DE340296C - Feuerschutz fuer Kinoprojektionsapparate - Google Patents

Feuerschutz fuer Kinoprojektionsapparate

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DE340296C
DE340296C DE1920340296D DE340296DD DE340296C DE 340296 C DE340296 C DE 340296C DE 1920340296 D DE1920340296 D DE 1920340296D DE 340296D D DE340296D D DE 340296DD DE 340296 C DE340296 C DE 340296C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/18Fire preventing or extinguishing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine jener Feuerschutzvorrichtungen für Kinoprojektionsapparate, bei denen im Falle, des Versagens des Projektionsapparates aus was immer für Ur-Sachen der Filmmotor abgestellt, die Saalbeleuchtung eingeschaltet wird, sämtliche Verschlüsse geschlossen werden und im Falle, daß der Film in Brand gerät, durch Projizieren einer geeigneten Aufschrift die Zuschauer zum ruhigen Verlassen des Saales aufgefordert werden.
Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß beim Öffnen des zwischen Lichtquelle und Bildfenster liegenden Verschlußschiebers ein Kontakt geschlossen wird, der im Stirnkreis des Hauptschutzmagnetes liegt, so das dieser dadurch arbeitsbereit wird. Außerdem wird der Kontakt, der unter dem Einfluß der vor dem Bildfenster notwendigen Filmschleife liegt, ao sowohl beim Geradziehen dieser Schleife als beim Zerreißen des Filmes geschlossen. Diesen Kontakt im Falle, daß der Feuerschutz mit Ruhestrom arbeitet, in ähnlicher Weise auszubilden, ist übrigens bekannt. Ferner eras streckt sich die Erfindung darauf, daß bei der Ausbildung der Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 Feuerschutzklappen sowohl beim Entflammen einer Zündschnur als auch unter der Einwirkung des Schutzmagneten wirksam werden können.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Schaltungsschema der gesamten Sicherungen; die Fig. 2 bis 7 zeigen gesondert verschiedene Einzeleinrichtungen. (Schalter und Einzelheiten).
ι bezeichnet die Leitung für den Filmmotor, 3 und 2 die Leitungen für die Saalbeleuchtung.
Wird der zwischen Lichtquelle und Film eingeschaltete Verschlußschieber 6 geöffnet, so dreht er mittels eines an ihm angreifenden Hebels 5 eine Scheibe 7, bis ein ah dieser befindlicher Zahn 8 in eine Einkerbung 9 eines Hebels 10 einfällt, wodurch dessen freies Ende in eine Einkerbung 12 eines dritten Hebels 11 einfällt, worauf eine die beiden Hebel 10 und 11 verbindende Feder 13 sie gegenseitig festhält. Durch dieses Hebeigesperre sind sonach die Hebel 5, 10, n und die Scheibe 7 gegenseitig . und der Verschlußschieber 6 in der Offenlage festgestellt. Zugleich wird durch eine vom Hebel 5 ausgehende Stange 14 ein Schalter 15 derart eingestellt, daß er den Motor 3 einschaltet und die Saalbeleuchtung abschaltet. Ferner wird bei der erwähnten Drehung der Scheibe 7 ein an ihr befestigter Sektor oder Arm 16 so gedreht, daß er mittels Seilzuges 17 (Fig. 7) einen Verschluß 18 vor der vorderen Öffnung des Projektionsapparates in der Kabinenwand öffnet. An der Handstange 4 (Fig. 2) greift ferner ein Ende eines Hebels 19. an, dessen anderes Ende an dem Anker 20 eines
Elektromagneten 21 anliegt, so daß bei der in Fig. 2 gezeigten Betriebsstellung der Vorrichtung der den Anker 20 tragende Hebel 11 durch die Abreißfeder 22 des Ankers und die S Feder 13 in die Verriegelungsstellung gedrückt wird. Die Abreißfeder 22 verhindert ferner auch ein Klebenbleiben des Ankers 20 an den Polen des Elektromagneten 21. Wird die Handstange 4 aus der gezeichneten Stellung (nach Fig. 2 nach, rechts) zurückgeschoben, so drückt der Hebel 19 den Anker 20 herab und der Hebel 11 wird um seinen Zapfen na gedreht ;" er gibt den Hebel 10 frei, worauf die Scheibe 7 samt dem Hebel 5, sowie der Schalter 15 und der Sektor 16 in die Ruhelage zurückkehren, also der Motor abgestellt, die Saalbeleuchtung eingeschaltet und alle Verschlüsse geschlossen werden. Die Handstange 4 wird sodann von einer am Hebel 19 angreifenden Feder 45 in die ursprüngliche Lage zurückgedrückt. Es ist dabei zweckmäßig, den Hebel 5 in dem Verschluß 6 ein gewisses Spiel zu geben, um ein Festklemmen zu verhüten.
