DE485237C - Feuerschutzeinrichtung fuer kinematographische Vorfuehrungseinrichtungen - Google Patents

Feuerschutzeinrichtung fuer kinematographische Vorfuehrungseinrichtungen

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DE485237C
DE485237C DES81517D DES0081517D DE485237C DE 485237 C DE485237 C DE 485237C DE S81517 D DES81517 D DE S81517D DE S0081517 D DES0081517 D DE S0081517D DE 485237 C DE485237 C DE 485237C
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DE
Germany
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fire
flap
fire protection
circuit
cinematographic
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DES81517D
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SENTRY SAFETY CONTROL CORP
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/18Fire preventing or extinguishing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Feuerschutzeinrichtung für kinematographische Vorführungseinrichtungen Die Erfindung betrifft eine Feuerschutzvorrichtung für kinematographische Apparate, bei welcher in an -sich bekannter Weise ein als Anker ,eines Elektromagneten ausgebildeter Riegel beim Reißren dies Films die Feuerschutzklappe freigibt. Sie hat ferner den Zweck, den Hauptmotorstrom'kreis zu unterbrechen, sobald die Feuerschutzklappe herabfällt. Dies wird .erfinidungsgemäß dadurch erreicht, da,ß eine auf der Feuerschutzkltyppenwelle sitzende Daumenscheibe unter Zwischenfügung einer Feder auf einen Queicksüberunterbrecher ei,awirkt, der im, einem Nebenschlußstnomkreis in Reihe mit einem den Hauptstromkreis steuernden Relais und .einem unter dem Einfluß der Riemenspannung stehenden Unterbrecher angeordnet ist. Fernar kann der die Feuerschwtzklappe tragende Hebel nicht zu weit ausschwingen, da er beim Fallen, der Klappe in eine entsprechende Aussparung des Schutzgehäuses eingreift.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeich- Il, nungen näher erläutert.
  • Abb. r Ist eine Rückansicht der Vorrichtung zum Abblenden des Lichtstrahlenbündels in Verbindung mit dem nur teilweise dargestellten Der Deckel dies Gehäuses isst abgenommen, ebenso ist ein Teil der B,lendsche@be und des Griffes weggelassen.
  • Abb. 2 ist eiin Schnitt nach der Linie 2-2 von Abb.3, wobei: die Blendscheibe und der obere Teil. des Pröjek tionsapparates weggelassen sind.
  • Abb.3 ,ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 von Abb. i, und Abb. q. ist eine Seitenansicht zu Abb. i, bei welcher der Griff mit der Stellung dargestellt Ist, welche er einnimmt, wenn die nicht dargestellte B.lendschelbe das Licht absperrt.
  • Abb. 5 zeigt das Schema der Schaltung. Die B(lenidvarrichtung besteht a,us dem Gehäuse i o, ,essen, Fuß i i ,an der Unterseite gewäl'bt ist und sich auf dein Konus des ProjektIonisApp.arates ,auflegt.
  • Eine Welle 14 ist in der Rückwand des Gehäuses io gelagert. Auf das aus dem Gehäuse vorstehende Ende der Welle i q. ist ein Hebel 15 aufgesetzt,. der die Peuerschatzklapp@e 16 trägt, welche ,starr an dem einen Ende des Hebels 15 befestigt isst (Abb. 5). Am anderen Ende trägt der Hebel 15 einen Riegel 17. Das außenRegende Ende dieses Riegels 17 ist als Griff ausgebildet, um die Feuerschutzklappe 16 aus der Offendage in die Vemschlußstellung überzuführen, bei: welcher das aus dem Konus 18 austretende Licht abgeblendet wird. Die Scheibe 16 kann nur einen beschränkten Hub erfahren, da an dem Gehäuse ein Anschlag i9 (Aibb. ¢) angebracht ist, gegen den sich der Griff 15 legt.
