DE486995C - Sicherheitsschloss mit einem im Schlosse verbleibenden Schliessbart - Google Patents

Sicherheitsschloss mit einem im Schlosse verbleibenden Schliessbart

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DE486995C
DE486995C DEU9916D DEU0009916D DE486995C DE 486995 C DE486995 C DE 486995C DE U9916 D DEU9916 D DE U9916D DE U0009916 D DEU0009916 D DE U0009916D DE 486995 C DE486995 C DE 486995C
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Germany
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sleeve
locking
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Expired
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DEU9916D
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ALFRED UHSE
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

  • Sicherheitsschloß mit einem im Schlosse verbleibenden Schließbart Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsschloß mit einem im Schlosse verbleibenden, in den Riegel eingreifenden Schließbart. Die Erfindung besteht darin, daß der Bart auf einer gegen Federdruck längsverschiebbaren Hülse sitzt, die mit einem oder zwei gegenüberliegenden, durch einen Steg unterbrochenen Längsschlitzen ausgerüstet ist, in den bzw. in die die Nase eines Sperrhebels einfällt, sobald die Hülse bei Anwendung eines falschen Schlüssels nicht in die richtige Lage in das Schloß eingeschoben wurde. Bei Benutzung des richtigen Schlüssels erhält die Hülse aber eine solche Lage, daß die Nase des Sperrhebels über den den Schlitz bzw. die Schlitze überbrückenden Steg hinweggleiten kann, so daß die Schließhülse und mit ihr der Bart gedreht werden können. Erreicht wird dieses Ziel durch entsprechende Längenbemessung des Schlüsselkopfes entsprechend dem Abstand des Sperrhebels vom in der Ruhelage befindlichen Steg und der Einstecktiefe des Schlüsselkopfes in die Hülse, wobei der Vorschub des Schlüssels durch eine Schulter an hm begrenzt ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführung des Sicherheitsschlosses wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i eine Rückansicht desselben bei vorgeschobenem Riegel, Abb. 2 eine gleiche Ansicht nach Einführung eines falschen Schlüssels und Drehung desselben um go°, Abb. 3 eine gleiche Ansicht nach Einführung eines richtigen Schlüssels; Abb.4 zeigt einen Querschnitt nach Linie C -D der Abb. i, jedoch nach Einführen eines falschen (zu kurzen) Schlüssels, Abb.5 den gleichen Querschnitt bei Benutzung eines richtigen Schlüssels.
  • Das Schloß besteht aus einer längsverschiebbaren, unter Wirkung einer Feder 2 stehenden Schließhülse i, dem hierzu quergestellten Sperrhebel 3 mit der Sperrnase 4 und dem zur Bewegung des Riegels 6 dienenden Bart 5. Die Schließhülse = erhält in Richtung ihrer Länge einen Schlitz 7, welcher auch doppelt vorhanden sein kann, wobei der zweite Schlitz dem ersten im Durchmesser gegenüberliegt. In der Schließhülse i ist ferner ein Querbolzen 8 fest gelagert, an welchem der Schlüssel anstößt und die Hülse vortreibt. Die beiden Schlitze 7 dieser Hülse sind durch einen Steg g unterbrochen. Das Stirnende der mit einer Platte =o versehenen Schließhülse hat einen Schlitz =i zur Aufnahme des Schlüssels, um Schlüssel und Hülse im Drehsinn zu kuppeln. An der Abschlußwand i2 des Schlosses ist der Sperrhebel 3 um die Schraube 13 drehbar angelenkt. Seine Sperrnase 4 hat bei geschlossenem Schloß die Stellung, wie sie Abb. i wiedergibt, d. h. er ruht auf einem vollen Teil der Schließhülse i auf. Wird nun ein beliebiger Schlüssel in den Schlitz i= der Platte =o eingeführt und etwas vorgeschoben und mittels desselben um go° gedreht, so daß die Schließhülse die Stellung nach Abb. 2 einnimmt, so wird die Sperrnase 4 in einem der Schlitze 7 der Hülse i einfallen (Abb. 2)... Eine Weiterdrehung des Schlüssels und ein Offnen des Schlosses ist daher unmöglich. Wird dagegen der richtige Schlüssel 14 (Abb. 5) in den Schlitz =i eingeführt, so stößt er mit einem Ansatz 15 gegen das Schloßblech, nachdem er vorher durch seine Länge und durch die dadurch bewirkte Anlage an dem Querbolzen 8 die Hülse i genau so weit vorgeschoben hat, daß einer der Stege g gerade unter der Sperrnase 4 des Sperrhebels 3 sich befindet. Dadurch ist man in die Lage versetzt, die Schließhülse i um mehr als go ° in demselben Richtungssinne weiterzudrehen, wodurch der Bart 5 der Hülse in die Aussparungen 16 des Riegels 6 noch eingreift und diesen in die Offen-bzw. Schließstellung bewegt, je nachdem die Schließhülse i in der einen oder anderen Richtung in Umdrehung versetzt wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsschloß mit einem im Schlosse verbleibenden Schließbart, gekennzeichnet durch eine den Bart tragende, gegen Federdruck längsverschiebbare Schließhülse (i) mit im Durchmesser einander gegenüberliegenden Einfallschlitzen (7), die durch Stege (g) überbrückt sind, durch einen im Abstand von den Stegen vorgesehenen Sperrhebel (3, 4) für die Hülse und eine diesem Abstand und der Einstecktiefe des Schlüssels in die Hülse entsprechende Länge des Schlüsselkopfes, wobei der Vorschub des mit der Hülse im Drehsinn kuppelbaren Schlüssels durch eine Schulter (i5) begrenzt ist.
DEU9916D Sicherheitsschloss mit einem im Schlosse verbleibenden Schliessbart Expired DE486995C (de)

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