DE478840C - Kettenspannvorrichtung fuer Webstuehle - Google Patents

Kettenspannvorrichtung fuer Webstuehle

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DE478840C
DE478840C DET32778D DET0032778D DE478840C DE 478840 C DE478840 C DE 478840C DE T32778 D DET32778 D DE T32778D DE T0032778 D DET0032778 D DE T0032778D DE 478840 C DE478840 C DE 478840C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Kettenspannvorrichtung für Webstühle Es sind bereits Kettenspannvorrichtungen für mechanische Webstühle bekannt, bei welchen der schwingende Streichbaum unter stetiger Einwirkung eines Gewichtshebels steht, der in einer gewissen Grenzlage die Schaltung eines Schaltrades für die zeitweilige Abwicklung der Kette einleitet. Bei diesen bekannten Anordnungen sitzt das Gewicht fest auf dem Gewichtshebel, so daß nur eine geringe Änderung des Moments des Gewichtes bei einer Schwingung des Hebels erfolgte. Das Gewicht bleibt daher meist ohne Wirkung und muß von Hand auf dem Hebel verstellt werden.
  • Durch die im folgenden beschriebene Anordnung wird eine gleichmäßige Spannung der Kette selbsttätig und unabhängig von der Veränderung des Durchmessers des Kettenbaumes erzielt.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der mit dem Streichbaum fest verbundene Gewichtshebel mit einem zweiten, ge-. zahnten Hebel starr verbunden ist, in dessen Zähne eine als Kulisse ausgebildete Zugstange eingreift, an deren unterem Ende ein um einen am Webstuhlgestell fest angeordneten Bolzen drehbarer Winkelhebel mit einem auf dessen längeren Arm wirkenden Zusatzgewicht angelenkt ist.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. i ist eine Seitenansicht. Abb. 2 ist eine Ansicht in größerem Maßstabe des linken oberen Teiles der Abb. i, und Abb. 3 ist eine schematische Darstellung, welche dieW irkungsweise der Neuerung erläutert.
  • In den Zeichnungen ist x der Webstuhlrahmen und 2 der Kettenbaum, 3 der Streichbaum, der um den Bolzen q. schwingen kann. Auf dem Bolzen q. sitzt ein Gewichtshebel 5. Parallel zu dem Gewichtshebel s und mit ihm starr verbunden ist ein zweiter, gezahnter Hebel 5' angebracht, in dessen Zähne eine als Kulisse ausgebildete Zugstange 6 eingreift. Das untere Ende der Zugstange 6 ist durch einen Drehzapfen mit einem Winkelhebel ? verbunden. Dieser Winkelhebe17 ist auf einem am Webstuhlrahmen i gelagerten Bolzen 8 drehbar angeordnet und trägt auf seinem längeren Arm g ein Zusatzgewicht io. Ein bekanntes Gewicht 5" ist auf dem Gewichtshebel 5 angeordnet. Abb.3 zeigt in einer schematischen Ansicht verschiedene Stellungen des Zusatzgewichtes io entsprechend der Verschiebung der Stellung des Streichbaumes 3, welche Verschiebung entsprechend der Verminderung des Durchmessers des Kettenbaumes 2 erfolgt. Die Stellung a ist die bei voller Kettenbaumbewicklung und in ausgezogenen Strichen dargestellt. Die Stellung b, die in strichpunktierten Linien gezeigt ist, entspricht dem verringerten Durchmesser des Kettenbaumes. Die dritte Stellung c, die durch eine punktierte Linie angegeben ist, ist die Stellung bei fast leerem Kettenbaume. Der Streichbaum 3 gelangt in die Stellungen 3' und 3", wenn der Durchmesser des Kettenbaumes sich verringert, so daß das Zusatzgewicht io die Stellungen =o, =o' und =o" einnehmen wird, entsprecher@.d den- Stellungen a, b; c des Kettenbaumes. -Die Richtung der resultierenden Kraft der Kettenspannung, die auf den Streichbaum 3 wirkt, ändert sich, wie dies durch die Pfeile a', b', c' angegeben ist, in Übereinstimmung mit der Verstellung des Streichbaumes 3.
  • Das Moment um den Bolzen q. wird sich von 4-a" zu 4-b" und 4-c" ändern, so daß die Kraft, die auf den Streichbaum drückt, größer werden wird, wenn sich der Durchmesser des Kettenbaumes verringert. Die Kettenspannung würde daher kleiner werden, wenn das Zusatzgewicht =o beständig wäre. Da indessen dieses Zusatzgewicht =o entsprechend den Stellungen b und c, in die Stellungen =o' und =o" gebracht wird, so wird das Moment des Zusatzgewichtes =o um den Bolzen q. allmählich wachsen, wodurch das allmähliche Abnehmen der Spannung in der Kette verhindert wird.
  • Um Schwingungen des Streichbaumes 3 und des Zusatzgewichtes zo zu verhindern, wenn man der Kette beim Anschlagen des Schusses eine größere Spannung gibt, ist eine Bremse 27 auf dem Gewichtshebel s angeordnet, die mit einem Bremsschuh 28 zusammenarbeitet, der auf dem bei 3o drehbar gelagerten Schwingarm 29 sitzt. Eine Feder 31 dient dazu, das untere Ende des schwingenden Armes 29 gewöhnlich anzuziehen, um die Bremse 27, 28 einzuschalten. Auf der Kurbelwelle sitzt ein Nocken 32, der in eine Rolle 33 eingreift, die am unteren Ende des schwingenden Armes 29 sitzt. Wenn sich die Kurbelwelle dreht, so wird daher der Nocken 32 den schwingenden Arm 29 nach vorwärts, entgegen der Wirkung der Feder 31, drücken, um die Bremse 27, 28 auszuschalten, so daß der Streichbaum 3 frei schwingen kann. Andererseits, wenn die Weblade den Schußfaden anschlägt, wird der hohe Teil des Nockens 32 von der Rolle 33 abgehen, so daß die Bremse 27, 28 auf den Gewichtshebel 5 wirkt durch die Wirkung der Feder 31 und somit das Schwingen des Streichbaumes 3 verhindert, wodurch eine größere Spannung der Kette bewirkt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kettenspannvorrichtung für mechanische Webstühle, bei welcher der schwingende Streichbaum unter stetiger Einwirkung eines Gewichtshebels steht, der in einer gewissen Grenzlage die Schaltung eines Schaltrades für die zeitweilige Abwicklung derKette einleitet, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Streichbaum (3) fest verbundene Gewichtshebel (5, 5") mit einem zweiten, gezahnten Hebel (5 ') starr verbunden ist, in dessen Zähne eine als Kulisse ausgebildete Zugstange (6) eingreift, an deren unterem Ende ein um einen am Webstuhlgestell fest angeordneten Bolzen (8) drehbarer Winkelhebel (7, 9) mit einem auf dessen längeren Arm (9) wirkenden Zusatzgewicht (=o) angelenkt ist.
  2. 2. Kettenspannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Gewichtshebel (5) eine Bremsbacke (27) angeordnet ist, die mit einem Bremsschuh (28) zusammenarbeitet, der auf einem unterWirkung einer Zugfeder (3i) stehenden Schwingarm (29) sitzt, der zwecks Einschaltung der Bremse (27, 28) durch die Feder (3i) angezogen und durch einen auf der Kurbelwelle des Webstuhles sitzenden Nocken (32) bei Drehung der Kurbelwelle entgegen der Wirkung der Feder (3i) zum Entkuppeln der Bremse (27, 28) und freien Schwingen des Streichbaumes (3) abgedrückt wird.
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