DE484171C - Kipppflug mit einem seitlich des Furchenrades gehenden Untergrundlockerer - Google Patents
Kipppflug mit einem seitlich des Furchenrades gehenden UntergrundlockererInfo
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- DE484171C DE484171C DEW78402D DEW0078402D DE484171C DE 484171 C DE484171 C DE 484171C DE W78402 D DEW78402 D DE W78402D DE W0078402 D DEW0078402 D DE W0078402D DE 484171 C DE484171 C DE 484171C
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- plow
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B13/00—Ploughs or like machines for special purposes
- A01B13/08—Ploughs or like machines for special purposes for working subsoil
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kipppflüge mit Untergrundlockerer. Bei derartigen
Pflügen waren bislang vielfach zwei solcher Lockerer angeordnet, und zwar je einer auf
jeder Seite des Kipppfluges, entweder am Pflugbalken selbst oder am Fahrgerät. Diese
Lockerer gingen dann hinter dem Rade. Es ist aber vorteilhafter, wenn der Lockerer
neben dem Rade und außerhalb desselben
ίο arbeitet, besonders mit Rücksicht auf das
Unterbringen des Dunges, der bei der bisherigen Anordnung leicht zu Verstopfungen
des Gerätes führte. Außerdem wurde bei der früheren Anordnung leicht der Pflug infolge
der Hebelwirkung des Lockerers gehoben und dadurch die Pflugtiefe beeinträchtigt.
Bei dem vorliegenden Gerät sind diese Nachteile durch eine besondere Art der Befestigung
des Untergrundwerkzeuges vermieden. Es ist nur ein Lockerer vorgesehen; dieser liegt neben und außerhalb des großen
Rades, welches in der gepflügten Furche läuft. Das andere_kleine Rad läuft frei auf
«5 dem ungepflügten Boden. Der Lockerer selbst
dient bekanntlich dazu, die eben ausgepflügte Furche an ihrem Grunde noch weiter aufzulockern.
Der Lockerer steht im vorliegenden Falle im wesentlichen senkrecht, wird jedoch beim
Arbeiten ein wenig nach rückwärts gestellt. Er liegt mit seinem senkrechten Halter pendelnd
zwischen zwei parallelen vertikalen Scheiben, an denen sich zwei einander gegenüberstehende
Mitnehmer befinden. Der Haiter pendelt um die Mitte dieser Scheiben und
kann in seiner Höhenlage verstellt werden, zu welchem Zweck mehrere Bolzenlöcher
übereinander angebracht sind. Die Mitnehmerscheiben liegen mit ihrer Mitte exzentrisch
zu der Achse des benachbarten Rades. An der inneren Mitnehmerscheibe befindet
sich vorn und etwas unterhalb der Mitte der eine Zughaken, wahrend der andere auf der
gegenüberliegenden Seite des Kippfluges an der Achse sitzt. Die innere Mitnehmerscheibe
ist nach oben hin so weit verlängert, daß sie mit ihrem nach innen umgebogenen Ende
über das Rad herübergreift und hier mit der entsprechend gebogenen Achse des Pfluges
verbunden ist.
Wird das Gerät an den Zughaken vorwärts gezogen, so stellt sich der Untergrundlockerer
zwischen den Mitnehmern richtig ein. Beim Umkehren des Pfluges und der Bewegungsrichtung
wird der Zughaken an der Mitnehmerscheibe mit dieser selbst ganz herübergeschwenkt,
so daß er nunmehr wieder in der anderen Fahrtrichtung nach vorn liegt. Jetzt greifen die Mitnehmer der Scheibe umgekehrt
an dem Halter des Lockerers an und dieser arbeitet ebenfalls in entgegengesetzter Richtung.
Das Schar des Lockerers ist zweiseitig geschärft, so daß es in jeder Richtung arbeitet.
Die Arbeitstiefe des Lockerers hat keinerlei Einwirkung auf die Arbeit des Pfluges
selbst. Dieser behält infolge der getroffenen Anordnung stets seinen gleich-
mäßigen Gang. Infolge der Anordnung des Zughakens an der Mitnehmerscheibe wird
durch die Hebelwirkung der Scheibe ein Gegendruck auf den Kipppflug ausgeübt. Es
besteht also eine beständige Wechselwirkung zwischen dem Lockerer und dem Hinterpflug,
wodurch das Gleichgewicht in jedem Falle gehalten wird.
In der Zeichnung ist Abb. ι eine Seitenansicht
des Gerätes, Abb. 2 eine Ansicht von
vorn.
Der Kippbalken α des Pfluges ruht in bekannter
Weise in Lagern auf der Achse b, die beiderseits die Räder c und d trägt. Außerhalb
des in der Furche laufenden großen
Rades c ist exzentrisch dazu die Mitnehmerscheibe
e angeordnet, um deren Achse/, in der Höhe verstellbar, der senkrechte Halter g
des Untergrundlockerers h pendelt. An der Scheibe e sitzen einander gegenüber An-
Schläge i und k, gegen die sich der Halter g
beim Arbeiten des Gerätes stützt. In den Anschlägen sind Bolzen- oder Gewindelöcher
vorgesehen, um eine Deckscheibe m mittels der Schrauben η und 0 darauf befestigen zu
können. So pendelt der Halter g zwischen 5.. diesen beiden Scheiben.
Die innere Mitnehmerscheibe e trägt an einer Verlängerung vorn unten den Zughaken
£. Das obere gegenüberliegende Ende
der Scheibe e greift mit einer Umbiegung r
über das Rad c herüber und ist hier mit dem entsprechend gebogenen Ende s der Achse b
verbunden, auf der in den Lagern t und u der Kippbalken α ruht. Auf der anderen Seite
des Gerätes sitzt an der Achse der zweite Zughaken ν.
In baulicher Hinsicht kann dieses Gerät in verschiedener Weise auch anders gestaltet
werden. Die Zeichnung gibt das Gerät im wesentlichen nur schematisch wieder.
Claims (1)
- Patentanspruch:Kipppflug mit einem seitlich des Furchenrades gehenden Untergrundlockerer, dadurch gekennzeichnet, daß der Lockerer mit seinem im wesentlichen senkrecht stehenden Halter mittelbar dadurch am Radschenkelträger sitzt, daß er an einer. oder zwischen zwei Mitnehmerscheiben pendelnd und in der Höhe verstellbar angeordnet ist, an der bzw. an denen die Zugvorrichtung .des Gerätes angreift und zwei einander gegenüberliegende Anschlage vorgesehen sind, gegen die sich der Halter des Lockerers beim Arbeiten des Gerätes in jeder Fahrtrichtung anlegt, wobei durch die mit der Achse -des Gerätes verbundene Scheibe ein Gegendruck auf den Hinterpflug ausgeübt und infolge dieser Wechselwirkung zwischen Pflug und Lockerer beständig das Gleichgewicht gehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW78402D DE484171C (de) | 1928-02-02 | 1928-02-02 | Kipppflug mit einem seitlich des Furchenrades gehenden Untergrundlockerer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW78402D DE484171C (de) | 1928-02-02 | 1928-02-02 | Kipppflug mit einem seitlich des Furchenrades gehenden Untergrundlockerer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE484171C true DE484171C (de) | 1929-10-10 |
Family
ID=7610575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW78402D Expired DE484171C (de) | 1928-02-02 | 1928-02-02 | Kipppflug mit einem seitlich des Furchenrades gehenden Untergrundlockerer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE484171C (de) |
-
1928
- 1928-02-02 DE DEW78402D patent/DE484171C/de not_active Expired
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