DE486238C - Signal- und Umschalteinrichtung fuer handbediente Nebenstellenanlagen - Google Patents

Signal- und Umschalteinrichtung fuer handbediente Nebenstellenanlagen

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DE486238C
DE486238C DET34039D DET0034039D DE486238C DE 486238 C DE486238 C DE 486238C DE T34039 D DET34039 D DE T34039D DE T0034039 D DET0034039 D DE T0034039D DE 486238 C DE486238 C DE 486238C
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Germany
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signaling
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DET34039D
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Fuld & Co Telephon
RICHARD SCHIEWIG
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Fuld & Co Telephon
RICHARD SCHIEWIG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)
  • Optical Communication System (AREA)

Description

  • Signal- und Umschalteinrichtung für handbediente Nebenstellenanlagen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Weitergabe von bestehenden Gesprächen in Nebenstellenanlagen von einer Sprechstelle zu einer anderen und bezweckt, den für diesen Vorgang sowohl auf der Sprechstelle wie bei der Bedienung notwendigen Zeitaufwand zu beschränken.
  • Es sind Anordnungen bekannt, bei denen der Umlegevorgang in der Weise gehandhabt wird, daß die Zentralbedienung von der Stelle, die ein Gespräch auf eine andere Stelle umlegen lassen will, über besondere Sprechwege angerufen oder durch besondere Zeichen zum Eintritt in die bestehende Verbindung aufgefordert wird. Die Zentralbedienung muß dann die Anweisung von demjenigen, der das Gespräch geführt hat, entgegennehmen und kann dann die Handgriffe für den Umlegevorgang ausführen. Die Stelle, die bisher mit der Leitung verbunden war, darf bei diesen Einrichtungen den Fernhörer nicht sofort, nachdem die Weisung an die Bedienung ergangen ist, einhängen, da es sonst vorkommen kann, wenn die Bedienung die bestehende Verbindung nicht sofort nach Erhalt der Weisung umgelegt hat, daß vorzeitig zum Amt das Schlußzeichen gegeben wird. Bei Selbstanschlußämtern ist eine solche vorzeitige Schlußzeichengabe unbedingt zu vermeiden, da schon durch eine Stromunterbrechung von einem Bruchteil einer Sekunde die Verbindung zusammenfallen kann. Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß für die Benachrichtigung der Bedienung zur Umlegung des bestehenden Gespräches auf eine andere Sprechstelle optische Signale verwendet werden. Dadurch wird in erster Linie die Sprechstelle entlastet, da es einer fernmündlichen Verständigung der Beamtin nicht mehr bedarf. Jede Sprechstelle, die mit der Einrichtung gemäß der Erfindung versehen werden soll, erhält zu diesem Zweck eine Tastenplatte, die so viele Tasten enthält, als Sprechstellen vorhanden sind, auf die Gespräche umgelegt werden sollen. Durch Drücken der entsprechenden Taste erscheint auf einem der Sprechstelle zugeordneten Lampenfeld eine Lampe mit der Nummer der Sprechstelle, auf die das Gespräch umgelegt werden soll. Die Bedienung hat weiter nichts zu tun, als die bisherige Verbindung zu lösen und der Stelle zuzuteilen, deren Lampe erschienen ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß sofort mit der Einschaltung des Umlegesignals seitens einer Sprechstelle- eine Haltebrücke in die bestehende -Verbindung gelegt wird. Infolgedessen kann die betreffende Stelle unmittelbar nach Benachrichtigung ihren Fernhörer auflegen, ohne daß die Gefahr eines Zusammenfalls der Gesprächsverbindung besteht.
