DE484603C - Bildwerfer - Google Patents

Bildwerfer

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DE484603C
DE484603C DEH117123D DEH0117123D DE484603C DE 484603 C DE484603 C DE 484603C DE H117123 D DEH117123 D DE H117123D DE H0117123 D DEH0117123 D DE H0117123D DE 484603 C DE484603 C DE 484603C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/02Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
    • G03B23/06Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with rotary movement

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Bildwerfer Die Erfindung bezieht sich auf einen Bildwerfer, der aus einem schrittweise drehbaren Bildträger, an dem die Bildrahmen radial schwenkbar gelagert sind, und einem seitlich zu diesem Bildträger angeordneten feststehenden Projektionsapparat besteht, wobei die Bilder nacheinander mit bestimmten Zwischenzeiten selbsttätig in die Projektionslage gebracht und dort während einer bestimmten Zeit gehalten werden. Solche Bildwerfer werden hauptsächlich für Werbezwecke verwendet, um eine Anzahl von .Bildern abwechselnd mit Werbeinschriften ununterbrochen nacheinander hervortreten zu lassen.
  • Der Zweck der Erfindung ist, einen einfachen Bildwerfer dieser Art herzustellen, bei welchem die Bilder unter sparsamer Verwendung von beweglichen Teilen in die Projektionslage gebracht werden, um dadurch eine hohe Betriebssicherheit zu gewinnen.
  • Der Bildträger ist deshalb mit einer schraubenlinienförmig ansteigenden festen Führungsbahn versehen, die zwischen ihren höchsten und niedrigsten Teilen einen Absatz besitzt und auf der die Bildrahmen derart aufliegen, daß sie infolge der Umdrehung des Bildträgers durch die genannte Führungsbahn hochgehoben werden, dann auf den Absatz der Führungsbahn in den Strahlengang des Bildwerfers hinabfallen und schließlich durch weiteres Hinabfallen auf den niedrigsten Teil der Führungsbahn aus dem Bereich des Strahlenganges des Bildwerfers herauskommen. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt (nach der Linie I-I in Abb. 2), und Abb.2 zeigt eine Draufsicht unter Weglassung gewisser Teile.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III in Abb. 2.
  • Ein Lager = trägt die senkrechte Welle 2 einer kreisförmigen Scheibe 3, an deren ganzen Umfang eine Reihe radialer Nuten 4 vorgesehen ist, von denen in der Zeichnung nur einige gezeigt sind. Am Umfang der Scheibe 3 ist eine Nut vorgesehen, in der ein Metalldraht 5 o. dgl. eingelegt ist. In jeder der Nuten 4 liegt ein Arm 6, der die Gestalt einer langgestreckten, hochkantig gestellten Platte hat, die am unteren Rand einen über den Draht 5 zu hakenden Schlitz 7 besitzt, so daß der Draht 5 die Drehachse sämtlicher Platten 76 bildet und letztere um ihn schwingen können.
  • Die Arme 6 sind die Halter oder Rahmen für die durchsichtigen Bildplatten oder Filme 8, welche mittels eines Bildwerfers projiziert werden sollen. Das Lampengehäuse des Bildwerfers ist bei g angedeutet. Dicr Bilder müssen zwecks Projektion durch Drehung der Scheibe 3 der Reihe nach zwischen die Linsenrohre =o, =i eingeführt werden.