Ein Stift 23 an der Scheibe 7 betätigt einen Hebel 24, der beim Linksschieben der Handstange 4 durch Schließung eines Kontaktes 25, 26 die Einschaltung des Elektromagneten 21 vorbereitet.
Erfolgt letztere in der nächst beschriebenen Weise, so wird der Anker 20 angezogen und dadurch der Hebel 10 freigegeben, worauf eine kräftige Feder 27 den Hebel 5 in die Ruhelage zieht und hierdurch selbsttätig die beiden Verschlüsse schließt, den Motor abstellt und die Saalbeleuchtung einschaltet, wie dies bei Betätigung der Stange von Hand aus der Fall wäre.
Die Einschaltung des Elektromagneten kann wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, durch irgendeinen von mehreren Schaltern A1B1C erfolgen.
Im Falle eines Reißens oder Stehenbleibens
des Bildbandes 34 in der Filmkammer tritt der Schalter A (Fig. 3 und 4) in Wirkung; er besteht aus einem, von einer Feder 46 in der Offenstellung gehaltenen, rechtwinkelig ausgebildeten Kontaktarm 28 nebst Gegenkontakten 29. An den Kontaktarm 28 legt sich ein zweiter Arm 47, der von der Feder 48 gegen jenen gedrückt wird und mit einer Stange 30 verbunden ist, welche am Ende eine Rolle trägt, die am Bildbande schleift. Im Falle eines Reißens des Bildbandes oder am Ende eines Aktes wird nun diese Stange durch die Feder 48 nach vorn (links) geschnellt. Auf den Kontaktarm wirkt ferner noch der Hebel 31, der durch den Hebel 32 mit der Stange 33 verbunden ist. Ist nun die Perforation so schadhaft, daß das Bildband nicht weitergeschaltet wird oder wird durch Verklemmung usw. die Schaltung gehindert, so wird das Bildband hier straff und drückt die Stange 33 nach hinten (rechts). In beiden Fällen wird der Kontakt 28, 29 geschlossen und damit der Magnet 21 eingeschaltet.
Im Falle einer ungebührlichen Verlangsamung des Ganges des Motors 3 oder im Falle seines Stehenbleibens wird der Elektromagnet 21 durch Kontakte 35, 36 (Fig. 5) eingeschaltet, von denen letztere durch eine auf der Welle 40 des Objektivverschlusses 37 längsverschiebliche Scheibe 38 gesteuert werden, die mit einer auf derselben Welle festsitzenden Scheibe oder mit dem Verschluß durch federnde Drähte oder Bänder 39 verbunden ist, welche Gewichte 41 tragen. Bei der Drehung der Welle 40 werden die Gewichte durch Fliehkraft nach außen gedrückt und die Scheibe 38 von den Kontakten 35, 36 entfernt; sinkt die Geschwindigkeit des Motors und damit auch die des Verschlusses unter ein bestimmtes Maß, so gehen die Gewichte 41 nach abwärts und die Scheibe 38 drückt den Kontakt 35 gegen den Kontakt 36, wodurch der Elektromagnet 21 eingeschaltet wird.
Wenn endlich trotzdem das Bildband in Brand geraten sollte, tritt der Schalter C (Fig. 6) in Tätigkeit; es brennta dann in bekannter Weise ein Brennfaden 42 ab, welcher einen Kontaktarm 43 entgegen der Wirkung einer Feder 44 von den Gegenkontakten 49, 50 abhält, so daß der Kontaktarm 43 durch die Feder 44 an die Gegenkontakte 49, 50 angelegt wird und dadurch den Elektromagneten einschaltet.
Wird durch irgendeinen der Schalter A1B1C der Elektromagnet 21 eingeschaltet, so werden, wie vorstehend angegeben, selbsttätig die Verschlüsse geschlossen, der Motor abgestellt und die Saalbeleuchtung eingeschaltet, zugleich wird der Kontakt 25, 26 unterbrochen und dadurch verhindert, daß der Elektromagnet während der Dauer der Unterbrechung der Vorführung eingeschaltet bleibt.
