DE478690C - Krampe - Google Patents

Krampe

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DE478690C
DE478690C DEL71236D DEL0071236D DE478690C DE 478690 C DE478690 C DE 478690C DE L71236 D DEL71236 D DE L71236D DE L0071236 D DEL0071236 D DE L0071236D DE 478690 C DE478690 C DE 478690C
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DE
Germany
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arm
staple
wire
fence
nail
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Expired
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DEL71236D
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English (en)
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/02Wire fencing, e.g. made of wire mesh
    • E04H17/10Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers
    • E04H17/124Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers connecting by one or more clamps, clips, screws, wedges or ties

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Krampe Bislang wurde das Umzäunen von Viehweiden u. dgl. mit Zaundraht in der Weise vorgenommen, daß man die Umgrenzung der Weide mit in Abstand voneinander stehenden Pfählen.besetzte, das Ende des Zaundrahtes an einem der Pfähle als Ausgangspunkt festlegte, darauf den Draht wie eine Waschleine von Pfahl zu Pfahl zog und ihn in gespannter Läge mittels, gewöhnlicher U-förmiger Krampen an die einzelnen Pfähle annagelte, bis die ganze Weide umspannt war. Solche Drahtumspannungen werden in mehreren Lagen übereinander an den Pfählen vorgesehen. Das Abbauen einer solchen Drahtumzäunung, welches wünschenswert bzw. erforderlich wird, wenn der Weideplatz mit einem anderen gewechselt werden soll, ist umständlich, zeitraubend und kostspielig, da, um die ausgespannten Drähte abnehmen und aufwickeln zu können, die sämtlichen Krampen einzeln aus den Pfählen herausgezogen werden müssen. Bei dem Herausziehen der Krampen kommen auch häufig Beschädigungen der Pfähle, Drähte und Krampen, wie auch Bruch und Verlust der letzteren vor. Solche zu Boden gefallenen Krampen oder Bruchstücke derselben können, wie die Erfahrung gezeigt hat, besonders von den Kühen mitverschluckt werden und das Leben der Tiere gefährden.
  • Die geschilderten Übelstände werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt, indem an Stelle der bekannten. starren U-förmigen Krampe zum Halten der Zaundrähte eine Krampe Verwendung finden soll, die sich aus einem wagerecht am Zaunpfahl zu befestigenden Stiel oder Nagel mit einem starr davon nach unten hin abzweigenden Arm und einem schwingbar an den Nagel angehängten bügelförmigen Arm zusammensetzt, dessen freies Ende zwecks Bildung einer geschlossenen Krampenöse an den starren Arm herangeschwungen und zwecks öffnens derselben von diesem wieder hinweggeschwungen werden kann, wobei die Sicherung des schwingbaren Armes in der Schließlage durch Spannen des lose in die geöffnete Krampenöse eingelegten Zaundrahts erfolgt.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der starre Arm durch einen ebenfalls schwingbar am Nagel angehängten, aber dem anderen schwingbaren Bügelarm entgegengesetzt -gerichteten bügelförmigen Arm ersetzt, die sich beide in der Schließlage in an sich bekannter Weise zu einer Krampenöse ergänzen.
  • Die der Erfindung gemäß eingerichteten Krampen lassen sich nach dem Einschlagen in den Pfahl öffnen imd schließen, so daß der über die ganze zu umzäunende Strecke abgerollte ungespannte Draht leicht und schnell eingelegt und wieder herausgenommen werden kann, ohne die Krampe *jedesmal einschlagen bzw. wieder herausziehen zu müssen. Schon bei mäßigem Straffziehen oder Spannen des eingelegten Drahtes werden. durch den frei in der neuen Krampe liegenden Draht die Krampenteile so geschlossen gehalten, daß es nicht mehr möglich ist, den Draht aus den Krampen zu entfernen. Zum Versetzen eines mit den neuen Krampen ausgerüsteten Zaunes an eine andere Stelle braucht man nur den einzelnen gespannten Draht an seiner Spannstelle zu lösen, worauf er aus jeder sich wieder öffnen lassenden Krampe herausgenommen werden kann. Die einzelnen Krampen verbleiben also, nachdem sie einmal im oder am zugehörigen Pfahl befestigt sind, stets mit diesem verbunden. Die Pfähle sind also nach Entfernen der Drähte ohne weiteres wieder verwendbar für ihre neuen Plätze.
  • Die Vorteile, welche die neue Krampe gewährt, bestehen demnach darin, daß: die Pfähle an einem anderen als. ihrem Verwendungsort und zu einer arbeitsstilleren Zeit (im Winter) fertiggemacht werden können, daß die Krampen nur einmal an den Pfählen angebracht zu werden brauchen, was sonst bei jeder neuen Zäunung zu geschehen hat, daß kein Abnehmen der Krampen an den Pfählen beim. Umsetzen bzw. Entfernen des Zaunes erforderlich ist und daß kein Bruch oder Verlust von Krampen eintritt, also nur eine einmalige Anschaffung derselben nötig ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Abb. i bis 5 zeigen die eine und Abb. 6 und 7 die andere Ausführungsform. Abb. i, a und 3 stellen das eine Ik-,rampenmodell in geschlossener Stellung in. seitlicher, vorderer bzw. oberer Ansicht mit eingelegtem gespanntem Draht dar; Abb. q. ist eine der Abb7. z ähnliche Ansicht, die die Krampe in geöffneter Lage zum Einlegen oder Herausnehmen eines ungespannten Drahtes, zeigt; die Abb. 5 zeigt in kleinerem Maßstab einen Teil eines der Erfindung gemäß eingerichteten Drahtzaunes und erläutert, wie die beiden oberen ungespannten Drähte in die geöffneten Krampen eingelegt sind und in diesen hängen und wie der unterste bereits gespannte Draht in den geschlossenen Krampen liegt. Abb. 6 und 7 entsprechen den Abb. i und z und veranschaulichen das andere Krampenmodeü.
