DE486334C - Hydraulische, mit Servo-Steuergetrieben arbeitende Kolbensteuerung fuer den mit regelbarer Geschwindigkeit hin und her bewegten Arbeitsschlitten an Werkzeug-, insonderheit Schleifmaschinen - Google Patents

Hydraulische, mit Servo-Steuergetrieben arbeitende Kolbensteuerung fuer den mit regelbarer Geschwindigkeit hin und her bewegten Arbeitsschlitten an Werkzeug-, insonderheit Schleifmaschinen

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DE486334C
DE486334C DEF64259D DEF0064259D DE486334C DE 486334 C DE486334 C DE 486334C DE F64259 D DEF64259 D DE F64259D DE F0064259 D DEF0064259 D DE F0064259D DE 486334 C DE486334 C DE 486334C
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Spezialmaschinenfabrik A G
Fortuna Werke Maschinenfabrik GmbH
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Spezialmaschinenfabrik A G
Fortuna Werke Maschinenfabrik GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B49/00Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
    • B24B49/18Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation taking regard of the presence of dressing tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Hydraulische, mit Servo-Steuergetrieben arbeitende Kolbensteuerung für den mit regelbarer Geschwindigkeit hin und her bewegten Arbeitsschlitten an Werkzeug-, insonderheit Schleifmaschinen Zur Erzielung eines genauen und sauberen Schliffes ist es bekanntlich erforderlich, nach dem Schruppen das Schleifwerkzeug abzudrehen, worauf das Schlichten erfolgt. Zum Abdrehen des Schleifwerkzeuges muß der Schlitten über seine Arbeitsbewegung hinauslaufen, und seine Geschwindigkeit muß verringert sein. Nach Fertigstellung des Werkstückes muß der Schlitten so weit hinauslaufen, bis das Schleifwerkzeug nicht mehr mit dem Werkstück in Berührung steht und ein leichtes Ab- und Aufspannen des letzteren erfolgen kann; der Zeitersparnis halber soll hierbei der Schlitten möglichst mit einer größeren Geschwindigkeit laufen als während des Arbeitens.
  • Dieser an sich im wesentlichen bekannte Arbeitsgang soll gemäß der vorliegenden Erfindung zweckmäßig unter Einbeziehung der Querschaltung des Beistellschlittens und der Schwenkbewegung der Abziehvorrichtung unter vielfacher Anwendung der an sich bekannten Hilfskolbengetriebe völlig selbsttätig in allen Einzelwirkungen auf rein hydraulischem Wege herbeigeführt werden.
  • Zu diesem Zwecke ist eine Anzahl Hilfs-, Steuer- und Arbeitskolbengetriebe vorgesehen, von denen je ein Steuerkolbengetriebe von dem Längsschlitten und der Spanvorschubvorrichtung oder einem Meßgerät verstellt wird, wodurch die Betätigung der übrigen Hilfs- und Arbeitskolbengetriebe eingeleitet wird. Durch die von den genannten beiden Steuerkolbengetrieben betätigten Hilfskolbengetriebe werden verstellt: die Welle des Hauptumlegehebels für die Längsschlittensteuerung in axialer Richtung gegenüber einem seitlich mehrstufigen Schlittenanschlag und ein Steuerkolbengetriebe, das die Flüssigkeitszufuhr zum Hauptdrehschieber über drei Leitungen und zu einem Arbeitskolben-Betriebe für die Beisbellung des Abrichtwerkzeuges über eine Zweigleitung regelt; das eine der Steuerkolbengetriebe betätigt schließlich noch ein Arbeitskolbengetriebe zur Bewegung der Schaltklinke für den Spanvorschub.
  • Durch die Beistellvorrichtung bzw. das Meßgerät braucht also nur ein kleiner Steuerkolben verstellt zu werden, der leicht entlastet ausgeführt werden kann, so daß für seine Verstellung nur eine ganz geringe Kraft erforderlich ist.
  • Eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar ist Abb. I ein Längsschnitt, Abb. 2 ein Querschnitt nach A-B der Abb. I. Sämtliche Steuerkolben sind in der Stellung gezeichnet, die sie während des Schleifens einnehmen.