  • Wenn die Scheibe 16 nach unten fällt, kann sie über die Öffnung des Konus 18 nicht hinausschwingen, weil der Riegel 17 sich in einen Ausschnitt 2o am Scheitel des Gehäuses io legt. De eine Seite 21 (Abb. 2) des Ausschnittes 2o ist höher als die andere. Da der Riegel 17 durch eine Feder 22 (Abb. 4) ständig nasch unten gezogen wi,Lrd, wird er, sobald die Blendscheibe 16 herunterfällt, auf der Schrägfläche 21 des niedrigeren Biegrem.-zungsrandes des Ausschnittes 2o auflaufen, dann gegen den höheren Rand 21 stoßen und durch die Feder 22 in. den Ausschnitt 2o hineingezogen. Hierdurch wird die B1endscheibre vor der Öffnung des Konus 18 festgelegt.
  • Die Blendscheibe 16 wird in: der Offenstellung durch einen Nocken 23 (Abb. 2) festgehalten, welcher starr mit der Welle 14 verbunden ist und eine Rast 24 besitzt, gegen die sich das Ende eines Riegels 25 legt, welcher drehbar a11, dem Gehäuse 1o befestigt ist. Das andere Ende 26 des Riegels führt durch einen Schütz 27 (Abb. 4) des Gelliäuses 1o nach außen. Wenn man das vorstehende Ende 26 des Riegels anhebt, trht das andere Ende des Riegels 25 :aus der Rast 24; die Scheibe 16 wird entsperrt und fällst nach unten.
  • Ein: Elektroma#oet 28 (Abb..2 und _3) . befindet sich in dem oberen Teil des Gelhäuser. 1o und zieht einen Anker 29 an, welcher unmittelbar unterhalb des Elektromagneten 28 drehbar um den Zapfen 3o der Gehäusewand angeordnet ist. Sein. anderes Ende isst mit einem Schlitz 3 i versehen, welcher einen Knopf 32 des Riegels 25 umgreift. Wenn der Elektromagnet 28 den Anker 29 nach oben zieht und den Riegel 25 aus der Rast 24 heraushebt, fällt die Feuerschutzklappe.
  • Eine Nockenscheibe 33 (Abb. i und 3), die ebenfalls auf der Welle 14 aufsitzt, liebt, da sich infolge des Herabfallens der Feuerschutzklapp.e 16 .die Achse 14 dreht, eine Tragfeder 34 an. Das eine Ende dieser Feder 34 ist nach unten umgebogen und an dem Cehäuse 1o mittels Schrawben35 befestigt, wähxi,-nd auf den oberen Schenkel der Feder 34 e=in Quecksilberunterbrecher 36 unmittelbar über der Nockenscheibe 33 derart aufgesetzt ist, daß Kontakt .entsteht, wenn die Feuer-_ schutzklapp@e geöffnet ist. Wenn dagegen die Feuerschutzkl.appe 16 fällt, dreht sich die NOckenscheibe 33 und drückt die Feder 34 nach ulkten, wodurch das Quecksilber sich von den Klemmen des Kontaktes entfernt und den Stromkreis öffnet, ohne daß eile. zu weiter Schwung des Klappenhehels 15 und dadurch retwaiges Wiederschließen des Unterbrechers 36 :eintreten kann.
  • In Abb. 5 bezeichnet 37 die S:chutzvorrichtun:g in ihrer Gesamtanordnung, 38 und 39 bezeichnen, Stromunterbrecher, welche beim Reißen des Films geschaltet werden. 40 bezeichnet einen Riemen des Apparates, 41 einen Umschalter, welcher beim Reißen der Riemen 40 oder 42 in; Tätigkeit tritt, 43 einen Motor, welcher den Projektionsapparat durch die Riemen 40 und 42 antreibt, und 44 ein biegsames Kabel, in welchem ein Draht 45 liegt. Dias Beine Ende dieses Drahtes ist an den Umschalter 41 angeschlossen, während das andere unmittelbar unterhalb des Hebels 26 des Riegels 25 :nach Art :eines Auslösers endet. 46 bezeichnet einen Einschalter, um den Motorstromkreis durch eine außenliegende Stromquelle zu speien, und 47 einen Transformator.
