DE477871C - Fluessigkeitsgetriebe - Google Patents
FluessigkeitsgetriebeInfo
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- DE477871C DE477871C DESCH83339D DESC083339D DE477871C DE 477871 C DE477871 C DE 477871C DE SCH83339 D DESCH83339 D DE SCH83339D DE SC083339 D DESC083339 D DE SC083339D DE 477871 C DE477871 C DE 477871C
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Landscapes
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
- Flüssigkeitsgetriebe Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Flüssigkeitsgetriebe, bei dem ein Schleuderpumpen- und ein Turbinenrad axial nebeneinander auf gleichachsigen Wellen angeordnet sind.
- Die Kraftübertragung bei solchen Getrieben erfolgt dadurch, daß das Treibmittel unter Stoß oder Druck aus dem Pumpenrad in das Turbinenrad übertritt. Alle weiteren Wege, die das Treibmittel, besonders zur Wiederverwendung nach dem Pumpenrad hin, zurücklegen muß, sind als notwendiges Übel zu betrachten und nur geeignet, den Nutzeffekt des Getriebes zu vermindern. Hieraus ergibt sich die Aufgabe, bei dem Übertritt des Treibmittels aus dem Pumpen- in das Turbinenrad die dem Pumpenrad innewohnende Kraft möglichst restlos auf das Turbinenrad zu übertragen und den Rücklauf des Treibmittels nach dem Pumpenrad möglichst reibungs- und druckfrei zu gestalten. Eine weitere besondere Aufgabe für die Bauart .derartiger Getriebe ist darin zu erblicken, daß aus statischen Gründen die zu übertragende Kraft sowohl im Pumpen- als auch im Turbinenrad auf möglichst zahlreiche Einzelglieder verteilt wird.
- Das Neue besteht nun darin, daß die radial gerichteten Schaufeln des Pumpenrades mit radial gerichteten rückläufigen Schaufeln des Turbinenrades derart zusammenarbeiten, daß die Wasserfäden von der Pumpe zur Turbine und zurück rein axial und in stets gleichem Abstande von der Drehachse verlaufen. Somit läuft das Treibmittel bei der Kraftübertragungsarbeit nur in axialer Richtung zwischen den Pumpen- und Turbinenrädern um und dient die Zentrifugalwirkung nur daue, das Treibmittel während des. Betriebes innerhalb des an der Peripherie liegenden Flüssigkeitsringes zu halten. Bei der Rückführung aus dem Turbinen- in das Pumpenrad hat das Treibmittel sonach nicht den Widerstand der Zentrifugalkraft zu überwinden, und da zugleich auch jeder Weg zur Rückführung in Richtung nach der Achse vermieden wird, ergibt sich eine erhebliche absolute Abkürzung des Rückführungsweges. Jede Abkürzung des Rückführungsweges bedeutet aber nicht nur eine Verminderung der Reibungs- und Druckverluste, sondern ermöglicht gleichzeitig eine schnellere Wiederverwendung des Treibmittels zur Kraftübertragung.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der- Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Schnitt durch den Pumpen-und Turbinenradkranz nach der Schnittlinie Cr-H in Abb. a, Abb. z einen axialen Schnitt nach der Linie A-B in Abb. i, Abb.3 einen radialen Schnitt nach der Linie C-D in Abb. i, Abb. q. einen radialen Schnitt nach der Linie E-F in Abb. i.
- Auf der treibenden Welle a ist das die Pumpenschaufelnd und d' tragende Gehäuse c befestigt, auf der anzutreibenden Welle b das Turbinenrad e, in dessen Kranz kreis- bzw. ringförmige Kanäle f vorgesehen sind.
- Wenn das das Pumpenrad bildende Gehäuse c in der in Abb. i gezeigten Pfeilrichtung angetrieben wird, -so drücken die Schaufelnd und d' die in dem Radkranz befindliche Flüssigkeit in die Kreiskanäle des Turbinenrades e und treiben dieses Rad je nach dem an der Welle b wirkenden Widerstand mehr oder weniger vorwärts. Die in die Kreiskanäle f hineingedrückte Flüssigkeit verläuft in diesen in der Richtung der eingezeichneten Pfeile, um von der vor ihr liegenden Pumpenradschaufel aus den Kreiskanälen herausgesaugt, von der nachfolgenden Schaufel aber erneut in die Kreiskanäle des Turbinenrades. hineingedrückt zu werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsgetriebe, bei dem ein Schleuderpumpen- und ein Turbinenrad axial nebeneinander auf gleichachsigen Wellen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die radial gerichteten Schaufeln des Pumpenrades, mit radial gerichteten rückläufigen Schaufeln des Turbinenrades derart zusammenarbeiten, daß die Wasserfäden von der Pumpe zur Turbine und zurück rein axial und in stets gleichem Abstand von der Drehachse verlaufen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH83339D DE477871C (de) | Fluessigkeitsgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH83339D DE477871C (de) | Fluessigkeitsgetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE477871C true DE477871C (de) | 1929-06-21 |
Family
ID=7442708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH83339D Expired DE477871C (de) | Fluessigkeitsgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE477871C (de) |
-
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- DE DESCH83339D patent/DE477871C/de not_active Expired
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