DE48013C - Kontaktapparat für elektrische Wasserstandszeiger - Google Patents
Kontaktapparat für elektrische WasserstandszeigerInfo
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- DE48013C DE48013C DENDAT48013D DE48013DA DE48013C DE 48013 C DE48013 C DE 48013C DE NDAT48013 D DENDAT48013 D DE NDAT48013D DE 48013D A DE48013D A DE 48013DA DE 48013 C DE48013 C DE 48013C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
- G01F23/30—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats
- G01F23/40—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements
- G01F23/44—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by floats using bands or wires as transmission elements using electrically actuated indicating means
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei der Construction dieses Apparates waren drei Grundbedingungen mafsgebend:
ι. Höchste Sicherheit in der Richtigkeit der Zeigerangaben und Vermeidung aller sich addirenden
und fortschleppenden Fehler sollen dadurch erreicht werden, dafs der Zeiger sich
vor jeder neuen Angabe auf ο einstellt und dann auf den richtigen Theilstrich vorschreitet.
2. Die Anzeigen sollen selbsttätig jedesmal
erfolgen, so oft der Wasserspiegel einen gewissen Höhenunterschied nach auf- oder abwärts
überschreitet.
3. Der Betrieb soll vollständig mit Arbeitsstrom erfolgen.
Zunächst sei das hinsichtlich des Patentschutzes nicht in Betracht kommende Zeigerwerk erwähnt,
um eine leichtere Verständlichkeit der ganzen Anordnung einzuleiten.
Der Zeiger Z sitzt auf gleicher Welle mit einem Steigrad S und einer Schnurrolle r. Der
Hebel H dient als Anker für zwei polarisirte Elektromagnete M1 und M2. M1 reagirt nur auf
einen negativen, Ai2 nur auf einen positiven
Strom. Um die Rolle r ist eine Schnur gelegt, an deren Ende das Gewichtchen g hängt.
Wird M2 erregt, so dreht der Hebel H das
Steigrad S um einen Zahn und den Zeiger um einen Theilstrich vorwärts; wird dagegen M1
erregt, so wird H aus dem Bereich der Zähne des Rades S gehoben und das Gewicht g.dreht
das Steigrad zurück und stellt den Zeiger auf o.
Statt der polarisirten Elektromagnete kann man natürlich auch einfache Elektromagnete
mit polarisirten Relais oder zwei Leitungen anwenden.
Das Contactwerk besteht im wesentlichen aus einer runden metallenen Scheibe C. Diese
Scheibe ist zur Hälfte auf ihrem Rande mit Zähnen % \ % versehen, während die zweite
Hälfte nicht gezahnt ist und einen um die Zahnlänge kleineren Radius hat als die gezahnte
Hälfte.
Die Contactscheibe C wird nach links oder rechts um ihre Mitte gedreht, je nachdem das
Wasser, steigt oder fällt, indem ein Schwimmer Y mit Kette und Gegengewicht mittelst
Räderübersetzung W auf ein Zahnrad wirkt, das auf der Welle der Scheibe C befestigt ist.
Um die Sache möglichst anschaulich zu machen, ist die Contactscheibe doppelt und im
Schnitt gezeichnet.
Vor der Scheibe C ist ein Halbring R isolirt angebracht, welcher den unteren Rand von C
verdeckt. Wenn bei geleertem Behälter der Schwimmer am tiefsten steht, so ist die gezahnte
Hälfte von C völlig hinter dem Halbringe R versteckt. Wenn das Wasser dann
um einen bestimmten Höhenunterschied, z. B. um 10 cm steigt, so wird durch den Schwimmer
und das Räderwerk W die Scheibe C so weit gedreht, dafs ein einziger Zahn ^ sichtbar
wird. Je höher das Wasser steigt, desto mehr Zähne ^ werden hervorgedreht, und jeder sichtbar
gewordene Zahn entspricht einem bestimmten Wasserstand, so dafs z. B., wenn die bestimmten
Höhenunterschiede je gleich 10 cm sind, bei einer Höhe des Wasserspiegels von 1 m zehn
Zähne über dem Halbring R vorstehen. .
Conaxial mit der Scheibe C, aber isolirt von derselben, ist ein Contactarm A angeordnet.
Derselbe wird durch ein Laufwerk mit Gewicht- oder Federzug bewegt und macht eine
Umdrehung, so oft das Laufwerk ausgelöst wird. Letzteres ist der Deutlichkeit halber in
der Zeichnung weggelassen.
Der Contactarm A befindet sich gewöhnlich in der in der Zeichnung skizzirten Stellung
und rotirt, wenn das Laufwerk ausgelöst wird, in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung.
Der Halbring R verhindert dabei, dafs die Contactfeder F des Armes A den Rand der
Scheibe C berührt. Sobald aber A in seiner Drehung so weit gelangt ist, dafs die Feder ,F
den Ring R verläfst, wird dieselbe auf den Zähnen \\\ der Scheibe C schleifen und ebenso
oft Contacte geben als gerade, dem jeweiligen Wasserstand entsprechend, Zähne in dem Bereich
der Feder F sich befinden.
Bevor die Feder F den Ring .R verläfst, gleitet sie über das Contactstück K1 und entsendet
damit nach dem Zeigerwerk einen negativen Strom, der den Zeiger auf ο einstellt.
Hierauf erfolgen so oft positive Stromschlüsse, als der Contactarm bezw. die Feder F über
Zähne \ gleitet, und der Zeiger wird wieder um ebenso viele Theilstriche vorwärts bewegt.
A vollendet dann seine Umdrehung und bleibt bis zur nächsten Auslösung in seiner ursprünglichen
Stellung.
