DE478499C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von als Fuss und Sockel dienenden gepressten Deckeln fuer elektrische Gluehlampen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von als Fuss und Sockel dienenden gepressten Deckeln fuer elektrische GluehlampenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von als Fuß und Sockel dienenden,
in eine Fassung passenden gepreßten Deckeln für elektrische Glühlampen, Röntgenröhren,
Lampen mit drei Elektroden, Selenzellen oder ähnliche Hohlkörper aus Glas, welche die Zuleitungen und die Kontaktstücke
eingepreßt enthalten.
Die Erfindung besteht darin, daß die Zuleitungen und die äußeren Kontaktstücke
gleich bei der Herstellung des Deckels mit eingepreßt werden, so daß in einem einzigen
Arbeitsgang der fertige Deckel erhalten wird, bei dem nur noch die in der Nähe der Kontaktstücke
endigenden Zuleitungen mit diesen zu verlöten sind und der Stempel mit dem Glühfaden oder dem Heizfaden, dem Gitter
und der Anode o. dgl. aufzusetzen ist.
Bei Deckeln dieser Art für Glühlampen mit
Schraubenfassung münden die beiden Zuleitungen voneinander isoliert in der Mitte
des Deckelbodens, indem das eine Kontaktstück in einer von der Mitte des Deckelbodens
nach dem Rand zu verlaufenden Rinne in der Achsrichtung gegenüber der anderen Zuleitung
zurücksteht.
Auf den Zeichnungen ist ein herzustellender Deckel und eine Vorrichtung nach der Erfindung
zu seiner Herstellung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen herzustellenden Deckel.
Abb. ia bis id sind die einzupressenden
Kontaktstücke.
Abb. 2 und 3 veranschaulichen eine zum Formen der Lampendeckel dienende Presse
in Seitenansicht und Oberansicht.
Abb. 4 und S veranschaulichen den Stempel der Presse in Seitenansicht und in Oberansicht.
Abb. 6 bis 8 sind Schnitte nach den Linien x-x, y-y und z-z der Abb. 4.
Abb. 9 und 10 stellen das Gesenk der Presse
in Seitenansicht und Ob er ansieht dar; das Gesenk ist in der geöffneten Stellung veranschaulicht.
Abb.gi ι ist ein Querschnitt nach der Linie
X1-X1 der Abb. 9.
Abb. 12 zeigt in größerem Maßstab den rechten Teil des Gesenks in Berührung mit
dem festen Bodenstück, das den mittleren Teil des Gesenks darstellt.
Abb. 13 und 14 veranschaulichen in Seitenansicht
und in Oberansicht das feststehende Bodenstück, das mit der Klaue versehen ist, durch welche die Schleife des als Zuleitung
dienenden Fadens während des Pressens gehalten wird, und das außerdem mit Auswerfern
ausgerüstet ist.
Abb. 15 und 17 veranschaulichen in Seitenansicht
und Oberansicht die Klaue und die Auswerfer, die in einem mittels eines schwalbenschwanzförmigen
Teils mit dem Gesenkboden verbundenen festen Stück geführt werden.
Abb. 16 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie Jf1-Jz1 der Abb. 14.
Abb. 18 und 20 stellen die Auswerfer im einzelnen dar.
Abb. 19 und 21 veranschaulichen die Teile
nach Abb. 18 und 20 in Oberansicht.
Abb. 22 veranschaulicht im einzelnen die Klaue, die die Schleife der Zuleitung festhält,
deren beide Schenkel in dem Glas dies Deckels eingebettet werden sollen.
Abb. 23 ist eine Vorderansicht der Klaue. Abb. 24 veranschaulicht in Oberansicht das
feststehende Stück, in welchem während des Pressens des Deckels die als Auswerfer
dienenden Träger für die metallischen Kontaktstücke geführt sind, die an diesem Deckel
angebracht werden sollen. Dieses feste Stück ist mittels eines schwalb ens chwanzförmigen
Teils mit dem in Abb. 13 veranschaulichten Gesenkboden verbunden.
Abb. 25 ist eine Vorderansicht des in Abb. 24 dargestellten festen Stücks.
Abb. 26 ist eine Seitenansicht des in Abb. 25 veranschaulichten festen Stücks, und zwar
nach rechts umgeklappt.
Abb. 27 ist eine Oberansicht des Gesenkbodens, in dem die Stangen der Auswerfer
und die Stange der Klaue gleiten.