  • Der in stark ausgezogenen Linien darge-,stellte, .mit dem Einschalter 46 verbundene MotonstromkrCis 49, 50, 51 isst mit einem Stromunterbrecher 48 versehen. Die Primärwicklung des Trans fio;nmators -ist durch 52-53 mit dem Motor 43 in Reihe geschaltet.
  • Wenn der Motorstromkreis geschlossen ist, wird ein Strom in der Sekundärwicklung des Transformators 47 induziert, sofern der Sekundärstromkreis geschlossen ist. Ein Ende der Sekundärwicklung des Transformators 47 wird durch 54 mit den Stromunmerbrechern 38 uud 39 und das andere mit dem Elektromagneten 38durch 57 verbunden. Ein Draht 55 ischh'eßt den Stromkreis und verbindet den Elektromagneten nilt den parallel @eingeschalteten Unterbrechern. Infolgedessen wird beim Schließen des einen oder anderen Stromuntemb-rechers 38 oder 39 der Anker 29 angezogen; wodurch die Feuerschutzklappe 16 in die Verschlußstellung herabfällt.
  • Im Nebienschlußstromkreis 59-6o-62 sied der Unlschalteir 41, der den im Motorkreis angeordneten Unterbrecher 4-8 steuernde Elektron-a:gnet 61 und der Quecksüberunterbrecher eingeschaltet.
  • Wenn, der Riemen 4o reißt, fällt eine Rolle 64 auf das hintere Ende eines Heibels 65 und öffnet dadurch den Umschalter 41. Reißt dagegen. der Riemen 42, Sao fällt eine Rolle; 66 nach unten und drückt die Nase 67 auf den Hebel (35, wodurch ebenfalls der Umschalter 41 geöffnet wird. Hierdurch hört die Erregung des Elektromagneten 61 -ad, und die Feder 68 stößt deni Draht-45 gegen. .das Ende 26 des Riegels 25, so daß die Feuerschutzklappe 16 herunterfällt. Der Unterbrecher 48 wird gleichzeitig geöffnet, und der Motor 43 kommt zum Stillstand, da die Stromzufuhr zum Motor 43 unterbrochen wird.
  • Wie vorher erwähnt, ist der Quecksilberuntenbrec'her so ;angeordnet, daß beim Herabfallen der Feuerschutzklappe 16 aus irgendwelchem Grund das Quecksilber sich von den Klemmen, entfernt und den Nebenschlußstrom unlterbricht: Hierdurch wird die Erregung des Elelctnomagneten 61 unterbrochen. Die Feder 68 -ka!nn den S-tnomunterrbrecher 48 Öff- nen und an dieser Stelle den Motorströ!nlkreis unterbrechen, so daß sämtliche Apparate der Anlage stromlos werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerschnäü,örrichtung für kin:ematogra:phische Vorführungseinrichtungen, bei. welcher ein als Anker .eines Elektromagneten auisgebild.eter Riegel beim Reißen; des Films die Fe,nerschutzklappe freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle der Feuerschutzklappe eine Daumenscheibie (33) trägt und diese unterZwischenfügung einer Feder (34) auf einen Quecksilberunterbredher einwirkt, der in einem Neb.enschlußstromkreis in Reihe mit. einem den Hauptmotorsitromkreis steuernden Relais (61) und einem unter dem Einfluß der Riemenspannung stehenden Unterbrecher (q.1) ,angeordnet ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerschutzklappe starr mit einem einen HebieZ (i7) tragenden Teil verbunden ist und der Hebel in eine Aussparung- (2o) des Gehäuses (io) eingreift, sobald die Feuerschutzklappe herabfällt.
DES81517D 1927-09-06 1927-09-06 Feuerschutzeinrichtung fuer kinematographische Vorfuehrungseinrichtungen Expired DE485237C (de)

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