DE484138C - Verfahren zur Herstellung von Kunstgliedern aus Leichtmetall - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstgliedern aus Leichtmetall

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DE484138C
DE484138C DEM102129D DEM0102129D DE484138C DE 484138 C DE484138 C DE 484138C DE M102129 D DEM102129 D DE M102129D DE M0102129 D DEM0102129 D DE M0102129D DE 484138 C DE484138 C DE 484138C
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Moehres & Seitz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60Artificial legs or feet or parts thereof

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kunstgliedern aus Leichtmetall Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kunstgliedern aus Leichtmetall und besteht darin:, daß das Leichtmetall in erwärmtem Zustande über das Modell gezogen. und so dessen Form genau angepaßt wird, worauf die Naht durch Schweißen o. dgl. hergestellt wird.
  • Bei künstlichen Gliedern, insbesondere bei künstlichen Beinen, ist das Hauptaugenmerk auf leichtes Gewicht und Ausdauer zu richten. Das Gewicht soll so gering als möglich sein, ohne daß dadurch die Festigkeit und Ausdauer verlorengehen. Diese Bedingungen werden jedoch von den bisher gebräuchlichen Arten von Kunstgliedern zumeist nicht gleichzeitig erfüllt. Es ist zwar schon versucht worden, Teile der Kunstglieder oder auch ganze Prothesen aus Leichtmetall herzustellen, doch haben dieselben trotz der AnwendunZ des leichten Metalls nicht das bei dem Verfahren nach der Erfindung erreichte Mindestgewicht erlangt, oder sie waren nicht stark und dauerhaft genug..
  • Das Grundübel der bisherigen Herstellungsverfahren von Kunstgliedern aus Leichtmetall liegt nämlich in der Art der Formgebung. Bei der Formgebung durch Gießen des Metalls kann, wenn auch die äußerst geringe Stärke genommen wird, nicht das leichte Kunstglied hergestellt werden, welches von den Trägern verlangt wird; ebenfalls kann dies auch nicht durch Treiben und Pressen erreicht. werden, da bei dieser Kaltbearbeitung des Stoffes besondere Rücksicht darauf genommen werden muß, daß die Festigkeit des Gliedes nicht leidet.
  • Das neue Verfahren stützt sich auf die beiden folgenden Hauptgrundsätze: i. Es wird nur Leichtmetallblech verwendet. a. Die Verarbeitung geschieht durch Ziehen. des angewärmten Bleches.
  • Die Herstellung des Kunstgliedes geschieht auf folgende Weise; Es wird .ein genaues Modell des herzustellenden Gliedes aus irgendeinem Stoff (am zweckmäßigsten Holz) angefertigt, welches im Querschnitt um die Stärke des Bleches kleiner ist als das herzustellende Glied. Das zur Verarbeitung kommende Leichtmetallblech (Duraluminium o. dgl.) wird leicht angewärmt und 'dann so über das Modell gezogen, daß es sich dem letzteren genau anpaßt. Die Nahtstellen werden dann geschweißt, und das Glied ist fertig.
  • Das Verfahren, welches ein Mittelding darstellt zwischen Gießen und Kaltverarb:eituing des Stoffes, ermöglicht die Herstellung sehr leichter Kunstglieder von sehr großer Festigkeit. Beim Gießen entstehen keine derartig dünnen Wände, wie sie bei dem neuen Verfahren erreicht werden körnen. Beim Treiben und Pressen wird bisher das Material in kaltem Zustand bearbeitet, wobei der Adhäsionsdrang der Moleküle gewaltsam. gestört wird und Riß- sowie Bruchstellen leicht entstehen können. Das zweckmäßigste ist also der Mittelweg, wie er in dem Verfahren nach der Erfindung Anwendung findet. Erwähnt mag noch werden, daß die- Formgebung eine leichte ist, und daß Formveränderungen sehr leicht vorgenommen werden können, Die Anwendung kann für alle Kunstglieder erfolgen, am günstigsten wirkt sie sich bei ganzen. Beinen aus, da hier.-die, Vorteile am meisten zur Geltung kommen.

Claims (1)

  1. PATENTAN9PRUCIt: Verfahren zur Herstellung von 'Kunstgliedern aus Leichtmetäll, dadurch gekennzeichnet, daß das Leichtmetallblech in erwärmtem Zustande über das 1VZodell gezogen und so dessen Form genau ange-. paßt wird, worauf die Naht . durch Schweißen o. dgl. hergestellt wird.
DEM102129D 1927-11-15 1927-11-15 Verfahren zur Herstellung von Kunstgliedern aus Leichtmetall Expired DE484138C (de)

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