  • Dem Drehschieber a, der in bekannter Weise mit den Zylinderenden des (nicht gezeichneten ) hydraulischen Kolbengetriebes des Schlittens durch Rohre in Verbindung steht, wird die Druckflüssigkeit durch das Rohr 8 zugeführt. Er steht durch Zahnsegmente mit dem Umsteuerhebel b in Verbindung, der ebenfalls in bekannter Weise durch am Schlitten c verstellbare Anschläge d und b betätigt wird, wodurch die Umsteuerung des Schlittenweges erfolgt. Es ist angenommen, daß der Schlitten c zum Abdrehen des Schleifwerkzeuges und zum Freigeben des Werkstückes über seinen Arbeitsweg hinweg nach rechts laufen soll.
  • Die selbsttätige Änderung des Schlittenweges durch Aufhebung seines Hubwechsels wird durch Verschieben des Umsteuerhebels b in Richtung seiner Schwingachse vorgenommen. Auf der Welle e des Hebels b sitzt zu diesen Zwecke ein Kolben f, der in dem Zylinder g läuft (Abb. 2). Zwei Federn h und h1 halten den Kolben in seiner Mittellage bzw. führen ihn in diese zurück, sobald dem Zylinder g keine Druckflüssigkeit zugeführt wird. In dieser Stellung stößt der Schlittenanschlag d mit der vorderen Fläche dI gegen die Knagge bI des Umsteuerhebels b, und die Umsteuerung bzw. der Hubwechsel erfolgt bei der jedesmaligen Beendigung eines Arbeitsganges. Wird durch die Rohrleitung 9 Druckflüssigkeit vor den Kolben f geführt, dann wird dieser nach hinten bewegt, auch die Knagge b1 geht dadurch so weit nasch hinten, daß sie von der Anschlagfläche d1 nicht mehr getroffen wird, sondern erst von der weiter zurülckliegenden Fläche d2. Der Schlittenhub wird dadurch um die Entfernung der Flächen d1 und d2 voneinander vergrößert. Tritt umgekehrt Druckflüssigkeit durch das Rohr Io hinter den Kolben f, dann wird der Hebel b und die Knagge b1 so weit nach vorn bewegt, daß sie außerhalb des Bereiches des Anschlages d gelangt; der Schlitten läuft dann bis in seine rechte Endstellung, und eine Umsteuerung findet nicht statt.
  • Der Geschwindigkeitswechsel erfolgt durch den im Zylinder n laufenden Kolben i, der mit dem Kolben k in einem weiteren Zylinder l verbunden ist. Zwei Federn m und m1 wirken in gleicher Weise wie die Federn h und h1, d. h. sie halten den Hilfskolben k in der gezeichneten Mittelstellung bzw. sind bestrebt, ihn in diese Stellung zurückzuführen. Die bei I eintretende Druckflüssigkeit wird durch das Rohr 4 dem Zylinder n zugeführt; in der gezeichneten Stellung kann sie durch die Kanäle 5 und 6 n die Leitung 8 übertreten, durch die sie dem Drehschieber a zugeleitet wird. In den Kanal 6 ist ein Regelorgan o eingebaut, mit dem der Durchtrittsquerschnitt für die Flüssigkeit und ihre Menge geregelt werden kann. Ist dieses Organ ganz geschlossen, dann kann die Flüssigkeit nur durch den engen Kanal 5 in das Rohr 8 übertreten; die Schlittengeschwindigkeit ist hierbei so klein, wie sie für das Abdrehen des Schleifwerkzeuges erforderlich ist. Durch Öffnen des Regelorgans o kann man den Übertritt der Flüssigkeit und damit die Schlittengeschwindigkeit während der Arbeitsbewegung beliebig vergrößern. Der Steuerkolben i kann durch das Hilfskolbengetriebe k,l, je nachdem diesen durch das Rohr II oderi I2 Druckflüssigkeit zugeführt wird, nach rechts oder links verschoben werden. Bei einer Verschiebung nach rechts schließt der Kolben i den Kanal 6 ab, und es bleibt nur der Kanal 5 geöffnet. Der Schlitten läuft daher mit seiner kleinsten Geschwindigkeit. Gleichzeitig wird ein Kanal I3 am rechten Zylinderende freigegeben; dieser steht mit einem Arbeitskolben, der in beliebiger Weise das Abdrehwerkzeug in Arbeitsstellung bringt, in Verbindung. Sobald der Steuerkolben i wieder in seine Mittellage geht, wird das Rohr I3 wieder freigegeben, die Flüssigkeit kann bei I4 austreten, und das Abdrehwerkzeug wird durch eine Feder oder ein Gewicht wieder in seine Ruhelage zurückgeführt. Bei einer Bewegung des Steuerkolbens i nach links wird auch der Kanal 7 freigegeben, die Druckflüssigkeit kann durch alle drei Kanäle 5, 6, 7 hindurchtreten, und der Schlitten läuft mit seiner größten Geschwindigkeit.
