DE485968C - Am unteren Ende eines doppelwandigen Melkbechers angebrachte Pulsations-Einrichtung - Google Patents
Am unteren Ende eines doppelwandigen Melkbechers angebrachte Pulsations-EinrichtungInfo
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- 230000010349 pulsation Effects 0.000 title claims description 7
- 238000010790 dilution Methods 0.000 description 2
- 239000012895 dilution Substances 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J5/00—Milking machines or devices
- A01J5/04—Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
- A01J5/16—Teat-cups with pulsating devices
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- Environmental Sciences (AREA)
- Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine unmittelbar unterhalb eines doppelwandigen Melkbechers
angebrachte Pulsations-Einrichtung, bei der die mit dem Gehäuse eines Steuerkolbens .in
ständiger Verbindung stehende Pulsationskammer des Melkbechers dadurch unter Unterdruck oder Atmosphärendruck gesetzt
wird, daß der auf und ab gehende Steuerkolben abwechselnd einen oberen zur Saugkammer
des Melkbechers führenden Kanal oder einen unteren Luftdurchlaß durch Ventilkegel
freigibt oder schließt. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art zeigen den Nachteil,
daß die Auf- und Abwärtsbewegungen des Steuerkolbens, namentlich bei Schräglage der
Vorrichtung, leicht am oberen Ansaugende des Kolbens durch Haftenbleiben aussetzen. Diesem
Übelstand soll die Erfindung abhelfen. Zu diesem Zweck ist der Steuerkolben hohl
ausgeführt und in seine Höhlung eine beweglich gelagerte Beschwerungskugel eingebracht.
Durch in den Boden des hohlen Kolbens vorgesehene Löcher kann diese, wie der Steuerkolben
selbst, unter die Einwirkung von Saugluft und Atmosphärenluft gesetzt werden. Beim Anhub des Steuerkolbens wird auch das
Beschwerungsgewicht, und zwar bis an den oberen Boden des Steuerkolbens, angehoben.
Nach ungefährem Ausgleich der oberhalb und
jo unterhalb der Kugel herrschenden Drücke fällt die Kugel wieder auf den unteren Boden
des Kolbens herab und übt dadurch einen Schlag auf den Steuerkolben aus, der dessen
Umsteuerung sichert.
Auf der Zeichnung ist in Abb. 1 ein Schnitt durch die \^orrichtung in beispielsmäßiger
Ausführung dargestellt. Abb. 2 zeigt eine Unteransicht des Ansatzstückes, an welchem
der Melkbecher sitzt.
Mit α ist der äußere starre Mantel und mit b die innere biegsame Wand des Melkbechers
bezeichnet; c ist der Raum zwischen diesen Wänden. Unten am Melkbecher ist durch
einen konischen Pfropfen / ein Anschluß-Stück eingesetzt, an dem die eigentliche
Pulsations-Einrichtung befestigt ist. Im Anschlußstück befinden sich der zum Saugraum
des Melkbechers führende Kanal m und der zur Pulsationskammer des Melkbechers
gehende Kanal n. Für den Anschluß an eine Saugleitung ist ein Stutzen Z1 vorgesehen.
Das unten mit einem Boden versehene Steuerkolbengehäuse wird durch ein äußeres im
Boden des Anschlußstückes durch einen Bajonettverschluß q o. dgl. gehaltenes Gehäuse ρ
vermittels der auf einen besonderen Deckel r des Kolbengehäuses wirkenden Druckschraube
0 dicht gegen das Anschlußstück gepreßt. Im äußeren Gehäuse befindet sich der
Luftdurchlaß p1. Im Deckel r sind Luftdurchlassen
angeordnet. In der Mitte des Bodens des Steuerkolbengehäuses ist der Luftkanal k
vorgesehen. Der im Steuerkolbengehäuse untergebrachte Steuerkolben e hat in seinen
Böden Luftdurchlässe h und die zentral liegenden
kegelförmigen Vorsprünge i bzw. j, die
die Ventilkegel zu' den Ventilsitzen der Durchgänge k und m darstellen. Im Steuerkolbenhohlraum
ist mit kleinem Spielraum gegen die Wandungen die Beschwerungskugel/ gelagert.
