DE477882C - Mit zwei Kloeppeln arbeitende elektrische Glocke - Google Patents

Mit zwei Kloeppeln arbeitende elektrische Glocke

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DE477882C
DE477882C DET33927D DET0033927D DE477882C DE 477882 C DE477882 C DE 477882C DE T33927 D DET33927 D DE T33927D DE T0033927 D DET0033927 D DE T0033927D DE 477882 C DE477882 C DE 477882C
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Germany
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bell
magnetic core
coil
clapper
clappers
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DET33927D
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FRANZ TIELICH
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FRANZ TIELICH
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/062Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
    • G10K1/063Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
    • G10K1/064Operating or striking mechanisms therefor

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Description

  • mit zwei Klöppeln arbeitende elektrische Glocke Der Gegenstand der neuen Erfindung ist eine elektrische Glocke, bei welcher mittels einer Magnetspule zwei Klöppel derartig bewegt werden, daß dieselben gleichzeitig die Glockenschale an zwei gegenüberliegenden Punkten anschlagen.
  • Mittels der Spule p wird das doppelte Magnetfeld s, n, s1 erzeugt. Der Eisenkern wird dadurch hergestellt, daß mehrere durch Lack oder sonstwie voneinander isolierte -Blechstreifen aufeinandergenietet werden und je zur Hälfte um die Spulengröße zurückgebogen werden, wodurch die beiden Pole s, s1 gebildet werden, so daß das Magnetfeld s, tz, s, gebildet wird.
  • Durch dieses Magnetfeld werden die beiden Hämmer 1a, lt, angezogen,. welche um die Achsen a, a1 drehbar gelagert sind. Durch den Schlitz und Stift l werden die Hämmer gleichmäßig gesteuert, so daß dieselben sich nur zusammen heben oder senken können. Auf der Achse a, a1 sitzen fest verbunden die beiden Klöppel q, q1; dieselben werden durch die Hämmer h, hl bewegt, welche ebenfalls fest auf den Achsen a, a1 angeordnet sind.
  • Befinden sich nun die beiden Hämmer h, hl in gehobener Stellung, und werden sie durch das Magnetfeld nach unten gezogen, so werden die beiden Klöppel q, q1 zwangsweise nach außen gezogen bzw. gegen die Glocke g geschlagen.
  • Es schlagen also zum Unterschied von anderen mit zwei Klöppeln arbeitenden Glocken beide Klöppel gleichzeitig die Glocke an, was einen wesentlichen Teil der Erfindung darstellt.
  • Der Rückzug der Klöppel wird durch die Federn f bewirkt, welche einerseits an dem Hammer anliegen, andererseits sich auf die Spule bzw. den Spulenkörper der Spule p stützen.
  • Ein weiterer Teil der Erfindung ist die Art der Steuerung des Unterbrechers, durch welchen der Stromkreis äbwechselnd unterbrochen wird, wodurch die Hämmer bzw. Klöppel abwechselnd angezogen bzw. losgelassen werden.
  • Auf der Welle a ist ein Klemmhebel c angebracht, welcher durch Lösen der Klemmschraube so eingestellt werden kann, daß der Stromkreis an der, günstigsten Stelle genau unterbrochen werden kann. Der Unterbrecher besteht aus dem Fiberhammer x (Abb:3, q.) und der Brücke b, durch welche die beiden ,Kontakte y unterbrochen oder verbunden werden. Die Brücke wird durch eine Blattfeder auf die Kontakte niedergehalten, während die Unterbrechung durch den Klemmhebel c eingeleitet wird, welcher den Fiberhammer x niederdrückt, wodurch die Brücke von den Kontakten abgehoben wird.
  • Um die Glocke für verschiedene Stromstärken verwendbar zu machen, ist die Spule auf einfache Art auszuwechseln. Der Eisenkern mit seinen zurückgebogenen Enden ist zwischen den beiden Rippen Y befestigt, z. B. durch Schrauben. Nach Herausnahme des Kernes kann durch Aufstecken einer anderen Spule die Glocke für eine andere Stromstärke verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit zwei Klöppeln arbeitende elektrische Glocke, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkern aus mehreren Blechstreifen besteht, welche im inneren Kern (k) vernietet und je zur Hälfte um die Spule (p) zurückgebogen sind, während als Anker zwei gegenüberliegende, um zwei äußere Achsen (a, a1) drehbar gelagerte und scherenartig (bei Z) verbundene Hämmer (h, hl) symmetrisch gegen den Magnetkern angezogen und hierdurch zwei Klöppel (q, q1) in gegenläufige Schwingungen versetzt werden, so daß sie die Glocke (g) gleichzeitig anschlagen.
  2. 2. Glocke nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkern zwischen zwei parallelen Rippen (r) herausnehmbar angeordnet ist.
  3. 3. Glocke nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Selbstunterbrecher für die Glocke durch einen Klemmhebel (c) gesteuert wird, welcher auf einer der Klöppelachsen (a, a1) befestigt ist.
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