DE48591C - Drahtzug - Google Patents
DrahtzugInfo
- Publication number
- DE48591C DE48591C DENDAT48591D DE48591DA DE48591C DE 48591 C DE48591 C DE 48591C DE NDAT48591 D DENDAT48591 D DE NDAT48591D DE 48591D A DE48591D A DE 48591DA DE 48591 C DE48591 C DE 48591C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wire
- drum
- roller
- iron
- piece
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C1/00—Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
- B21C1/02—Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums
- B21C1/04—Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums with two or more dies operating in series
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Extraction Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Orahtzug.
Vorliegende Drahtziehmaschine ist dadurch charakterisirt, dafs der Draht durch eine Anzahl
Zieheisen von nach einander abnehmendem Kaliber, und zwar zuerst durch jenes von gröfstem Kaliber und zwischen je zwei
Zieheisen über eine Führungsrolle ■ zu einer Zugwalze aus Glas, Porcellan oder ähnlichem
Material, oder doch mit einer glatten Oberfläche aus solchem Material geführt wird.
Nachdem er das letzte Zieheisen passirt hat, wird er auf eine Trommel aufgewickelt.
Diese Drahtziehmaschine unterscheidet sich von ähnlichen, die auch den gleichen Zweck,
Draht durch eine Operation gleich um mehrere Nummern verfeinern zu können, verfolgen,
hauptsächlich dadurch, dafs die Zugtrommel cylindrisch ist, während zu diesem Zweck bisher
immer konische Stufenscheiben angewendet wurden. Letztere sind so construirt, dafs der
Umfang der Trommel in dem Mafse wächst, als der Draht an Länge zunimmt. Um die
Uebelstände, welche mit dieser Anordnung verbunden sind, zu vermeiden, wird der vor-.
liegenden Erfindung gemäfs die Zugtrommel cylindrisch und aus glattem Material hergestellt,
so dafs der Draht auf dem Umfange, so viel als nöthig ist, schleifen kann.
In beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Draufsicht einer
Drahtziehmaschine, welche der vorliegenden Erfindung gemäfs construirt ist... Der zu
ziehende Draht α befindet sich auf der Spule a1
und läuft von hier zu den Zieheisen c, welche auf passende Weise in dem Rahmen d angeordnet
und befestigt sind. Nachdem derselbe das gröfste Ziehloch passirt hat, wird er zur
Zugwalze b geführt, welche mittelst einer Riemscheibe bl oder auf andere Weise in Umdrehung
versetzt wird. Der Draht wird ein ■ oder mehrere Mal über diese Walze gewickelt
und gelangt dann über eine der lose auf den Bolzen c steckenden Rollen in das folgende,
etwas kleinere Zugloch und zur Walze b zurück. Dies wird so lange fortgesetzt, bis der
Draht den verlangten Querschnitt erhalten hat, worauf er einige Male um den unteren Theil g1
der Trommel g gewickelt wird, über eine Führungsrolle h läuft und auf die Trommel g
aufgewickelt wird. Die Walze b mufs eine harte, glatte Oberfläche haben und wird daher
am besten aus Glas oder Porcellan hergestellt, doch kann sie auch aus Stahl, Eisen oder
einem sonstigen beliebigen widerstandsfähigen Material mit emaillirter Oberfläche oder mit
einem Mantel aus Glas, Porcellan, Email versehen sein; sie taucht in eine Wanne i, in
welcher sich die Beizflüssigkeit befindet, welche also automatisch auf den Draht einwirken
kann; diese Wanne ist verstellbar; sie hängt mittelst der Bänder j an Zapfen k des Gestelles
und kann gesenkt und gehoben werden, indem die oberen Ausschnitte der Bänder in die Zapfen k eingehängt werden. Es wird
hierdurch die Manipulation beim Vorrichten wesentlich erleichtert.
Claims (1)
- Der Vorgang beim Ziehen ist folgender: Die Trommel g, welche durch eine Riemscheibe g2 in bekannter Weise angetrieben wird, zieht den Draht durch das letzte Ziehloch und spannt das Drahtstück, welches vom vorletzten Zieheisen über die Trommel b und eine Führungsrolle f zum letzten Zieheisen geht. Die Reibung, welche zwischen diesem Drahtstück und der Trommel b auftritt, bewirkt, dafs letztere den Draht durch das vorletzte Ziehloch zieht und das vorhergehende Drahtstück spannt. Dies pflanzt sich auf diese Weise über alle Zieheisen fort, wobei die einzelnen, über die Trommel b gewickelten Drahtstücke so lange auf der letzteren schleifen, bis die nöthige Spannung vorhanden ist.Patenτ- Anspruch:Bei Drahtziehmaschinen, welche den Draht nach einander durch mehrere Zieheisenöffnungen ziehen, eine rotirende Walze b, um deren aus Glas oder Porcellan bestehende Oberfläche sich der Draht vor dem Eintreten in die Zieheisen einige Male wickelt, und gleichzeitig ein die Heizflüssigkeit enthaltender, zum Heben und Senken eingerichteter Trog i, in welchen der Untertheil der Walze b taucht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48591C true DE48591C (de) |
Family
ID=323567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48591D Expired - Lifetime DE48591C (de) | Drahtzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48591C (de) |
-
0
- DE DENDAT48591D patent/DE48591C/de not_active Expired - Lifetime
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