DE47780C - Führung der Gelenkkette von Streckenförderungen - Google Patents
Führung der Gelenkkette von StreckenförderungenInfo
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- DE47780C DE47780C DENDAT47780D DE47780DA DE47780C DE 47780 C DE47780 C DE 47780C DE NDAT47780 D DENDAT47780 D DE NDAT47780D DE 47780D A DE47780D A DE 47780DA DE 47780 C DE47780 C DE 47780C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B12/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
- B61B12/02—Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die Klasse ober- oder unterirdischer Grubenbahnen, durch
welche die "Erze, Kohlen oder das Personal führenden Wagen auf bestimmte Strecken fortbewegt
werden sollen. Hierzu wird eine besonders hergestellte, eigenthümlich eingerichtete,
mit Mitnehmern versehene Kette angewendet, welche ersteren die Wagen fortstofsen; ferner
sind besondere Laufbahnen für die Kette angeordnet, um einen sicheren und leichten Betrieb
bei verhältnifsmäfsig billiger Anlage zu erhalten.
Es ist auf den Zeichnungen:
Fig. ι eine Ansicht der unterirdischen Kettenförderung,
Fig. 2 dieselbe im Grundrifs,
Fig. 3 ein Querschnitt mit Ansicht des Antriebes,
Fig. 4 derselbe mit Kettenspannvorrichtung,
Fig. 5 eine gerade Strecke mit Kettenlaufbahn,
Fig. 6 eine Unterführung der Kettenbahn, bei welcher die Achse der Kettenbahn von
einer Schienenbahn durchkreuzt wird,
Fig. 7 der Schnitt der Kettenbahn mit verticalen Curyen,
Fig. 8 der Antrieb der Kettenbahn,
Fig. 9 eine abgeänderte Art der Unterführung mit Führungsrolle,
Fig. 10 der Querschnitt dieser Führungsrolle, Fig. 9,
Fig. 11 ein Theil der Kette in der Oberansicht,
Fig. 12 ein einzelnes Glied der Kette im Längsschnitt,
Fig. 13 ein Mitnehmerglied mit den Gummibuffern,
geschnitten.
Fig. 14 und 15 sind die Seiten- und Oberansicht
der Führungsrolle der Kette,
Fig. 16 und 17 die Seiten- und Oberansicht
der Zwischenscheiben.
Fig. 18 ist die Verbindungsschraube zweier Kettenglieder,
Fig. 19 die Ansicht eines Kettengliedes mit Mitnehmer,
Fig. 20 der Mitnehmer für sich im Querschnitt,
Fig. 21 die Seitenahsicht der geschlossenen
Laufschiene und der Schnitt,
Fig. 22 die Oberansicht derselben,
Fig. 23 der Querschnitt derselben nebst Kette" und Mitnehmer,
Fig. 24 die Antriebsscheibe im Schnitt,
Fig. 25 der Kranz derselben in gröfserem Mafsstabe mit aufgelegter Kette,
Fig. 26 die Antriebsscheibe im Querschnitt, Fig. 27 dieselbe in der Vorderansicht.
Die maschinelle Kettenförderuilg wird damit
erreicht, dafs eine aus einzelnen Gliedern bestehende, durch einen Motor in Bewegung gesetzte
Kette mittelst daran besonders angeordneter Mitnehmer f sich gegen die Achse der
Transportwagen anlegt und dadurch diese mitnimmt.
Die Gelenkkette ist auf dem Boden der Strecke angeordnet, kann in beliebigen hori-
zontalen und verticalen Curven und geraden Linien geführt werden und ist an den Curvenstellen
oder an anderen Stellen, wo es erforderlich ist,, mit geschlossenen Laufschienen
(Fig. 2i und 22) versehen, welche der Kette die Bogenführung geben.
Auf gerader Strecke genügt es, die Kette auf Schienen zu führen (Fig. 5 und 8) mit abwechselnder
Anordnung von geschlossenen Führungen; es wird hierbei ein Oelen der
Kette dadurch erreicht, dafs sie an der tiefsten Stelle der Antriebsscheibe durch einen OeI-behälter
streicht.
Die Kette selbst ist in Fig. 11 bis 20 näher zur Darstellung gebracht, sowohl in ihrer Zusammenstellung
als auch in ihren einzelnen Theilen; die einzelnen Glieder α α der Kette
sind aus Stahlgufs hergestellt und haben bei b b Löcher für die Schraubenbolzen cc; die
beiden Löcher eines Kettengliedes und demgemäfs auch die Schraubenbolzen stehen senkrecht
zu einander. Die Kettenglieder sind wie die Schraubenlöcher senkrecht zu einander an
beiden Enden ausgespart, und dienen diese Aussparungen zur Aufnahme der Rollen e
und e1 und als Achsen derselben die Schraubenbolzen c c. Von diesen Rollen dient abwechselnd
eine zur Führung der Kette in horizontaler und die nächstfolgende zur Führung der
Kette in verticaler Richtung.
Sollte die eine oder die andere Rolle überflüssig erscheinen, so kann der Zwischenraum d
zwischen den einzelnen Kettengliedern auch durch eine Zwischenscheibe (Fig. 16 und 17)
ausgefüllt werden. Die grofsen Rollen e sind in Fig. 14 und 1 5 dargestellt.
Einzelne Kettenglieder tragen in bestimmten Entfernungen von einander Mitnehmer f, die,
seitlich an die Kettenglieder angesetzt, eine eigenthümlich gekrümmte Gestalt haben, derart,
dafs die Stofsfiächen der. Mitnehmer genau in der Achse der Kettenglieder liegen. Die
Stofsfläche der Mitnehmer ist nach beiden Seiten durch Gummibuffer g g elastisch gemacht,
die, in den Kopf des Mitnehmers eingesetzt, sich gegen die Mittelwand h desselben
legen und den Stofs der gegen die Wagenachsen anlaufenden Mitnehmer abschwächen.