Die Auslösung des den Contactarm A treibenden Laufwerkes wird durch einen Elektromagneten
E bethätigt. Auf gleicher Welle mit dem Kettenrad s, das unmittelbar von dem
Schwimmer betrieben wird, befindet sich eine Schleiffeder /τ. Diese Feder schleift auf der
Fläche einer festen Scheibe H. Auf dieser Scheibe sind im Kreise eine Anzahl Contactpläjtchen
angeordnet, und zwar so, dafs die Feder J1 ebenso oft mit einem anderen Contactplättchen
in Berührung kommt, als das Wasser um den bestimmten Höhenunterschied
gestiegen oder gefallen ist.
Die Contactplättchen sind in zwei Gruppen mit einander leitend verbunden, so zwar, dafs
je ein Contactplättchen einer Gruppe abwechselungsweise auf ein Plättchen der zweiten Gruppe
folgt, wie es der leichten Uebersicht halber in der Zeichnung schematisch durch schwarze und
weifse Kreise angedeutet ist.
Aufserdem ist dieselbe Anordnung noch einmal vorhanden, indem auf einer festen Scheibe /
mit zwei Gruppen Contactplättchen die Feder f2 schleift. Der ganze Unterschied besteht darin,
dafs J1 durch das Wasser und den Schwimmer
in zweierlei Richtung, J2 dagegen durch einen
Elektromagneten e und ein Zahnrädchen a in einerlei Richtung gedreht wird.
Sämmtliche schwarz gezeichneten Plättchen der-Scheibe H sind durch die Leitung u mit
sämmtlichen schwarz gezeichneten Plättchen der Scheibe J verbunden, wogegen die Leitung ν
alle weifsen Plättchen von H mit allen weifsen. der Scheibe J verbindet.
Es möge nun z. B. J1 auf einem schwarzen,
f2 auf einem weifsen Plättchen ruhen. Das Wasser steige oder falle allmälig um einen bestimmten
Höhenunterschied (z. B. io cm), wodurch die Feder fx auf ein nächstfolgendes,
weifs gezeichnetes Plättchen kommt. Dies hat die Schliefsung der Batterie b und die
Erregung des Elektromagneten E zur Folge. Der Stromlauf ist dabei, vom -\- Pol ausgehend,
über i, 2, 3, 4, E,fu v,/2, a, 6 zurück zum
— Pol.
Der Elektromagnet löst demnach das den Arm A treibende Laufwerk ebenso oft aus, so
oft das Wasser um ben bestimmten Unterschied steigt oder fällt.
Nun würde jedoch der Fall eintreten können, dafs bei längerem Stillstand des Wassers die
Feder J1 lange Zeit auf dem Plättchen stehen
•bleibt, und es würden dadurch nicht nur die Batterien b und -B übermäfsig beansprucht,
sondern es würde auch das Laufwerk nicht mehr arretirt und frühzeitig ablaufen, sowie
der Zeiger des Empfangsapparates in eine fortwährende Hin- und Herbewegung gerathen,
die eine bequeme Beoabachtung verhindert.
Um dies zu vermeiden, mufs die Uebereinstimmung in den zwei Contactsystemen H
und J wieder aufgehoben werden.
Nachdem E das Laufwerk ausgelöst hat, beginnt A seine Bewegung und die Feder F
schleift nach kurzer Zeit auf dem Contactstück K2 , wodurch die Batterie b und der
Elektromagnet e in Thätigkeit kommen. Der Stromlauf ist dabei, vom -f- Pol ausgehend,
über i, 2, 3, 4, 5 zum Contactarm A, Contactstück H2, 7, 8 durch e über 6 zurück zum
— Pol.
Der Elektromagnet e dreht das Zahnrädchen a um einen Zahn weiter und mit diesem die
Feder f2 auf das nächste schwarz gezeichnete Plättchen der Scheibe J, so dafs das ganze
System wieder stromlos wird, bis durch die Schwankungen des Wasserspiegels die Feder J1
ebenfalls wiederum auf ein schwarz gezeichnetes Plättchen kommt, worauf das Spiel von
neuem beginnt.
Natürlich können statt der Federn/j und/2
auch die Scheiben H und J mit ihren Contactplättchen beweglich und die Federn feststehend
sein. Auch läfst die Anordnung der Batterien und die Schaltungsweise des Ganzen verschiedene,
das Grundwesen der Erfindung nicht beeinflussende Modificatiohen zu.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Contactwerk für elektrische Wasserstandszeigerapparate, charakterisirt durch die zur Hälfte mit Contacten versehene Scheibe C und den Halbring R, welcher die Schleif-feder F hindert, die Hälfte der Scheibe C zu. berühren.Die Auslösung des die Contactgebung veranlassenden Laufwerkes durch den Elektromagneten E bezw. die Feder J1 und das Contactsystem H auf dem Stromweg i, 2, 3, 4, ^2/i>." (oder U),U ai 6, Batterie b\ ferner die Wiederunterbrechung dieses Strom-•kreises durch den Elektromagneten e mit dem Zahnrad α, der Feder /2 und dem Contactsystem J auf dem Stromweg 1, 2, 3, 4, 5> A-> Fi Kv 7, 8> e, 6> Batterie b.
Die Anwendung der unter Anspruch 1. und 2. fallenden Einrichtungen zur elektrischen Fernanzeige von Wasserständen, Temperaturen und anderen mefsbaren Zuständen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48013C true DE48013C (de) |
Family
ID=323019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48013D Expired - Lifetime DE48013C (de) | Kontaktapparat für elektrische Wasserstandszeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48013C (de) |
-
0
- DE DENDAT48013D patent/DE48013C/de not_active Expired - Lifetime
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