  • Ein drittes Merkmal der Erfindung besteht in der Anordnung eines optischen oder akustischen Signals auf der Sprechstelle selbst, das im Augenblick der Überweisung auf eine schon belegte Sprechstelle zum Ansprechen kommt. Der Teilnehmer erhält also, wenn er das Zeichen zum Umlegen des Gesprächs auf einen anderweitig besetzten Teilnehmer gibt, selbsttätig eine Benachrichtigung, daß dieser Teilnehmer bereits belegt ist; er kann dies seinem Gesprächspartner mitteilen und neue Weisungen entgegennehmen, ohne daß die Bedienung in Anspruch genommen wird. Es werden daher unnötige Wartezeiten vermieden und die Verbindungsleitungen besser ausgenutzt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • NTl und NT2 sind die Tastenplatten für zwei Teilnehmer, die Gespräche an andere Teilnehmer umlegen lassen können. Diesen Tastenplatten oder Teilnehmern sind Lampenfelder i und 2 mit den Überweisungslampen L2 und L3 oder Ll und L3 und den zur Überweisung notwendigen Relais R12, R13 bzw. R21, R23 zugeordnet. Soll der Teilnehmer i, der über Verbindungsleitung V, Verbindungsstöpsel VST und Nebenstellenklinke NKII mit dem Amt verbunden ist, das bestehende Gespräch beispielsweise auf den Teilnehmer 2 umlegen, drückt er die in seinem Tastenfeld diesem Teilnehmer zugeordnete Taste T2. Dadurch wird die Signallampe L2 in dem Lampenfeld des Teilnehmers i zum Aufleuchten gebracht. Gleichzeitig wird sowohl das dieser Lampe zugeordnete Relais R12 sowie auch das dem Teilnehmer zugeordnete Relais. SR, erregt. SR, schaltet über Kontakt i eine Haltebrücke WI in die Verbindung und über Kontakt 2 eine Kennlampe KLl ein. Relais R12 schließt einen Haltestromkreis für die Relais und die Lampe: +, Ruhekontakt 2 des Relais TR2, das zu der Klinke derjenigen Sprechstelle gehört, auf die das Gespräch umgelegt werden soll, Kontakt i von Relais R12, Lampe L2, - und über Relais R12, Relais SR,. nach -. Der Teilnehmer kann nunmehr sofort seinen Hörer einhängen, ohne daß die Verbindung zusammenfällt. Die Bedienung erkennt durch das Leuchten der Lampe L2 in dem Lampenfeld des Teilnehmers i, das durch die Kennlampe KLl noch einmal besonders bezeichnet ist, daß die mit dem Teilnehmer i hergestellte Verbindung auf den Teilnehmer 2 umgelegt werden soll. Bei dem Einstecken des Verbindungsstöpsels VST der Verbindung in die Nebenstellenklinke NKlz wird über den Klinkenkontakt i der über Kontakt 3 des Relais R12 vorbereitete Stromkreis für das Relais TR2 geschlossen -f-, Kontakt z von NKl2, Relais TR2, Kontakt 3 von Relais R12, -. Relais TR2 spricht an und unterbricht durch Öffnen des Kontaktes 2 den Haltestromkreis für die Relais R12 und SR, sowie für die Lampe L2.
  • Wenn ein Teilnehmer ein Gespräch zu einem bereits belegten Teilnehmer umlegen will, dann spricht beim Drücken der Zuweisungstaste das Relais TR der bereits sprechenden Stelle an, da dieses über den Kontakt i der betreffenden Nebenstellenklinke vorbereitend an -E- liegt; infolgedessen wird der Kontakt i des Relais TR geschlossen und hierdurch ein Stromkreis für das an der Sprechstelle angebrachte akustische Signal Su oder optische Signal L geschlossen: -5 -, Kontakt i des Relais TR, Kontakt 2 des Relais R, Su und L, -. Der Teilnehmer erhält daher sofort beim Drücken der Taste ein Zeichen, daß die Sprechstelle, an die er Überweisen will, besetzt ist. Er kann sich aufs neue mit seinem Gesprächspartner in Verbindung setzen, ohne daß die Bedienung durch diesen Vorgang belastet wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Signal- und Umschalteinrichtung für handbediente Nebenstellenanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß einzelnen Teilnehmern Signalmittel zugeordnet sind, mit denen sie der Vermittlungsstelle unmittelbar optische Signale zur,Kennzeichnung der Nebenstelle geben können, von welcher ein Gespräch umgelegt und auf welche Stelle es umgeschaltet werden soll.
  2. 2. Signal- und Umschalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Einschaltung der Signallampen eine Amtshaltebrücke in die Leitung des die Weisung gebenden Teilnehmers gelegt wird.
  3. 3. Signal- und Umschalteinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Teilnehmerstelle ein akustisches oder optisches Signal angeordnet ist, das bei Einschaltung eines Umlegesignals anspricht, falls der Teilnehmer, auf den umgeschaltet werden soll, bereits besetzt ist.
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