Bei der beschriebenen Einrichtung können die Kettenglieder beliebig in horizontaler oder
verticaler Richtung gekrümmt und gegen einander verstellt werden.
Die Führungsschienen für die Förderkette sind theils geschlossene, theils offene, und
zwar sind sie für die Führung der Kette in senkrechten oder waagrechten Curven stets geschlossen,
während auf geraden Strecken geschlossene und offene Führungsschienen in Anwendung gebracht werden können. Für
lange gerade Strecken werden von Zeit zu Zeit geschlossene Führungsschienen in Anwendung
gebracht, um ein Hin- und Herschwanken der Kettenglieder zu verhindern. Eine geschlossene
Führungsschiene ist in den Fig. 21 und 22 zur Anschauung gebracht; die Kettenglieder
kufen sowohl horizontal an den Seiten i i1 der Laufschienen, als auch vertical
entweder bei P oder is an. Aufserdem erhalten
die geschlossenen Laufschienen (Fig. 21 und 22) eine Längsfuge k, durch welche der
Mitnehmer f hindurchgreift.
Diese geschlossenen Laufschienen können gekrümmt sein, wie in Fig. 6 und 7 angegeben,
oder auch gerade, immer aber sind sie derart eingerichtet, dafs die Rollen mit geringem
Spielraum an den horizontalen und verticalen Wandungen gleiten und geführt werden.
Die offenen Führungsschienen /, Fig. 6, 7, 21 und 22, werden aus Profileisen, Bandeisen
oder anderem gewalzten oder gegossenen Eisen hergestellt, gehen mit ihrer Oberkante in die
untere Fläche der geschlossenen Schienen über und dienen lediglich dazu, den verticalen Führungsrollen
der Kettenglieder eine geradlinige Führung zu geben.
Der Antrieb der Kette erfolgt von irgend einem Motor aus; in der Zeichnung (Fig. 1 und 2)
ist hierzu eine Zwillings - Dampfmaschine mit Vorgelege benutzt, welche in möglichster Nähe
des Förderschachtes in einem in der dem Schacht gegenüberliegenden Seitenwand der
Förderstrecke hergestellten Raum aufgestellt ist. Die Kette ist eine endlose, indem von den
beiden neben einander liegenden Kettentrümmern das eine hingeht, während das andere
zurückgeht (Fig. 1 und 2); an beiden Enden der Kette sind nach unten gekrümmte, geschlossene
Laufschienen (Fig. 8) angeordnet, welche die Kette der Antriebsscheibe (Fig. 1
und 2 und 24 bis 27) zuführen; das Profil derselben ist in Fig. 25 in gröfserem Mafsstabe
dargestellt, die verticalen Rollen der Kette legen sich in Ausschnitte des Kranzes und die
Köpfe der verticalen Schraubenbolzen finden in entsprechenden Vertiefungen des Kranzes
Platz. Für das Kettenglied selbst erhält die Antriebsscheibe eine durchgehende Mittelnuth.
Der Antrieb erfolgt derart, dafs dieses Antriebsrad die eine Strecke der Kette heranzieht und
die Kette nach der anderen Strecke hin abliefert.
Eine Spannvorrichtung für die Kette ist in Fig. 4 angegeben; dieselbe besteht aus einer
Spannrolle, die an einem Ende eines Hebels angebracht ist, der, gelagert am anderen Ende,
ein Gegengewicht trägt, das die Spannrolle an die Kette andrückt.
Die Antriebsscheibe (Fig. 1 und 24) ist an ihrer unteren Hälfte von einem Oelbehälter
umgeben, so dafs die Kette in das OeI ein-
taucht und während ihrer Bewegungen geschmiert wird.
Statt Spannrollen kann auch eine einfache Rolle an dem einen Ende des Kettenstranges
angewendet werden, die, in verschiebbaren Lagern laufend, durch Höher- oder Niedrigerstellen
dieser Lager die Kette mehr oder weniger anziehen und spannen.
Unterführungen der Kettenbahn behufs Ausweichens von Schienenstrecken lassen sich leicht
durch entsprechende Zusammensetzung gekrümmter geschlossener Laufschienen herstellen,
wie in Fig. 6 angegeben.
Man kann auch diese gekrümmten Laufschienen für Geleiseunterführungen nach der
Anordnung Fig. 9 durch Führungsrollen m ersetzen, welche wegen der Mitnehmer f an
ihrem Kranz derartig eingefurcht sein müssen, dafs für die Mitnehmer Spielraum bleibt, wie
in Fig. 10 angegeben.
Der kurze unterirdische Theil der Kettenbahn ist überdeckt und ist das Geleise hier
■unterbrochen. Die an solche Kreuzungspunkte gelangenden Wagen werden je nach ihren
Bestimmungsörtern durch daselbst befindliche Arbeiter entweder der wieder zu Tage tretenden
Kette weiter übergeben oder auf die Geleise der Seitenstrecken gestofsen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Gelenkketten mit im Winkel von 900 zu einander angeordneten Laufrollen die Anordnung von gebogenen und mit Schlitz zum Durchtritt der Mitnehmer versehenen Führungsröhren behufs Unterführung der Kette.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47780C true DE47780C (de) |
Family
ID=322800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47780D Expired - Lifetime DE47780C (de) | Führung der Gelenkkette von Streckenförderungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47780C (de) |
-
0
- DE DENDAT47780D patent/DE47780C/de not_active Expired - Lifetime
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