Abb. 28 ist eine Seitenansicht des in Abb. 27 veranschaulichten Teils.
Wie aus der Abb. 1 ersichtlich ist, bildet der Deckel gleichzeitig Sockel und Fuß und
dient für die in den gebräuchlichen Abmessungen hergestellten Lampen. Als Sockel
dient der Deckel zur Befestigung der Lampe in einer Fassung. Als Fuß hat der Deckel
den Zweck, zur Durchführung der Zuleitungen zu dienen, die in das Innere der Lampe
hineingeführt sind.
Dieser Deckel kann beispielsweise durch Pressen, wie im folgenden unter Bezugnahme
auf Abb. 2 bis 28 erläutert ist, oder auf beliebige andere Weise hergestellt werden.
Zur Herstellung des Deckels wird in ein Gesenk durch einen Stempel eine bestimmte
Glasmenge im plastischen Zustand gedrückt.
Beim Austritt aus der Presse hat der Deckel die in der Abb. 1 dargestellte endgültige Gestalt.
Aus dieser Abbildung ist ersichtlich, daß die äußere Gestalt des Deckels einem gebräuchlichen Sockel mit Metallhülse ähnelt,
der mit Edisongewinde zum Einschrauben des Sockels in eine Fassung versehen ist. Die
äußere Gestalt des Deckels kann auch der Gestalt solcher Sockel entsprechen, die
mittels eines Bajonettverschlusses in den Fassungen befestigt werden. Der Deckel kann
auch jede beliebige andere sockeiförmige Gestalt besitzen.
Wie ■ aus Abb. 2 bis 28 ersichtlich ist, besteht die Presse aus drei Teilen: Aus dem
Stempel 20 (Abb. 4 bis 8), aus dem Gesenk 21 (Abb. 9 bis 12) und aus dem Gesenkboden 22
(Abb. 13 und 14) mit dem Heber 23 für die Auswerfer und die Klaue (Abb. 15 und 17).
In den vorgenannten Abbildungen sind der Stempel und das Gesenk in der geöffneten
Stellung veranschaulicht. In Abb. 2 und 3 ist eine im arbeitsbereiten Zustand befindliche
Presse in Seitenansicht und in Oberansicht dargestellt.
Der Stempel 20 ist mit der Stange 24 der Presse mittels einer Schraube 25 verbunden,
und seine untere Verlängerung hat die Form eines Bügels 26**, der kurz oberhalb des formbildenden
Teils des Stempels ein Fenster bildet, um die Ausführung der weiter unten beschriebenen Arbeitsvorgänge zu erleichtern,
die bei Verwendung einer geraden Verlängerung schlecht durchgeführt werden könnten. Si
Der Stempel 20 (Abb. 4) besteht aus zwei Teilen. Der eine Teil 26 ist ortsfest und der
andere Teil 27 um eine Achse 28 schwenkbar am Bügel 26a befestigt. Der bewegliche Teil
27 bildet in der Stellung seiner größten Öffnung mit dem feststehenden Teil 26 einen
Winkel von ungefähr 900. Diese beiden Teile bilden, wenn sie sich schließen, einen einzigen
Stempel, dessen unteres Ende die zum Formen des Deckels erforderliche Gestalt hat.
Jede der Innenflächen der beiden den Stempel bildenden Teile ist mit Rinnen 29 versehen,
durch welche zylindrische Führungen für die Zuleitung geschaffen werden, wenn die beiden
Stempelteile aneinanderliegen. Die Innenflächen der beiden Stempelteile sind außerdem
mit Aussparungen 30 und 30° versehen (Abb. 4 und 6 bis 8), die zusammen eine
Höhlung bilden, welche der äußeren Form der mittleren Verlängerung 19 des Deckels
entspricht. In dieser Verlängerung 19 (Abb. 1) sind die Zuleitungen 14 und 18 eingebettet.
Das Gesenk 21 (Abb. 9) besteht ebenfalls aus zwei Teilen, welche um ein Scharnier 33
schwenkbar sind. Die beiden Gesenkteile sind. an der Innenfläche entsprechend der äußeren
Gestalt des Deckels ausgehöhlt.