  • Die Steuerung der beiden hydraulischen Hilfskolbengetriebe f, g und k, l erfolgt durch die Steuerkolben g und p in dem Zylinder r und den weiteren Steuerkolben s in dem Zylinder t. Der Steuerkolben p regelt das Halfskolbengetriebe k, l, der Steuerkolben q das Hilfskolbengetriebe f, g. Beide Steuerkolben sind durch die Stange u miteinander gekuppelt, so daß die Bewegung der Hilfskolben k und f stets voneinander abhängig erfolgen muß. Dem Steuerkolben q wird durch das Rohr 3 unmittelbar Druckflüssigkeit zugeführt, dem Steuerkolben p dagegen ist der Steuerkolben s vorgeschaltet. Die diesem Steuerkolben durch das Rohr 2 zugeführte Druckflüssigkeit kann erst durch das Rohr I5 zu dem Steuerkolben p treten, wenn der Steuerkolben s ganz nach links bewegt wird. Diese Bewegung erfolgt durch das Anschlaglineal v am Schlitten c, das durch die Kuppelstange w mit dem Anschlag :d verbunden ist. Das Lineal v wirkt mit seiner schrägen Fläche auf :die Rolle x an dem um y schwingenden Winkelhebel z, der an der Kolbenstange des Kolbens s an-12 greift. Die Verstellung der Kolben p und g wird bei dem gewählten Beispiel durch die Kurvenscheibe I6 auf der die Annäherung von Werkstück und Werkzeug bewirkenden Beistellwelle I7 betätigt. Die Kolben sind mit dem um den Bolzen, I8 schwingenden Hebel I9 verbunden. Ein Zahn 2o des Hebels I9 gleitet auf dem Umfang der Kurvenscheibe I6, er wird durch die Druckfeder 2I am Kolben q in Berührung mit dem Umfang gehalten. Die Kolben p und q stehen, solange der Zahn 2o auf der zylindrischen Bahn der Scheibe I6 gleitet, in der gezeichneten Mittelstellung, in der sie keine Druckflüssigkeit zu den Hilfskolbengetrieben treten lassen. Die Kurvenscheibe I6 hat nun eine Lücke 22 und einen Nocken 23. Wenn der Zahn 2o in die Lücke 22 eintritt, werden die Kolben p und q nach links bewegt und die Kanäle II und 9 dem Drucköl freigegeben. Die Knagge 23 dagegen bewegt die Kolben p und q nach rechts, sobald sie in Eingriff mit dem Zahn 2o kommt, wodurch die Kanäle Io und I2 geöffnet werden.