Im Falle des Abbrennens des Brennfadens 42 kann auch eine Lampe eingeschaltet werden, welche ein Transparent sichtbar macht, das die Zuschauer zum ruhigen Verlassen des Saales x auffordert.
Die an der Projektionsöffnung angebrachten Feuerschutzklappen 18 sind durch eine Hebelanordnung 51, 52 (Fig. 7) sowohl mit dem Seilzug V] und Sektor 16 als auch mit dem Seilzug 53 und dem beim Abbrennen des Brennfadens auszulösenden Hebel 43 derart verbunden, daß sich die Schutzklappen 18 in an sich bekannter Weise beim Abbrennen des Fadens 42 auch dann schließen, wenn der Sektor 16 aus was immer für Gründen versagen sollte. Zu diesem Zwecke sind je ein Ende der Hebel 51 und 52 bei 54 und 55 drehbar gelagert, während das andere Ende mit der Schnur 17 verbunden ist, welche über
Rollen oder Führungsstiften 56 an den Schutzklappen 18 zum Sektor 16 läuft. Der in den Punkten 57 und 58 mit dem Hebel 43 verbundene Seilzug greift anderseits bei 57 und 58 an den Hebeln 51 und 52 an.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Feuerschutz für Kinoprojektionsapparate, bei welchem beim Reißen oder Steckenbleiben oder Entzünden des Films oder bei unzulässigem Verlangsamen des Ganges des Motors selbsttätig sämtliche Verschlüsse geschlossen, der Motor abgestellt und die Saalbeleuchtung eingeschaltet wird, da-
durch gekennzeichnet, daß beim öffnen des zwischen Lichtquelle und Bildfenster liegenden Verschlußschiebers (6) von Hand selbsttätig das Einschalten des Schaltelektromagneten (21) durch Schließen eines
ao Kontaktes (25, 26) vorbereitet und beim Eintreten irgendeines der vorgenannten Fälle der Elektromagnet durch gesonderte unabhängig voneinander wirkende Schalter eingeschaltet wird und unmittelbar darauf wieder ausgeschaltet wird, indem der die Einschaltung vorbereitende Kontakt (25,26) unterbrochen wird.
2. Feuerschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß erstens der Anker (20) des Elektromagneten (21) von einem Arm eines Hebels (11) getragen wird, der mit einem zweiten Hebel (10) durch eine Feder (13) verbunden ist, daß zweitens der zweite Hebel (10) in eine Einkerbung (12) des ersten Hebels (11) einzufallen vermag und unter der Einwirkung einer Scheibe (7) mit Zahn (8) steht, auf der ein in den Verschlußschieber (6) eingreifender, unter der Wirkung einer Feder (27) und einer Handstange (4) stehender Hebel (5) sitzt und daß drittens die Scheibe (7) auf einen den Vorbereitungskontakt (25, 26) steuernden Arm (24) wirkt.
3. Feuerschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hebel (5) betätigende Handstange (4) zwecks Absteilens des Projektionsapparates mittels Hebel (19) den Anker (20) des Elektromagneten (21) in die Arbeitsstellung drückt.
4. Feuerschutz nach Anspruch 1 mit senkrecht zum Film beweglichen und vermittels Rollen auf demselben ruhenden Stangen (30, 33), dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem ebenen Teil des Films ruhende Stange (30) auf die eine Seite und die in der Filmschleife ruhende Stange (33) auf die andere Seite eines und desselben Kontakthebels (28) wirkt, so daß sowohl beim Reißen als auch beim Steckenbleiben des Films ein und derselbe Kontakt (29) für den Schutzmagnet (21) geschlossen wird.
5. Feuerschutz nach Anspruch 1 mit einem beim Entzünden des Films abbrennenden Brennfaden, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerschutzklappen (18) an der Projektionsöffnung durch einen Schnurzug (17,53) einerseits mit einem durch den Elektromagneten (21) auszulösenden Arm (16) und anderseits mit einem durch Abbrennen des Brennfadens auszulösenden Hebel (43) verbunden sind, so daß diese Feuerschutzklappen auch dann geschlossen werden, wenn der Arm (16) versagen sollte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920340296D 1919-09-29 1920-06-08 Feuerschutz fuer Kinoprojektionsapparate Expired DE340296C (de)

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