DE48291C - Selbsttätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Selbsttätige Kuppelung für EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE48291C DE48291C DENDAT48291D DE48291DA DE48291C DE 48291 C DE48291 C DE 48291C DE NDAT48291 D DENDAT48291 D DE NDAT48291D DE 48291D A DE48291D A DE 48291DA DE 48291 C DE48291 C DE 48291C
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- Germany
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- coupling
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- attached
- railway vehicles
- automatic coupling
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/40—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with coupling bars having an enlarged or recessed end which slips into the opposite coupling part and is gripped thereby, e.g. arrow-head type; with coupling parts having a tong-like gripping action
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vibration Prevention Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
(City, Maryland, V. St. A.).
Vorliegende Kuppelung für Eisenbahnwagen soll selbstthätig in Wirkung treten, sobald die
Wagen an einander fahren.
Unter der Plattform 7 eines Wagens ist die Kuppelung 6 durch ein Band 10 und den
Halter 11 aufgehängt.
Der Körper 12 der Kuppelung ist aufsen cylindrisch, innen von viereckigem Querschnitt,
Fig. 3, um eine Drehung der Kuppelung zu verhindern. Da, wo der cylindrische Theil in
den vierkantigen übergeht, ist ein den Theil 12 umgebender Flantsch 1 5, an welchem auf jeder
Seite ein Arm 16 drehbar angebracht ist, dessen Form aus Fig. 2 ersichtlich ist. Am Ende
des Armes ist ein hakenartiger Ansatz 17 angebracht, und das Ende geht in die schräg verlaufenden
und nach aufsen gekrümmten Schnäbel über; die Länge des Armes 16 ist derart bemessen
, dafs der Anschlag 17 über dem Flantsch 18 der anderen Kuppelung greift.
Um die Arme 16 nach der Mitte zu drücken und sie in dieser Stellung zu halten, sind
Federn 19 angebracht. Um den Anprall der Wagen besser abzufangen und auch den Stofs
beim plötzlichen Anziehen der Wagen zu mindern, ist die Kuppelung mit den Bufferringen
21 und 22 versehen, welche aus Federmaterial bestehen. Am inneren Ende der
Kuppelung ist das Oehr 29 angebracht, in welches die Zugstange 30 greift, die unter dem
Wagen durchgeht. Als weiteres Mittel, den Stofs aufzufangen, ist an dem äufseren Ende
der Kuppelung ein (gleichzeitig als weiterer Buffer für den Wagen dienendes) elastisches
Kissen 24 angeordnet, das zusammengedrückt wird, wenn die Kuppelungen zusammengebracht
werden.
Zur Lösung der Kuppelungsarme 16 ist ein Ring 25 vorgesehen, der sich in einer Nuth
des cylindrischen Theiles 13 der Kuppelung frei bewegen kann. Dieser Ring liegt dem
Flantsch 18 nahe genug, um die Kuppelungsarme 16 beider Kuppelungen beeinflussen zu
können. Die Form des Ringes ist aus Fig. 5 ersichtlich: sie erhält vorstehende Lappen 26,
welche bei Drehung des Ringes gegen die untere Seite der Arme 16 wirken und diese
dadurch so hoch heben, dafs der Haken 17 den Flantsch 18 freigiebt. Die Lappenansätze 26
dienen auch zur Hebung der Kuppelungsarme 16 der Kuppelung an dem . anderen
Wagen, indem die Enden 20 der Arme von den Ringansätzen getroffen werden. Der Ring 25
erhält eine Handhabe 27 und Anschläge 28, welche gegen Anschläge des Körpers 12 treffen,
und so die Bewegung des Ringes nach beiden Seiten entsprechend der geöffneten oder geschlossenen
Lage der Kuppelungsarme begrenzen.
Die schrägen Backen a, Fig. 7, die auf jeder Kuppelung seitlich von der Mitte sitzen, treten
mit dem Umfange des anderen Kuppelungstheiles in Eingriff, indem derselbe Ausschnitte c
erhält, Fig. 7 und 8, welche die Backen aufnehmen und so die Kuppelung centriren. Die
Backenansätze auf jeder Kuppelung sind zwischen den Kuppelungsarmen gleichmäfsig vertheilt.
Um zu verhindern, dafs die Arme mit
den Backen in störende Berührung kommen, werden die Kuppelungsarme durch eine Feder
in ihre Schlufsstellung gebracht. Um eine transversale Bewegung der Kuppelung zu verhindern,
werden Stifte b, Fig. 7 und 8, angewendet, die in Aussparungen d des anderen
Kuppelungstheiles greifen..
Die federnde Aufhängevorrichtung für die Kuppelung am Wagenboden ist aus Fig. 9 ersichtlich.
Das Kuppelungsband e erhält hiernach Stifte f, welche sich in den Lagerstücken g
frei bewegen können. Die Federn h sind jederseits des Bandes e angeordnet und dienen
zur Centrirung der Kuppelung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Eisenbahnwagenkuppelung, bei welcher die durch Bänder 10 oder federnde, eine Bewegung der Kuppelung nach allen Richtungen zulassende Rahmen , Fig. 9 , aufgehängten massiven, vorn mit Bufferscheiben versehenen, an der Zugstange 30 befestigten Kuppelungskörper 14 mit drehbar angebrachten, vorn hakenförmig ausgebildeten, unter Federwirkung stehenden Kuppelungsarmen 16 versehen sind, die beim Aneinanderstofsen zweier Wagen selbstthätig hinter den Flantsch 18 des Kuppelungskörpers des anderen Wagens greifen und dadurch die Kuppelung vollziehen (wobei eine Centrirung der Kuppelungstheile durch die in Löcher tretenden Ansätze α b (Fig. 8 und 11) der vorderen Scheibe herbeigeführt werden kann), während ein Lösen der Kuppelungsarme 16 beider Kuppelungen durch einen drehbaren Ring 25 (Fig. 5) mit den Lappenansätzen 26 bewirkt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48291C true DE48291C (de) |
Family
ID=323277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48291D Expired - Lifetime DE48291C (de) | Selbsttätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48291C (de) |
-
0
- DE DENDAT48291D patent/DE48291C/de not_active Expired - Lifetime
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