DE99368C - - Google Patents

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DE99368C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/12Racks for drying purposes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1898 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Heinze, d. h. ein Gerüst zum Trocknen von Gras, Klee u. dgl.
Diese sogen. Heinzen, welche schon seit Jahrhunderten im Allgä'u mit grofsen Erfolgen angewendet werden, bestehen der Hauptsache nach aus einem Pfahl mit seitlichen, kreuzweise stehenden Sprossen, welcher in den Boden eingetrieben wird und um weichen, das zu trocknende Gras u. s. w. herumgehäufelt wird. Diese Grundform hat sich trotz vielfacher Abänderungsversuche doch als die einzig richtige und zweckentsprechende erwiesen.
Ein grofser Mifsstand dieser alten Form liegt jedoch darin, dafs durch Anbringung der Kreuz- und Quersprossen die Pfähle durch die Löcher sehr geschwächt werden, wodurch sie häufig abbrechen; ferner wurden die Sprossen selbst durch Schwinden des Holzes lose und gingen verloren oder zerbrachen. Aufserdem war das Fortschaffen, die Handhabung auf dem Felde und die Aufbewahrung unbequem und zeitraubend.
Zur Beseitigung dieser Mifsstände wurde zwar bereits versucht, die Quersprossen aufklappbar zu gestalten; allein die praktischen Versuche zeigten auch mit diesen Einrichtungen wieder Uebelstände, und es wurden namentlich die drei erwähnten nicht genügend beseitigt, wobei gleichzeitig berücksichtigt werden mufs, dafs die Heinze, da sie in sehr grofsen Mengen gebraucht wird, billig, aber auch wegen des öfteren Gebrauches dauerhaft und handlich sein mufs.
Nach der vorliegenden Erfindung sind an dem Pfahl, welcher beibehalten ist, drei Paar Arme angeordnet, welche aufklappbar und zugleich drehbar sind, doch so, dafs die Drehbarkeit eine begrenzte ist; hierdurch soll ganz bedeutend an Raum und Bequemlichkeit beim Fortschaffen gewonnen werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Heinze in der Seitenansicht mit niedergeklappten Armen,
Fig. 2 die Oberansicht zu Fig. 1 und
Fig. 3 die Seitenansicht der Heinze mit aufgeklappten Armen.
Die seitlichen Arme α sind durch eiserne Bänder b, von denen das eine mit einem Schlitz c versehen ist, mit einander verbunden und werden dadurch an dem Pfahl d drehbar gehalten, dafs durch den Schlitz c hindurch eine Schraube oder ein Nagel f in den Pfahl eingelassen ist. Hierdurch können sich die Arme so weit drehen, bis die Schraube oder der Stift f rechts oder links an die Endkante des Schlitzes c stöfst.
Die Bänder b sind mittels Niete oder dergleichen an den Armen α so befestigt, dafs letztere sich leicht nach , oben klappen und gegen den Pfahl d legen lassen (Fig. 3). Erleichtert wird diese Bewegung dadurch, dafs die Arme α an der oberen, dem Pfahl d zugekehrten Seite ein wenig abgeschrägt sind.
Wenn die Arme α niedergeklappt sind, stützen sie sich mit ihrer dem Pfahl d zugewendeten Seitenkante g gegen denselben, und ihre Oberseite bleibt ein wenig nach oben gerichtet.
Von den beschriebenen Armen werden drei Paar an jedem Pfahl angeordnet, dergestalt, dafs das unterste Paar 65 cm von der Spitze absteht und die anderen je 30 cm Abstand aufweisen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Ein Trockengerüst für Gras, Klee u. dgl., gekennzeichnet durch einen Ring (b), welcher die aufklappbaren Arme (a) trägt und mittels Schlitzes (c) an einer Schraube (f) des Pfahles gehalten' und geführt wird, so dafs die Arme mit dem Ringe um den Pfahl theilweise gedreht werden können, damit sie beim Fortschaffen oder Aufbewahren des Geräthes nicht hinderlich sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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