AT112062B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

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AT112062B
AT112062B AT112062DA AT112062B AT 112062 B AT112062 B AT 112062B AT 112062D A AT112062D A AT 112062DA AT 112062 B AT112062 B AT 112062B
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AT
Austria
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circuit arrangement
switched
acoustic signal
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connection
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Inventor
E H Georg Dr Grabe
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Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



     Vorliegende Erssndung bezieht sich   auf eine Schaltungsanordnung zur Herstellung hochwertiger Verbindungen mit durch niederwertige besetzten Leitungen in Fernsprechaulagen mit Wählerbetrieb. Bisher wurde bei bestehenden niederwertigen Verbindungen vom Arbeitsplatz der hochwertige Verbindungen aufbauenden Stelle dem gewünschten Teilnehmer der niederwertigen Verbindungen mitgeteilt, dass eine hochwertige Verbindung für ihn vorliegt, worauf eine Trennung der niederwertigen Verbindungen vom Arbeitsplatz aus erfolgte.

   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die für eine derartige Trennung erforderlichen meist komplizierten Schalteinrichtungen zu ersparen und dennoch den gewünschten Teilnehmer zur Auslösung der niederwertigen Verbindung zu veranlassen, was dadurch erzielt wird, dass nach Erreichung einer durch eine niederwertige Verbindung besetzten Leitung Schaltmittel zur Wirkung gebracht werden, über welche die Anschaltung eines die Weiterführung des Sprechverkehrs in der bestehenden niederwertigen Verbindung verhindernden akustischen Zeichens an die gewünschte Leitung erfolgt. Die Anschaltung des akustischen Zeichens kann   erfindungsgemäss   an einem Arbeitsplatz einer hochwertige Verbindungen aufbauenden Stelle erfolgen oder aber an einem Wähler des Verbindungsweges.

   Auf den Fig. 1 und 2 sind zwei   Ausführungsbeispiele   gezeigt,   auf welche jedoch   die Erfindung keineswegs   beschränkt   ist. 



   Angenommen, vom Arbeitsplatz APl einer hochwertige Verbindungen aufbauenden Stelle soll eine hochwertige Verbindung mit. einer durch eine niederwertige   Verbindung besetzten.   



  Leitung, z. B.   Titi,   hergestellt werden. Die   Beamtin   am Arbeitsplatz   IPI   führt zu diesem Zweck den Stöpsel St in die Klinke FK ein und stellt mittels ihrer auf der Zeichnung nicht dargestellten Einrichtung über die nicht dargestellten Vorwahlorgane den   Gruppenwähler FGW   und den Leitungswähler   L TV in bekannter   Weise ein. In der   Annahme, dass   der gewünschte Teilnehmer an der   Leitung 1'11 durch   eine niederwertige Verbindung besetzt ist, kommt das   Prüfrelais.   P im Leitungswähler LW nicht zum Ansprechen. Die   Beamtin   erhält in bekannter Weise das Besetztzeichen.

   Das Relais C wurde bei Belegung des Leitungswählers in bekannter 
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 seinen Kontakt c 1. wodurch seine beiden Wicklungen nach erfolgter Betätigung des Wählers durch Öffnen des Kopfkontaktes k in Reihe an die   c-Ader angeschaltet sind.   Um nun mit dem gewünschten Teilnehmer in   Sprechverkehr   treten zu können,   betätigt   die Beamtin am Arbeitsplatz API die Taste   Ty,   wodurch Batterie an die b-Ader der Verbindung angeschaltet wird. 



  Dieses bewirkt die Erregung des   Relais I". welches durch   seine Kontakte y 1 und y 2 die 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 der gewünschte Teilnehmer seinen Hörer auf, so ist das Relais P in der Lage,   aufzuprüfen.   und die Beamtin kann in irgendeiner bekannten Weise die hochwertige Verbindung mit dem Teilnehmer herstellen. 



   Die Fig. 2 zeigt ebenfalls ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung, jedoch befindet sich die das akustische Zeichen erzeugende Einrichtung zur Verhinderung des Sprechverkehrs in der durch   sshie niederwertige Verbindung besetzten Leitung nicht   am Arbeitsplatz der Beamtin, sondern an einem   Wähler im Verbindungsaufbau.   Ferner sind   Schaltmassnahmen   vorgesehen, welche erst ein Wirksamwerden der   Heuleinrichtung zulassen, wenn   durch die   Prüfein'ichtung     das Besetztsein der gewählten Leitung festgestellt ist.

