DE479136C - Zwinger zum Festhalten und Umlegen von Schlachtvieh - Google Patents

Zwinger zum Festhalten und Umlegen von Schlachtvieh

Info

Publication number
DE479136C
DE479136C DEM100951D DEM0100951D DE479136C DE 479136 C DE479136 C DE 479136C DE M100951 D DEM100951 D DE M100951D DE M0100951 D DEM0100951 D DE M0100951D DE 479136 C DE479136 C DE 479136C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kennel
animal
holding
slaughtered
side walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM100951D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG H MEYER FA
Original Assignee
GEORG H MEYER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG H MEYER FA filed Critical GEORG H MEYER FA
Priority to DEM100951D priority Critical patent/DE479136C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE479136C publication Critical patent/DE479136C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/02Slaughtering pens

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Zwinger zum Festhalten und Umlegen von Schlachtvieh Bei den bisher bekannten Schlachtvorrichtungen wirkt deren äußere Form beängstigend auf das Schlachttier, so daß es sich einem Heranführen widersetzt und unter Anwendung von Gewalt in die Vorrichtung gezwängt werden muß. Das Tier wird unnötig erregt und gequält, der Schlachtvorgang wird erschwert und verzögert. Aus diesen Gründen hat man derartige Schlachtvorrichtungen noch nicht in größerem Umfange in die Praxis einführen können, obgleich ein Bedürfnis hierfür, besonders bei betäubungslosem Schlachten, vorliegt.
  • Die Erfindung beseitigt diese Übelstände und entspricht den Anforderungen, die an eine derartige Schlachtvorrichtung gestellt werden können.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Zwinger für das Festhalten und Umlegen des Schlachttieres so ausgebildet, daß eine Seitenwand oder beide Seitenwände heruntergeklappt werden können und in dieser Stellung eine Rampe für das Heranführen des Schlachttieres bilden. Dann wird der Zwinger geschlossen und bis etwa zur Wagerechten zur Seite geklappt. Der Tierkörper wird in jeder Lage mit möglichst großer Schonung gefaßt und gehalten.
  • Der Erfindungsgegenstand soll zunächst an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden, das eine Vorrichtung für- das betäubungslose Schlachten von Rindern betrifft. Abb. r zeigt die geöffnete Vorrichtung in Vorderansicht und Abb. 2 im Grundriß. Abb. 3 gibt die geschlossene Vorrichtung hi Vorderansicht wieder, während Abb. q. die gleiche Ansicht der um etwa go° gedrehten Vorrichtung und rechts daneben in strichpunktierten Linien der um r8o° gedrehten Vorrichtung darstellt.
  • Es bedeuten in den Abbildungen: a die vordere, b die hintere Stirnwand des Zwingers, c, cl und d, dl seine Seitenwände und c seine feste Plattform; f, f1 sind Zahnstangen, g, g,, Zahnräder, die von einer (nicht gezeichneten) Antriebsvorrichtung gedreht werden. h ist eine Kippachse, die bei der in Abb. q. dargestellten Lage auf Rasten i, il ruht; k ist eine fahrbare Mulde.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das Schlachttier wird bei der in den Abb. z und 2 dargestellten Stellung der Vorrichtung derart herangeführt, daß sein Hals über die vordere Stirnwand a hervorragt; der freie Raum zwischen der vorderen Stirnwand a und der hinteren Wand b entspricht der Länge des Tierkörpers. Durch eine hier nicht dargestellte Antriebsvorrichtung, beispielsweise durch ein zunächst auf die Flächen c, d und dann auf die Flächen cl, dl wirkendes Gestänge, werden, während das Tier festgehalten wird, die Seitenwände emporgeklappt. Die Flächen c und d legen sich gegen die Flanken des Tieres, während cl und dl schräg über seinen Rücken klappen. Die Gestänge, die die Seitenwände emporklappen und halten, können je nach den Maßen der Tierarten verstellbar sein. Alsdann werden die Zahnräder g, g1 gedreht und rollen auf den Zahnstangen f, f1 ab. Dadurch neigt sich der Zwinger zur Seite, indem Schlittensegmente a1, bi in (hier nicht gezeichneten) Führungen (Rollen, Schienen o. dgl.) gleiten. In ungefähr wagerechter Lage des Zwingers wird die Drehbewegung angehalten, und es erfolgt die Tötung des Tieres. Nach dessen Ausbluten w wird die Drehbewegung fortgesetzt. In deren weiterem Verlauf stößt die Kippachse k auf die Rasten i, il, so daß von da ab das Abrollen der Zahnräder g, g1 in den Zahnstangen f, f1 ein Schwingen des Zwingers um die Achse la bewirkt, bis dieser eine Gesamtdrehung von 18o° erreicht hat. Die Zahnstangen werden dabei durch (nicht gezeichnete) Vorrichtungen, beispielsweise durch Führungsstifte, bei jeder Lage in Eingriff mit den Zahnrädern gehalten. In der'Endstellung befindet sich der Zwinger über einer fahrbaren Mulde. Jetzt werden die Seitenwände c, cl, d, dl so weit geöffnet, daß das Schlachttier auf diese Mulde gleitet. Hierauf kann der Zwinger wieder in die Ausgangsstellung zurückgedreht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Zwinger zum Festhalten und Umlegen von Schlachtvieh, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Seitenwände (c, cl, d, d@ des Zwingers derart herunterklappbar sind, daß sie eine Rampe für das Hereinführen des Schlachttieres bilden.
  2. 2. Zwinger nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwinger zum Umlegen an den Stirnseiten mit Zahntrieben (g, g@ versehen ist, die sich auf am Untergestell drehbar befestigten Zahnstangen (f, f1) abrollen.
  3. 3. Zwinger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwinger an der Seitenwand (c, cl), auf der der Tierkörper beim Umlegen ruht, mit einer vorstehenden Kippachse (h) versehen ist, die sich bei etwa wagerechter Stellung des Tierkörpers auf Lagerrasten (i, i@ legt, um welche dann die Weiterdrehung erfolgt.
DEM100951D 1927-08-16 1927-08-16 Zwinger zum Festhalten und Umlegen von Schlachtvieh Expired DE479136C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM100951D DE479136C (de) 1927-08-16 1927-08-16 Zwinger zum Festhalten und Umlegen von Schlachtvieh

