DE952445C - Fluessigkeitsfoerdernde, mit Dampf betrieben Verdraengermaschine - Google Patents

Fluessigkeitsfoerdernde, mit Dampf betrieben Verdraengermaschine

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DE952445C
DE952445C DEH9482A DEH0009482A DE952445C DE 952445 C DE952445 C DE 952445C DE H9482 A DEH9482 A DE H9482A DE H0009482 A DEH0009482 A DE H0009482A DE 952445 C DE952445 C DE 952445C
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DE
Germany
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rotor
sickle
liquid
rotation
steam
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Expired
Application number
DEH9482A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Richard Brandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hanomag AG
Original Assignee
Hanomag AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE952445C publication Critical patent/DE952445C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C7/00Rotary-piston machines or engines with fluid ring or the like
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D11/00Other rotary non-positive-displacement pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsfördernde, mit Dampf betriebene Verdrängermaschine Die Erfindung betrifft eine flüssigkeitsfördernde, nach Art einer Drehkolbenmaschine arbeitende, mit Dampf betriebene Verdrängermaschine mit einem mit in Drehrichtung zurückgebogenen Radialschaufeln versehenen Läufer, insbesondere zur Kesselspeisung. Für diese Zwecke werden Pumpenaggregate verwendet, die .im wesentlichen aus einer Pumpe und einem Antriebsmotor bestehen. Sie sind in ihrem Aufbau verhältnismäßig groß und teuer und, erfordern infolge ihres niedrigen Wirkungsgrades einen: hohen Letistungsaufwand. Demgegenüber weist der Erfindungsgegenstand als in sich geschlossenes Einzelaggregat im Gegensatz zu dem vorgenannten Doppelaggregat einen vorzüglichen Wirkungsgrad auf und arbeitet daher mit geringem Leistungsaufwand. Erfindungsgemäß wird der Läufer auf etwa dem halben Umfang vom Gehäuse dicht umschlossen, welches sich auf der anderen Umfangshälfte slichelförmig erweitert, wobei die Sichelspitzen an den kreisförmigen, den Läufer dicht umschließenden. Gehäuseteil anschließen, der Ein.- und Austritt für die zu fördernde Flüssigkeit sich im Bereich des den Läufer dicht umschließenden Gehäuseteiles und der Ein- und Austritt für den Betriebsdampf sich im Bereich des sichelförmigen Gehäuseteiles be- finden. Weiterhin,ist erfindungsgemäß die, Eintrittsöffnung für den Betriebsdampf in Nabennähe- des Läufers und im Anfangsbereich der sichelförmigen Erweiterung an einer oder beiden Gehäuseseitenwänden angeordnet und vorzugsweise in ihrer äußeren Begrenzung in Drehrichtung des Läufers radial nach außen ansteigend ausgebildet, während die Austrittsöffnung für den Betriebsdampf ebenfalls in Nabenn.ähe des Läufers, jedoch im Endbereich des sichelförmigen, Gehäuseteiles an einer oder beiden Gehäuseseitenwänden angeordnet ist und in ihrer äußeren Begrenzung radial nach innen in Drehrichtung des Läufers verläuft.
  • Der Erfindungsgedanke, der die verschiedensten konstruktiven Ausführungsmöglichkeiten zuläßt, ist in der anliegenden Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigt die Darstellung einen Schnitt durch die erfindungsgemäße flüssigkeitsfördernde Verdrängermaschine.
  • Sie besteht im wesentlichen aus der Welle i, die in einem Gehäuse 2 gelagert ist und einen Läufer trägt, der im wesentlichen aus, radial nach außen verlaufenden, in Drehrichtung zurückgebogenen Schaufeln 3 besteht.
  • In dem Gehäuse 2 ist ein die Schaufeln 3 des Läufers dicht abschließender Ringraum q. vorgesehen, welcher auf einer Seite eine sichelförmig ansteigende und sich wieder verengende Erweiterung 5 trägt. Seitlich der Schaufeln ist in Nebennähe eine Dampfeintrittsöffnung 6 vorgesehen, deren äußere Begrenzung 7 in Drehrichtung des Läufers 3 radial nach außen ansteigt.
  • Gegenüber der Dampfeintrittsöffnung 6 ist in Nebennähe der Dampfaustritt 8 vorgesehen, wobei die betreffende Öffnung ebenfalls durch einen radial nach innen verlaufenden Kanal g begrenzt wird.
  • Wie die Zeichnung deutlich erkennen läßt, liegen die Öffnungen 6 und 8 im Bereich des Sichelraumes 5. Gegenüber dem Sichelraum 5 ist weiterhin in Nebennähe ein Flüssigkeitseintritt io und auf dem äußeren Umfang des Ringraumes .4 ein tangential nach außen verlaufender Flüssigkeitsaustrittskanal z i vorgesehen.
  • Das Gehäuse 2 der flüssigkeitsfördernden Verdrängermaschine bzw. der Ringraum. 4 im Gehäuse 2 ist zum Teil mit Wasser gefüllt, welches bei der Drehung des Läufers -in Pfeilrichtung mitgenommen wird. Durch die Fliehkraft wird das Wasser nach außen gedrängt, während der leichtere Dampf nach innen in die Nähe der Nabe gedrückt wird. Der Wasserring dichtet die Schaufelkanäle nach außen ab. Der sichelförmige Kanal 5 läßt das Wasser aus dem Schaufelraum austreten, so daß der Überdruckdampf aus dem Dampfeintritt 6 in die Schaufelkanäle eintreten kann. Die Ein:trittsöffn.ung 6 kann dabei auf einer oder beiden Seiten des Läufers, angeordnet sein. Der Dampfdruck beschleunigt das im Sichelraum 5 bzw. im Ringraum 4 des Läufers umfließende Wasser.