  • Gemäß Abb. i bis. 5 besteht die Krampe aus einem in den Zaunpfahl p einzuschlagenden Haken, dessen starr mit dem Schaft oder Stiel k verbundener Arm k1 den einen Krampenschenkel bildet, während der andere Krampenschenkel von einem auf dem Stiel k drehbar sitzenden Arm k2 gebildet wird, der als Bügelteil. der Krampe ausgebildet ist und bei geschlossener Krampe sich mit seinem abgeschrägten freien Ende gegen eine entsprechende Abschrägung des Schenkels k1 stützt und am seitlichen Hoch- oder Aufklappen (Öffnen der Krampe) durch den eingelegten gespannten Zaundraht d gehindert wird. Um, ein knickfreies Einlegen oder Herausnehmen des ungespannten Zaundrahtes zu erleichtern, kann der Hakenstiel k, k1 mit einer Abschrägung k0 versehen sein.
  • Nachdem die Pfähle mit den darin eingeschlagenen Aufklappkrampen (bei dem in Abb.5 gezeigten Beispiel sind drei in Abstand übereinander befindliche Krampen an jedem Pfahl vorgesehen) um die einzuzäunende Weide herumgesetzt sind, werden die einzelnen Drähte von der Tragerolle übler die ganze Zaunstrecke hinweg abgerollt und der Reihe nach in losem, d. h. ungespanntem Zustande in die hochgeklappten (geöffneten) Krampenbügel k2 in der besonders aus Abb. q. ersichtlichen Weise eingehängt. Der einzelne auf diese Weise um die Weide geführte und lose in den Krampen hängende Draht wird dann mit den Enden zusammengeführt (Spannstelle) und hier mit Hilfe einer Spannvorrichtung straff gespannt, wobei durch den in die gestreckte Spannlage gebrachten Draht (s. den untersten Draht d der Abb. 5) die Krampenbügel k2 gegen den feststehenden Krampenschenkel k1 niedergedreht und die Krampen geschlossen werden. Der straff gespannte Draht liegt dann im Bügel des Dreharms k2. Es leuchtet ein, daß schon bei einer geringen Spannung des Drahtes die Krampen sich -selbsttätig - so schließen, daß es, nicht mehr möglich ist, den Draht aus den Krampen zu entfernen. Das Abnehmen eines; Drahtes von den Pfählen, d. h. das, Herausnehmen desselben aus den Krampen, kann daher nur nach Lösen seiner Spannstelle erfolgen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 und 7 besteht die Aufklappkrampe aus einem in den Pfahlp einzuschlagenden Nagel a, auf dessen Stiel zwei drehbare Bügelarme 3 und q. sitzen, die sich mit ihren abgeschrägten Enden beim Spannen des eingelegten Drahtend zu einer Krampe zusammenschließen.
  • Statt Holzpfähle können auch alte Eisenschienen oder Gasrohre verwendet werden, an denen dann die Stiele der aufklappbaren Krampen in geeigneter Weise zu befestigen wären.
  • Die aufklappbarer Krampen körnen natürlich auch zum Verlegen von anderen Drähten und Leitungen benützt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Krampe zum Halten von Zaundraht an Zaunpfählen, gekennzeichnet durch einen wagerecht am Zaunpfahl zu befestigenden Nagel oder Stiel (k) mit einem starr davon nach unten bin abzweigenden Arm (k1) und einem schwingbar an den Nagel (k) angehängten bügel- oder hakenförmigen Arm (k2), dessen freies Ende zwecks Bildung einer geschlossenen Krampenüse an den Arm (k1) herangeschwungen und zwecks öffnens derselben von diesem wieder hinweggeschwungen werden kann= wobei die Sicherung des Schwinghakenarmes (k2) in der Schließlage durch Spannen des lose in die -geöffnete Krampenöse eingelegten Zaundrahtes erfolgt (Abb. i bis q.). z. Krampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der starre Arm (k1) durch einen ebenfalls schwingbar am Nagel oder Stiel (-) angehängten, aber dem Schwinghakenarm (q.) entgegengesetzt gerichteten Hakenarm (3) ersetzt isst, die sich beide in der Schließlage in an sich bekannter Weise zu einer Krampenöst ergänzen (Abb. 6 und 7). 3. Krampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vereinigungsstelle des Stieles (k) und des Armes (k1) zur Ermöglichung eines knickfreien Einlegens des Zaundrahtes mit einer Abschrägung (k0) versehen ist.
DEL71236D 1928-03-09 1928-03-09 Krampe Expired DE478690C (de)

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DE (1) DE478690C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927115C (de) * 1953-01-03 1955-04-28 August Wilhelm Andernach K G Nagel mit Widerhaken zum Befestigen von Dachpappen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE927115C (de) * 1953-01-03 1955-04-28 August Wilhelm Andernach K G Nagel mit Widerhaken zum Befestigen von Dachpappen

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