  • Der Steuerkolben s hat noch eine zweite Aufgabe. Er soll auch den Zutritt der Druckflüssigkeit zu einem Zylinder 24 durch das Rohr 25 regeln. In dem Zylinder 24 läuft ein Kolben 26, der mit der die Beistellung betätigenden Schaltklinke 27, die in ein Schaltrad 28 neben der Nockenscheibe I6 eingreift, verbunden ist. In der gezeichneten Stellung kann die Druckflüssigkeit durch die Rohre 2 und 25 in den Zylinder 24 eintreten, der Kolben befindet sich unbewegt in seiner äußersten Stellung links, wobei die Feder 29 zusammengedüickt ist. Durch eine Bewegung des Steuerkolbens s nach links wird das Rohr 25 freigegeben, die Flüssigkeit kann aus dem Zylinder 24 durch das Rohr 25 in die Öffnung 3o ein- und durch sie austreten. Die Feder 29 bewegt dann den Kolben 26 nach rechts, bis der Klinkenhebel 3I gegen den einstellbaren Anschlag 32 stößt. Zur Betätigung der Beistellung allein geht der Kolben s gegen den Federdruck s1 nur so weit nach links, daß der Kanal I5 noch nicht freigegeben wird. Diese Stellung ist eingestellt, wenn die parallel mit der Schlittenbewegung verlaufende Strecke v1 am Lineal v über der Rolle x steht. Die Entfernung des Lineals v von dem Anschlag d ist so bemessen, daß während der Arbeitsbewegung des Schlittens diese Stellung kurz vor der Umkehr des Schlittens erreicht wird.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende In der gezeichneten Stellung kann die Druckflüssigkeit aus dem Hauptrohr I einerseits durch die Rohre 2 und 25 am Zylinder t in den Zylinder 24 gelangen mit der Folge, daß der Kolben 26 in der äußersten Linksstellung bei zusammengedrückter Feder 29 steht, und andererseits durch das Rohr 4, die Kanäle 5 und 6 und das Rohr 8 zum Drehschieber a fließen, wo sie von Hebel b in den Schlittenhubwechseln eingeleitet wird. Der Schlitten macht seinen normalen hin und her gehenden Arbeitsweg, wobei die Umsteuerung des Hebels b durch die vordere Fläche d1 des Anschlages d und den Anschlag b erfolgt. Das Lineal v bringt jedoch mit seinem ersten Absatz v1 jedesmal, wenn der Schlitten auf der rechten Seite umkehrt, den Steuerkolben s unter Zusammendrücken der Feder s1 in seine mittlere Lage und öffnet die Leitung 25 nach 3o, wodurch die Sperrklinke 27 unter Entspannung der Feder 29 am Kolben 26 nasch rechts im Leergangshub zurückgezogen wird; sobald sich der Schlitten wieder in Bewegung setzt, gleitet die Rolle x von der Fläche v1 ab, der Steuerkolben s geht wieder in die gezeichnete Lage, die Druckflüssigkeit tritt durch das Rohr 25 in den Zylinder 24, und es erfolgt eine Bei-Stellung durch Drehschaltung der Welle I7 zwischen Werkstück und Werkzeug. Ist hierbei die Kurvenscheibe I6 ruckweise so weit gedreht, daß die Lücke 22 dem Zahn 2o gegenübersteht, dann gehen die verbundenen Kolben p und q nach links, p gibt den Kanal II frei, eine Betätigung des Kolbens k erfolgt aber noch nicht, weil durch den Kanal I5 keine Druckflüssigkeit eintreten kann. Der Kolben q gibt aber den Kanal 9 frei, die Druckflüssigkeit fließt vor den Kolben f an der Schalthebelwelle e und bewegt den Um-Steuerhebel b nach hinten, in Abb. 2 nach rechts. Die Umsteuerung erfolgt auf der linken Seite, wie bisher, da der Anschlag b so breit ausgebildet ist, daß er stets die Knagge b1 trifft; auf der rechten Seite dagegen läuft die Fläche d1 an an der Knagge b1 vorbei, der Schlittenweg wird vergrößert, das Lineal v drückt die Rolle x vollends nieder, wodurch der Steuerkolben s in seine äußerste linke Lage tritt; die Druckflüssigkeit kann nunmehr durch den Kanal I5 und den Kanal II in den Zylinder l übertreten, wodurch die Kolbn k und i nach rechts bewegt werden und der Kanal 6 abgeschlossen wird. Der Schlitten bewegt sich infolgedessen mit geringer Geschwindigkeit weiter, bis die Fläche d2 die Umsteuerung bewirkt. Gleichzeitig konnte durch das Rohr I3 Druckflüssigkeit zur Abdrehvorrichtung übertreten, wodurch diese in Arbeitsstellung gebracht wurde. Während der langsamen Schlittenbewegung erfolgte also das Abdrehen des Schleifwerkzeuges. Sobald der Schlitten bei seinem Rückgang wieder in seinen normalen Arbeitsweg eintritt, gleitet