ίο In der Ruhestellung befinden" sich' der
Steuerkolben e und die Kugel f in der unteren Lage, so daß der Lufteinlaßkanal k durch den
Vorsprung i geschlossen und das untere Ende des Kanals m freigegeben ist.
Wird der Melkbecher durch Anschluß an eine Saugleitung am Stutzen I1 ausgesaugt, so
wird Luft aus dem Raum c durch die Kanäle» und m abgesaugt, bis in dem Raum c eine
bestimmte Luftverdünnung herrscht. Alsdann kann der Druck der atmosphärischen Luft
den Kolbenschieber e heben, so daß der Vorsprung i von seinem Sitz abgehoben wird.
Ist dieser Zustand erreicht, dann tritt die Luft durch die Öffnungen s und durch den
Lufteinlaßkanal k und nimmt bei dem Versuch, durch die Löcher h und den verengten
Raum zwischen der Kugel / und der Kolbenschieber wand zu gehen, diesen Kolbenschieber
sowie auch die Kugel in die obere Lage mit.
Der Vorsprung / schließt dann das untere Ende des Kanals m ab. Die durch den Luftstoß
hochgehobene Kugel f kann durch Auftreffen an dem oberen Ende des Kolbenschiebers
bei der Ventilschließbewegung mitwirken. Ihre eigentliche Wirkung übt sie
nachher beim Rückfall aus. Die Luft tritt nach dem Hub des Kolbenschiebers weiter
ein, bis der Raum c des Melkbechers mit Luft von Atmosphärendruck angefüllt ist, worauf
die Kugel /, da sie keinen Halt mehr hat, auf den Boden des Kolbenschiebers fällt. Durch
diesen Rückfall der Kugel wird ein Schlag ausgeübt und die Saugwirkung an dem Ventil
/ überwunden, so daß der Kolbenschieber es
ohne zu haften, nach unten getrieben wird, bis der Lufteinlaßkanal k geschlossen wird,
während das untere Ende des Kanals m wieder frei geworden ist. Dieses Spiel wiederholt
sich so lange, als eine Luftverdünnung in dem Melkbecher aufrechterhalten wird.
Lockert man die Schraube 0 und löst man den Bajonettverschluß q, so werden das äußere
Gehäuse, die Ventilkammer, der Kolbenschieber und der Pfropfen zum Zwecke der Reinigung zugänglich.
Claims (1)
- Patentanspruch:Am unteren Ende eines doppelwandigen Melkbechers angebrachte Pulsations-Einrichtung mit einem in seinen Auf- und Abwärtsbewegungen vom Unterdruck des Melkbechersaugraumes geleiteten, mit Luftkanälen versehenen Steuerkolben, gekennzeichnet durch einen in dem Steuerkolben angeordneten, mit den Luftkanälen Qi) in Verbindung stehenden Hohlraum, in dem eine Beschwerungskugel (/) mit so geringem Spiel auf und abwärts beweglich gelagert ist, daß sie beim Durchströmen der atmosphärischen Luft durch den Kolben sich in diesem anhebt und beim ungefähren Erreichen atmosphärischen Luftdruckes innerhalb der Melkbecher-Pulsatoinskammer im Kolben wieder herabfällt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB485968X | 1925-09-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE485968C true DE485968C (de) | 1929-11-07 |
Family
ID=10449188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW73329D Expired DE485968C (de) | 1925-09-10 | 1926-08-08 | Am unteren Ende eines doppelwandigen Melkbechers angebrachte Pulsations-Einrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE485968C (de) |
-
1926
- 1926-08-08 DE DEW73329D patent/DE485968C/de not_active Expired
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