DE486413C - Spielzeuggeschoss - Google Patents
SpielzeuggeschossInfo
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- DE486413C DE486413C DEF65112D DEF0065112D DE486413C DE 486413 C DE486413 C DE 486413C DE F65112 D DEF65112 D DE F65112D DE F0065112 D DEF0065112 D DE F0065112D DE 486413 C DE486413 C DE 486413C
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B4/00—Fireworks, i.e. pyrotechnic devices for amusement, display, illumination or signal purposes
- F42B4/04—Firecrackers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
- Spielzeuggeschoß Den' Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Spielzeuggeschoß, bei dem durch Aufschlag einer schweren Masse die -Detonation eines Zündsatzes erfolgt.
- Die vorliegende Erfindung besteht in der im folgenden beschriebenen Konstruktion eines solchen Geschosses, bei welcher es möglich wird, die besonderen Ausmaße des Geschosses und der Menge des in ihm enthaltenen Explosionsstoffes sowie das Gesamtgewicht des Geschosses so zu gestalten, daß es bei kleinen Spielzeuggeschützen gefahrlos, aber doch so, daß eine laute Explosion erfolgt, verwendet werden kann.
- Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. z einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt des Geschosses, Abb. 3 einen Querschnitt des Geschoßkopfes, Abb. ¢ eine Ansicht des Geschosses.
- In der gezeichneten Ausführungsform ist das Geschoß aus zwei Hauptteilen zusammengesetzt, einer länglichen Hülse a und einem diese nach vorn abschließenden Geschoßkopf, in dem sich die Zündvorrichtung befindet. Die Hülse a besteht aus sehr leichtem Stoff, z. B. Papier. Sie braucht nicht unbedingt Zylinderform zu haben. Der Geschoßkopf besteht aus einer zylindrischen Blechkapsel b mit kegelförmigem Boden c, der entweder mit Blei ausgefüllt ist oder nur aus Blei besteht. An der Innenseite bildet er eine kugelhaubenförmige Mulde. Diese ist mit ein wenig Zündmasse d versehen, die schon bei sehr gelindem Stoß detoniert. Es kann z. B. eine Chloratmischung wie bei den Zündblättchen benutzt werden. Sie ist durch ein sehr dünnes Papierblättchen e abgeschlossen. Jenseits davon befindet sich eine Bleikugel f von etwas kleinerem Durchmesser als die lichte Weite des Zylinders.
- Die Rückwärtsbewegung der Kugel aus der Kapsel heraus wird durch eine geeignete Anordnung, z. B. Umbiegung des Zylinderrandes am ganzen Umfang oder in einzelnen Lamellen g, verhindert.
- Beim Aufprall sowohl nach Flach- wie nach Steilschuß preßt die Kugel infolge ihrer Trägheit die Zündmasse plötzlich zusammen und bewirkt so die Detonation. Selbst bei verhältnismäßig flachem Aufschlag tritt der gewünschte Erfolg in der Regel ein, da auch dann die Kugel weiterrollt und weil die Zündmasse so auf der Muldenform verteilt ist, daß sie auch dann von der Kugel getroffen wird, wenn deren Bewegung nicht direkt nach der Spitze gerichtet ist. Bei der Detonation wird die Kugel zurückgeschleudert, kann aber nicht aus dem Geschoßkopf heraus. Die entstehenden Gase dagegen entweichen durch die Zwischenräume an den Umbiegungen g des Zylinderrandes in die Hülse und bringen diese zum Krepieren.
- Der für die Umhüllung der Zündmasse benutzte Stoff, z. B. Papier, besitzt einen so geringen Widerstand, daß auch bei der durch die üblichen Spielzeuggeschütze erzeugten geringen lebendigen Kraft der Aufschlagmasse die Detonation erfolgt. Der noch zulässige Widerstand des Umhüllungsmittels ist abhängig von der Größe der aufschlagenden Masse bzw. der Geschoßgeschwindigkeit. Die Zündmasse kann auch wie bei den Zündblättchen in dünnes Papier eingeschlossen und so in das Geschoß eingebracht werden.
- Verwendet man z. B für die Umhüllung dünnes Seidenpapier, so genügt bereits der Stoß einer Schrotkugel von 5 mm Durchmesser, um bei einem Fall des Geschosses aus etwa i m Höhe die Detonation zu bewirken. In Abb. 4 ist ein solches Geschoß in ungefährer natürlicher Größe gezeichnet.
- Bei den bekannten Spielzeuggeschossen mit Aufschlagzünder ist auch schon eine Federsicherung angebracht, welche eine Explosion verhüten soll, wenn der Aufprall unbeabsichtigt geschieht, z. B. indem das Geschoß von einer hohen Unterlage, etwa von einem Tisch, herabrollt.
- Bei dem Geschoß der vorliegenden Erfindung wird eine solche Sicherung durch ein herausziehbares Stück Schnur, Band h o. dgl. erreicht, das die Kugel festklemmt (Abb. i, z) oder auf sonstige Weise festhält, etwa dadurch, daß es zwischen Kugel und Zündmasse quer hindurchgeführt ist (Abb.3). Vor dem Schuß wird dieses Band h herausgezogen. Falls entbehrlich, kann die Sicherung auch fortfallen.
Claims (5)
- PATENANSPRÜCHE: i. Spielzeuglauggeschoß, bei dem durch Aufschlag einer schweren Masse die Detonation eines Zündsatzes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der für den Abschluß bzw. die Umhüllung des Zündsatzes benutzte Stoff, z. B. Papier, Klebstoff, so geringen Widerstand besitzt, daß auch bei der durch die üblichen Spielzeuggeschütze erzeugten geringen lebendigen Kraft der Aufschlagmasse die Detonation erfolgt.
- 2. Spielzeuggeschoß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschlagmasse nahe der Geschoßspitze angeordnet ist und dadurch gleichzeitig auch die Wirkung eines für ähnliche Geschosse bekannten Schwergewichtes erfüllt.
- 3. - Spielzeuggeschoß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschlagmasse Kugelgestalt hat.
- 4. Spielzeuggeschoß nach Ansprach i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündsatz die Aufschlagmasse auf einer möglichst großen Fläche ummantelt, so daß auch bei flach geneigtem Aufschlag des Geschosses der Zündsatz wirksam von der Aufschlagmasse beeinftußt wird.
- 5. Spielzeuggeschoß nach Anspruch i bis 4 mit einer Sicherung gegen unbeabsichtigte Detonation des Geschosses, gekennzeichnet durch ein von außen entfernbares Zwischenglied (z. B. Band h) zwischen Zündsatz und Aufschlagmasse.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF65112D DE486413C (de) | 1926-09-19 | 1926-09-19 | Spielzeuggeschoss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF65112D DE486413C (de) | 1926-09-19 | 1926-09-19 | Spielzeuggeschoss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE486413C true DE486413C (de) | 1929-11-21 |
Family
ID=7110131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF65112D Expired DE486413C (de) | 1926-09-19 | 1926-09-19 | Spielzeuggeschoss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE486413C (de) |
-
1926
- 1926-09-19 DE DEF65112D patent/DE486413C/de not_active Expired
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