Im geschlossenen Zustande umfaßt das Gesenk den Boden 22 sowie das feste Stück 34,
in dem die Träger (Auswerfer) für die Kontaktstücke und die Klaue für den fertigen
Deckel gleiten. Zu diesem Zweck sind an jeder Innenfläche der beiden Gesenkteile Aussparungen
3 5 und 35° (Abb. 9, 10 und 11)
vorgesehen. Die Aussparung 35 entspricht dem äußeren Profil des oberen Endes des
Bodens 22 und die Aussparung 3ζα dem äußeren
Profil des festen Stückes 34. In Abb. 12 ist der rechte Teil des Gesenkes in der geschlossenen
Stellung veranschaulicht, in der er an dem festen Stück 34 anliegt, das teilweise
im Schnitt veranschaulicht und mit den in Seitenansicht dargestellten Kontaktstücken
12 und 13 versehen ist.
Wie aus Abb. 11 hervorgeht, kann das Gesenk
mit einer Umhüllung 220 versehen sein,
ao die gegebenenfalls mit Asbest bekleidet sein kann. Der Asbest wird durch auf die Umhüllung
geschraubte Platten 70 (Abb. 12) festgehalten.
Der Gesenkboden 22 (Abb. 27 und 28) ragt durch die Grundplatte 36 (Abb. 9) der Presse
nach unten hindurch und ist an dieser Bodenplatte mittels einer Schraube 37 befestigt.
Die Oberseite des Gesenkbodens ist mit zwei Aussparungen versehen. In die eine Aussparung
38 ist mittels eines schwalbenschwanzförmigen Ansatzes der Sockel 40 des festen Stücks 34 eingeführt. Die andere Aussparung
41 hat die Form eines Sektors, in dem sich die Klaue 42 frei bewegen kann. Der Gesenkboden
22 ist ferner mit Löchern 64 und 65 (Abb. 28) versehen, denen die Löcher 62 und 63 (Abb. 24) des Stücks 34 entsprechen.
In diesen Löchern gleiten die Auswerfer 44 und 45. Außerdem ist der Gesenkboden 22
mit einem Loch 66 versehen, in dem die Stange 43 der Klaue 42 (Abb. 22 und 23) gleitet, durch welche die Schleife 14a der Zuleitung
14, 18 während des Pressens des Dekkels
festgehalten wird.
Das feste Stück 34 (Abb. 24, 25, 26) bildet einerseits einen Träger für das Kontaktstück
12, das in einer Rinne 60 gerade über dem Kopf 44« des Auswerfers 44 ruht. Anderseits
bildet er einen Träger für das Kontaktstück 13, das in einer anderen Rinne 61 gerade über
dem Kopf 45° des Auswerf ers 45 ruht. Diese Anordnung ermöglicht ein Schließen und Öffnen
der Form, ohne daß die Kontaktstücke 12 und 13 aus ihrer Lage kommen können.
Ferner dient das feste Stück 34 auch als Führung für die Auswerferstangen 44 und 45
(Abb. 18), die frei in seinen Löchern 62, 63 gleiten. Die Köpfe 44° und 45° können genau
auf dem Boden der erwähnten Rinnen 60 und 61 am oberen Ende des festen Stücks 34
aufliegen. Schließlich dient das feste Stück 34 mittels seines oberen Endes 49 zum Formen
der Rinne 49" (Abb. 1) des Deckels, indem
es in das Innere des Gesenkes als Kern hineinragt, sobald diese geschlossen ist.
Die Auswerfvorrichtung (Abb. 13 bis 20)
besteht aus fünf Teilen: Aus dem festen Stück 34, aus den beiden Auswerfern 44 und 45, aus
der Klaue 42 (Abb. 18 und 22) und aus der Hubregelungsvorrichtung 46 (Abb. 13 und 15).
Jeder der beiden Auswerfer 44 und 45 ist mit einem Kopf 44° (Abb. 18) bzw. 45s (Abb. 20)
versehen. Die Stangen der beiden Auswerfer sind parallel angeordnet und besitzen an
ihrem unteren Ende einen Ausschnitt 47. Die Köpfe 44a, 45" der Auswerfer haben eine über
die Umrisse der Kontaktstücke nicht hervorragende Gestalt.
Der Hub der Klaue 42, der durch die untere Fläche 48« des Teils 34 (Abb. 9 und 26) begrenzt
wird, sowie der Hub der Auswerfer 44 und 45 kann so bestimmt werden, daß das einen Kern 49 des festen Stückes 34 bildende
Ende aus der Rinne 49s des Deckels (Abb. 1)
herausgezogen werden kann, in die dieses Ende beim Formen greift (Abb. 24 und'25). Ferner
muß hierbei die Schleife 14° der Zuleitung
14, 18 aus der Klaue 42 herausgezogen werden.
