DE396556C - Hydraulische Antriebsvorrichtung fuer Waschmaschinen - Google Patents
Hydraulische Antriebsvorrichtung fuer WaschmaschinenInfo
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F37/00—Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
- D06F37/30—Driving arrangements
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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Description
- Hydraulische Antriebsvorrichtung für Waschmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Antriebsvorrichtung für Waschmaschinen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ein zwischen den hydraulischen Kolben und dem Druckwasserverteilschieber angeordneter Hilfsschieber durch das Druckwasser von den hydraulischen Antriebskolben selbst gesteuert wird, und daß dieser Hilfsschieber die das Druckwasser den Endflächen des Druckwasserverteilschiebers zuleitenden Kanäle erst dann öffnet bzw. schließt, wenn die hydraulischen Kolben in der einen oder anderen Endlage angelangt sind.
- Die Abb. x der Zeichnung stellt die Waschmaschine mit der Antriebsvorrichtung in Seitenansicht dar. Die Abb. 2 und 3 zeigen in größerem Maßstabe die Antriebsvorrichtung in den beiden Endstellungen, und zwar im Schnitt; Abb. q. zeigt einen horizontalen Schnitt nach Linie A-A der Abb. 2. Auf dem hohlen Achszapfen t (Abb. 2) der Waschtrommel h sitzt ein Zahnrad a, in das eine durch die Antriebsvorrichtung hin und her bewegte Zahnstange n eingreift. Die Antriebsvorrichtung besteht aus zwei hydraulischen Kolben, deren Zylinder 0 an den Ständer p der Waschmaschine befestigt sind. Zwischen den Zylindern ist eine Ausnehmung H vorgesehen, in welche der Achszapfen t mit dem Zahnrad a hineinragt. Die beiden Kolben m sind durch die Zahnstange n miteinander verbunden und werden durch Druckwasser in eine hin und her gehende Bewegung versetzt.
- Die Verteilung des Druckwassers erfolgt durch zwei in dem Gehäuse G, G1 geführte Kolbenschieber B, C. Ersterer ist aus vier einzelnen Kolben zusammengesetzt und wird unmittelbar durch die beiden hydraulischen Antriebskolben m gesteuert; letzterer ist dreiteilig und wird vom Schieber B gesteuert. Durch die Zwischenschaltung des den eigentlichen Verteilschieber C steuernden Zwischenschiebers B wird ein verläßliches Arbeiten der Steuerung erzielt, wie dies nachfolgend beschrieben ist.
- Das Druckwasser strömt bei allen Schieberstellungen (Abb. 2 und 3) durch den Kanal z in das Gehäuse G. In der Stellung der Schieber nach Abb.2 gelangt es einerseits durch den links an der Innenfläche des Gehäuses G angeordneten Kanal q. zwischen die beiden- linken Kolben des Schiebers B und von dort durch den linken Kanal 6 an das linke Ende des Gehäuses G1. Es hält den Schieber C in der in Abb. 2 gezeichneten Endstellung fest. In Folge dieser Stellung des Verteilschiebers C strömt das Druckwasser durch die Öffnung 5 in das Gehäuse G1 und von dort durch das Rohr 9 in den rechten Zylinder 0. Es bewegt die hydraulischen Kolben m bzw. die die Waschtrommel antreibende Zahnstange nach links, während das Wasser des linken Zylinders 0 durch das Rohr 8 in das Gehäuse G1 gelangt und von dort durch die rechte Öffnung 7 abfließt.
- Dieser Zustand dauert so lange, bis der rechte Antriebskolben m (s. Stellung Abb. 3) über den rechten Kanal 3 geglitten ist. Nunmehr tritt Druckwasser durch diesen Kanal 3 in das Gehäuse G und schiebt den Zwischenschieber B nach links, welcher hierdurch den linken Kanal q. verschließt und den rechten freigibt, so daß das Druckwasser nunmehr durch den rechten Kanal 6 an das rechte Ende des Gehäuses G1 gelangt und den Schieber C nach links in die Stellung nach Abb. 3 schiebt. Das links von beiden Schiebern B, C befindliche Wasser kann hierbei durch die linken Kanäle 2, 3 und 6 in den mittleren Teil der Zylinder 0 entweichen. Durch diese Umstellung des Schiebers C kann das Druckwasser durch das linke Rohr 8 in den linken Zylinder 0 gelangen. Es bewegt die Kolben m wieder nach rechts, während das verbrauchte Druckwasser durch das Rohr 9 und die linke Öffnung 7 abfließt.
- Aus dieser Arbeitsweise geht der Vorteil hervor, der durch die Zwischenschaltung des Hilfsschiebers B erreicht wird. Es bleibt nämlich der eigentliche Verteilschieber C während des letzten Hubteiles der Kolben m, d. h. in der Zeit, in welcher die Breite des linken oder rechten Kanals 3 überfahren wird, in Ruhe und hält während dieser Zeit die Zufuhr von Druckwasser zu dem einen oder anderen Zylinder 0 unverändert und unvermindert aufrecht. Die Umsteuerung erfolgt erst, wenn der betreffende Kolben m über den Kanal 3. ganz hinweggeglitten ist, so daß eine verfrühte Umkehr des Hubes der Kolben vermieden wird.
- Theoretisch bilden die beiden Kolben m nur einen einzigen Kolben, dessen Breite dem Abstande der voneinander abgewendeten Stirnfläche beider Kolben m gleicht. Demgemäß könnte der Doppelkolben auch durch einen einzigen Kolben dieser Längsdimensionen ersetzt werden. Die dargestellte Ausführungsform bietet aber den Vorteil, daß die Zahnstange u zugleich die die beiden Kolben m verbindende Kolbenstange bildet.
- Die Zuleitung des Waschwassers in die Trommel h erfolgt in bekannter Weise durch den hohlen Achszapfen t, in dessen Verlängerung ein mittels eines Handrades 24 absperrbarer Kanal angeordnet ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Hydraulische Antriebsvorrichtung für Waschmaschinen mit pendelnder Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen den hydraulischen Kolben (m) und dem Druckwasserverteilschieber (C) angeordneter Hilfsschieber (B) unmittelbar durch das Druckwasser von den hydraulischen Kolben (m) gesteuert wird, indem dieser Hilfsschieber die das Druckwasser den Endflächen des Druckwasserverteilschiebers (C) zuleitenden Kanäle (4.) erst dann wechselweise öffnet bzw. schließt, wenn die hydraulischen Kolben in der einen oder anderen Endlage angelangt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA34839D DE396556C (de) | 1920-06-23 | 1920-06-23 | Hydraulische Antriebsvorrichtung fuer Waschmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA34839D DE396556C (de) | 1920-06-23 | 1920-06-23 | Hydraulische Antriebsvorrichtung fuer Waschmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396556C true DE396556C (de) | 1924-06-04 |
Family
ID=6928731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA34839D Expired DE396556C (de) | 1920-06-23 | 1920-06-23 | Hydraulische Antriebsvorrichtung fuer Waschmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396556C (de) |
-
1920
- 1920-06-23 DE DEA34839D patent/DE396556C/de not_active Expired
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