DE484898C - Selbstspielendes Streichinstrument - Google Patents

Selbstspielendes Streichinstrument

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DE484898C
DE484898C DEH110046D DEH0110046D DE484898C DE 484898 C DE484898 C DE 484898C DE H110046 D DEH110046 D DE H110046D DE H0110046 D DEH0110046 D DE H0110046D DE 484898 C DE484898 C DE 484898C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/16Stringed musical instruments other than pianofortes
    • G10F1/18Stringed musical instruments other than pianofortes to be played by a bow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Selbstspielendes Streichinstrument Die Erfindung bezieht sich auf ein selbstspielendes Streichinstrument und besteht darin, daß der Geigenkörper zwei entgegengesetzt gerichtete Hälse mit Griffbrettern und je zwei Saiten besitzt, welche über einen gemeinsamen Steg geführt und paarweise an dem inneren Ende des anderen Griffbrettes befestigt sind. Dadurch wird bei einem selbstspielenden Streichinstrument eine größere Einheitlichkeit cies Klanges erzielt. Außerdem bietet die gekennzeichnete Anordnung des Geigenkörpers gegenüber ähnlichen Instrumenten den Vorteil geringerer Raumbeanspruchung.
  • Erfindungsgemäß sind ferner bei dem selbstspielenden Streichinstrument, das in an sich bekannter Weise mit umlaufenden, zum gleichzeitigen Anspielen mehrerer Saiten dienenden Streichbändern versehen ist, die Streichbänder so geführt, daß von j e zwei in bekannter Weise in verschiedener- Höhe über den Steg und ein gemeinsames Griffbrett gespannten Saiten, die eine mittels des oberen, die andere mittels des unteren, parallel zum Geigenkörper laufenden Trums des Streichbandes gestrichen wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist Abb. i ein Grundriß und Abb.2 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten. Abb. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe in abgebrochener Darstellung in Seitenansicht die Verankerung der Saiten.
  • Abb.4 ist eine Seitenansicht einer Einzelheit aus Abb. 3.
  • In einem Rahmen i ist auf einem Querstück 2 ein Geigenkörper 3 befestigt, der zwei entgegengesetzt gerichtete Hälse 4, 5 mit je einem Griffbrett 6, 7 und einen für beide Hälse gemeinsamen Steg 8 besitzt. Jedes Griffbrett ist mit zwei Saiten 9, io bzw. 11, 12 bespannt, welche paarweise an den Enden des anderen Griffbrettes verankert sind. Zu diesem Zweck ist an dem Ende jedes Griffbrettes ein U-förmiger Bügel 13 bzw. 14 angebracht, in dessen Schenkeln zwei Ankertrommeln 15, 16 gelagert sind, die sich in der Mitte mittels eines an der einen Trommel angebrachten, in eine Bohrung der anderen Trommel eingreifenden Drehzapfens 17 gleichachsig führen. Auf diese Trommeln sind die Saiten an je einem Haken i8 verankert. jede Trommel ist durch einen Stab i9, der sich gegen einen an dem Hals angebrachten Anschlagstift 2o legt, gegen Drehung gesichert.
  • Die beiden über je ein Griffbrett gespannten Saiten werden gemeinsam von je einem umlaufenden Streichorgan 2i bzw.22 gestrichen, welches über in den Lagerkörpern 23,24 gelagerte Umkehrrollen 25 und Leitrollen 26 läuft und derart geführt ist, daß das obere und untere Trum je eines Streichbandes je eine der beiden über das gleiche Griffbrett gespannten Saiten betätigt. Damit ein Streichband nicht beide Saiten gleichzeitig streicht, sind die beiden Saiten eines Griffbrettes in der Höhenlage gegeneinander versetzt, indem die eine Saite in einen tieferen Ausschnitt des Steges eingefügt ist als die andere. Die beiden Trums eines Streichbandes umschließen die Saiten eines Griffbrettes, und die höher liegende .Saite wird durch Niederdrücken des oberen Trums und die tiefer liegende Saite durch Aufwärtsarücken des unteren Trums gespielt.
  • Das Andrücken der Streichbänder an die Saiten geschieht durch Hebelarme 27, welche paarweise für die unteren und oberen Trums der Streichbänder an den Lagerkörpern 23, 2.4 aasgelenkt und je mit einem seitlich vorspringenden Anschlagstift 28 versehen sind. Letztere ,greifen über bzw. unter je ein Streichbandtrum. Die Hebelarme 27 werden in bekannter Weise pneumatisch oder mechanisch so gesteuert, claß sie die verschiedenenStreichbandtrums an die einzelnen Saiten der Geige andrücken und dadurch die betreffende Saite zum Tönen bringen.
  • Der Antrieb der Streichbänder erfolgt von einer Welle 43 und wird mittels Kettentriebes 44 auf eine Welle 45 übertragen, auf der die Umkehrrollen 25 der Streichbänder sitzen. Zum Spannen der Bänder dient eine unter Federzug stehende Spannrolle 46.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Selbstspielendes Streichinstrument, dadurch gekennzeichnet, daß der Geigenkörper (3) zwei entgegengesetzt gerichtete Hälse mit Griffbrettern (6, 7) und je zwei Saiten besitzt, welche über einen gemeinsamen Steg (8) geführt und paarweise an dem inneren Ende des anderen Griffbrettes befestigt sind.
  2. 2. Selbstspielendes Streichinstrument nach Anspruch i mit umlaufenden, zum gleichzeitigen Anspielen mehrerer Saiten dienenden Streichbändern, dadurch gekennzeichnet, daß von je zwei in an sich bekannter Weise in verschiedener Höhe über den Steg und ein gemeinsames Griffbrett gespannten Saiten* die eine mittels des oberen, die andere mittels des unteren, parallel zum Geigenkörper laufenden Trums des Streichbandes gestrichen wird.
DEH110046D 1927-02-10 1927-02-10 Selbstspielendes Streichinstrument Expired DE484898C (de)

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