Das Ausheben des fertigen Deckels sowie go das Lösen der Drahtschleife von der Klaue
geschieht durch folgende Vorrichtung: Die Stange 43 der Klaue 42 ist an dem als Hubregler
dienenden Teil 46 des Hebers 23 fest angebracht, während die beiden anderen Stangen
44 und 45 der Auswerfer in Führungen 50 des Teils 46 senkrecht verschiebbar sind.
Das Maß der Verschiebung der Stangen 44 und 45 ist durch die Länge der Aussparung
47 in den Stangen der Auswerfer bestimmt, deren oberer Rand sich beim Heben gegen
die Schraube 51 des Hebers 23 anlegt. Bei dieser Ausbildung des Hubreglers 46 beginnen
die Auswerferstangen 44 und 45 sich erst dann zu heben, wenn die in die Aussparungen
47 greifenden Enden der Schrauben 51 durch die ganze Höhe dieser Aussparungen bewegt
worden sind. Die Klaue 42 wird dagegen sofort bei Beginn der Aufwärtsbewegung des
Auswerf ers 23 gehoben, so daß ihr Hub größer ist als der der Auswerfer.
Durch die Form werden Deckel mit Edisongewinde hergestellt. Zur Herstellung dieser
Deckel kann als Zuleitung 14, 18 ein metallischer Faden benutzt werden, der so beschaffen
ist, daß- er vollständig und luftdicht in der Glasmasse des Deckels eingebettet werden
kann. Die Zuleitung ist so lang, daß sie in Form einer Schleife 14° (wie in Abb. 13
mit gestrichelten Linien angegeben ist) um die Klaue 42 herumgelegt und mit ihren freien
Enden durch den Stempel 20 hindurchgeführt
werden kann, wenn der Stempel sich in der oberen Stellung befindet.
Die beschriebene Presse wirkt wie folgt: Der Stempel 20 und das Gesenk 21 befinden
sich zunächst in der geöffneten Stellung. Die metallischen Kontaktstücke 12 und 13
werden auf den Teil 34 über den Köpfen 44^
45a der als Auswerfer dienenden Träger gebracht
und die Schleife 14° der Zuleitung ίο 14, 18 um die Klaue 42 herumgelegt. Der Arbeiter
hält mit der linken Hand die oberen Enden des Fadens 14; 18 fest. Hierauf wird
mit der rechten Hand mittels des Handgriffs 52 (Abb. 2), der an dem rechten Gesenkteil
befestigt ist, das Gesenk geschlossen. Hierdurch wird zwangläufig mittels einer bekannten
Vorrichtung der linke Gesenkteil auch geschlossen. Diese Vorrichtung besteht aus den beiden Zahnrädern 73 und 73"
(Abb. 2 und 3) sowie aus den Lenkern 74, 75 und .74°, 750. Beim Schließen des Gesenkes
kommt der untere, nicht einzubettende Teil der Schleife der Zuleitung in die Gesenkfuge
zu liegen. Es ist dafür zu sorgen, daß die freien Enden 14 und 18 der Zuleitung in
den Rinnen 29 des feststehenden Stempelteils 26 liegen. Alsdann wird der Stempel geschlossen.
