DE486178C - Steilrohrkessel mit Einrichtung zur Entschlammung des Kesselwassers - Google Patents

Steilrohrkessel mit Einrichtung zur Entschlammung des Kesselwassers

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DE486178C DEV20098D DEV0020098D DE486178C DE 486178 C DE486178 C DE 486178C DE V20098 D DEV20098 D DE V20098D DE V0020098 D DEV0020098 D DE V0020098D DE 486178 C DE486178 C DE 486178C
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Description

  • Steilrohrkessel mit Einrichtung zur Entschlammung des Kesselwassers Gegenstand der Erfindung ist ein Steilrohrkessel mit Einrichtung zur Entschlammung des Kesselwassers. Von bekannten Kesseln dieser Art unterscheidet sich der vorliegende durch eine außerhalb des Kessels angeordnete, durch eine Längswand in zwei Kammern unterteilte und gegebenenfalls mit Querwänden als Schlammfänger versehene Klärtrommel, deren Enden mit seitlichen Fallrohren des Kesselsystems unter Einschaltung von Drosselorganen derart verbunden sind, daß das Wasser des linken Fallrohres teilweise durch die Klärtrommel hindurch zu dem rechten Fallrohre und das Wasser des rechten Fallrohres teilweise durch die Klärtrommel hindurch zu dem linken Fallrohr strömt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in den Abb. i bis 3 schematisch dargestellt.
  • Der Steilrohrkessel besteht aus einer Untertrommel i, einer Mitteltrommel 2, einer Obertrommel 3, einer Speisetrommel q. und einer über dieser liegenden Dampftrommel 5. Untertrommel und Mitteltrommel sowie Mitteltrommel und Obertrommel sind durch je ein Rohrbünde16 bzw. 7 miteinander verbunden.
  • Von der Obertrommel 3 gehen weite abfallende Rohre 8 und weite ansteigende Rohre g zur Speisetrommel q., welche ihrerseits durch weite senkrechte Rohre io mit der Dampftrommel 5 in Verbindung steht. Die Verbindung zwischen der Speisetrommel q. und Untertrommel i wird durch zwei weite, außerhalb des Heizraumes liegende Fallrohre 11, 12 vermittelt.
  • Die Heizgase streichen vom Feuerraum senkrecht nach oben und dann zwischen Mitteltrommel und Obertrommel hindurch, um nunmehr im Gegenstrom das untere Rohrbündel 6 schlangenförmig zu durchstreichen und durch den Economiser zum Kamin zu entweichen.
  • Außerhalb des Heizraumes ist eine als Kläranlage dienende Trommel 13 angeordnet, die durch eine senkrechte Längswand 14 in zwei Kammern 2o, 21 von halbkreisförmigem Querschnitt unterteilt ist und mehrere etwa bis zu zwei Drittel ihrer Höhe reichende, als Schlammfänger dienende Querwände 15 besitzt (Abb. 3).
  • Von jedem Fallrohr 11, 12 geht oben und unten je ein Rohr 16, 17 bzw. 18, ig aus, und diese Rohre münden in die zugehörigen Stirnwände der Klärtrommel 13, derart, daß (Abb. 2) das obere Rohr 16 des linken Fallrohres 12 und das untere Rohr ig des rechten Fallrohres ix in die dem Kessel zugekehrte, d. h. die vordere Kammer 2o, das obere Rohr 18 des rechten Fallrohres ii und das untere Rohr 17 des linken Fallrohres 12 in die der Kesselanlage abgekehrte, d. h. die hintere Kammer 21 münden, daß das von dem linken Fallrohr 12 abgezapfte Wasser also durch die ganze Länge der vorderen Kammer 2o strömt und dann zum rechten Fallrohr ii gelangt, während das dem rechten Fallrohr ii abgezapfte Wasser durch die hintere Kammer 21 in das linke Fallrohr 12 strömt.
  • Infolge dieses Wasserweges in Verbindung mit den in der Trommel 13 vorgesehenen Schlammfängern i5 wird das Wasser zur Ruhe gebracht, und es können sich die in ihm befindlichen Unreinigkeiten absetzen, welche ihrerseits wiederum leicht aus der zweckentsprechend gebauten Schlammtrommel ohne Störung der Dampfentwicklung entfernt werden können.
  • Zweckmäßig läßt man nur einen Teil der die Fallrohre durchströmenden Wassermenge durch die Klärtrommel laufen, und zwar etwa das Doppelte der Speisewassermenge. Es ist jedoch auch möglich, die Rohre 16 bis ig derart weit auszubilden, daß die gesamte Wassermenge der Fallrohre durch die Klärtrommel strömt. Die die Klärtrommel durchströmende Wassermenge und die Zeiten, während welcher die Strömung erfolgen soll, lassen sich durch den Einbau von Absperr- bzw. Drosselorganen 22 in die Leitungen 16 bis ig beliebig regeln, und zwar unabhängig vom Betrieb der Kesselanlage.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steilrohrkessel mit Einrichtung zur Entschlammung des Kesselwassers, gekennzeichnet durch eine außerhalb des Kesselsystems angeordnete, durch eine Längswand (i4) in zwei Kammern unterteilte und unter Umständen mit Querwänden (15) versehene Klärtrommel (13), deren Enden mit seitlichen Fallrohren (11, 12) des Steilrohrkessels unter Einschaltung von Drosselorganen (22) derart verbunden sind, daß das Wasser des einen Fallrohres (i2) teilweise durch die Klärtrommel (13) hindurch zu dem andern Fallrohr (ii) und das Wasser des letzten Fallrohres (ix) teilweise durch die Klärtrommel (13) hindurch zu dem ersten Fallrohr (r2) strömt.
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