  • Damit die Bilder während einer bestimmten Zeit in der Projektionsstellung stillstehen, ist es erforderlich, daß die Scheibe 3 schrittweise gedreht wird. Dies kann durch Vorrichtungen verschiedener Art erreicht werden. Ir, der Zeichnung ist eine einfache Ausführung einer solchen Vorrichtung gezeigt, bestehend aus einer Scheibe 12, die von einer ununterbrochen i umlaufenden wagerechten Welle 13 mitgenommen wird und am Rande einen nach der Seite ausgebogenen Zipfel 1q. besitzt. Die Ausbiegung des Zipfels aus der Ebene der Scheibe 12 entspricht der Teilung eines auf der Welle :z befestigten Zahnrades 15, in das die Scheibe i2 mit ihrem Rande eingreift. Bei jeder Umdrehung der Scheibe i2 kommt der Vorsprung 1q. in Eingriff mit der nächsten Zahnlücke, so daß das Zahnrad 15 bei jeder Umdreheng der Scheibe 12 um eine Zahnteilung gedreht wird.
  • Um während der Drehung der Scheibe 3 die Arme 6 in die Projektionsstellung und den Raum zwischen den Linsenrohren io und ii zu führen, ist außerhalb der Scheibe 3 eine um diese herumgehende Führungsbahn 16 vorgesehen, an welcher die Arme 6 anliegen. Diese Führung bildet gerade vor dem Zwischenraum zwischen den Rohren io und ix einen stufenförmigen Absatz 17 (Abb.3) zwischen einem höher liegenden Teil 161, der vor dem Rohr ix, und einem niedriger liegenden Teil 162, _dervor dem Rohr io liegt. Zwischen den Teilen 162 und 161 steigt die Führungsbahn allmählich nach einer Schraubenlinie um die Scheibe 3, wie aus Abb. i ersichtlich ist. Der Teil 161 liegt im Verhältnis zum Rohr ii so hoch, daß er die Arme 6 über dieses Rohr ii hinwegführt, und der Teil 162 liegt im Verhältnis zum Rohr io so niedrig, daß er die Arme 6 unter diesem Rohr vorbeigehen läßt. Der Absatz 17 ist im Verhältnis zum Projektionsapparat so angebracht, daß ein auf diesem Absatz ruhender Arm 6 sein Bild 8 in der richtigen Stellung für die Projektion hält.
  • Die Vorrichtung ist im übrigen so ausgeführt, daß bei der Drehung des Zahnrades 15 mit der Welle 2 urid der Scheibe 3 um einen Zahn in der Richtung des Pfeiles in Abb.2, ein Arm 6 vom Teil 161 auf den Absatz 17 niedergleitet, wo er während des übrigen Teiles der Umdrehung der Scheibe i2 festgehalten wird, so daß sein Bild projiziert werden kann. Bei der nächsten Vorwärtsbewegung der Scheibe 3 um eine Teilung gleitet dieser Arm 6 auf den Teil 162 hinab, während der nachfolgende Arm vom Teil 161 auf den Absatz 17 niedergleitet USW.
  • Der Betrieb der Vorrichtung ist selbsttätig, nachdem die betreffenden Bilder in die Bildhalter eingesetzt und die Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt worden ist. Die in dem Bildrahmen befindlichen Bilder lassen sich, wenn dieses gewünscht wird, während der fortlaufenden Projektion bequem auswechseln. Wenn erforderlich oder wünschenswert, können auch die Arme 6 hierbei ausgewechselt werden.

Claims (1)

  1. PA'rLNTAN5PRÜcfIrt: i. Bildwerfer mit einem sich schrittweise drehenden Bildträger, an dem die Bildrahmen radial schwenkbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildrahmen _ auf einer schraubenlinienförmig ansteigenden festen Führungsbahn, die zwischen ihren höchsten und niedrigsten Teilen einen Absatz besitzt, derart aufliegen, daß sie infolge der Umdrehung des Bildträgers durch die genannte Führungsbahn hochgehoben werden, dann auf den Absatz (17) der Führungsbahn hinabfallen, so daß sie nun im Strahlengang des Bildwerfers liegen und schließlich durch weiteres Hinabfallen auf den niedrigsten Teil der Führungsbahn aus dem Bereich des Strahlenganges des Bildwerfers herauskommen. z. Bildwerfer nach Ansprach i; dadurch gekennzeichnet, daß die Bildrahmen mittels offener Schlitze an dem Bildträger auswechselbar angehakt sind.
DEH117123D 1928-06-27 1928-06-27 Bildwerfer Expired DE484603C (de)

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