als ein mit der Stuhlwand fest verbundenes Ganze betrachtet werden und nimmt die Lage an, wie sie in Fig. 4 sich zeigt und wie sie bei normalem Gange nothwendig ist.
Tritt dem Schläger d jedoch im Schützenkasten ein aufsergewöhnlicher Widerstand entgegen, der ihn an seiner Bewegung hindert, so wird infolge dessen auf den Bolzen / ein Druck ausgeübt, der gröfser ist, wie die von der Feder M, Fig. ι, auf den Hebel ρ ausgeübte Zugkraft. Das Federhebelsystem η wird sich mithin in der Pfeilrichtung α, Fig. 4 und 5, drehen und der Schläger der durch das Zugband b eingeleiteten Bewegung nachfolgen können, so dafs auf diese Weise der Bruch irgend eines Schlagwerktheiles vermieden wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung am Unterschlag mechanischer Webstühle, bei welcher die Sicherung der einzelnen Theile gegen Bruch durch den unter No. 31400 patentirten frei verschiebbaren Schlagstockdrehzapfen in der Weise erzielt wird, dafs erwähnter Zapfen (f) bei vorhandenem Hemmnifs um einen parallel zur Schlägerwelle gelagerten Bolzen fs) schwingt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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