Die Vorbereitung der Presse für die Herstellung ist hiermit beendet. Hierauf wird der bewegliche, den Stempel
20 tragende Rahmen 53 um einen geringen Betrag um die Achse 54 geschwenkt. Dabei
gelangen die Zuleitungen 14, 18, die ursprünglich senkrecht durch die Mitte der
Presse hindurchgeführt waren, in eine schräge Lage und geben auf diese Weise die Öffnung
SS (Abb. 9 und 11) der Presse frei, so daß in
das geschlossene Gesenk eine gewisse Glasmenge eingeführt werden kann, was auch ausgeführt
wird. Hierauf wird der Stempel 27 mit seinem Rahmen 53 wieder über das Gesenk
geschwenkt und mittels des Hebels 56 abwärts bewegt. Bei dieser Abwärtsbewegung
gleitet der Stempel auf den mit der linken Hand gespannt gehaltenen Zuleitungen 14, 18
und dringt mit geringer Reibung in das Gesenk ein. Hierbei wird das Glas durch den
Stempel gepreßt. Außerdem werden in die äußere Fläche der Glasmasse die beiden Kontaktstücke 12 und 13 eingedrückt, und es
werden im Innern der Glasmasse die durch diese Masse hindurchtretenden Zuleitungen
14, 18 eingebettet. Der Stempel legt einen solchen Hub zurück, daß seine Fläche 20"
(Abb. 4) mit'der oberen Fläche 55° (Abb. 9)
des Gesenkes in Berührung kommt. Die Höhe des Stempels 20 und seine Stärke sind so gewählt, daß am Ende seiner Abwärtsbewegung
der Deckel die gewünschte Stärke hat und fertiggepreßt ist. Um den Deckel
aus der Presse herauszuschaffen, wird der Stempel gehoben und geöffnet, so daß die
Zuleitungen 14 und 18 freigegeben werden. Dann wird die Presse geöffnet. Hierauf wird
ein vorher an einem Ende erhitzter Glasstab 4 mit der mittleren Verlängerung 19 des
sich noch im erhitzten Zustand befindenden Deckels verschmolzen. Alsdann werden mittels
des Fußhebels 57 die Auswerfer 44, 45 und die Klaue 42 aufwärts bewegt. Hierbei wird
die Schleife 14s der Zuleitung freigegeben,
und es wird der fertige Deckel durch die Köpfe 44«, 45° der Auswerfer nach oben bewegt,
wie in gestrichelten Linien in Abb. 13 dargestellt ist.
Soll die Lampe mittels eines Bajonettverschlusses in einer Fassung angeordnet werden,
so trägt der Deckel zwei seitliche Vorsprünge, die entweder ausschließlich aus Glas
oder aus Glas mit einer Metallumhüllung bestehen. Als Vorsprünge könnten auch Metallzapfen
dienen, die in der Glasmasse eingebettet sind und mit den Bajonettschlitzen der Fassung in Eingriff gebracht werden.
Zum Einbetten der Zuleitungen genügt es, daß von der Presse, die aus Stempel und
Gesenk besteht, der eine Teil Löcher und der andere Teil Öffnungen für die Enden der
Zuleitung hat.
Claims (9)
- 90 Patentansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von als Fuß und Sockel dienenden, in eine Fassung passenden gepreßten Deckeln für elektrische Glühlampen oder ähnliche Hohlkörper, welche die Zuleitungen und Kontaktstücke eingepreßt enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke in den Gesenkboden an den geeigneten Stellen eingelegt, die Zuleitungen in die Presse quer durch die Form eingelegt und gespannt werden, darauf in die Presse Glas eingefüllt wird und unter Einpressen der Zuleitungen und Kontaktstücke in einem Arbeitsgang der Deckel hergestellt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Öffnen der Form und vor der Abkühlung des Deckels ein zum Tragen der Glühfaden bestimmter Glasstab mit dem im Deckel ausgebildeten Fuß verschweißt wird.
- 3. Vorrichtung für ein Verfahren nach Anspruch 1, bestehend aus einem Gesenk und einem Stempel, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zuleitungen Löcher im einen Teil und Öffnungen im anderen Teil angeordnet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel. aus zwei Teilen besteht, die an ihren Berührungsflächen mit Rinnen versehen sind,die im geschlossenen Zustand des Stempels Löcher für die Zuleitungen bilden.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch. 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel kurz oberhalb seines formbildenden Teils einen Bügel bildet.
- 6. Vorrichtung zum Festhalten der Zuleitungen in der Presse, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gesenkboden eine oder mehrere in der Achsrichtung der Form bewegliche Klauen zum Halten der zu Schleifen gebogenen, teilweise in die Glasmasse des Deckels einzubettenden Zuleitungen angeordnet und Mittel vorgesehen sind, um die Zuleitungen von den Klauen zu lösen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Gesenkboden Träger für die in den Deckel einzubettenden Kontaktstücke von die Umrisse der Kontaktstücke nicht überschreitender Gestalt angeordnet und als Auswerfer in der Achsrichtung der Presse beweglich sind.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der Klauen größer ist als der Hub der Aus-' werfer!
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesenk aus zwei halbrunden Seitenteilen und einem feststehenden Boden besteht, in dem die Klauen und die Träger für die Kontaktstücke angeordnet sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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