DE484422C - Rettungspfeife - Google Patents

Rettungspfeife

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DE484422C
DE484422C DEK111211D DEK0111211D DE484422C DE 484422 C DE484422 C DE 484422C DE K111211 D DEK111211 D DE K111211D DE K0111211 D DEK0111211 D DE K0111211D DE 484422 C DE484422 C DE 484422C
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whistle
container
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compressed air
pipe
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K5/00Whistles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Rettungspfeife Diejenigen Personen, die beispielsweise im Gebirge infolge Versteigens oder auf See in der Nähe der Küste infolge Nebels u. dgl. in Gefahr und sogar Lebensgefahr geraten sind, haben ihre Rettung zumeist nur dem Zusammentreffen verschiedener Umstände im rechtzeitigen Augenblick zu verdanken. Es ist erwiesen, daß in solchen lebensgefährlichen Lagen die menschliche Stimme nicht genügend Kraft besitzt, um größere Entfernungen mit Erfolg zu überbrücken, ganz abgesehen davon, daß die Stimme schnell an Stärke verliert.
  • Der Gegenstand der Erfindung hilft nun diesem Übelstand ab und setzt einen Verunglückten, Verirrten oder Verwundeten in den Stand, durch äußerst lauttönende Zeichen die Aufmerksamkeit anderer Personen auf sich zu lenken, auch wenn der Schwächezustand des Betreffenden sehr groß sein sollte. Als Hilfsmittel kommt eine Signalpfeife in Betracht, die auf einen Trillerton von besonderer Klangfarbe abgestimmt und die dadurch gekennzeichnet ist, daß der eigentliche Schaft der Pfeife als Behälter ausgebildet und mit Preßluft u. dgl. gefüllt ist, die bei mechanisch erfolgendem Anheben des Schließventils als kräftiger Strom in das Pfeifenmundstück eintritt und einen gellenden Trillerpfiff erzeugt.
  • Die Rettungspfeife umfaßt den an sich bekannten Schaft a, der aus druckwiderstandsfähigem Metall hergestellt und als Behälter mit zwei zentrischen Öffnungen in den beiden Stirnwandungen ausgebildet ist. An der Stirnwand b ist ein Gewindestutzen c befestigt, der zum Aufschrauben des Mundstückes d bestimmt ist. Gleichzeitig dient dieser Stutzen zum Aufbringen einer kleinen Luftpumpe zwecks Füllens des Behälters a mit Preßluft.
  • Die zentrale Öffnung der Stirnwandung b ist als Ventilsitz gearbeitet zur Aufnahme des Kegelventils e, welches den Kopf der Stabführung f bildet, die mit ihrem unteren Schaftteil durch die zentrale Öffnung der anderen Stirnwandung b1 ragt und ihren Stützpunkt fest an dem Boden einer Überwurfkappe g findet. Diese ist auf der Außenwandung des Pfeifenschaftes a leicht verschiebbar. Eine Feder h drückt die Kappe g vom Boden b1 ab und damit den Konus c auf die Öffnung in der Stirnwand b des Druckluftbehälters. Die Feder h besitzt nur geringe Spannung, so daß ein verhältnismäßig schwacher Fingerdruck genügt, um die Kappe g in axialer Richtung zu verschieben und hierdurch zwangsläufig das Ventil e von seinem Sitze abzuheben.
  • Der Arbeitsvorgang ist wie folgt: Die in dem Schaftbehälter eingelassene oder eingepumpte, unter Druck stehende Luftsäule, deren einziger Austritt durch das Ventil e gesperrt ist, wird in demjenigen Augenblick zur wirksamen Entfaltung gebracht, in welchem die in Gefahr befindliche Person die Kappe g etwas verschiebt und hierbei den Ventilkopf e lüftet. Der austretende Luftstrom, welcher hierbei im Mundstück einen scharfen Trillerton erzeugt, kann nach Belieben gesteigert werden, um einen weithin schallenden, gellenden Trillerpfiff zu erzielen. Des ferneren steht es im Belieben einer jeden Person, die Pfiffe langgedehnt oder kurz und stoßweise zu gestalten und sie so laut ertönen zu lassen, wie es vermittels einer Mundpfeife nicht möglich wäre, ganz abgesehen davon, daß ein schwächlicher oder geschwächter Mensch nicht imstande sein würde, vermittels der Luft der Lunge andauernd Pfiffe auf einer Mundpfeife zu erzeugen. Durch Zurückschnellenlassen der Kappe g wird das Ventil e wieder auf seinen Sitz gepreßt und der Luftaustritt gesperrt. Die Signalpfeife ist in ihren Ausmaßen selbstverständlich derart gehalten, daß eine genügend große Menge Preßluft in dem Zylinder a Aufnahme finden kann. Andererseits ist die Pfeife handlich genug, um von Touristen, Soldaten usw. bequem mitgeführt werden zu können.

Claims (3)

  1. PATL:NTANSNRÜCIIE: x. Rettungspfeife, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfeifenschaft (a) als Behälter ausgebildet und mit Preßluft gefüllt ist, die bei mechanisch erfolgendem Anheben eines Stabventils (e) in das Pfeifenmundstück (d) eintritt und.einen gellenden Trillerpfiff erzeugt.
  2. 2. Signalpfeife nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Feder (h), die zwischen dem Behälter (a) und einer auf dem Behälter verschiebbaren Überwurfkappe (g) sitzt, der Konus (c) des an "der Kappe (g) befestigten Stabventiis schließend gegen die Druckluftaustrittsöffnung gepreßt wird und durch axiale Verschiebung der Kappe (g) von der Austrittsöffnung abgehoben wird.
  3. 3. Signalpfeife nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindestutzen (e) des Pfeifenkörpers (a) zum Aufschrauben einer Luftpumpe dient.
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