  • Bei der weiteren Drehung des Läufers bzw. im weiteren Verlauf der Schaufelräume expandiert der Dampf nach Überschreitender Eintrittsöffnungen6. Der Dampf drückt das Wasser aus dem Schaufelraum heraus, um dann schließlich bei der weiteren Drehung des Läufers an einer oder beiden Stirnseiten wieder die in Nebennähe angebrachten Dampfaustrittsöffnungen 8 zu erreichen. Durch die Formgebung des Sichelraumes 5 wird das auf die hohe Geschwindigkeit beschleunigte Wasser wieder zur Verdrängung des Dampfes benutzt, indem es wieder in die Schaufelräume hineingeleitet wird. Die Form des Raumes 5 ist daher im äußeren Umriß etwas sichelförmig.
  • Durch die Rückwärtskriimm.ung der Schaufeln 3 wird im Bereich des Sichelraumes 5 eine beschleunigte Strömung des Wassers in der eingezeichneten Pfeilrichtung erreicht, was den Geschwindigkeitsverhältnissen am besten angepaßt ist. Der sichelförmige, Raum 5 muß in seiner Form den Strömungsverhältnissen angepaßt sein. Am günstigsten ist es, wenn die äußere Krümmung des Raumes in Strömungsrichtung abnimmt. Ebenso ist es auch wichtig, wenn die Breite des Raumes 3 den Strömungsverhältnissen angepaßt ist, um den richtigen Querschnitt festzulegen. Die Zunahme der Absolutgeschwindigkeit nach- Erreichung der Umfangsgeschwindigkeit an den Schaufelspitzen im sichelförmigen Raum 5 verlangt eine Einströmung in den Schaufelraum. Dies ist nur zu erreichen, wenn der Druck abnimmt, d. h. der Dampf sich ausdehnen kann. Die Einsströmung muß daher durch Verbreiterung des sichelförmigen Raumes über die Laufradbreite hinaus mehr als ausgeglichen werden.
  • Wenn die oben geschilderten Bedingungen erreicht werden, so läßt sich mit der erfindungsgemäßen flüssigkeitsförderndenVerdrängermaschine ein, sehr guter Wirkungsgrad erreichen. Dabei ist sie so einfach wie eine Wasserpumpe, außerdem aber unempfindlicher als eine Dampfmaschine, weil der bei Wasserdampf gefährliche Wasserschlag verhütet ist.
  • Obwohl die erfindungsgemäße flüssigkeitsfördernde Verdrängermaschine wesentlich einfacher und. billiger ist als dieeinfachst ausgeführte.Dampfturbine, ist ihr Wirkungsgrad gleich oder besser als der einer Dampfturbine.
  • Die erfindungsgemäße flüssigkeitsfördernde Verdrängermaschine kann vorteilhaft auch als Kesselspeisepumpe Anwendung finden. Zu diesem Zweck ist der wirksame Teil des Läufers auf Einen Umfangsbereich von etwa i8o° zusammengezogen. Das Kesselspeisewasser kann durch. die Eintrittsöffnung io eintreten und wird durch. den Kanal i i wegbefördert. Das sich etwa im Dampfaustritt ansammelnde Kondenswasser kann in die Ansaugleitung der Kes selspeisepumpe übergeleitet werden. Die Kesselspeisepumpe stellt in diesem Fall eine teilbeaufschlagte Pumpe dar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsfördernde, nach Art einer Drehkolbenmaschine arbeitende, mit Dampf betriebene Verdrängermaschine mit einem mit in Drehrichtung zurückgebogenen Radialschaufeln versehenen Läufer, insbesondere zur Kesselspeisung, dadurch gekennzeichnet, daß das den Läufer auf etwa dem halben Umfang dicht umschlließende Gehäuse sich auf der anderen Umfangshälfte sichelförmig erweitert, wobei die Sichelspitzen der Erweiterung an den kreisförmigen, den Läufer dicht umschließenden Gehäuseteil anschließen, der Ein- und Austritt für die zu fördernde Flüssigkeit sich im Bereich des den Läufer dicht umschließenden Gehäuseteiles und der Ein- und Austritt für den Betriebsdampf sich im Bereich des sichelförmigen Gehäuseteiles befinden.
  2. 2. Flüssigkeitsfördernde Verdrängermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung für den Betriebsdampf in Nabennähe des Läufers und, im Drehsinn des Läufers gesehen, im Anfangsbereich der sichelförmigen Erweiterung an einer oder beiden Gehäuseseitenwänden angeordnet ist und vorzugsweise in ihrer äußeren Begrenzung in Drehrichtung des Läufers radial nach außen ansteigt.
  3. 3. Flüssigkeitsfördernde Verdrängermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung für den Betriebsdampf in Nabennähe des Läufers und, im Drehsinn des Läufers gesehen, im Endbereich der sichelförmligen Erweiterung an einer oder beiden Gehäuseseitenwänden angeordnet ist und in ihrer äußeren Begrenzung radial nach innen in Drehrichtung des Läufers verläuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 435 509. 735 626, 537863-
DEH9482A 1951-08-19 1951-08-19 Fluessigkeitsfoerdernde, mit Dampf betrieben Verdraengermaschine Expired DE952445C (de)

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DE952445C true DE952445C (de) 1956-11-15

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US20160177721A1 (en) * 2014-12-19 2016-06-23 General Electric Company Liquid ring turbine and method of use

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DE435509C (de) * 1923-04-17 1926-10-16 Johannes Hinsch Kreiselpumpe
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DE735626C (de) * 1937-09-22 1943-05-20 Siemens Ag Wasserringpumpe

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