die Rolle x von dem Lineal v und- der Fläche v1 ab, der Steuerkolben s geht wieder in die gezeichnete Stellung, die Druckflüssigkeit kann aus dem Zylinder I durch die Kanäle II und I5 und durch den hohlen Steuerkolben s hindurch bei 3o austreten, worauf die Kolben k und i durch die Feder m1 wieder in die gezeichnete Lage gebracht und die Arbeitsgeschwindigkeit des Schlittens c eingeschaltet wird. Gleichzeitig erfolgt eine Beistellung, wodurch der Zahn aus der Lücke 22 heraustritt. Jetzt schlichtet die Maschine so lange, bis die Knagge 23 gegen den Zahn 2o trifft. Während der Beistellung, die erfolgt, wenn der Hebel x, z, entgegen dem Uhrzeiger gedreht, Rohr 25 dem Drucköl geöffnet, wenn also der Schlitten eben seine Bewegung nach links angetreten hat, werden durch die Knagge 23 die Kolben p und q nach rechts bewegt, wodurch die Kanäle I2 und Io freigegeben werden. Der Umsteuerhebel b wird durch den nach links bewegten Kolben f nach vorn bzw. außen geschoben; bei der nächsten Rechtsbewegung geht daher der Anschlag d an der Knagge b1 vorbei, und der Schlitten läuft in seine bzw. des ihn treibenden Kolbens äußerste Endstellung nach rechts. Sobald er über seinen Arbeitshub hinausgeht, wird durch das Lineal v wieder Kolben s ganz nach links bewegt, die Druckflüssigkeit tritt durch die Kanäle I5 und I2 in den Zylinder I und drückt den Kolben k nach links; der Steuerkolben i gibt den dritten weitesten Kanal 7 frei, so daß der Schlitten mit seiner größten Geschwindigkeit in seine Endlage läuft, wo er stehenbleibt. Nach Einspannen eines neuen Werkstückes braucht man nur den Umsteuerhebel b nach rechts umzulegen, der Schlitten bewegt sich dann wieder mit großer Geschwindigkeit bis zum Beginn seines Arbeitsweges und nimmt darauf von selbst seine normale Arbeitsbewegung wieder auf. i Die Betätigung der Steuerkolben p und q kann anstatt durch die Kurvenscheibe I6 auch durch ein beliebig gestaltetes, selbsttätiges Meßgerät erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerung für den Arbeitsschlitten von Schleifmaschinen, bei der der Schlitten zunächst zum Grobschliff mit einer mittleren (Arbeits-) Geschwindigkeit läuft, unter Spanvorschub an den Hubenden, worauf die Schleifscheibe über den Arbeitshub hinaus langsam in den Bereich der Abrichtvorrichtung gebracht und für die letzte Feinschliff-Spanabnahme abgerichtet wird, um nach deren Vollendung schnell in eine äußerste Ruhestellung auszufahren, dadurch gekennzeichnet, daß zur völlig selbsttätigen Herbeiführung dieser an sich bekannten äußeren Gesamtwirkung, gegebenenfalls mit zuzüglicher Querschaltung des Beistellschlittens und Einbeziehung der Schwenkung der Abrichtvorrichtung, und zur Erzielung aller zu einem Arbeitsgange nötigen Einzelwirkungen auf rein hydraulischem Wege unter Benutzung von an sich bekannten Hilfs-, Steuer- und Arbeitskolbengetrieben verwendet werden: I. ein Hiffskolbengetriebe (f, g) zur axialen Verschiebung der Welle des Hauptumlegehebels (b) für die Schlittensteuerung gegenüber einem seitlich mehrstufigen Schlittenanschlag (d, d1, d2); 2. ein Hilfskolbengetriebe (k, l) für die Verstellung eines Steuerkolbens (i) zur Regelung der Flüssigkeitszufuhr zum Hauptdrehschieber (a) über drei Leitungen (5, 6, 7) und zu einem Arbeitskolbengetriebe für die Beistellung des Abrichtwerkzeuges über Zweigleitung (I3); 3. ein Verbund-Steuerkolbengetriebe (p, q, r), das von der Spanschubvorrichtung oder einem Meßgerät betätigt wird und einerseits den Kolben (k) des Hilfskolbengetriebes (k, l), andererseits den Kolben (f) des Hilfskolbengetriebes (f, g) für den Umlegehebel (b) unmittelbar verstellt; 4. ein Steuerkolbengetriebe (s, t), das von einem von dem Schlitten getragenen, in der Tiefe mehrstufigen Anschlag (v, v1) betätigt wird und die Flüssigkeitszufuhr einerseits zum Kolben (p) des Verbund-Steuerkolbengetriebes und damit unmittelbar zum Hilfskolbengetriebe (k, L), andererseits zum Arbeitskolbengetriebe (26) regelt, das zur Bewegung der Schaltklinke (27) für den Spanvorschub entgegen der Rückkehrfeder (29) dient.
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