   Ist das akustische Zeichen (Heuler) bei Trennung der bestehenden niederwertigen Verbindung abgeschaltet, so kann seine Wiederein-   schaltung bei Belegung des gewählten Teilnehmers zwecks Aufnahme des Sprechverkehrs in der hergestellten hochwertigen Verbindung verhindert werden. Angenommen, die Beamtin am Arbeitsplatz API, hat mittels ihrer nicht dargestellten   Einrichtung   den   Leitungswähler LH auf   eine durch eine niederwertige Verbindung besetzte Leitung eingestellt, so ist das Relais   P   nicht erregt worden. Das Relais C wurde in ähnlicher, bereits beim ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen Weise erregt und hat seine Kontakte betätigt.

   Erhält die Beamtin. das Besetztzeichen, so betätigt sie die Tasten   TI. 2 und TI. 1.   Durch Betätigung der Taste   TA.   2 wird über die b-Leitung der   Verbindung,   Kontakt p 3 des Relais P ein Stromkreis für das Relais Y durch Anlegung von Batterie hergestellt. Das Relais Y   spricht   an und betätigt seine   Kon-   takte y   und y. S,   wodurch die nicht geschlossenen Kontakte p und p 2 des Relais P über- 
 EMI2.2 
 geschaltet und der Sprechweg, der durch Schliessung der   Kontakte y 1 und y   vorbereitet war, hergestellt wird. Die Beamtin ist jetzt in der Lage, mit dem gewünschten Teilnehmer zu 
 EMI2.3 
 Verständigung über die niederwertige Verbindung unterbindende akustische Zeichen nicht weiterhin zu dem gewünschten Teilnehmer gelangt.

   Legt die   Beamtin   am Arbeitsplatz APl die Tasten   2% 1 und Th 2   in die Ruhelage zurück, so ist sie in der Lage, mittels ihrer Amtseinrichtung in bekannter Weise die hochwertige Verbindung mit dem   gewünschten   Teilnehmer herzustellen. 
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 irrtümlich ein Heulzeichen an eine nicht besetzte Teilnehmerleitung angelegt werden kann, da beim Ansprechen des Relais P der Kondensator x eine Erregung des Relais Y vom Arbeitplatz API verhindert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Schaltungsanordnung   zur Herstellung hochwertiger Verbindungen mit durch liederwertige Verbindungen besetzten Leitungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass nach Erreichung einer durch eine   mederwerfige Verbindung besetzten   
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. 2. Schalttigsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichet, dass die das akustische Zeichen erzeugende Einrichtung (Heuler) am Arbeitsplatz der hochwertige Verbindungen aufbanenden Stelle (z. B. Fernamt) angeschaltet wird.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Wähler eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, welche die das akustische Zeichen erzeugende Einrichtung in bhängigkeit von der hochwertige Verbindungen aufbauenden Stelle anschaltet. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das akustische Zeichen durch ein in der Speisebrücke für den angerufenen Teilnehmer liegendes Relais angeschaltet wird. EMI3.1 zwei Relais besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das akustische Zeichen bei unterschiedlichem Erregungszustand der beiden Brückenrelais angeschaltet ist.
    H. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung von der Prüfeinrichtung des Wählers beherrscht wird und nur zur Wirkung gebracht werden kann, wenn durch die Prüfeinrichtung das Besetztsein der gewählten Leitung festgestellt ist.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch G. dadurch gekennzeichnet, dass das akustische Zeichen bei Trennung der bestehenden niederwertigen Verbindung abgeschaltet wird (durch Abfall von Y) und seine Wiedereinschaltung bei Meldung des gewählten Teilnehmers zwecks Aufnahme des Sprechverkehrs in der hergestellten hochwertigen Verbindung verhindert ist.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschaltung des akustischen Zeichens über oder an einem auch zur Herstellung uiederwertiger Verbindungen dienenden Wähler erfolgt. EMI3.2
AT112062D 1927-01-31 1927-03-24 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. AT112062B (de)

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