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM100951D DE479136C (de) 1927-08-16 1927-08-16 Zwinger zum Festhalten und Umlegen von Schlachtvieh

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE479136C true DE479136C (de) 1929-07-11

Family

ID=7324456

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM100951D Expired DE479136C (de) 1927-08-16 1927-08-16 Zwinger zum Festhalten und Umlegen von Schlachtvieh

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE479136C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6083094A (en) * 1997-06-18 2000-07-04 Cohen; Zachariha Apparatus and method for slaughtering large domestic animals

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6083094A (en) * 1997-06-18 2000-07-04 Cohen; Zachariha Apparatus and method for slaughtering large domestic animals

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE479136C (de) Zwinger zum Festhalten und Umlegen von Schlachtvieh
DE1980847U (de) Vorrichtung zum einfuehren eines verbandes, insbesondere fuer natuerliche koerperoeffnungen des menschen.
DE1124760B (de) Fressgitter fuer Vieh mit Selbstfangeinrichtung
DE666024C (de) Schlachthausfalle
DE923055C (de) Mechanisches Spielzeug mit Laufwerk
DE490939C (de) Fahrbares Schlachtgehaenge
Nigg Prophetische Denker
DE3152037A1 (de) Behandlungs- und pflegestand fuer haustiere
DE2345561C3 (de) Käfigeinrichtung für Geflügel
DE433405C (de) Ringkaempferfigur in Lebens- bzw. UEberlebensgroesse
DE842421C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vernichten von Ungeziefer an Haustieren, wie Gefluegel, Hunde u. dgl.
DE478942C (de) Flaschenspuelmaschine
DE924836C (de) Weidemelkwagen
DE636274C (de) Vorrichtung zum Haerten von Schienen
DE385534C (de) Maschine zum Enthaaren und Reinigen von Tierkoerpern
DE2421310A1 (de) Abziehvorrichtung zum abziehen der haut
DE1093065B (de) Duschmaschine fuer Fische
DE2656187A1 (de) Vorrichtung zum automatischen ausstreuen von gefluegelfutter
DE880868C (de) Einrichtung zur Durchfuehrung des Schlachtverfahrens nach dem Dreiphasensystem
DE573843C (de) Einrichtung zum Festhalten von Schweinen beim Betaeuben
DE456171C (de) Anbindevorrichtung fuer Tiere in Viehstaellen
DE1607105C (de) Vorrichtung zum Futtern von jungen Nutztieren, insbesondere Ferkeln
DE1168334B (de) Vorrichtung zum Entleeren und Reinigen von Eimern fuer Faekalien od. dgl.
DE528537C (de) Vorrichtung zur Abwehr der Insekten von Haustieren durch Aufspritzen einer Abwehrfluessigkeit
DE607136C (de) Vorrichtung zum Halten von Gefluegel beim Zubereiten